THEMA: Selbstfahrerreise Routencheck Tansani
15 Dez 2016 21:50 #456064
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  • scapa am 15 Dez 2016 21:50
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Liebe Forenmitglieder

Uns hat das Afrika Fieber erwischt. Deshalb können wir gar nicht anders als schon wieder dahin! :silly:
Wir, ein junges Paar knapp über 30, haben vor im Juni 2017 einen Selbstfahrer-Safari in Tansania zu unternehmen mit Bade-Verlängerung auf Sansibar.
Mich würde sehr stark eure Einschätzung zu unserer Reiseplanung interessieren und wir wären euch sehr dankbar für alle Kommentare. Für das Ganze können wir uns ca. 21 Tage Zeit nehmen.

Wir waren letztes Jahr bereits in Namibia+Botswana fast 5 Wochen als Selbstfahrer mit Dachzelt unterwegs.
Dieses mal soll es allerdings eine Tented-Camp-Self-Drive-Sarari werden. Campen im Dachzelt fanden wir sensationell in Namibia/Botswana. Allerdings, zumindest soweit ich in Erfahrung bringen konnte, können die Campingplätze in Tansania nicht ganz mit Namibia/Botswana mithalten sofern man auf einen Sanitärblock nicht verzichten möchte. Sollte ich da falsch liegen, lasse ich mich sehr gerne belehren! Wir wissen, dass eine geführte Safari mit Guide stressfreier und kaum teurer ist. Selber zu fahren ist jedoch ein für uns wichtiger Teil des kleinen Abenteuers.

Die Route sieht grob wie folgt aus (allfällige Unterkunftvorschläge nehmen wir gerne entgegen :whistle: ):

1 Nacht Arusha
2 Nächte Tarangire Nationalpark (z.B. Tarangire Safari Lodge, ist zwar kein tented Camp)
1 Nacht Karatu (Unterwegs noch ein Besuch beim Lake Manyara)
2 Nächte Ndutu Region
1 Nacht Serengeti (z.B. Kati Kati Camp oder Nähe Seronera)
2 Nächte Serengeti Western Corridor (z.B. Mbalageti)
2 Nacht Serengeti (z.B. Kati Kati Camp)
1 Nacht Ngorongoro (Krater)
1 Nacht Ngorongoro (ausserhalb)
1 Nacht Arusha
7 Nächte Sansibar

Was haltet ihr davon? Noch stehen uns alle Möglichkeiten offen.

1. Meine wichtigste Frage überhaupt:
Wir möchten die Savanne unbedingt in grün sehen. Ist dazu der Juni überhaupt ein geeigneter Monat in Tansania?

2. Sind wiederum die Pads in den Nationalparks im Juni kurz nach der Regenzeit einigermassen befahrbar (in der Regel, es gibt natürlich keine Garantie) ? Bisher waren wir jeweils zur Trockenzeit in Afrika. Grüne Savanne kennen wir bisher ausschliesslich aus dem Moremi Game Reserve und dem Caprivi Strip. Mit tiefem Sand kennen wir uns relativ gut aus, mit Schlamm noch eher weniger. Wir haben vor einen Landcruiser oder Landrover zu mieten.

3. Wir überlegen, den Ngorongoro aus kostengründen zu streichen. Die Kratergebühren und die Unterkunft am Krater wiegen schwer auf dem Budget. Ich habe schon von Berichten über Zoofeeling bis hin zu Blechlawinen die den Krater herunterdonnern gelesen :blink: . Das würde bei uns eher für "streichen" sprechen. Wie sieht die Sache im Juni aus? Oder würde man mit dem Ngorongoro sowieso etwas einmaliges verpassen? Eine Zwischenübernachtung benötigen wir wahrscheinlich ohnehin in der Region.

4. In der Serengeti liegt bisher der Fokus auf dem südlichen Bereich und den western corridor. Würdet ihr die Route anpassen um auch noch mehr in den Norden (Region Lobo) zu fahren? Gerne würden wir auch die Migration sehen. Ist aber kein absolutes muss für uns.


