THEMA: JAHRHUNDERTDÜRRE IN KAPSTADT UND UMGEBUNG
31 Dez 2017 16:17 #503177
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Gerade bei ENCA.com gelesen
CAPE TOWN - Excessive water usage by Cape Town residents has prompted officials to warn that "day zero" could be as early as 18 March 2018.

The day signals when taps are estimated to run dry and residents will have to queue at designated sites for water.

It was originally set for 29 April.


Gruss
Emanuel
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31 Dez 2017 16:26 #503178
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Hallo Maputo

Dazu haben wir nun auch die passende Brause bei www.atw.ch gekauft, aber noch nicht benutzt.



Gruss
Emanuel
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31 Dez 2017 16:38 #503179
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Sali Emanuel...die Brause ist gut, eine echte Komfortsteigerung, geht dann als Wellness im Busch durch B)
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01 Jan 2018 17:18 #503256
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2mm Regen in der Silvesternacht in Kuilsriver zwischen Stellenbosch und Bellville.
Ein guter Start für das 2018.

Gruss
Emanuel
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14 Jan 2018 18:26 #505261
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Gestern sind wir von Hartenbos über Oudtshoorn und George gefahren. Am Aufstieg zum Robinson Pass, sahen wir Waldfeuer.
Danach war ein Grossteil des Fynboss verbrannt. Auf der anderen Seite des Passes war auch viel verbrannt unzähle kleiner Brand herd war zu sehen. Vom Pass nach Oudtshoorn und noch ein Stück weiter herrschte Smog wie man es von Peking und London kennt. Wir waren froh wieder zurück in Hartenbos zu sein, wo uns ein blauer Himmel empfing.

Gruss
Emanuel
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20 Jan 2018 08:00 #506312
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ORF heute > orf.at/stories/2423222/2423223/

Angst vor dem schlimmsten Fall
Kapstadt geht aufgrund einer extremen Dürre das Trinkwasser aus. Die Angst vor der „Stunde null“ in der südafrikanischen Hauptstadt wächst - es handelt sich dabei um jenen Tag, an dem die Stadtverwaltung das Wasser aus dem Hahn vollständig abdrehen müsste. Aus derzeitiger Sicht wäre das der 21. April. Um das noch abzuwenden, haben die Behörden am Freitag das Trinkwasser noch einmal drastisch rationiert.

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Ab Februar dürfen Einwohner in den nächsten fünf Monaten nur mehr 50 Liter Trinkwasser am Tag verbrauchen. Bei höherem Konsum sollen den Haushalten saftige Preise verrechnet werden, die bis zu 23-mal so hoch wie derzeit sein sollen. Bereits zuvor hatten die Behörden eine Beschränkung auf 87 Liter pro Tag vorgegeben - doch laut Angaben der Regierung sei diese von vielen Menschen missachtet worden.

„Zum Wassersparen zwingen“
„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem es kein Zurück mehr gibt“, schrieben die Behörden in einer Mitteilung. „60 Prozent der Kapstädter sparen kein Wasser, jetzt müssen wir sie dazu zwingen.“ Es sei „ziemlich unglaublich, dass eine Mehrheit der Menschen sich offensichtlich nicht darum kümmert und uns alle kopfüber zur ‚Stunde null‘ schickt“. Die Wahrscheinlichkeit, dass der schlimmste Fall eintrete, sei nun „ziemlich wahrscheinlich“.
Sollte dieser tatsächlich kommen, würde kein Wasser mehr aus dem Hahn fließen - die rund 4,5 Millionen Einwohner müssten sich ihr Wasser unter Aufsicht von Militär und Polizei an 200 Verteilungspunkten abholen. Wo sich diese befinden, würde in den nächsten Wochen bekanntgegeben, damit sich die Einwohner auf alle Eventualitäten vorbereiten könnten. Dann würden pro Person auch nur mehr 25 Liter ausgegeben werden - das Minimum für Gesundheit und Hygiene.

Wien: Allein 44 Liter für Baden und Duschen
Zum Vergleich: In Österreich werden täglich pro Person rund 135 Liter Wasser verbraucht. Laut einer Aufschlüsselung der Stadt Wien wird der Großteil davon für Duschen und Baden (44 Liter) und das Spülen von Toiletten (40 Liter) verwendet. Auch Wäsche waschen (15 Liter), die sonstige Körperpflege (neun Liter) und das Putzen (acht Liter) sind recht wasserintensiv. Der kleinste Posten sind das Kochen und Trinken: Dafür werden pro Tag rund drei Liter Wasser aufgewendet.

Kapstadt zieht jährlich Hunderttausende Touristen an, weswegen die wichtige Tourismusindustrie bis jetzt noch mit Samthandschuhen angefasst wurde. Zwar werden mittlerweile auch Urlauber von ihren Hotels aufgefordert, möglichst sorgsam mit Wasser umzugehen. Ob Hotels und Firmen künftig einer Wasserbeschränkung unterliegen sollen, war zuletzt unklar. Laut der Bürgermeisterin Patricia de Lille habe es Priorität, dass der Verbrauch von Privathaushalten eingeschränkt wird.

Stauseen fast ausgetrocknet
Der Grund für die Wasserkrise ist die schlimmste Dürre in der Provinz Westkap seit Jahrzehnten. Die Stauseen, die der Region als Trinkwasserreservoire dienen, sind fast ausgetrocknet. Die jetzige Rekorddürre wird durch die bereits extrem niederschlagsarmen Winter 2015 und 2016 verschlimmert. Bereits Mitte Oktober hatte die Regierung den Katastrophenfall ausgerufen.

Die Ursachen der Krise haben nach Angaben von Forschern an der Universität Kapstadt viel mit den Auswirkungen des Klimawandels zu tun. Kapstadt liegt mit dem Westkap in einer zunehmend trockenen Provinz, in der sich das Wetter in den vergangenen Jahren dramatisch verändert hat. Zudem verursachte das Klimaphänomen „El Nino“ in der Region extreme Trockenheit.

Politische Fehlentscheidungen
Hinzu kommen nach Ansicht des südafrikanischen Magazins „The South African“ Fehler der Regierung. Im Land kommt es immer wieder zu Wasserknappheit. Durchschnittlich einmal alle zehn Jahre regne es zu wenig im Gebiet des Theewaterskloof-Stausees, des wichtigsten Trinkwasserspeichers der Metropole.

Bereits 2007 habe das Ministerium für Wasser und Hygiene vor Engpässen in der Wasserversorgung Kapstadts gewarnt, so „The South African“. Daraufhin habe die Stadtverwaltung erfolgreiche Maßnahmen zum Sparen von Wasser - etwa die Reparatur kaputter Leitungen - gesetzt.

Auf überregionaler Ebene sei dagegen wenig geschehen: Bereits während der Trockenheitsperiode 2015/2016 hätte es das zuständige Ministerium unterlassen, Wasser für die Landwirtschaft zu rationieren. Zudem habe sich die Regionalverwaltung damals bei der nationalen Regierung um Finanzhilfe von 35 Mio. Rand (etwa 2,4 Mio. Euro) bemüht. Mit dem Geld sollten neue Brunnen erschlossen und die Maßnahmen zur Wasserwiederaufbereitung finanziert werden. Das Ansuchen sei abgelehnt worden.

Gruß Gina
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