THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
25 Aug 2019 17:44 #565707
  • ANNICK
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Hallo Fomis,

Wir (ich und mein Toni) kommen gerade aus unserer Madagaskar Reise zurück: Die Insel hat uns sehr gut gefallen und total begeistert. Sie bietet Jedem einen gelungenen Urlaub. Nette Leute, sehr gute Küche, ordentliche Unterkünfte. Preis/Leistung einfach spitze!

Hier schon einmal einige Fakten:

Amtsprache: Malagasy und französisch

Haupstadt: Antanarivo

Staastoberhaupt: Präsident Andry Rajoelina seit dem 18.01.2019. In seiner Jugend war er DJ........

Einwohner: ca 24 Millionen

Fläche: 587'041 Km2

Pro Kopf Einkommen pro Tag: 1,5 US$ Damit zählt die Insel zu den 10 ärmsten Ländern der Welt.

Währung: Ariary 1 euro = 4000 ariarys

Religionen: 52% animistisch, 41 % christlich und 7 % muslimisch

Geflogen sind wir mit Aethiopian Airlines von Genf aus: Genf - Addis Abeba - Antanarivo

Auf Madagaskar ist es nicht ratsam Self drive zu machen. Dies hat uns ein wenig Sorgen am Anfang bereitet. Wir konnten uns echt nicht vorstellen einen Driver ca. 22 Tage auf unseren Rücken zu haben...... Und je nach Fahrer, kann der Urlaub schnell daneben gehen......
Habe also in verschiedene französische Forums herumgestöbert und bin auf die Agentur LOOK GASY AVENTURES gestossen.
www.chauffeur-guide-madagascar-lga.com
Der Boss Justin Joseph war auch über mehrere Jahren Fahrer/Guide. 2008 hat er sich selbstständig gemacht und l'Association des Chauffeurs Guides gegründet. Die Agentur hat sich inzwischen einen guten Ruf gemacht und bietet vernünftige Preise. Ich habe Justin angeschrieben, ihm meine gewünschte Route gegeben. Er fand sie auf Anhieb machbar.
Wir haben 50 euros für einen Toyota Landcruiser pro Tag bezahlt. Der Fahrer ist inklusive. Die meisten Hotels bieten den Drivers freie Kost und Logis wenn sie Gäste bringen. Im Preis ist auch die Versicherung inkl. Wir müssen nur das Benzin unterwegs bezahlen. Der Wagen kommt mit vollem Tank und muss mit vollem Tank wieder zurück gegeben werden.
Die Association verfügt leider nur über französische und englische Drivers.
Wir haben öfters Spanier, Italiener und Deutsche getroffen die nur ihre Landsprache beherrschten. Man hat sie gezwungen mit dem Driver zusätzlich noch einen Guide ihrer Sprache dazu zu nehmen. Da verdoppelt sich auch praktisch der Preis pro Tag.....

Hier unsere Route mit Unterkünfte:

Antanarivo: Sakamanga Hotel: ein kleines Bijou

Miandrivazo: Hotel Princess Tsiribihina: das beste in der Gegend aber nix für Flitterwochen.......

2 Nächte Flussfahrt auf der Tsiribihina mit Camping (500 euros für uns Beide in Vollpension). Justin hat alles organisiert. War super!

Bekopaka: Le Soleil des Tsingys: eine Traumlage

Morondava: Select Hotel: für eine Nacht ganz OK

Belo sur Mer: Hotel L'Entremer: La crème de la Crème

Morombe: Chez Kathia: authentisch

Tuléar Gegend: Famata Lodge: comme ci comme ça

Isalo NP: Le Jardin du Roy: Ein Paradies!

Vallée de Tsaranoro: Tsarasoa Lodge: kein Luxus aber etwas Besonderes

Fianarantsoa: La Rizière: mittelmässig

Antsirabe: Couleurs Café: ein Bijou

Andasibe: Mantadia Lodge: ein nettes Nest zum Kuscheln

Ankanin'Nofy: Palmarium Hotel: Spitze!

Sainte Marie Insel: Idylle Beach: gar nicht so idyllisch.........
Samaria Lodge: eine nette Bleibe

Hier schon einen Vorgeschmack unserer Reise

Antanarivo


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Tsingy NP


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Fähre nach Belo sur Tsiribihina


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Algen Produktion bei Belo sur Mer


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Nosy We, eine Trauminsel


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Nette Leute


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und natürlich viele Lemuren!


