THEMA: On revient -c’est sûr! VicFalls+Nord-Botswana 2012
29 Aug 2012 14:19 #251277
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Wie alles begann – September 2011 (oder soll ich sagen: April/Mai 2011?)

Viele wissen es ja schon - aber trotzdem der Vollständigkeit halber:

Auf meiner Namibia-Rundreise 2011 war ich nicht gerade mit Elefanten (und sonstigen Großtier)-Sichtungen gesegnet :evil: ! Seitdem saß ein kleiner Dämon, der vermutlich aus einer Großfamilie stammt, die ihr Zuhause im Forum hat, in meinem Hinterkopf und flüsterte mir immer mal wieder zu: "Duuhuu, in Botswana soll es fai (ja, es ist ein schwäbischer Dämon!) gaaaaanz viiiiiele Elefanda gäba....." B)


Dermaßen dauerbeschallt und weil ich ja sonst nichts zu tun habe :whistle: , las ich einfach so zum Spaß und zur Ablenkung von diesem nervigen Dämon viele Reiseberichte im Forum , blätterte ein paar Prospekte durch, beobachtete mein Konto ab und zu :dry: und erinnerte mich daran, wie es meinen lieben Eltern ergangen ist: viele Pläne ins Rentenalter verschoben und dann krank geworden und früh gestorben :( . So werde ich das nicht machen – ich will die Welt sehen, solange ich mich fit fühle!

Trotzdem wären diese Elefanten/Botswana-Träume sicher nicht so schnell wahr geworden, wenn nicht unser Freund Pascal aus Südfrankreich Ende September 2011 geschäftlich in Süddeutschland unterwegs gewesen und bei uns aufgeschlagen wäre. Er schwärmte an diesem Abend von seiner USA-Reise und äußerte genau das was ich oben beschrieben habe: sein Vater ist noch früher gestorben als meiner und war lange Zeit davor bettlägerig – auch er will so wenig wie möglich auf später verschieben und jedes Jahr eine schöne Reise machen (sofern die finanzielle Situation es erlaubt)

Langer Rede kurzer Sinn: nachdem ihm und seiner Frau Nadège erklärt worden war, wo in etwa Botswana liegt B) und dass man im südlichen Afrika gut und sicher reisen kann (was Pascal bis zur Abreise nicht wirklich geglaubt hat), haben sie sofort zugesagt. Man kennt sich seit 40, bzw. 30 Jahren und hat schon mehrere kleine Reisen zusammen gemacht, mit und ohne Kinder – es war immer sehr nett – von daher: no risk!!

Also habe ich meine Reiseroute (die ich in Anlehnung an eine Tour in einem Iwanowski-Prospekt entworfen hatte, wenn auch mit zwei anderen Quartieren und in einer anderen Reihenfolge) mit vielen Links versehen, übersetzt und nach Fronkraisch gemailt. Das Okay kam schnell und dann brach die Buchungshektik aus: wir hatten nur ein gemeinsames Zeitfenster von ca. 15 Tagen, da musste das Ganze reinpassen.

Meine Tour habe ich bei mehrere Veranstaltern angefragt (hier noch mal ein herzliches Dankeschön an die Fomis, die mir die entsprechenden Tipps gegeben haben) und mich dann auf Grund der superfreundlichen, schnellen und kompetenten Beratung durch Frau Miebach bei Iwanowski für eben diesen Veranstalter entschieden. Teurer als die anderen waren die auch nicht – und eine individuelle Bucherei kam wegen des Zeitdrucks und meiner mangelnden Erfahrung nicht in Frage. Frau Miebach hat mir auch nicht wie andere versucht, teurere Camps aufzuquatschen – die Chemie hat einfach gleich gestimmt, man konnte zusammen am Telefon lachen und im Nachhinein habe ich festgestellt, dass sie die Camps auch so sieht, wie ich sie empfunden habe.

In diesem Zusammenhang muss ich euch auch gleich enttäuschen: es gab keinerlei Probleme, keine Unstimmigkeiten, keiner von uns wurde krank – es hatte auch keiner einen Tropenhelm dabei :whistle: B) – es wird also vermutlich ein recht langweiliger Reisebericht werden!

Zuerst wurden die Flüge gebucht und dann gabs kein Zurück mehr! Der Rest ging recht schnell, die Chobe Safari Lodge, die wir in einem günstigen Paket mit Pom Pom Camp buchen wollten, klappte nicht, da schon ausgebucht – also haben wir uns für eine andere Lodge entschieden, ansonsten lief alles wunschgemäß.

