AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200822. Apr. 2017 · #21
14.05.2015 Camp Thakadu Ghanzi
Pünklich zum Sonnenaufgang waren auf der Pfanne
Wir verließen dann Kubu Island in südlicher Richtung, sodass wir nur wenige Kilometer am Rand der Pfanne fuhren. Von unseren bayrischen Campnachbarn haben wir erfahren, dass die Piste über die Pfanne nach Gweta befahrbar sein soll. Dies hätte jedoch mindestens 1-1,5 Stunden mehr Fahrzeit bedeutet. Bei unserem heutigen Etappenziel war das aboslut nicht drin.
Um Kubu Island sahen wir übrigens ein Kudu, ein Springbock und ein größeren Greifvogel weit entfernt. Laut Reiseführer sollen Hyänen und in der Regelzeit sogar Elefanten zugegen sein.
Unterwegs sahen wir bei Rakops diese Geier am Straßenrand:
Erst gegen 16:30 Uhr trafen wir in Ghanzi ein. Nach den vielen Nächten im Zelt wollten wir uns eine feste Unterkunft gönnen. Beim Kalahri Arms Hotel sowie be der Tutona (?) Lodge hieß es "fully booked". Also ging es wieder zum Thakadu Bush Camp. Dort waren an festen Unterkünften nur noch die Budget tents verfügbar - auch OK.
15.05.2015 Spreethoogte Camp site Auch Fahrtag Nr. 2 zog sich bis kurz vor Windhoek - also nicht ganz schlimm wie am Vortag. Nach so vielen Tagen Flachland taten der Anblick der Bergen des Khomas Hochlandes richtig gut. Ein amüsantes Erlebnis hatten wir noch an der Grenze. Nachdem wir die Ausreiseforamiläten für Boswana erledigt hatten, rollten wir mit dem Hilux über die Grenze zum namibianischen Abfertigungsgebäude. Mein Kumpel schnallte sich für die paar Meter an. Darüber machte ich mich ein wenig lustig. An der Grenze sprach mich dann eine Polizisten an, warum ich nicht angeschnallt sei und ich dies doch bitte tun sollte... 😣 Schnallte mich ohne Dikussion an zur Freude meines Beifahrers In Windhoek frischten wir im Superpar unsere Vorräte auf und dann ging es auf der c26 Richtung Kupferbergpass. Hier war erstmal Brotzeit angesagt.
Geplant war eine Übernachtung auf Namibgrens, aber auch hier hieß es "fully booked". Also ging es weiter, ca. 16:45 standen wir am Spreethoogte Pass.
Etwas unterhalb befindet sich die camp site mit drei Stellplätzen und schönen Ausblick.
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200830. Apr. 2017 · #22
16.05.2015 Sesriem camp site Teil 1
Vor Sonnenaufgang waren wir bereits am Pass. Es wehte und so war es ohne Sonne doch relativ ungemütlich. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis die Sonne über die Berge kam. Irgendwann fuhren wir dann den Pass herunter - auch wenn die Sonne die Ebene noch nicht ausleuchtete.
Unterhalb des Passes sahen wir einige Oryx in schöner Landschaft.
In Solitaire aßen wir den obligatorischen Apfelkuchen. Ich war erstaunt, wie groß Solitair geworden war bzw sich sei seit 2007 verändert hat. Ebenfalls erstaunt war über das üppige Biersortiment im Laden, welches umfangreicher war als in den meistern Bottlestores.
Noch vor Mittag erreichten wir die Sesriem camp site. Zuvor tankten wir bei der neuen Tankstelle, welche auch irgendwo in Europa stehen könnte und daher auf mich irgendwo unwirklich wirkte. Das Thermometer an der Tankstelle zeigte 33° an - mir kam es nicht so warm vor.
Die Mittagszeit verbrachten wir mit einem Springbok am Pool, bevor wir ins Sosousvlei fuhren.
