THEMA: Hilfe bei Routenplanung Botswana November 2019
10 Jul 2018 22:50 #525751
  • kitty191
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  • kitty191 am 10 Jul 2018 22:50
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Liebe Foristen,
eigentlich bin ich begeisterter Südafrika Urlauber und deshalb auch eher im Nachbarforum aktiv. Nun stehen wir für 2019 aber vor einer Urlaubsherausforderung, wo mir mein Heimatforum nur wenig helfen kann.
Deshalb vielleicht hier eine kurze Vorstellung meinerseits.
Wir sind ein reiseerfahrenes Paar um die 50 und in den letzten Jahren hauptsächlich in Südafrika unterwegs. Dieses Jahr werden wir das erste Mal im 4x4 unterwegs sein und haben den Tankwa Karoo NP und den Richterveld als 4x4 Parks auf dem Programzettel. Außerdem besuchen wir den KTP, Mokala, Augrabies, Keetmanshoop, Hobas, die Cederberge und die Westcoast.
Nun ist es so, dass die Planung für 2019 ansteht und die gestaltet sich zäh.
Mehrere Möglichkeiten werden momentan näher beleuchtet. Was sich aber abzeichnet, es wird wenig oder vielleicht gar nicht Südafrika werden.
Nach und nach nähern wir uns Botswana als Haupturlaubsdestination an.
Momentan lese ich Reiseberichte ohne Unterlass. Meist hier im Forum.
Der Reiseführer „Reise Know How“ Botswana und die Tracks4Afrika Karte werden hoffentlich morgen an meiner Haustür klingeln. Womöglich erweitern wir noch um „Botswana“ aus dem Ilona Hupe Verlag.
Eine Touranfrage bei Bwana Tucke-Tucke hat eine erste Routenoption mit ungefährer Preiskalkulation erbracht :blink: Da ist dringender Überarbeitungsbedarf gefragt. Sehr schnell hat sich allerdings herauskristallisiert, dass ein so hochpreisiges Reiseland wie Botswana kostentechnisch für uns wohl nur im Dachzeltcamper zu stemmen ist.
Die Campsites in Moremi, Chobe und Okavango-Delta sind rar und kostenintensiv. Diese werden wir wohl auf jeden Fall über einen Reiseveranstalter buchen lassen. Den Dachzeltcamper wohl auch. Oder wie macht Ihr das? Habt ihr Tipps, mit welchen Veranstaltern Ihr da gute Erfahrungen gemacht habt?
Erstens sind auch diese Fahrzeuge rar und teuer, zweitens scheint die Auswahl des richtigen Fahrzeugs, sowie des Vermieters noch viel wichtiger zu sein, als bei einem MW in Südafrika. Schließlich ist das zu bereisende Gebiet relativ einsam und von schwierigem Terrain. Und außerdem ist das Gefährt ja nicht nur fahrbarer Untersatz, sondern auch Heimstatt.
Auf so vieles ist zu achten, was für uns absolutes Neuland ist....
Die Idee von SA/JNB aus zu starten rührt von der Vorstellung, dass das Auto in Südafrika deutlich günstiger in der Miete ist und die Auswahl an Flügen sehr viel breiter ist, als nach Windhoek. Allerdings ist Namibia als Startpunkt noch nicht gänzlich aus dem Rennen.
Ein erster Routenentwurf sieht folgendes vor: (dieser ist allerdings nicht der originale von Bwana, sondern ein Mix aus deren Vorschlägen und Inspirationen aus dem Forum) Besonders die RB‘s Von Freshy und Gromi haben mich da sehr angesprochen. :)


Anfunft JNB - Autoübernahme und Weiterfahrt nach Pretoria
1N Pretoria Einkauf, Installation des mobilen Heims für die nächste 4 Wochen, wenn noch Zeit ist ein bißchen Sightseeing
1N Pilanesberg Manyane Campsite
1 Mokolodi Resort
2N Khama Rhino Sanctuary
1N Makgadikgadi NP Kubu Island
2N Makgadikgadi NP Gweta Lodge/Planet Baobab mit Übernachtung in der Pan unter freiem Himmel (optional) oder Tiaan CS
1N Nxai Pan Bains Baobab
2N Nxai Pan South Gate
1N Maun
2N Tsodilo Hills Panhandle
1N Maun
1N Moremi NP South Gate
1N Moremi NP 3rd Bridge
2N Moremi Xakanaxa
1N Kwai Magotho CS
1N Chobe NP Savuti
1N Chobe NP Linyanthi
1N Chobe NP Ihana
4N Kasane Senyati Safari Camp. Ausflug nach Vic Falls ohne Auto (2Nächte)
1N Nata
1N Molema Bush Camp
1N Marakele NP
JNB Autorückgabe Heimflug
Ergeben ca. 5000km in 28 Tagen. Die einzige feste Unterkunft, ist die erste Nacht in Pretoria.
Ein wenig Sorge habe ich, ob wir den fahrerischen Anforderungen gewachsen sind. Man hört soviel und weiß so wenig. Viele sprechen von höchst tricky zu bewältigenden Tiefsand Pisten im Chobe, Schlammschlachten im Moremi, tiefen und tückischen Wasserdurchfahrten. Hoffentlich überschätzen wir und da nicht maßlos. Mut hat mit der RB von Gromi gemacht. Die beiden haben sich 2015 ja auch ohne nennenswerte Campingerfahrung und ohne große Vorkenntnisse im „Off Road“ fahren auf den Weg gemacht und die Reise gut überstanden. Meine Hoffnung ist, dass es im November nicht allzu matschig ist und die Wasserdurchfahrten keine U-Boot Kenntnisse erfordern.
Nichtsdestotrotz,es ist noch viel zu lesen, zu pfeilen und zu planen. Diese Route steht auch erstmal nur beispielhaft. Aber so etwas oder jedenfalls ähnliches schwebt uns wohl vor....
Falls Ihr andere Vorschläge habt, Verbesserungen oder Anmerkungen jeglicher Art, wäre ich Euch sehr dankbar.
Übt bitte Nachsicht mit mir. Vor Botswana und dem Camperleben habe ich echt Respekt- aber eben auch große Lust drauf....

