THEMA: Elefantenrunde / Nam / Bots Juni 2018
27 Jul 2018 15:26 #527339
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Liebe Fomis,

nachdem ich in den letzten 2 Jahren fast alles hier im Forum gelesen habe , manche Frage gestellt habe und ab und an auch meinen Senf zu einigen Fragen dazugegeben habe , möchte ich euch von unser diesjährigen Tour berichten . Zum großen Teil ist dieser Urlaub auf Grund eurer Berichte so schön und " rund " geworden . Dafür meinen Dank.
Doch nun kurz zu uns :
Micha - knapp über 60
Conny - 56
zusammen - Eltern von 3 erwachsenen Kindern ( nebst Partnern )

Nachdem wir 2016 mit unserem Jüngsten die große Einsteigerrunde gefahren sind , sollte es diesesmal der Caprivi und Botswana werden. Nach Recherchen und Angebotseinholungen entschieden wir uns ( knappe Kasse ) doch alles selbst zu buchen - im Nachhinein die richtige Entscheidung - wir sparten ca 1.800 , 00 Euro .

Unsere Tour sah wie folgt aus :
10.06. Abflug FRA
11.06. Waterberg Plateau Camp
12.06. ebenso
13.06. Kaisosis
14.06. Ngepi
15.06. Mavunje Camp
16.06. ebenso
17.06. ebenso
18.06 Rupara Rest Camp
19.06 Senyanti
20.06. ebenso
21.06. Ihaha
22.06. Linyanti
23.06. Savuti
24.06. Magotho
25.06. Xakanaxa
26.06. Southgate
27.06. El Fari Bush Camp
28.06. Xain Quaz Kamp
29.06. Rückflug
Bevor nun der Bericht los geht , ein Bild zum Einstimmen :


LG Conny
Letzte Änderung: 28 Aug 2018 00:28 von Conny + Micha.
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27 Jul 2018 16:16 #527350
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10.06. / 11.06. 2018

Da gibt es ja noch nicht so viel Spannendes zu berichten . Gefreut hat es uns sehr , daß die wirklich sehr freundliche Dame am Air Namibia Schalter 2 zusammenhängende Plätze für uns aus dem Ärmel zauberte und uns nochmal zurückrief , weil sie dann noch bessere Plätze hatte. ( wir hatten unterschiedlich unsere Flüge gebucht - wegen der Kostenfrage )
Flug , Abholung und Autoübernahme bei Value Car Rental liefen wieder unproblematisch , wir brauchten nicht einmal den Film ansehen.
Um 8.30 Uhr hätten wir vom Hof rollen können, aber unser vorbestelltes Fleisch wurde erst 9.20 Uhr geliefert .Danach fuhren wir
( d. h. mein Mann war die gesamte Strecke der Fahrer und ich das Navi - machen wir schon 35 Ehejahre so ) zügig aus der Stadt. Einkauf in Okahandja und weiter Richtung Norden. Da wir uns keinen Druck machen wollten , hatten wir die ersten Tage nichts vorgebucht - nur einen Plan im Kopf. Und so genossen wir es , wieder in Afrika zu sein und freuten uns über jede Kleinigkeit am Wegesrand.







Gegen 15.30 Uhr ereichten wir den Waterberg und bekamen auf der Plateaucampsite einen schönen Platz.
An der Rezeption buchten wir für den näcjhsten Morgen den Plateauwalk und tranken ein 1. Feierabendbier in der Lodge. Das gegrillte Springbockfleisch zerging fast auf der Zunge ( Gott sei Dank - denn ich war mit leichten Kaubeschwerden angereist ) ( Ischias hatte ich auch - dementsprechend kam ich nicht auf die Ladefläche rauf - mein guter Mann liebt mich aber immer noch und : nur die Harten kommen in den Garten )



Um 19.30 krochen wir todmüde und überglücklich in unser Dachzelt , welches mein Mann wegen meines Ischias natürlich auch alleine aufbauen mußte .
Es war Abend , es wurde Tag und wieder Nacht - die ersten 2 Tage waren geschafft .

LG Conny
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27 Jul 2018 18:04 #527359
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12.06.2018

Der Wecker klingelt um 6.30 Uhr , aber eigentlich sind wir trotz zusätzlicher Schlafsäcke vor Kälte vorher wach. Um 8.00 Uhr soll der Walk beginnen und wir sind pünktlich an der Lodge . Lag es nun an unseren hervorragenden Englischkenntnissen :ohmy: oder sonstigen Mißverständnissen, jedenfalls müssen wir unserem Guide bergauf hinterherhetzen und als wir zu unserer Gruppe stoßen geht es sofort auf das Plateau. Zum Glück ging ich als Letzte , so daß nur mein Mann und evtl. der Vorletzte mein Keuchen hörten ( nur die Harten ... )
Oben auf dem Plateau war es sehr schön .



