THEMA: Solo Farenji in Aethiopien
15 Mär 2017 14:13 #467701
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Fortsetzung

Anschliessend laufen wir Richtung Stadtmitte. Unterwegs passieren wir das Kuriftu Hotel Bahir Dar. Wir beschliessen mal da reinzuschauen. Die Preise im Internet sind stolz..... Viele Turis sehen wir nicht. An der Rezeption erfahren wir das wir ein Doppelzimmer "special rate" zu 100 US$ in B&B bekommen können.





Hätten wir dies gewusst......Die Bungalows stehen in einem heimeligen Garten.





Sie verfügen alle über eine gemütliche Terrasse.









Im netten Schwimmbad kann man es sogar aushalten.









Bahir Dar liegt auf 1840 Meter Höhe. Tagsüber wird es echt heiss! Um die Anlage sieht man überall Papyrus





und das Restaurant gibt auf den Tana See. Danach geht es weiter zum Bootssteg für die Klostertouren auf dem See. Beim Turi Information Desk erfahren wir dass auch Tagestouren inkl. den Blue Nile Water Falls angeboten werden. Kostet pro Nase 300 birrs. Wir reservieren diese Tour. In unserem Hotel kostet sie das Doppelte!





Wir beenden unseren Marsch mit der Sankt Georg Kirche. Der Gottesdienst fängt jeden Tag um 17 Uhr und 7 Uhr an.









Die ganze Stadt profitiert davon durch die Lautsprecher. Das ganze Gesang und Palaber dauert 2 Stunden.
















Viele Aethiopier stehen am Eingang, beten 5 Minuten und verschwinden. Ich kann sie verstehen.... Nach 20 Minuten kehren wir zum Hotel zurück. Wifi is out of order heisst es.....Wir gucken noch eine Weile den Fishermen zu





und duschen. Zum Abendessen besuchen wir das Jaracanda Hotel Liegt nur 300 Meter vom Hotel entfernt aber auf der Hauptstrasse. Wifi funktionniert da super gut und der Tilapia Fisch, miam miam!
Letzte Änderung: 15 Mär 2017 14:24 von ANNICK.
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16 Mär 2017 16:40 #467809
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13.01.2017

Frühstücken werden wir heute morgen um 7 Uhr. Wir hören schon vom Restaurant aus die Lautsprecher der Sankt Georg Kirche. Das Frühstücksbuffet ist OK aber "nothing to write home about"....
Draussen herrscht eine tolle Atmosphäre.
Gleich danach laufen wir bis zum Bootssteg.

Am Turi Info Desk warten auch schon Farenjis: ein Franzose, ein Spanier, ein Israeli und 2 Amerikaner. Die Bootsfahrt zu den 5 Klosterinseln kann losgehen. Auf dem Boot erfahren wir vom Kapitän dass wir für jedes Kloster 100 birrs pro Person bezahlen dürrfen + Guide für die Gruppe 250 birrs. Wir rechnen das Ganze schnell in unserem Kopf und beschliessen zusammen nur ein Kloster zu besuchen. Es soll das Ura Kidane Mihret sein. Laut Reiseführer das Schönste. Es liegt auf der Halbinsel Zebe.
Der Kapitän ist schon etwas verwirrt über unseren Entschluss aber er macht kein Kommentar.
Auf dem Weg dorthin bemerken wir das viele Insel per Fähre erreichbar sind.





Nach 40 Minuten erreichen wir unsere Klosterinsel.





Es wird auch gleich bei Ankunft 100 birrs pro Nase einkassiert. Wir besprechen unter uns ob wir uns einen Guide teilen oder nicht. Der Israeli will nichts davon wissen und haut ab. Wir beschliessen die 250 birrs durch 6 zu teilen. Der Israeli kann uns mal.....
Unser Guide bringt uns gleich zur Kaffeezeremonie. Es duftet köstlich und der Kaffee schmeckt einfach klasse.









Anschliessend laufen wir alle zum Ura Kidane Mihret Kloster. Ein schmaler Pfad führt durch Urwaltgedicht zur Klosterfestung. Der Standort wurde im 14. Jahrhundert gegründet und die aktuellen Bauten stammen aus dem 16. Jahrhundert. Ura Kidane Mihret ist eine Stroh gedeckte Rundkirche.









Durch gewaltige hölzerne Türen betritt man das Innere der Kirche, das, nur durch die Türöffnungen belichtet, im Halbdunkel liegt.