P.S. Nach den Änderungen hätte ich noch 3 Nächte zu verplanen

LG
Kitty
Letzte Änderung: 12 Jul 2018 12:48 von kitty191.
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11 Jul 2018 07:52 #525762
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  • GinaChris am 11 Jul 2018 07:52
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Guten Morgen Kitty,

auch wir starten/enden Botswanareisen aus Südafrika wegen der günstigeren Flüge und Leihwagen.

Zu deiner Route:
Was wollt ihr denn insges. 3 N in Maun? Maun sehe ich persönlich eher als notwendigen Versorgungspunkt zur Aufstockung von Lebensmitteln und Trinkwasser. Abgesehen von einem sehr empfehlenswerten Flug übers Delta oder einer Mokoro Tour ists dort nicht besonders toll.
Auch den Abstecher zu Tsodilo Hills würde ich überdenken, da die Fahrt von Maun dorthin, und in deinem Fall auch wieder retour, eher als öde zu bezeichnen ist. (abgesehen von 100en Eseln auf der Fahrbahn)
Zu Buchungen:
Mietwagen ab JNB kannst du einfach im Netz selber buchen; aber das weißt du ja als "alte" SA-Reisende.
Achte einfach darauf, dass das Fahrzeug einen Doppeltank hat.
Bei den campsites kann ich dir nur empfehlen deine Nerven zu schonen und die Arbeit einem örtl. Büro, zB NDM gg geringe Gebühr zu überlassen.
Gruß Gina
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11 Jul 2018 08:11 #525765
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Guten Morgen GinaChris,
vielen Dank für Deinen ersten Beitrag. Tsodilo Hills haben wir als Programmpunkt aufgenommen, da es uns von Bwana als sehenswert angepriesen wurde und ich in Freshy‘s RB darüber gelesen habe. Ob sich aber ein Abstecher von 400 km Oneway tatsächlich lohnt und deshalb 2x Maun eingeschoben werden muss, ist natürlich fraglich. Vielleicht sind die Tage ja doch irgendwo anders besser investiert.
Ein Flug über das Delta sind noch in den Überlegungen, genauso eine Mokoro Fahrt.

P.S. Wer oder was ist NDM?

LG
Kitty
Letzte Änderung: 11 Jul 2018 08:13 von kitty191.
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Kitty,

ja, Tsodilo ist sehenswert, da bin ich ja ganz bei Freshy, aber der Abstecher da rauf ist schon ziemlich abseits deiner Route.
Die gewonnene Zeit könntest du zB im Nxai nutzen. Hier lohnt die Fahrt weiter von Baines ins South Camp!

NDM ist eine der örtlichen Agenturen, die dir die mühsamen Buchungen bei den unterschiedlichen Betreibern der campsites abnimmt. Ich habe zu denen kein Naheverhältnis, aber gute Erfahrungen gemacht. Ist nur eine Möglichkeit unter vielen.
Gruß Gina
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  • Topobär am 11 Jul 2018 09:59
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Hallo Kitty,

den Botswana Reiseführer aus dem Hupe Verlag kann ich sehr empfehlen. Haben wir immer dabei.

Wir starten in den letzten Jahren unsere Botswana Touren auch immer in Johannesburg. Ist von den Flügen angenehmer als Windhoek. Bezüglich der Mietwagen nehmen sich Johannesburg und Windhoek nichts.

Die insgesamt 3 Nächte in Maun wurden ja schon angesprochen. Wir sehen immer zu, dass wir überhaupt nicht in Maun übernachten, sondern nur tagsüber durchfahren und unsere Vorräte aufstocken.

Mokolodi würde ich weglassen und gleich bis zum Kharma Rhino Sanctuary durchfahren.

Da Ihr sowohl die Tsodillo Hills, als auch Chobe/Moremi besuchen wollt, solltet Ihr mal überlegen, ob Ihr nicht den Caprivi mit einbauen wollt und diesen Part als Rundtour von/bis Maun gestaltet.

Im Moremi kann ich eine Nacht auf der Southgate Campsite empfehlen, um von dort die Black Pools zu besuchen.

Oktober/November ist eine sehr gute Reisezeit. Die Pistenverhältnisse in den Nationalparks sind zu der Zeit meist sehr gut. Wasser dürfte zu dieser Zeit nicht das Problem sein. Im weichen Sand ordentlich Luft aus den Reifen und mit ein wenig Fleiß wurde noch jedes festgefahrene Auto wieder aus dem Sand gegraben.
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Hallo Topobär,
auch Dir vielen Dank für Deine Tipps. Ob wir Tsodilo Hills in Verbindung mit dem Caprivi Streifen als Rundtour umgestalten oder rauslassen werden wir prüfen.
Warum würdest Du Mokolodi rauslassen? Vertrödelte Zeit?
Da die Meinungen zu Maun ziemlich gleich sind, werden wir da auf jeden Fall kürzen. Beruhigend ist Deine Einschätzung zu den Wegbeschaffenheiten zu unserer Reisezeit (08.11-07.12.19)
Den Reiseführer aus dem Hupe-Verlag werden wir dann auf jeden Fall kaufen.

LG
Kitty
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