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und noch viel mehr!


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Morgen geht es schon los!
Letzte Änderung: 27 Aug 2019 06:34 von ANNICK.
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27 Aug 2019 06:15 #565829
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Schön dass so viel Interesse besteht!

@Carmen: bei Laurence wäre ich gerne hängen geblieben! :lol:

@Marimari: Justin spricht Englisch :)

@Picco: toll du bist immer von der Party! :cheer:

@Adriana: wenn ich helfen kann, sehr gerne. B)



Unsere Flüge hatten wir schon 10 Monate im voraus gekauft. Durch Bekannte konnten wir auch noch einen günstigen Upgrade auf die Business Class ergattern.
Unser Flugplan wurde leider anfangs Mai durch den Ethiopian Airlines Boieing 737 Max Aircrash geändert. Die Airline besitzt einige von diesen Maschinen und plötzlich müssen sie am Boden bleiben. Für die Fluggesellschaft ein grosses Gnusch.
Und so verwandelte sich unser 2 Stunden Transit in Addis Abeba in 24 Stunden...... :whistle:
Wir konnten unsere Daten nicht mehr ändern da unsere Reise fest gebucht war.
Aus 2 Nächte Antanarivo bei Ankunft wurde es nur eine Nacht.
Ethiopian Airlines hat natürlich das Hotel, die Verpflegung und das Transit Visa übernommen..

Sonntag, den 21. Juli 2019

Pünklich hebt um 20.40 unsere Boeing 787 Dreamliner in Genf Cointrin ab. Die Business Class sieht schon toll aus!


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Wir bestellen auch gleich 2 Güpli. La vie est belle! :P


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Das Video über Safety und Security Regulation finde ich echt witzig. Am Meisten die Vorführung der Schwimmvesten.


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Das Essen schmeckt ausgezeichnet

und die Zeit vergeht im Nu. Die Maschine landet kurz in Wien wo andere Passagiere einsteigen. Die Maschine ist jetzt voll.


Montag, den 22. Juli 2019

Wir landen pünklich um 06.30 in Addis Abeba Bole International Airport. Das Wetter ist nicht gerade der Brüller.


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Aber wir sind in Urlaub. Bei Ankunft begeben wir uns sofort zum Ethiopian Airlines Transfer Desk, Da bekommen wir unsere Boarding Cards für den nächsten Morgen, einen Gutschein für das Skylight Hotel. Die ganzen Papiere zeigen wir bei der Immigration. Da wird anschliessend das Transit Visum kostenlos ausgestellt.
Das Gepäck kommt schnell nach. Draussen herrscht noch dasselbe Chaos wie im Januar 2019. Das zweite Terminal ist noch immer nicht in Einsatz. Man muss 500 Meter mit Koffer bis zum Taxistand oder Hotelshuttle laufen.


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Das neue Terminal soll in einem Monat inauguriert werden.


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Endlich erblicken wir unser Hotelshuttle. Es bringt uns zum Hotel Skylight. Es gehört Ethiopian Airlines und liegt nur 600 Meter entfernt.
www.ethiopianskylighthotel.com
Sieht von draussen wie ein nagelneues Spital aus.


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Die Eingangshalle ist riesig und nicht gerade heimelig!


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Wir laufen gleich zur Rezeption wo wir erwartet werden. Das Personal ist herzig.


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Nach dem Check In bringt uns ein Portier samt Gepäck zu unserem Zimmer 220. Es besteht aus 2 Betten


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Fernseher, Minibar, Wifi


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Safe, Bügeleisen mit Brett.....usw


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Das Badezimmer macht einen guten Eindruck.


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Meinem Toni geht es aber nicht besonders gut. Seit 2 Tagen hustet er wie verrückt und jetzt hat er auch noch Fieber dazu.....Das kann ja noch heiter werden....... B)


Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 27 Aug 2019 06:33 von ANNICK.
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28 Aug 2019 07:42 #565956
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Fortsetzung

Hier die Aussicht vom Zimmer aus!