Unwahrscheinlich lebendige Bibeldarstellungen zieren den Schrein von oben bis unten. Flächendeckend überzieht dieser farbenfrohe Bilderteppich das Allerheiligste und illustriert Szenen aus dem Leben Jesu.









Es gibt auch eine kleine Schatzkammer wo die wertvollsten Sachen aufbewahrt werden.




Der Israeli der keinen Guide wollte folgt uns natürlich die ganze Zeit und stellt seine Fragen. Er profitiert also genau wie wir alle vom Guide. Nach der Besichtigung kassiere ich bei allen 40 birrs. Unser Israeli weigert sich aber.........Wir teilen uns die Differenz.

Wir steigen alle wieder ins Boot hinein und erinnern den Kapitän dass wir keine weitere Kirche besichtigen wollen. Unser Israeli hat es sich aber unterdessen anders überlegt und möchte noch zur Einen. Im Boot fängt ein grosses Gepalaber an. Der Israeli schreit. Die Mehrheit entscheidet aber keine weitere Kirche. Unser Monsieur ist stockwütend und unser Kapitän grinst.....

Wir machen noch einen Abstecher zu den Hippos









und kehren zum kleinen Hafen zurück.

Fortsetzung folgt
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19 Mär 2017 08:22 #468090
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Fortsetzung

Da stellen wir mit Erleichterung fest dass der Israeili den Nachmittag nicht mit uns verbringen wird. Wir haben noch eine ganze Stunde Zeit bis die Tour um 15.30 zu den Fällen startet. Ethieu und ich beschliessen das Ethiopien Airlines Office zu besuchen. Es liegt ganz in der Nähe. Morgen gibt es leider keinen Bus nach Lalibela und die Turi Minibusse sind uns viel zu teuer (250US$).
Im Office stehen viele Leute Schlange, mamamia. Ein Angestellter sorgt dafür dass jeder, wie es sich gehört, daran kommt. Nach 45 Minuten sind wir endlich an der Reihe. Der Flug nach Lalibela kostet mich 79US$. Ethieu bezahlt nur die Hälfte da sie mit Ethiopien Airlines ins Land geflogen ist. Wir bezahlen cash, erhalten unsere Flugtickets und laufen anschliessend zum Info Turi Desk zurück. Ein Minibus wartert bereits auf uns. Der Franzose, Spanier und die 2 Amerikaner sind schon eingestiegen. Es geht auch gleich los.

Die Fälle liegen 35 Kilometer von Bahir Dar entfernt, unweit vom Dorf Tis Issat. Eine staubige Gravel Road führt uns dorthin.













Sie verläuft durch eine breite Tallandschaft, die intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Da wir uns hier etwa 600 Meter tiefer als in Gondar befinden, ist es klimatisch gesehen günstig für den Anbau. Vor allem sind es Weizen und Zuckerrohr.
Es ist sehr angenehm dabei auch das alltägliche Geschehen zu beobachten.









Wir haben jetzt das Dorf Tis Issat erreicht.









Es ist nach dem amharischen Namen für die Fälle des Blauen Nils benannt und heisst so viel wie Rauchendes Wasser. Bei diesem Dorf hat Aethiopien ein Kraftwerk errichtet





um die Energie des Flusses zur Stromerzeugung zu nutzen, ohne die Fortschritte im ländlichen Raum kaum möglich sind. Hinter dem Dorf stellt unser Driver Hamed den Minibus ab. Da erwartet uns auch ein lokaler Führer. Zu den Fällen sind es 30 Minuten zu Fuss. Zuerst bringt uns ein Boot auf die andere Seite des Flusses.









Am Ufer kann man immer wieder nette Szenen fotografieren.









Wir laufen danach 20 Minuten und entdecken eine lange Hängebrücke die ich gleich ausprobieren muss.





Fortsetzung folgt
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20 Mär 2017 18:28 #468360
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Fortsetzung

Auf der anderen Seite der Hängebrücke entdecke ich ein wunderschönes Spektakel. Der Blaue Nil teilt sich in mehrere Arme und seine Kaskaden stürzen auf insgesamt 400 Metern in die Tiefe.
Anschliessend überquere ich wieder die Hängebrücke und erreiche ein kleines Plateau wo der lokale Führer auf uns alle wartet.








Wir folgen ihm Richtung Fälle.





