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THEMA: Touristin und Guide im Queen Elizabeth NP entführt
04 Apr 2019 23:27 #553172
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  • picco am 04 Apr 2019 23:27
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Hoi zämä

Im Queen Elizabeth National Park wurde offenbar eine US-Amerikanerin und der Guide einer Gruppe entführt:
Klick mich!
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05 Apr 2019 13:42 #553213
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05 Apr 2019 23:55 #553255
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Hallo zusammen!

Besonders erschreckend finde ich den angeblichen Vorwurf seitens UWA, man hätte einen bewaffneten Ranger mitnehmen müssen:

„ Bashir Hangi, a spokesman for Uganda's state-run Uganda Wildlife Authority (UWA), told the Reuters news agency earlier on Thursday that the small group including Endicott had set out for their tour without an armed guard, which he said was required by the park's rules, but CBS News spoke to multiple tour organizers in Uganda on Thursday who all flatly rejected that claim.“

Was ist das denn für eine Behauptung? Habt Ihr von so einer Parkregel gehört? UWA schweigt sich dazu aus und auch der zitierte Sprecher dementiert es bisher nicht. Den Entführten so noch einen Vorwurf zu machen, ist für mich unfassbar.

VG Gajol
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06 Apr 2019 09:06 #553260
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  • fidel am 06 Apr 2019 09:06
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Hallo,
das wirkt auf mich wie eine Schutzbehauptung um den Tourismus nicht zu gefährden. Meines Wissens gibt es weder eine Pflicht einen Guide anzuheuren noch gar einen bewaffneten Ranger. Wenn es eine derartige Pflicht (für Ishasha) auf dem Papier gibt, wird sie offenbar nahezu nicht angewendet. Es gab jedoch, meine ich, in jedem Fall mal die Pflicht, auf der Campsite in Ishasha einen Wächter für die Nacht anzuheuern wegen der Nähe zur Grenze. Ob das immer noch so ist und durchgesetzt wird weiß ich nicht.

Generell wüsste ich aber nicht, wie ein bewaffneter Ranger (i.d.R. mit Uraltgewehr, dass er noch nie benutzt hat) etwas gegen eine Gruppe von Angreifern mit AK-47 ausrichten soll (wobei das ja auch die Begründung für den bewaffneten Ranger im Bwindi ist nach der Entführung vor 20 Jahren).

Der ganze Vorfall ist etwas seltsam. Es wurde nur eine Person entführt und zwei Kanadier da gelassen. Es wirkt also etwas wie eine gezielte Aktion.. Wenn ich ein kongolesischer Milizionär wäre und zur Finanzierung in das Entführungsgeschäft von Touristen im Nachbarland einsteigen wollen würde, würde man doch eigentlich erwarten, dass alle Touristen mitgenommen werden.. Vielleicht ein Insider-Job?

Ich würde jedenfalls davon ausgehen, dass die UDF nun ihre Präsenz an der Grenze in der Gegend massiv verstärken wird, um so etwas in näherer Zukunft zu verhindern.

Aber das ist natürlich alles nur Spekulation.. In der DailyMail gibt es noch ein paar mehr Details: www.dailymail.co.uk/...out-armed-guard.html

edit: ein paar Wochen vorher wurde ein Ranger in der Ecke in einem Einsatz gegen Elfenbein-Schmuggler erschossen observer.ug/news/hea...ame-ranger-shot-dead

Viele Grüße
fidel
Letzte Änderung: 06 Apr 2019 09:12 von fidel.
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06 Apr 2019 09:52 #553267
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  • picco am 04 Apr 2019 23:27
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Hoi zämä

Im 2012 hatten wir im Ishasha-Sektor einen Ranger dabei, aber wenn ich mich recht erinnere weil wir sicher sein wollten die Baumlöwen zu finden...sicher bin ich mir da aber nicht mehr...
fidel schrieb:
Es wurde nur eine Person entführt und zwei Kanadier da gelassen.
Das stimmt so nicht, denn nebst der Amerikanerin wurde auch der Guide entführt.
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06 Apr 2019 12:05 #553277
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Moin!

Danke Euch. Ja, es muss eigentlich ne Schutzbehauptung sein. Eine absurde Vorstellung, immer mit einem bewaffneten Ranger unterwegs zu sein. Aber das sowas von UWA behauptet wird, ist schon unfassbar! Oder es ist ne Falschmeldung.

VG Gajol
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