Dort machten wir eine ausgiebige Brotzeit und es kam mir wesentlich heißer vor als in Sesriem. Erstaunlicherweise waren hier keine anderen Touristen (mehr).
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200830. Apr. 2017 · #23
16.05.2015 Sesriem camp site Teil 2
Am Parkplatz des Deadvlei standen ein paar Fahrzeuge. Als wir dann gegen 15:00 im Vlei ankamen, waren wir dort unarwartet ganz allein. Nach ca 40 min. traf eine ganze "Armada" von Fotografen ein und wir machten uns auf den Rückweg.
Den Sonnentergang wollten wir auf Düne 45 verbringen, wo 16:30 Uhr ankmanen. Im Gegensatz zum Morgen stand hier nur ein weiteres Fahrzeug.
Diese Spezialität hatten wir in Solitaire erworben
Gromi1'415 Beiträge · seit 201430. Apr. 2017 · #24
hallo Aos, ganz tolle Dünendetails und -panoramen 😁 für eine bessere Ansicht solltest du vielleicht zwischen den Bildern einen Leerschlag machen, dann "verschwimmen" diese nicht so ineinander. Danke
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200830. Apr. 2017 · #25
Hallo Gromi, danke für den Hinweis. Mein Browser (mozilla) macht automatisch eine Leezeile zwischen den Bildern. Auf meinen Android-Gerät wird dies allerdings nicht gemacht. Grüße Axel
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200808. Mai 2017 · #26
17.05.2015 Family Hideout NamibRand Nature Reserve Teil 1
Ein großer Nachteil der Sesriem campsite war, dass die Campnachbarn gegen 4:15 anfingen, Lärm zu machen, da man ja bereits 5:30 Uhr in den Park durfte. Warum man aber kurz nach 5: 00 Uhr den Motor laufen lassen musste, war mir schleierhaft. Uns reichte es aus, 15 Minuten vor dem Massenansturm in den Park zu fahren. Wir verbrachten den Sonnenaufgang kurz vor und am Outlook bei der Five-Star-Dune.
Dieser Orxy posierte einfach zu schön
Dann kam auch schon der Massenansturm
Über den Tsauchab lag noch eine Nebelschicht
Mein Mitreisender durfte entscheiden, welche Düne wir heute morgen erklimmen wollten. Mir war es egal, ich kannte bereits Big Daddy, Big Mama sowie die Elim-Düne. Er entschied sich für die Elim-Düne. Gute Wahl, denn ich war noch nicht ganz oben. 2007 haben wir irgendwann abgebrochen. Noch besser war, dass wir die einzigen bei/auf der Düne waren.
Hier ist man bei weitem noch nicht oben
So, endlich "oben" (Blickrichtung Südwest)
Blick nach Nordwest
Nach Süden
Noch ein letztes Bild
Bevor es weiter ins NamibRand Nature Reserve ging noch ein kurzer Besuch des Sesreim Canyon
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200813. Mai 2017 · #27
17.05.2015 Family Hideout NamibRand Nature Reserve Teil 2
Gegen 10 Uhr befanden wir uns auf Pad, auf der C27 um genauer zu sein. Unser Ziel liegt im Südosten des Reserve. Auf den Weg dorthin führt die C27 ca. 60 km durch das NamibRand Nature Reserve mit toller Landschaft.
Der Abzweig zum Family Hideout liegt etwa gegenüber der D827. 18 km fuhren durch einen Korridor, bis wir wieder das Schutzgebiet erreichten.
Hier tummelten sich viele Oryx.
