THEMA: Madagaskar Reisebericht
27 Mai 2020 16:20 #589460
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Madagaskar Tag 2-8: Andasibe Lemureninsel

Mit einem Kanu wird Kiboko zur zweiten Lemuren­insel gepaddelt. Eine madegassische Touristen­gruppe ist mit im Boot.
Canale Grande

Die Paddeltour geht über einen schmalen Kanal. Links ist die Lemuren­insel.

Bild 88: Mit dem Kanu zur Lemureninsel

Der Kanal wird schmaler. Die zweite Lemuren­insel kommt in Sicht

Bild 89: Die zweite Lemureninsel kommt näher

Katta

Kiboko wird bereits erwartet. Eine Gruppe von ungefähr zehn Katta (Ringtailed Lemur) ist völlig auf­gedreht. Der Bananen­dampfer kommt.

Bild 90: Hurra der Bananendampfer kommt.

Einige Kattas stehen auf­recht auf den Hinter­beinen. So können sie besser in das Kanu schauen. Irgendwo da drin müssen die Bananen sein.

Bild 91: Der Katta macht sich groß. Wo sind die Bananen versteckt?

Jetzt kann der Katta die Neugier nicht mehr aus­halten.

Bild 92: Der Katta ist zum Sprung bereit.

Wenig später springt der Kata ins Boot. Die halbe Katta-Gruppe folgt. Dabei turnen sie durch das Boot und über Kiboko und die anderen Fahr­gäste. Die Bananen sind dann schnell ver­teilt. Ist ein Katta zu zögerlich, geht er leer aus.

Bild 93: Er war zu langsam für eine Banane.

Kurz danach legt das Kanu wieder ab. Wir werden zum Steg gebracht und der Besuch ist schon vor­bei.
Fazit Lemur Island

Die Lemuren sind an Menschen gewöhnt und da­durch sehr zu­traulich. So ist das Foto­grafieren viel ein­facher und es können dabei auch schöne Porträts ent­stehen. Die Vegetation der beiden Inseln ist viel lichter. Damit kann eine viel bessere Bild­qualität er­reicht werden als im dunkel Regen­wald. Leider war der Besuch extrem kurz. Zwischen dem ersten und den letzten Bild liegen keine 40 Minuten. Hier hätte sich Kiboko gerne viel mehr Zeit genommen. Dabei wäre es auch besser möglich gewesen den anderen Touristen­gruppen aus­zu­weichen.
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Letzte Änderung: 27 Mai 2020 16:20 von Kiboko.
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27 Mai 2020 16:29 #589461
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Hallo Kiboko,

ich wollte mich mal ganz lieb bedanken, dass Du den Reisebericht fortsetzt. :)
Deine Lemurenfotos sind wirklich genial schön! Wir waren ja auch schon 2x auf Lemurs Island bei der Vakona Lodge. Es ist ein Paradies für jeden Feuchtnasenaffenfan - wie wir es sind. :woohoo:
Liebe Grüße aus Berlin,

Moose.
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Hallo Moose,

vielen Dank für das große Lob.

Die Lemureninsel war auf der Reise auch der beste Ort für Lemuren-Fotos.
Die Qualität der Bilder aus dem Nationalpark war mit hohen ISO und hohen Kontrasten für die damaligen Kameras etwas zu viel.
Inzwischen hat sich die Kameratechnik und der Fotograf weiterentwickelt.
Wunder sind im dunklen Regenwald trotzdem nicht zu erwarten.

Es folgt noch ein Beitrag von der Krokodilfarm.
Dann ist der 2. Reisetag abgeschlossen.
Die nächsten beide Reisetage sind überwiegend Fahrtage.
Die Bilder dafür habe ich weder rausgesucht noch bearbeitet.
Es wird im Thread mal wieder ein Pause geben.
Hoffentlich wird es dann keine weiteren 10 Jahre dauern, bis der nächste Reisetag kommt.
Weitere Lemurenbilder müssten noch vom Ramonafa Nationalpark, Anja Resort und Isalo Nationalpark kommen.
Das sind dann aber überwiegend Kattas.

Aktuell habe ich den Schwerpunkt alte Reiseberichte aus Reise- und Fotoforen zu "retten".
Der abgebrochene Madagaskar-Reisebericht bestand nur aus dem ersten Tag und war daher schnell umgesetzt.
Die alten Reiseberichte werden nach html konvertiert, Texte und Bilder werden überarbeitet und dann auf meine Heimseite hochgeladen.
Aktuell bin ich dabei einen Reisebericht über Ghana-Togo-Benin (Voodoo Inside) umzubetten.
Die ersten vier Tage Ghana sind bereits hochgeladen.
Vielleicht erinnert sich jemand an meine Vorträge über die Hummeldumm-XXL Tour durch Westafrika. :woohoo:

Ein weiterer heißer Kandidat für das Umbetten ist mein Namibia Reisebericht hier aus dem Forum.