Unser Guide erzählte uns viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere , wobei diese z. Zt. wegen Wassermangels nicht in diesem Teil des Plateaus wären. Leider mußte ich ihn eines Besseren belehren. Ich war wegen eines Fotos etwas zurück geblieben , als plötzlich ein Büffel aus dem Buschwerk brach . Gott sei Dank nicht in unsere Richtung puh 1. Abenteuer überstanden. Unser Guide war auch sehr überrascht . Später fanden wir dann noch frische Hinterlassenschaften dieses Tieres - also keine Einbildung von mir.
Der Walk dauerte etwa 3 Stunden und die ca 10 Euro haben sich gelohnt . Dies schreib ich nicht wegen Armut , sondern wegen Preis / Leistungsverhältnis.



Gleich geht es weiter.
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Nach einer kurzen Rast in der Lodge (hier sollte eigentlich ein Bierkrug hin , aber der Computer und ich !!! ) nahmen wir die Wanderwege bis zur Quelle und zurück unter die Füße. Die ersten Tiere in freier Wildbahn und schöne Landschaft waren unsere Belohnung.














Zurück auf der Campsite nahmen wir ein kurzes Bad im Pool




und grillten
Eland ( ebenfalls sehr lecker - schreibe ich ab jetzt nicht mehr - alles aus der Klein Windhook Schlachterei war super , bis auf 1 Sorte Bilton , aber dazu später )




Es wurde Abend der 3. Tag
Letzte Änderung: 28 Aug 2018 00:29 von Conny + Micha.
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28 Jul 2018 16:44 #527428
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13.06.2018

Unseren 1. Plan , vom Waterberg bis zum Ngepicamp durch zu fahren , hatten wir schon kurz vor dem Abflug aufgegeben .
So ließen wir uns an diesem Morgen etwas Zeit , bezahlten unsere Rechnung und machten noch einen kleinen Abstecher auf dem Historicalpfad .



Gegen 10.00 Uhr begaben wir uns auf Pad und fuhren parallel zum Waterberg Richtung Grootfontain und dann Richtung Rundu.
Unterwegs sahen wir die von mir so geliebten Dik - Diks und 1 Schakal, der es aber vorzog , schnellerals mein Auslöser zu sein.




Die Fahrt war ziemlich eintönig und unspektakulär. Erst nach dem Passieren der Vet. - Kontrolle wurde es interessanter . Am Straßenrand wurde es lebhafter und wir fuhren an einzelnen Siedlungen vorbei.



Nach kurzem Tank - und Geldziehstop in Rundu , einem Mecker meines Mannes und einiger Anwesenden , weil ich aus dem Auto dieses Foto geschossen habe,



landeten wir nach einigen Fehlfahrten in Kaisosis.
Unser 1. Leberwurstbaum ( mein Bruder erzählte seit 2001 von diesem Gewächs und bei der 1. Reise hatten wir keinen gesehen ) erwartete uns gleich bei der Rezeption .



Auch sonst hat die Anlage uns ganz gut als Zwischenstop gefallen .



Schnell wurde es dann aber dunkel (Wir waren froh , nur bis hierher gefahren zu sein ) - der 4. Tag
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14.06.2018

Von Kaisosis aus fuhren wir nicht wieder auf die Hauptstrasse , sondern über die Dörfer . ( Deshalb der Zwischenstopp ) Gleich vorweg - wir haben es nicht bereut . Beim Fotografieren hatten wir jedoch Hemmungen , denn sobald man langsamer fuhr oder anhielt kamen Kinder angelaufen und erhofften sich Geschenke . Es war nicht so , daß sie bettelten und manchmal reichte ich auch Bonbons oder Kulis raus , aber ein komisches Gefühl war es doch. Die nachfolgenden Fotos sind daher während der Fahrt entstanden und auch noch nicht bearbeitet - mein Freund , der Computer :laugh: :laugh: :laugh:









Zwischendurch hielten wir auch bei 2 Kirchen an , leider war die 1. verschlossen . Bei der 2. Kirche waren gerade mehrere Frauen beim Rosenkranzgebet , in Ermangelung einer gemeinsamen Sprache konnten wir leider nur uns gegenseitig verständigen , daß wir ,wie auch sie, katholisch sind . Die Frauen freuten sich aber über unser Kommen , verließen ihre Gebetsecke und schüttelten uns fröhlich die Hand. Eine schöne Begegnung .



Auf der weiteren Fahrt trafen wir dann noch folgendes an :



Da waren wir auch mutiger und haben gefragt , ob wir Fotos machen dürfen . Die Familie hat sich sichtlich gefreut und zog nach einem kleinen Dankeschönobolus unsererseits weiter.
Irgendwann fuhren wir dann aber doch auf die Transitstrecke und kamen gegen Mittag im Ngepicamp an .
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