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Da wir hungrig sind entscheiden wir schon einmal zu frühstücken. O mon dieu, was für ein Frühstücksbuffet! Mein Toni hat einen Augenblick mit dem Husten aufgehört so baff war er.....
Wir haben richtig zugeschlagen. Miam miam.


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Die verschiedene Säfte sind sogar frisch ausgepresst. Wir probieren alle....


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Und das Brot kann mit Frankreich mithalten.


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Wir geniessen diesen Augenblick.


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Danach eile ich zur Rezeption und erzähle von Toni's Husterei und Fieber. Das Personal stellt uns sofort einen Shuttle zum Medical Services von Ethiopian Airlines zur Verfügung. Ist nur 5 Minuten vom Hotel entfernt. Das ganze Ethiopian Airlines Personal wird hier behandelt.


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Eine Aerztin untersucht Toni. Sie schreibt ein Rezept auf und wir begeben uns anschliessend zur Apotheke die sich im selben Gebäude befindet. Toni bekommt ein starkes Antibiotikum für 3 Tage und wird 9 US$ leichter.... :lol:
Wir laufen zurück ins Hotel.


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Toni nimmt seine Tablette und hop ins Bett. Ich nehme ein Sammeltaxi Richtung Meskel Square. Ich liebe das Ambiente dort auf dem grossen Platz.


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Die ganze Strecke laufe ich zurück ins Hotel. Es tut gut. Die Armut ist aber überall auf den Strassen zu sehen....


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Bei diesem kalten Wetter schwimmt tatsächlich ein Farenji im Pool!


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Toni geht es ein wenig besser. Zum Abendessen begeben wir uns zum Restaurant. Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Miam miam.


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Bon appétit.

Wir geniessen den Abend in vollen Zügen .

Morgen geht es weiter nach Antanarivo.
Letzte Änderung: 28 Aug 2019 07:59 von ANNICK.
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29 Aug 2019 11:43 #566083
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Fortsetzung

23.07.2019

Um 6 Uhr klingt unser Wecker. Mensch haben wir fest durchgeschlafen. Es tat gut. Zum Frühstück bringen wir nur eine Tasse Café runter. 40 Minuten später bringt uns das Hotel Shuttle zum Flughafen. Für die Business Class gibt es einen "Fast Track" für Security und Immigration. Das Gate 22 ist auch nur Business Class Passagiere gedacht.


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Man nimmt hier Platz. Wenn der Flug angekündigt wird geht man zum Aufzug. Danach bringt uns ein Bus direkt zum Flugzeug. Die Maschine hebt pünklich ab und 4 1/2 Stunden später erblicken wir schon die Küste von Madagaskar.


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Die Landschaft wird mit der Zeit sehr vielseitig.


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Die Landung erfolgt sehr bald.


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Pünklich um 13.30 erreichen wir Ivato International Airport Antanarivo. Der Flughafen sieht echt provinzial aus und nirgendwo steht etwas von Ivato-Antanarivo..... :blink:


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Wir suchen uns schon einmal einen Bureau de Change. Nie in einer Bank Geld wechseln! Schlechter Kurs + Taxen.... Wir klappern alle 3 Bureau de Change bei der Ankunft ab. Der Kurs ist heute 1 euro = 4000 ariarys. Auf der Bank 1 euro = 3900 ariarys.
Die Bureau de Change wollen uns auch eine Taxe abziehen. Da wir aber 1000 euros wechseln wollen können wir ein Bureau de Change überzeugen die Taxen wegzulassen.
Auf einmal sind wir Millionär! :P Die grössten Noten sind 20'000 ariarys. Ihr könnt euch vorstellen dass ich ein nettes Packet voller Noten bekam.... :laugh:

Anschliessend besorgen wir uns noch eine Sim Karte für das Telefon.Es gibt 3 Gesellschaften in Madagaskar: Airtel, Telma und Orange. Da der Airtel Schalter leer ist eile wir dort hin. Die Dame installiert die Karte ins Telefon, wir probieren sie danach anzurufen und schon ist alles piccobelo! :P

