THEMA: Solo Farenji in Aethiopien
08 Mai 2017 07:53 #474230
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@Friederike: danke für die Blumen! :)

Fortsetzung

Es ist schon 18.30 als wir die Vororte von Addis Abeba erreichen.





Es sieht nicht gerade sehr einladend aus!





Eine halbe Stunde später halten wir bei der Endstation am Meskel Square an.

Unweit gibt es seit 21.09.2015 eine Stadtbahn. Viele Einheimische laufen da hin. Die 31,6 Kilometer lange normalspurige Stadtbahn ist auf der gesamten Länge elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut. Das Projekt wurde durch die China Railway Gruppe ausgeführt und durch Kredite der China Exim Bank finanziert.
Auf dem Meskel Platz herrscht ein riesiges Gnusch.
Ich nehme schon einmal das Gepäck aus dem Bus heraus.





Die Taxi Drivers kommen auf einmal wie Mücken angeflogen. Für die 5 Kilometer wollen sie 250 birrs. Für die Selam Strecke habe ich 170 birrs bezahlt.......Aus Prinzip verhandle ich eine halbe Stunde lang. Der Preis senkt auf 150 birrs. 10 Minuten später treffe ich im Addissinia Hotel an.









Langsam wird es auch dunkel. Die zwei Damen an der Rezeption erkennen mich gleich wieder. Für 90US$ in B&B kann ich mein Zimmer bis morgen um 19 Uhr behalten. Das Zimmer 508 liegt im fünften Stock und sieht noch netter aus als das Letzte.

















Das Badezimmer gefällt mir auch besser.









Nach dem Duschen gönne ich mir ein schmackhaftes Abendessen im Restaurant. Miam Miam!





Später schaue ich mir ausnahmsweise einen Film im Fernseher an. I take it easy.
Anhang:
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10 Mai 2017 07:51 #474490
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24.01.2017

Nach dem grosszügigen Frühstück beschliesse ich per Minibus zum Mercato zu fahren. Unweit vom Edna Mall nehme ich schon einmal einen Minibus bis zur Piazza. Da steige ich in einen Anderen ein direkt bis zum Mercato. Das Ganze kostet mich 5 birrs.

Der Freiluftmarkt Mercato liegt im Stadtteil Addis Ketema und bietet nach inoffiziellen Angaben bis zu 13000 Menschen Arbeit. Die Bezeichnung Mercato stammt noch aus der Zeit der italienischen Besatzung des Landes zwischen 1936 und 1941. Der Markt nimmt mit seinen gewaltigen Ausmassen nahezu das komplette Stadtviertel ein. Dabei handelt es sich nicht um einen offenen Markt, auf dem die Händler auf einem grossen freien Platz ihre Stände aufbauen und Waren verkaufen.
Vielmehr sind es Geschäfte und Marktstände, die sich in den Gassen und Strassen des Bezirks entlangziehen. Mehr als 7000 Läden, Stände und Werkstätten reihen sich in endloser Folge aneinander.

Der Mercato ist nach Produktgruppen unterteilt. In jedem Strassenzug werden bestimmte Erzeugnisse einer Warengruppe angeboten.
Normalerweise sollte man für den Mercato einen ortskundigen Führer engagieren. Die Gefahr, in dem turbulenten Treiben in den Gassen die Orientierung zu verlieren ist ausgesprochen gross! Der Mercato zieht nicht nur Händler, Kunden und Touristen an, sondern auch Taschendiebe und Bettler.
Auf das Tragen von wertvollen Schmuckstücken und das Mitführen von hochwertigen Handys und Fotoapparaten sollte man aus Sicherheitsgründen verzichten.
Es ist echt interessant hier herumzuspazieren. Da kommen einige Kilometer zusammen ohne dass man es merkt. Um jede Ecke gibt es etwas Besonderes anzuschauen.

