THEMA: Große Runde als Selbstfahrer mit Roadtrip Uganda
17 Mär 2020 21:27 #583149
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  • Sadie am 17 Mär 2020 21:27
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Danke euch für diesen Reisebericht, auch wenn es schon eine Weile her ist. Ich bin auch an Uganda interessiert, habe aber alle Pläne abgesagt für dieses Jahr, noch lange vor dem Virus Problem, da es mir mehr Sorgen als Freude machte vor allem vor den Strassen und den wenigen Tieren zu lesen. Auch meinte eine Freundin die Menschen sind sehr freundlich aber es fehlen die Tiere und die Pärke wären beinahe leer. So hat es mir ein wenig abgelöscht selber nach Uganda zu fahren. Vielleicht werde ich nun dank deinem Bericht meine Meinung über dieses Land ändern. Mal sehen was du so erzählst.
Freue mich auf mehr da ich nun so viel zu Hause sein muss, ist das virtuelle Reisen eine spezielle Abwechslung.
LG von Katrin
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18 Mär 2020 09:17 #583184
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Hoi Sadie

Da wurde Dir aber viel Mist erzählt...
Natürlich können die PArks nicht mit einer Massai Mara, einer Serengeti oder einem Ngorongoro mithalten, aber mit dem was ich z.B. in Botswana erlebt habe allemal.
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18 Mär 2020 11:13 #583193
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Hallo Sadie,
ich hab das ganz anders empfunden als deine Freundin. Wir haben ausgesprochen viele Tiere gesehen und zwar in allen Parks, in denen wir waren. Tatsächlich nicht in den Massen, wie z. B. in der Serengeti, dafür hatten wir aber auch nie das Gefühl, wir befinden uns in einem Zoo. Und die allermeisten Tiere hatten wir für uns ganz alleine, es war weit und breit kein anderes Fahrzeug zu sehen. Das war wirklich traumhaft.
Wir waren letztes Jahr das erste Mal im Krüger NP unterwegs und ich war wirklich sehr erschüttert. Ja, wir haben dort auch viele Tiere gesehen, aber unter welchen Bedingungen? Sobald jemand ein "interessantes" Tier entdeckt hat, kann man sicher sein, dass noch weitere 30 Autos angedüst kommen um hinter/vor/neben einem zu stehen, egal, ob man den anderen die Sicht versperrt oder das Tier aufschreckt. Ohne Rücksicht auf Verluste! Es kam bei uns nicht ansatzweise das Gefühl auf, wir seien in der Wildnis - das verhindern ständige Motorengeräusche, Stimmen und Kindergeschrei. Manche Leute haben sogar die Musik aufgedreht oder gepfiffen und gerufen, damit das Tier sich auch ja umdreht. Auch asphaltierte Straßen mit 3 Mio. Straßenschildern lassen nicht gerade Wildnisfeeling aufkommen.
Das hat mich alles sehr an den Serengeti Tierpark in Hodenhagen erinnert (zwischen Hamburg und Hannover). Da kann man auch mit dem Auto durch den Park fahren und Giraffen und viele andere Tiere aus nächster Nähe sehen.

Da nehme ich lieber Schlaglöcher, Schlamm und ein bisschen Abenteuer in Kauf. Wobei in Uganda ja die Chinesen mittlerweile (leider) sehr fleißig beim Asphaltieren sind. Ich hoffe, dass Uganda sich trotzdem noch so lange wie möglich seine Ursprünglichkeit bewahren kann.

Herzliche Grüße,
Dani
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18 Mär 2020 11:38 #583201
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15.09.17
Morgens ging es dann weiter Richtung Gulu. Die Straßenverhältnisse aus dem Park raus waren aufgrund der Regenfälle etwas anstrengend, stellenweise war es sehr matschig mit Steckenbleib-Gefahr. Zum Glück konnten wir die Räder auf „Lock“ stellen, sonst wäre es dünne geworden.



Von den schlimmsten Streckenabschnitten haben wir keine Bilder, mussten uns voll aufs Fahren konzentrieren.



Aufs Navi gehört und erstmal 10 km über einen zugewachsenen Feldweg gefahren. Grundsätzlich war die Navigation mit „maps.me“ aber trotzdem erstaunlich gut. Nur hin und wieder passte es nicht ganz.




Überall wird gebaut



Für die 370 km zum Murchison brauchten wir etwa 8-9 Stunden und sind von Gulu aus übers Wanlovar Gate zur Kabalega Wilderness Lodge gefahren. Der Norden vom Murchsion Falls NP hat uns sehr gut gefallen, sehr tierreich (wir haben in der 1. Stunde bestimmt allein 20 Giraffen gesehen + viele weitere Tiere). Auch landschaftlich fanden wir es im Norden wesentlich interessanter als im Süden. Hier haben wir auch so gut wie keine anderen Touristen getroffen. Leider hatte Bernd starke Magenprobleme, daher sind wir relativ zügig durchgefahren und haben kaum Bilder geschossen.

Dann mit der Fähre einmal über den Nil und ab in die Lodge. Bernd hat dann erstmal 16 Stunden durchgeschlafen.


Hauptgebäude Kabalega Lodge



Die Lodge besteht aus mehreren festen Zelten, sehr geräumig, aber ziemlich dunkel.
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19 Mär 2020 18:39 #583359
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Am nächsten Morgen war alles wieder gut und wir sind Richtung Murchison Fälle gefahren.

Blick vom Hubdach


In diesem Teil des Parks gab es extrem viele Tse-Tse-Fliegen, die uns auch bei jedem Halt überfallen haben. So schnell haben wir noch nie die Fenster hochgekurbelt :-)

An den Fällen angekommen, hatten wir einen Platten. Aus dem Nichts kamen 2 Fahrerguides, die uns (ohne, dass wir gefragt hätten) beim Radwechsel geholfen haben.







Die Fälle sind aus der Nähe tatsächlich beeindruckend. Wir haben im Anschluss einen Bootstrip gemacht und die Fälle aus der anderen Perspektive gesehen. Die Bootsfahrt war ganz nett, man kam allerdings nicht sehr nah an die Fälle heran.



Dafür haben wir während der Fahrt viele Vögel, Elefanten, Nilpferde und Krokodile gesehen.













Fazit Murchison Falls NP: absolut sehenswert!
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21 Mär 2020 19:13 #583589
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17.09.17
Am nächsten Morgen hieß es dann Weiterfahren Richtung Lake Albert, etwa 250 km, für die wir 6 Stunden brauchten. Die ersten 4 Stunden ging über Holperpisten und plötzlich kam allerfeinster Asphalt, von den Chinesen aufgrund des Ölvorkommens gebaut.






Zwischendurch braute sich langsam ein Gewitter zusammen.











Hauptgebäude Lake Albert Lodge




Cottage


Blick von der Lodge auf den Lake Albert


Patrick

Die Lodge war schön, das Cottage süß eingerichtet, das Personal sehr freundlich. Den Lake Albert muss man nicht unbedingt gesehen haben. Uns war nur die Strecke bis zum Kibale an einem Tag zu weit.
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