Am Abend unternahmen wir den erlaubten Rundkurs, mehr darf man als Selbstfahrer im Reserve leider nicht erkunden. Der traumhaften Landschaft tut dies allerdings keinen Abbruch. Es gab so viele Oryx, dass es kaum möglich war ein Landschaftsbild ohne Tier zu machen. Auffällig ist die teils hohe Fluchtdistanz der Oryx. Zebras waren auch zu gegen. Allerdings waren es Steppenzebras und keine Bergzebras, die ich hier vermutet hätte. Warum Tiere angesiedelt werden, die hier nie gelebt haben, bleibt mir schleierhaft. So etwas hat das NamibRand Nature Reserve gar nicht nötig. Hier nun die Eindrücke unser Rundfahrt am Abend.
wirklich wunderschöne Fotos von einer großartigen Landschaft. Danke für´s Zeigen! Weißt du vielleicht, ob eine feste Unterkunft (außer Wolwedans) in der Nähe ist um auch als Nicht Camper diese Bilder sehen zu können? Danke und viele Grüße, Nette
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200814. Mai 2017 · #29
Hallo,
Family Hideout hat neben den beiden Campingstellplätze auch ein Ferienhaus. Guckst du hier: http://www.hideout.iway.na Allerdings werden dort keine Preise mehr veröffentlicht. Da es unsere beiden letzten Nächte in Namibia waren, hatten wir auch das Ferienhaus gemietet. Mit allem Piepapo haben wir für zwei Personen für die beiden Nächte ca. 325 EUR (N$ 4.400?) bezahlt.
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200814. Mai 2017 · #30
aos schrieb:17.05.2015 Family Hideout NamibRand Nature Reserve Teil 2
Gegen 10 Uhr befanden wir uns auf Pad, auf der C27 um genauer zu sein. Unser Ziel liegt im Südosten des Reserve. Auf den Weg dorthin führt die C27 ca. 60 km durch das NamibRand Nature Reserve mit toller Landschaft.
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich eine ähnliche Stelle an der C27 ca. vier Jahre zuvor (03.06.2011) auch fotografiert habe. Damals im Mai hatte es ordentlich geregnet:
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200827. Mai 2017 · #31
18.05.2015 Family Hideout NamibRand Nature Reserve
Am Morgen unternahmen wir wieder den erlaubten Rundkurs (eigentlich Schade, dass man nicht mehr mit dem Fahrzug erkunden darf. Schließlich zahlt man Eintritt und nochmal eine "Gebühr" fürs Selberfahren).
Offensichtlich wurden hier auch Giraffen ausgewildert. Auch wenn sie schöne Motive in den Dünen abgeben, frag ich mich, ob dies (wie die Steppenzebras) wirklich nötig ist.
Danach versuchten wir uns noch ein wenig im dune boarding - war nicht so unser Ding. Landschaft war aber trotzdem schön.
Da es unsere letzte Nacht in Namibia war, verbrachten wir den Rest des Tages mit Packen, Lesen und Oryx von der Verander Beobachten.
Am Abend bestiegen wir den Hügel an der Reservatsgrenze.
Dann wurde es Zeit für den letzten Sundowner des Urlaubs
Hier sieht man gut, dass der Zaun genau über den Hügel geht.
sphinx1'624 Beiträge · seit 201527. Mai 2017 · #32
Hallo Axel
seufz was für schöne Aufnahmen dieser Traumlandschaft. Einen herzlichen Dank für Deinen ganzen Reisebericht und ein ganz besonders extra Dankeschön für die Family Hideout Fotos. LG Elisabeth
Topobär5'479 Beiträge · seit 200919. Juli 2017 · #33
Hallo,
ich überlege, bei unserer nächsten Tour auch 2 Nächte im Namibrand Family Hideout zu verbringen. Wie lang ist denn die Selbstfahrerstrecke? Sieht man da ausreichend von der Gegend oder ist man auf eine geführte Tour angewiesen, um Namibrand genießen zu können?
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200819. Juli 2017 · #34
Hallo Topobär,
der Rundkurs ist ca. 25 km lang. Ich kann mir durch aus vorstellen, dass selbst die gebuchten FamilyHideout-Touren den selben Rundkurs nehmen und die anderen Wege den Wolvedans-Gästen vorbehalten sind.