Es ist schon 13 Uhr als ich wieder per Minibus mich bis zum Edna Mall fahren lasse. Von da aus laufe ich bis zur Medhane Alem Kirche. Sie liegt direkt neben dem Hotelbezirk und ist die zweitgrösste Kirche Afrikas. Ein netter Park führt bis da hin.





Da werden auch Tauben gefüttert.





Die Kirche imponiert durch ihre drei grünen Türme.











Eine Messe ist gerade zu Ende gegangen.







Fortsetzung folgt
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12 Mai 2017 08:02 #474731
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Fortsetzung

Ich laufe schon einmal um die ganze Kirche herum.





Gläubige sind fest beim Beten.





Eine Tür ist halb offen. Ich entscheide mich die Kirche zu betreten. Da sehe ich keinen Mensch. Das Spektakel kann sich sehen lassen.

Aber nicht sehr lange denn ein Wächter kommt auf mich zu und scheint nicht gerade happy zu sein. Er gibt mir zu verstehen dass ich hier nichts zu suchen habe. Ich mache ihm klar das Farenji nirgendwo gelesen hat es sei verboten....... :whistle:
Ich verlasse Medhane Alem. Hier im Viertel wird auch überall dazugebaut!









Da ich noch einige Mitbringsel suche beschliesse ich Salem's Shop zu besuchen. Liegt auch in der Nähe. Salem's bietet traditionnelles kulturelles Einkaufserlebnis mit kreativen Designs. Ich trinke schon einmal im Patio einen Kaffee. Danach schaue ich mit die Schals an.

Das Atelier wo die Damen die Körbe flechten sollte man auf jeden Fall nicht vermissen.





Es macht Spass ihnen zuzuschauen.









Im Show Room
sind alle Preise in US$. Sie nehmen es echt nicht von den Lebendigen! :S

Ich verzichte hier etwas zu kaufen. Hoffentlich habe ich im Edna Mall mehr Glück. Auf dem Weg dahin kann man die Armut des Landes um jede Ecke beobachten.


Fortsetzung folgt
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14 Mai 2017 13:47 #474980
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@merci Ingrid und Beate für die Blumen! :cheer:

Fortsetzung

Der Verkehr hier bleibt praktisch den ganzen Tag chaotisch.

Im Edna Mall finde ich gleich was ich den Nachbarn mitbringen werde, nämlich Kaffee. 500 Gramms





kosten mich nur 85 birrs (3,70 US$). Im Flughafen Duty Free Shop bezahle ich schon 7 US$ für 250 Gramms. Ich gönne mir 10 Päckchen davon. Anschliessend nehme ich ein Tuk Tuk zurück zum Hotel. Der Ausblick vom Zimmer aus ist nicht gerade romantisch.





Es wird auch hart gearbeitet.









Ich packe langsam meine Koffer und dusche. Gegen 19 Uhr holt der Gepäckträger meine Koffer ab und bringt sie zur Rezeption. Ich eile zum Restaurant





und gönne mir noch eine kleine Delikatesse!

Der kostenlose Hotelshuttle bringt mich um 20 Uhr zum Flughafen. 2003 wurde ein neues Terminal für internationale Flüge und eine neue, 3800m lange Start und Landebahn eingeweiht. Das neue Terminal ist eines der grössten in Afrika und erhöhte die Kapazität des Flughafens von 500'000 auf etwa 7 Millionen Fluggäste im Jahr.
Es gibt im Duty Free Bereich viele Geschäfte aber für mich viel zu teuer.

Die Lufthansa Maschine hebt pünklich in der Nacht ab. Ich schaue mir ein letztes Mal Addis Abeba by night an.





Tja Fomis, es wird Zeit hier auszusteigen! Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in dieses besondere Land verschaffen. Mitte Februar 2018 besuche ich wieder solo Aethiopien. Dieses Mal wird es mich nach Dire Dawa, Harar, Balé Mountain NP und Omo Valley bringen.

Bis dahin sage ich schüüüüssss
Annick
Letzte Änderung: 01 Feb 2018 03:19 von ANNICK.
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