Anschliessend laufen wir samt Gepäck Richtung Ausgang. Da kommen auch schon die Fliegen auf uns zu (Taxi Drivers). Im französischem Forum wurde ich schon vorgewarnt. Es herrscht am Flughafen eine Mafia. Verhandeln hat hier keinen Zweck. Bist du ein Vazaha dann zahlst du halt das Doppelte. Sie wollen alle 60'000 ariarys um uns zum Sakamanga Hotel zu fahren. Und die Burschen sind echt arrogant und unsympatisch. Natürlich ist es nicht viel Geld aber aus Prinzip kann ich dies nicht akzeptieren. Die Hotels bieten meistens alle einen Shuttle an. Das Sakamanga Hotel wollte 50'000 ariarys für die Fahrt. Ist immer noch billiger als das Taxi am Flughafen!
Wir laufen dann einfach Richtung Flughafenausgang. Es sind nur 50 Meter mit unserem Gepäck, Einfach, da unsere Koffer auf Rollen sind. Draussen warten auch schon einige 4 L, das sind die lokale Taxis.


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Der Preis liegt nur noch auf 30'000 ariarys. Der Driver ist auch noch sehr nett und lustig. Ausserhalb der Hauptstadt gibt es überall Reis Plantagen.


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Wir nähern uns dem Zentrum


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und das fangen die Staus an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich vor dem Sakamanga Hotel an.
www.sakamanga.com
Dieses Hotel verfügt über verschiedene Zimmer Kategorien. Also für jede Geldbörse gedacht! Wir hatten keine Wahl. Es gab nur noch ein LUX Zimmer (Grande Suite) als wir reserviert haben. Kostet 81 euros die Nacht.
Die meisten Hotels nehmen gerne Euros und die Differenz geben sie zum selben Kurs wie ein Bureau de Change zurück. Wir haben meistens das Zimmer immer in Euro bezahlt. Immer nach dem Kurs fragen! :)
Die Zimmerpreise auf Madagaskar verstehen sich öfters ohne Frühstück. Dazu kommt noch die Vignette Touristique pro Zimmer und Nacht: 1000 ariarys.

Der Besitzer an der Rezeption ist charmant. Wir bekommen Zimmer 225 auf dem ersten Stock. Es verfügt über ein Schlafzimmer mit Grand-Lit und Fernseher


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ein Salon mit Sofa und Klappbett.....


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Das Zimmer hat viel Charme und erweist sich als sehr geräumig.


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Es gibt auch Wifi, Safe und Minibar.

Das Badezimmer gefällt uns auf Anhieb.


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Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 29 Aug 2019 13:02 von ANNICK.
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02 Sep 2019 06:20 #566387
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Fortsetzung

Bedingt durch die Höhenlage (1200 bis 1450m) herrscht in Tana ein mildes Klima. Im Juli und August kann es aber nachts sehr kühl werden.

Das Sakamanga ist wirklich ein schnuckeliges Hotel.


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Man kommt sich vor wie in einem Völkerkunde-Museum. Es bietet auch 2 Pools an.


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Das Hotel liegt in der Unterstadt, unweit der zentralen Verkehrsachse, die Avenue de l'Indépendance. Die erreichen wir zu Fuss in 10 Minuten.


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Auf der Magistrale und den umliegenden Strassen fand bis 1997 noch der Zoma (Freitagsmarkt) statt. Da er mit seinen wahnsinnigen Verkaufsständen regelmässig den Verkehr lahmlegte, wurde er auf verschiedene kleinere Märkte aufgeteilt.
Es macht Spass hier herumzuspazieren.


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Aber es wird auch durch die vielen Treppen eine sportliche Angelegenheit.


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Ab und zu riecht es nach verschiedene Gewürze.


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Es wird allerhand verkauft.


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Bevor wir ins Hotel zurückkehren kaufen wir uns noch Postkarten in der Librairie auf der Avenue de l'Indépendance. Eine Postkarte kostet 600 ariarys. Gegen 17.30 kehren wir ins Sakamanga zurück.


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Die Sonne verschwindet auch langsam. Der Grauhauspapagei bringt uns zum Lachen.


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Er begrüsst uns mit: vazaha, vazaha, bedeutet Muzungu oder Farenji auf der Insel.
Wer im Hotel übernachtet muss unbedint das Abendessen hier im Restaurant nehmen und sein Tisch im voraus reservieren. Ein Zebufiletsteak mit Pommes und Salat kostet zum Beispiel 16'000 ariarys. Da wir Fleischesser sind bestellen wir gleich zwei. Miam miam, das Fleisch zergeht unter der Zunge. La crème de la Crème! Dazu 50cl Merlot aus Südafrika,


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Als Nachspeise gönnen wir uns Banane Flambées.