Wie Ihr gleich seht, habe ich das Rad nicht neu erfunden - ein Klassiker würde ich mal sagen - was sich aber sehr bewährt hat.

Die Route:

15.08.: mittwochabends Anreise der Franzosen aus Montpellier

16.08.: donnerstagabends Abflug von Frankfurt über Windhoek und Maun nach Vic Falls, geplante Ankunft dort am 17.08.2012 um die Mittagszeit.

17.08. - 19.08 : 2 Übernachtungen mit Frühstück in der Ilala Lodge in Vic Falls

19.08. - 21.08.: Straßentransfer nach Kasane bzw. Kuzungula, dort 2 Übernachtungen in der Kubu-Lodge mit Vollpension sowie 4 Aktivitäten (3 sind inbegriffen, eine haben wir noch dazu gebucht), Getränke exklusiv.

21.08. – 23.08. : Flug ins Sango Safari Camp, Khwai-River, 2 Übernachtungen, all inclusive

23.08. – 26.08.: Flug ins Pom Pom Camp, 3 Übernachtungen, all inclusive

26.08.: Rückflug nach Maun, von dort über Vic Falls und Windhoek nach Frankfurt. Problem: 8 Stunden Aufenthalt in Windhoek => gelöst durch Kurzurlaub auf Etango Ranch.

27.08.: 7 Uhr Ankunft in Frankfurt, abends Rückreise der Franzosen


So viel sei schon mal gesagt: es war eine geniale Reise - ich hatte ja im Vorfeld ein paar kleinere (und auch größere, graue ;) ) Hoffnungen (mit E), aber diese wurden weit übertroffen, auch was die Farben und Anfangsbuchstaben betraf :) !!


Auf Seite 56 ganz oben steht, wo man die PDF-Version des Berichtes findet!

Und wer hier an Ort und Stelle nur den Bericht - aber keine Kommentare - lesen möchte, macht einen (Doppel-)Klick auf die Sonne rechts oben!
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29 Aug 2012 15:21 #251287
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Sodele, durch diesen Vorspann ohne Fotos müsst Ihr noch durch :P :


Ein paar Vorbereitungen

Nachdem ich den großen Brocken gebucht hatte, kamen noch so ein paar kleine Wünsche dazu. Direkt per Mail habe ich zusätzlich eine Sunset-Cruise auf der Ra-Ikane auf dem Zambezi-River gebucht sowie über Iwanowski (war nicht teurer als direkt) einen Heli-Flug über die Fälle. Auch der Aufenthalt auf der Etango-Ranch wurde erst später über Carsten Möhle gebucht, als ich mit Schrecken erkennen musste, dass wir 8 Stunde Aufenthalt in Windhoek haben und ich diese auf keinen Fall in der idyllischen Wartehalle des Flughafens verbringen wollte.

Natürlich gab es auch die übliche Malaria-Prophylaxe-Überlegung. Bei uns beiden Deutschen war recht schnell klar, dass wir unsere Malarone, die uns die TK freundlicherweise für Namibia spendiert hatte, aus dem Kühlschrank holen und wieder als Stand-By mitnehmen werden. Dazu Antibrumm (wer hat eigentlich diesen unsäglichen Namen erfunden???) sowie Nobite für Kleidung. Das war allerdings eine eklige Sache, Fleecejacken nehmen das Zeug überhaupt nicht an (hatte zumindest ich den Eindruck) und auch die Hosen, die ich imprägniert hatte, fühlten sich danach komisch an.

Ich war sehr gespannt auf die Entscheidung der Franzosen – sie hatten sich bei einem Tropenarzt in Montpellier zur Beratung angemeldet. Erstaunlicherweise hat dieser genau dasselbe empfohlen – und so zogen wir alle mit ein paar leicht sonderbar riechenden und sich klebrig anfühlenden Klamotten sowie einem großen Vorrat an Sprays und Tabletten los in Richtung Afrika!

Gebraucht haben wir kaum etwas von allem – Moskitos waren Mangelware, Peacefull-Sleep dagegen in jeder Lodge reichlich vorhanden, so dass wir nichts eigenes hätten mitbringen müssen. Sicherheitshalber haben wir uns manchmal abends ein bisschen eingesprüht, aber so richtig nötig war es wohl nicht – allerdings weiß man ja nie, wie es ohne gewesen wäre. Das Moskito-Thema war also keins – na ja, okay, mein Mann war manchmal leicht panisch, weil er „ein Geräusch“ gehört hatte und sich schon im nächsten Tropeninstitut liegen sah. Fand ich ziemlich übertrieben, war aber irgendwann ein netter running gag!