Nicht jeder Besucher hat unser Glück, die Fälle, in dieser Stärke zu sehen, denn oft wird für das Kraftwerk Wasser abgeleitet.

Mit einer Fallhöhe von 45 Metern erreichen sie zwar nur die Hälfte der Victoriafälle und in der Breite kommen sie nicht im geringsten an die Fälle Iguacu heran. Der Blaue Nil liefert aber einen schönern Anblick.





Unterdessen haben einige Einheimische vernommen dass da Turis angekommen sind. Wir werden von oben beobachtet.





Als wir das Plateau wieder erreichen haben sich ein Haufen Kinder versammelt. Sie betteln nach Money, Pen, TShirt....usw













Man folgt uns bis zu unserem Minibus.

















Die Sonne geht gerade unter als wir im Blue Nile Resort zurückkommen.








Wifi funktionniert zum Glück wieder. Das Abendessen nehmen wir wieder im Jaracanda Hotel ein. Die Küche schmeckt da sehr gut.

Morgen fliegen wir nach Lalibela.
Letzte Änderung: 08 Jan 2018 05:09 von ANNICK.
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21 Mär 2017 22:14 #468536
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@Doro: ja wir hatten echt Glück bei den Fällen. Lalibela war für uns der Hammer.



Fortsetzung

Um 6.30 packen wir schnell unsere Koffer. Eine halbe Stunde später bedienen wir uns am Frühstücksbuffet. Der kostenlose Hotelshuttle bringt uns um 8 Uhr zum Flughafen. Er befindet sind 8 Kilometer Nordöstlich vom Zentrum. Unser Check in verläuft unkompliziert. Unsere Maschine startet auch pünktlich um 9.30 und eine halbe Stunde später landen wir schon auf dem Lalibela Airport.









Das Gepäck braucht nicht lange um zu erscheinen. Draussen bei der Ankunft lauern die Hotelmarktschreier.









Mit Ethieu haben wir abgemacht in der Sora Lodge mal anzufragen. Auf TripAdvisor wird die Bude gut notiert. Nach 10 Minuten Gepalaber können wir uns ein Einzelzimmer zu 45US$ in B&B ergattern. Da wir 3 Nächte bleiben hatten wir ein solides Argument. Turis sind nämlich nicht viele vorhanden.
Die Stadt Lalibela befindet sich 25 Kilometer entfernt. Bei jedem Flug verkehren Minibusse die Einen für 100 birrs in die Stadt oder zum Flughafen bringen. Die Minibusse halten auch bei den verschiedenen Hotels an.
Gegen 11 Uhr erreichen wir die Sora Lodge. Sie liegt ausserhalb der Stadt in einer sehr ruhigen Lage.









Wir bekommen Jede ein Zimmer im dritten Stock mit toller Aussicht. Ich die Nummer 302. Das Zimmer bietet genügend Platz an.













Es gibt Wifi und von der Terrasse aus geniesst man die tolle Landschaft.









Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.





Von da oben erblickt man auch das Hotelrestaurant.





Wir packen schnell unsere Sachen aus denn wir wollen noch zum berühmten Samstagsmarkt.

Lalibela oder Neu Jerusalem (früher Roha) ist eine heilige Stadt und der wichtigste Wallfahrtsort von Aethiopien. Die Stadt liegt 2500 Meter hoch und hat circa 23'000 Einwohner, die fast vollständig äthiopisch-orthodoxe Christen sind.

Da ein Tuk Tuk vor dem Hotel steht, gönnen wir uns die Fahrt bis zum Markt.
Letzte Änderung: 21 Mär 2017 22:22 von ANNICK.
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22 Mär 2017 23:16 #468681
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Das Tuk Tuk braucht 10 Minuten bis zum Markt. Er ist echt grösser als ich ihn mir vorgestellt habe!









Das Ambiente finde ich einfach einmalig. Wir schauen dem Geschehen zu.

















Da wird allerhand verkauft. Hier Tiere





da Getreide, Kräuter.













Ab und zu sprechen uns Kinder an. Sie wollen uns unbedingt durch den Markt führen. Ich habe schon viele Märkte in Afrika besucht. Dieser gehört zu meinen Favoriten. Die Leute sind alle sehr nett. Sie lachen wenn sie uns sehen. Sie versuchen auch mit uns ein Gespräch zu führen.










Wir folgen einen Augenblick diesem Jungen mit seinen lebendigen Hühnern.









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Letzte Änderung: 06 Jan 2018 16:49 von ANNICK.
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