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Die Gesamtrechnung von 81'000 ariarys kann man echt verkraften. Wenn man mit dem Service zufrieden ist, gibt man 5% Trinkgeld. Wir waren begeistert.

Morgen machen wir mit Justin und unserem Chauffeur Bekannschaft. Es geht dann gleich weiter nach Miandrivazo.
Letzte Änderung: 02 Sep 2019 06:32 von ANNICK.
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03 Sep 2019 07:56 #566489
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24.07.2019

Gegen 07.30 gehen wir frühstücken.


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Wir begeben uns zum Raum "le Jardin".


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Man kann entweder das Frühstücksbuffet nehmen oder nur ein Petit Déjeuner Continental. Wir entscheiden uns für das Continental. Kostet 15'000 ariarys pro Person und besteht aus Café, Obstsaft, Baguette, Croissant, Butter und Konfitüre.

Punkt um 08.15 erscheint Justin, der Boss bon Look Gasy Aventures. Wie vereinbart per e-mail, bezahlen wir schon einmal 50% von der Gesamtsumme in Bar (Euros). Den Rest werden wir dem Driver am Schluss bezahlen. Finden wir sehr fair. Uebrigens wir haben nie eine Anzahlung für den Wagen gemacht. Justin händigt uns den Vertrag, wir unterschreiben und bekommen eine Kopie. Anschliessend verabschieden wir uns vom Hotel. Draussen wartet schon Léon unser Chauffeur/Guide. Er fährt einen Toyota Landcruiser. Die Karre ist nicht gerade sehr jung aber die Reifen scheinen nagelneu zu sein. Das Gepäck wird vom Hotelpersonal in den Wagen gebracht und schon kann es losgehen.

Es braucht eine halbe Stunde bis wir das Zentrum von Tana hinter uns haben. Ausserhalb verläuft der Alltag.


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In der Trockenzeit von Mai bis Oktober werden die Deiche rund um die vielen Reisfelder im Hochland zu Backsteinfabriken umfunktionniert. Die Ton und laterithaltige Erde wird aus den Reisfeldern gesammelt und eimerweise auf trockenen Boden geschleppt. Mit Flusswasser gemischt ergibt sich eine Art formbarer Lehm daraus. Ein selbst gebautes Holzgitter dient als Passform, in die der Lehm gedrückt und festgeklopft wird. Die Backsteine werden dann fein säuberlich einer neben dem anderen auf dem trockenen Gras ausgebreitet, die Sonne tut nun ihren Dienst und trocknet alles.
Die getrockneten Backsteinvorlaüfer werden dann zu Hunderten und Tausenden auf und übereinander gestapelt. Gut einen Monat dauert dieser Arbeitsschnitt. Die riesigen Backsteinstapel bilden Oefen, mit Löchern in der Mitte und im Boden für Feuerholz. Aussen werden die Backsteine mit Lehm beschmiert um die Hitze im Inneren zu halten. Mit dieser Technik lassen sich mehrere 10'000 Steine gleichzeitig backen!


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Auf Madagaskar verliert man viel Zeit auf den Strassen. Entweder gibt es Staus, Potholes oder Zebus.


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Das Zebu oder Buckelrind bringt 300 bis 400 Kg auf die Waage. Ueberall im Land sieht man sie. Rund 19 Millionen leben auf dem roten Boden der Insel. Zebus werden auf Madagaskar sehr traditionnel gehalten. Junge Männer oder Kinder bringen sie tagsüber zum Weiden auf Wiesen, treiben sie entlang der diversen "Routes Nationales" wie hier auf der RN 7 Richtung Antsirabe.


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Léon erweist sich als ein super Driver. Er ist sehr gesprächig, interessant und gebildet. Zudem besitzt er noch viel Humor. Er gefällt uns auf Anhieb!
Um diese Jahreszeit sind die Reisfelder leider selten grün.


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Nach gute 3 Stunden erreichen wir die Vororte von Antsirabe.


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Langsam knurren auch unsere Magen.....


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Antsirabe ist für seine grosse Anzahl von Pousse-Pousse sehr berühmt.


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