Gepäck: die Vorgaben waren präzise, kein Passagier darf über 100kg wiegen, jeder darf 20kg Gepäck mitnehmen, aber nur in einer bestimmten Taschengröße und inklusive Handgepäck.

Mit dieser Menge kommt man prima klar – wir hatten schlussendlich alle zu viel dabei, was aber auch daran lag, dass es viel wärmer war als erwartet. Die leichten Sachen, die natürlich ziemlich eingestaubt und verschwitzt wurden, haben wir dann in der letzten Lodge gleich zu Beginn waschen lassen, so dass wir wieder unter die Leute konnten.

Ich hatte mich für zwei Taschen entschieden, wobei ich die kleiner, dünne Sporttasche für die Anreise in die große gepackt hatte, da ich keine Lust hatte, auf 5 Dinge (2 Taschen, 1 Rucksack, 1 Fototasche und mich) aufzupassen. Im Nachhinein hätte ich gleich zwei (und dadurch leichtere) Taschen packen sollen, denn wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist (und auch unterwegs) trägt sich das wirklich viel besser.

Die Anreise der Franzosen war noch etwas kompliziert zu organisieren, Montpellier-Frankfurt scheint keine gängige Strecke zu sein. Irgendwann rief Pascal ganz happy an, sie könnten doch mit RyanAir direkt anfliegen – bis ich ihm dann schonend beibringen musste, dass Frankfurt-Hahn kein Ortsteil von Frankfurt-Main ist. Schlussendlich blieb es dann doch bei dieser Lösung, erstens mangels echter Alternative und zweitens weil es – das fand ich dann heraus – einen sehr guten Shuttle-Service von Frankfurt-Hahn aus gibt, der direkt am Terminal 2 ankommt. Anflug war spätabends, sie haben dann in Fronkfor-Coq im B&B übernachtet und sind am nächsten Tag gemütlich mit dem Bus nach FfM gefahren.

Und dort begingt dann auch endlich der richtige Reisebericht – versprochen!!!
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29 Aug 2012 16:36 #251304
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Immer noch 16.08.2012 : Bele und das langersehnte Up-Grade :silly:

Tja, das war ja ein heißes Thema in meinen Vorüberlegungen! Aber zuerst hieß es nach Frankfurt kommen! Unser Sohn bringt uns auf die S-Bahn, ab Stuttgart geht’s dann mit dem ICE zum Flughafen und dort fällt sich "meine" Reisegruppe um 15 Uhr in die Arme. Wir haben uns lange nicht gesehen und es gibt viel zu erzählen. Nebenher essen wir eine Kleinigkeit eine Ebene über dem Check-In-Schalter von Air-Namibia. Ich renne immer mal wieder runter, um die Öffnung auch nicht zu verpassen. Um 16 Uhr positionieren wir uns dann dort und um 16.30 Uhr wird geöffnet – wir sind die ersten – YES! Genau so hatte ich es geplant!





Obwohl wir uns alle am rechten Schalter anstellen, der fürs Up-Grade zuständig ist, sind Peter und Nadège noch unschlüssig, was sie eigentlich wollen. Für Pascal (leichte Rückenprobleme) und mich (erstens durch einige Baustellen vor der Abreise völlig übernächtigt und außerdem von dem Wunsch besessen, am nächsten Nachmittag ausgeschlafen an den Victoria Fällen zu stehen :blink: ) ist klar: ein Up-Grade muss her!

Als dann allerdings die Tafel mit dem Angebot aufgestellt wird, schlucken wir erst mal kräftig. Air Namibia hat (wohl die Woche zuvor) aufgeschlagen, das Up-Grade kostet jetzt 325 Euro! :woohoo: Uuups....! Nichtsdestotrotz zücken wir beiden Entschlossenen die Kreditkarten (wobei ich gestehen muss, dass ich das Up-Grade vom Geburtstagsgeld meiner Patentante aus dem letzten Jahr finanziert habe - den Plan, dies mal so zu verwenden hatte ich schon lange im Kopf!) und die anderen zwei verwickeln die Dame am Schalter in einen afrikareifen Handel B) : was es denn für sie gäbe, wenn zwei aus der Gruppe upgraden? Ein Upgrade umsonst? Haha, da muss die Dame (die übrigens sehr freundlich war) doch lachen – aber schlussendlich leiern wir ihr (ihr Kommentar: okay, heute sind keine Babys an Bord) zwei Plätze in Reihe 19 mit optimaler Beinfreiheit und direkt schräg hinter unseren Sitzen (mit Blickkontakt), raus! So sind die VIP’s und das Fußvolk trotzdem nahe beieinander! :P Perfekt!