Viele Grüße
Bernd
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28 Mai 2020 13:01 #589500
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Madagaskar Tag 2-9: Andasibe Krokodilfarm

Die Krokodilfarm ist ein kleiner Zoo. Die Farm ist nicht weit von der Lemuren­insel ent­fernt. Sie liegt in einem kleinen Seiten­tal mit einem See.

Bild 94: Der Krokodilteich

Durchgang Verboten

Der Teich ist eingezäunt. Ein Schild warnt vor dem über­klettern des Zaunes. Dabei planscht Kiboko so gerne mit Krokodilen.

Bild 95: Die Korkodile freuen sich auf Besuch


Auf einer Wiese langweilen sich die Kroko­dile. Regungs­los liegen sie in der Sonne. Die Wissen­schaft ist sich noch nicht so ganz einig, ob es sich hier um eine Unter­gattung der Nil­krokodile handelt oder ob sie als eigene Art gelten.
Vier Krokodile liegen am Rand eines Sees.

Bild 96: Krokodile beim Verdauungsschläfchen.

Fossa

Das größte Land­raub­tier in Madagaskar ist das Fossa. Es bewohnt die dichten Wälder und jagt dort Lemuren. Das Fossa stammt von den Mangusten ab und ähnelt in der Ana­tomie einer Katze. Von der Größe her ist es mit einem Caracal ver­gleich­bar. Das Fossa ist sehr scheu und nur sehr selten in freier Wild­bahn zu sehen. In einem kleinen Käfig mit Beton­boden werden in der Krokodil­farm mehrere Fossa ge­halten. Es ist ein trauriger Anblick.

Bild 97: Truriges Fossa


Strahlenschildkröte

Nicht viel besser geht es den Strahlen­schild­kröten. Sie stürzen sich gerade auf ein paar lieb­los in den Käfig geworfene Blätter.

Bild 98: Strahlenschildkröten am Buffet

Kurol

Kiboko sind freilebende Tiere lieber. Dieser männliche Kurol (Cuckoo Roller) ist sehr zu­traulich.
Er lässt sich von meinem Guide aus der Hand füttern.
Der Kurol ist ein Racken­vogel und auf Madagaskar und den Komoren heimisch.

Bild 99: Der Kurol wartet auf Leckereien (Fleischstückchen)

Rotschnabelente

In einem kleinen ab­gesperrten Teich schwimmen ein paar Enten. Darunter ist auch eine Rot­schnabel­ente (Red-billed duck).
Rot­schabel­enten sind in Afrika weit ver­breitet. Weitere Enten im Teich sind Witwen­pfeif­gans (White-faced Whistling Duck) und Höcker­glanz­gans (Knob-billed Duck). Am Ufer des Teiches steht noch ein Purpur­reiher (Purple Heron).


Bild 100: Rotschnabelente

Madagaskar - Zwergfischer

Am Krokodilteich sitzt auf einem Ansitz im Ge­strüpp ein bunter Vogel. Den kennt Kiboko schon vom Vor­mittag. Es ist ein Madagaskar­zwerg­­fischer auch Schwarz­schnabel-Zwerg­fischer genannt (Madagasca Kingfisher or Malagasy Kingfischer).

Bild 101: Madagaskar Zwergfischer auf dem Ansitz im Gestrüpp

Der Vogel fliegt auf, dreht eine Runde und kommt netter­weise wieder zurück.

Bild 102: Nochmal, weil er so hübsch ist

Fazit Krokodilfarm

Kiboko ist von der Krokodil­farm ent­täuscht. Es gibt wenig zu sehen und die Käfige sind nicht sonderlich attraktiv. Immerhin hat Kiboko ein Fassa gesehen - hinter Gittern. Aber es ist kein Ort, den Kiboko unbedingt noch einmal besuchen möchte.

Nachtwanderung

Der letzte Programm­punkt des Tages ist eine Nacht­wanderung. Etwa 20 Personen treffen sich an der Vakona Forest Lodge. Dann geht die Gruppe auf der Straße und ein paar Wege einmal um die Lodge. Im Schein­werfer­licht sind ein paar Chamäleons und ein Frosch zu sehen. Da immer eine große Gruppe um ein Tier steht, sind gute Fotos nicht möglich. Viele Leute haben kreuz und quer gefunzelt. Die Belichtungs­zeiten schwanken drama­tisch. Die Bild­aus­beute ist daher nicht so un­bedingt zeigens­wert. Insgesammt war die Nacht­wanderung für Kiboko en­ttäuschend. Die beliebten Drei Pferde haben den Abend aber noch gerettet.


Die Bilder für die Fortsetzung der Reportage sind weder gesichtet noch bearbeitet.
Ich möchte in Zukunft mehr Zeit für das Retten und Umsetzen von alten Reise­berichten aus anderen Foren ver­wenden.
Daher steht es in den Sternen, ob und wann es hier weiter­geht.
Vielen Dank für Eurer Interesse.
Ich bitte um Viel um Geduld bis zur Fort­setzung.


Viele Grüße
Bernd
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