So sieht es aus, wenn man die Beinablage rauslässt,






so liegt man (eijeijei, da hat sich jemand vom Fußvolk reingemogelt ;) )





und hier die glücklichen Upgrader :) !





Das Essen ist wirklich gut, man kann zwischen Fisch, Huhn und Rind wählen – Pascal und ich nehmen das Rind und sind von der Qualität überrascht. Das Gesamtarrangement (Darbietung, Geschmack, Aussehen, begleitender Wein) bekommt von Pascal verbunden mit ausschweifenden Kommentaren (J’adore cette petite salade, la présentation du désert me plaît....) "7 sur 10" – besser würde man bei Air France auch nicht essen – und ich habe gut was zu Lachen! :laugh:

Danach kommt dann mein großer Auftritt: ich richte mein "Bett" und schlafe...und schlafe...und schlafe..... und wache bestgelaunt und ausgeruht auf, kurz bevor es Frühstück gibt (das war allerdings ein bisschen sonderbar – nur ein eingepacktes rundes Irgendwas-Sandwich)!

Windhoek empfängt uns mit einem wunderschönen





aber a....kalten Morgen :woohoo: und wir verkrümeln uns für unsere 2,5 Stunden Transitzeit ins Café des Terminals, wo wir frierend vor uns hinwarten auf den Weiterflug nach Victoria Falls via Maun.

TOP : es hat funktioniert – ich habe ein Up-Grade ergattert und sogar geschlafen – die 325 Euro verdränge ich erfolgreich! So fängt die Reise schon mal prima an (und so wird es auch ständig weitergehen).

FLOP: wir haben gefroren an unserem ersten Tag in Afrika!!!!
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30 Aug 2012 07:43 #251361
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17.08.2012: Weiterreise nach Vic Falls

Auf Grund meines Wunsches, uns bei dieser Reise von der Zivilisation aus langsam in den Busch vorzutasten müssen wir in den sauren Apfel beißen und einen Zwischenstopp in Maun einlegen, da es keinen Direktflug von Windhoek nach Vic Falls gibt (zumindest nicht in unserem Fall). Vor Beginn der Reise erschien mir das alles recht lästig – in der Realität war es dann aber überhaupt kein Problem!

Also, weiter geht’s mit einer kleineren Air-Namibia- Maschine.





Der Flug nach Maun ist recht kurz und unspektakulär – und wir wundern uns, dass sogar ein (recht gutes) Frühstück serviert wird!






In Maun müssen wir die Maschine verlassen und eine Weile in einem doch recht ernüchternden Wartesaal platz nehmen. Bald geht es aber weiter und unser erstes richtiges Ziel, Victoria Falls in Zimbabwe, kommt immer näher – die Stimmung steigt noch mehr und wir sind sehr gespannt!

Aber halt, vorher gibt es ja noch mal was zu Essen, ein recht leckeres Sandwich! Air Namibia lässt sich echt nicht lumpen! (Keine Sorge, ich nerve euch nicht den ganzen Bericht durch mit Essensfotos.... ;) !)





Wir landen sicher und freuen uns über die gegenüber Windhoek wesentlich angenehmeren Temperaturen :) .





Die Einreise geht zügig voran – allerdings sind hinter uns Reisende, die kein Bargeld fürs Visum haben. Ich dagegen zücke meine nagelneuen kleinen US-Dollar-Scheine - wie gut, wenn man durchs Forum bestens vorbereitet ist B) .





Das Gepäck steht schon da, ein Band gibt es nicht, es ist eher eine Bank, auf der alles aufgestapelt wird. Wir sind froh, dass alle unsere Taschen die diversen Zwischenstopps mitgemacht haben und suchen nach unserem Transfer.

Zusammen mit ein paar anderen Neuankömmlingen werden wir in einen Minibus verfrachtet und dann gibt es bereits die erste nette Überraschung: ein freundlicher junger Simbabwer ist Beifahrer und Quasi-Guide. Er erklärt uns in gutem Englisch auf nette Weise dies und das über Land und Leute und verkürzt uns so die Fahrt.





Beim Amadeus Garden Guesthouse laden wir ein paar Leute aus – so, jetzt habe ich das auch mal (von außen gesehen), nachdem ich ja schon viel davon im Forum gelesen habe.

Nun dürfen wir bei der






raus und wir fühlen uns sofort wohl. Wir bekommen ein wunderschönes Zimmer im hinteren Gebäudeteil mit der Nummer 28 (sorry, Annick, keine Fotos von innen, aber die Fotos auf der HP der Lodge sind unverfälscht – anders hätte ich es auch nicht fotografieren können), die Franzosen sind vorne im Untergeschoss, das auf die Wiese geht, untergebracht - die Lage ist nicht ganz so schön wie unsere - also ruhig nach Zimmer 28 verlangen ;) . Unsere Terrasse ist wunderschön,




und auch sonst ist die Anlage sehr gepflegt und hat ein stimmiges Ambiente. Es gibt verschiedene nette Plätzchen zum Essen:





Wow, von der Restaurant-Terrasse aus sieht man die Gischt der Fälle – da wollen wir natürlich sobald wie möglich hin!!




TOP: Die Anreise hat super geklappt, wir haben uns immer wohl gefühlt, waren mit Air Namibia wirklich zufrieden und sind happy über unsere tolle Unterkunft!

FLOP: Fehlanzeige :)
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30 Aug 2012 10:02 #251388
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17.08.2012: Die Viktoria Fälle

Unbeeindruckt davon, dass wir schon 24 Stunden unterwegs sind, ziehen wir um 14.30 Uhr ohne jegliches Mittagsschläfchen los in Richtung Fälle. Der Weg ist von der Ilala Lodge aus einfach zu finden – und schon sind wir umringt von Händlern.





Meine Schnellbleiche in Sachen "Wir verhalte ich mich in einem solchen Fall" hat nur bedingt Früchte getragen :whistle: . Nun heißt es ja immer, Frauen wollen shoppen usw.... blablabla.:angry: Nix da, Nadège und ich gehen schweigend und mit starrem Blick und daher unbehelligt zielstrebig gen Fälle, die Männer dagegen können es sich nicht verkneifen, Blickkontakt mit den Händlern aufzunehmen und ein verbindliches "No thank you" zu murmeln – und prompt haben sie natürlich verloren!:laugh: Egal, wir wurschteln uns so durch und gelangen nach einer ersten Tiersichtung





zum Eingang,





zahlen 30 $ pro Person und dann sind wir da!





Schon beim ersten Viewpoint sind wir begeistert!





Als Bonus gibt es auch noch eine Tiersichtung





Dann entdeckt Nadège diesen Fischer.





Fasziniert beobachten wir sein Treiben knapp oberhalb von Devils’s Cataract – was mag das wohl für ein Gefühl sein da oben in den brausenden Wassermassen?








Danach schlendern wir weiter, bleiben öfters irgendwo sitzen, können unseren ersten Beeeater fotografieren





genießen einfach nur und sind völlig begeistert!






Hier sieht man rüber nach Sambia




Auf den Fotos fehlt der Sound, die Feuchtigkeit, die tolle Luft, die angenehme Wärme und natürlich der Gesamteindruck! Fotos werden der Sache einfach nicht gerecht! Und überall dieser Regenbogen (und manchmal sogar zwei)....











Der Regenwald






macht seinem Namen alle Ehre: immer wieder gehen richtige Schauer nieder – aber wir haben einen Schirm der Lodge dabei und eigentlich ist es uns auch egal, wenn wir nass werden.

Wir beoachten irgendwelche Verrückten, die knapp vor der Abbruchkante in den tobenden Massen herumturnen - keine Ahnung, was für eine Aktion das sein soll :woohoo:







Bis kurz vor Torschluss genießen wir das Schauspiel, nehmen auch nicht die Abkürzung, sondern rollen die Fälle noch einmal von hinten auf.

Danach zieht es uns zurück in die Lodge, wir essen dort zu abend (unter anderem Krokodil und Warzenschwein). Es schmeckt uns sehr gut, ohne dass das Essen nun sensationell wäre, ein Gericht ist auch schon aus – aber das kann unsere Stimmung und den guten Gesamteindruck nicht trüben. Wir fühlen uns in dieser Lodge rundrum wohl!

TOP: Was wohl :P : die Victoria Fälle (und auch die Ilala Lodge)

FLOP: wenn man kleinlich sein will :dry: : die nervigen Händler
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Nachschlag Victoria Falls:

Während ich jetzt Bernds Bericht lese, lade ich mal noch ein paar bunt gemischte Fotos von diesem wunderschönen Nachmittag an den Fällen hoch. Sie wurde mit der Panasonic Lumix DMC-FX40 gemacht, die im Weitwinkel besser ist (der Auftritt meiner Canon Powershot kommt später ;) )!

Vielleicht bekommt Gerd so wie gewünscht einen Eindruck von der Wassermenge!























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Letzte Änderung: 17 Jul 2013 19:49 von Champagner.
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