Danke schon mal im Voraus für alle eure Hinweise, Bemerkungen und Kommentare und wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen.
Schönen Gruss
Scapa
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16 Dez 2016 01:05 #456073
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  • KarstenB am 16 Dez 2016 01:05
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Hallo Scapa,

erst mal Glückwunsch zu Eurer Entscheidung für Tansania - ein tolles Ziel in Afrika.
Zu Deinen Anmerkungen/ Fragen:
Wozu braucht Ihr Ablutions? Die Einsamkeit einer Special CS (die Ihr nur für Euch habt) ist mit dem Verzicht auf etwas Luxus nicht zu teuer erkauft. (Dabei ist der Luxus manchmal nur in der Theorie vorhanden - ich werde nicht vergessen, dass ich den Ranger bezgl. der Seronera CS gefragt habe, ob es dort Duschen gibt. Die korrekte Antwort war "Ja!" Die korrekte Frage wäre aber die nach dem Vorhandensein von Wasser gewesen :whistle: !)
In der Tarangire Safari Lodge schlaft Ihr in Zelten, ich würde dort mehr als 2 Nächte bleiben. (Oder 2 Nächte Lodge, 2 Nächte Special CS). (Der Tarangire ist, neben dem Ruaha, mein LieblingsNP in TZ.)
Ich liebe die Ndutu-Region, sie dürfte im Juni aber die tierärmste Gegend überhaupt sein - streichen!
Ngorongoro ist teuer, keine Frage, und natürlich werdet Ihr dort nicht einsam sein - einmal sollte man es aber gemacht haben. Dann könnt Ihr beim nächsten Mal sagen: Nöö, diesmal verzichten wir. (So haben wir es gemacht.)
Western Korridor oder nördlicher könnte keine schlechte Wahl für die Migration sein, so genau weiß man das aber leider nie.
In der Lobo-Region wird sie sicher noch nicht sein, ich mag die Gegend, wäre für euch aber eher abseitig, streichen!
Zentrale Serengeti (Seronera-Region) ist ein Muss! (Aber gerade dort wäre mir ein Special CS wichtig, wir haben sehr unangenehme Nächte auf völlig überfüllten Public CS erlebt.)
Zu Beginn würde ich eine Nacht länger in Arusha bleiben, um den Arusha NP besuchen zu können, da dieser so völlig anders ist.
Da Ihr nur 21 Tage habt, würde ich Zanzibar kürzen: 2 N Stonetown, 3 Nächte Strand. (Ich könnte sogar ganz drauf verzichten, wenn ich tollen Strandurlaub will, fliege ich nach SO-Asien.)

LG aus Puerto de la Cruz,

Karsten

Reisebericht Südtanzania 2013
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Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012
www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis
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Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha
www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB
www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97
www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12
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16 Dez 2016 09:11 #456099
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  • Topobär am 16 Dez 2016 09:11
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Hallo,

wir reisen schon seit langem als Selbstfahrer durch Ostafrika.

Wie Karsten schon geschrieben hat, würde ich zu der Jahreszeit die Ndutu-Region weglassen.

Habt Ihr mal darüber nachgedacht, das ganze als Rundtour zu gestalten? Ich würde vom Tarangire NP über den Lake Natron in die Lobo-Region der Serengeti einreisen. Von dort dann in den Western Korridor weiter. Irgendwo zwischen Lobo und Western Korridor sollte sich im Juni die Migration befinden. Vom Western Korridor dann nach Seronera und weiter zum Ngorongoro Krater.

Auf diese Weise fahrt Ihr keine Strecke doppelt und müsst zweimal den Eintritt für die NCCA zahlen, obwohl Ihr bei der Hinfahrt nur im Transit währt.

Die Tarangire Safari Lodge ist eine sehr schöne Unterkunft. Die Aussichtsterrasse über dem Fluss ist einer der schönsten Plätze Tansanias.

Ich würde überlegen, Camping und Lodge/Camp zu kombinieren. Damit lässt sich einiges an Geld sparen. Am Lake Natron, auf der Lobo Campsite und auf der Simba Campsite am Ngorongoro Krater würde ich das campen anstelle einer teuren Unterkunft vorziehen. In Karatu bietet die Kudu-Lodge auch gute Campingmöglichkeiten.

Beim Camping in Ostafrika empfehle ich immer ein Bodenzelt, damit man das Hubdach der Fahrzeuge weiterhin nutzen kann.

Der Ngorongoro-Krater ist für mich immer ein muss. Wir hatten dort nie ein Problem, den Massen aus dem Wege zu gehen.
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16 Dez 2016 15:02 #456128
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  • Burschi am 16 Dez 2016 15:02
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Hallo Scapa,
ich weiß ja nicht, ob der Juni schon unbedingt fest steht. Wenn ihr "grünes" Tanzania sehen wollt, dann solltet ihr im januar die Tour machen. Dann wäre auch die Ndutu-Region sehr sinnvoll, da hier die Migration einsetzt und die Kälber der Gnus schon auf der Welt sind. Wir waren in diesem jahr im Januar in Tanzania, alles war wunderbar grün und wir haben 100.000e von Tieren gesehen. Dabei in 4 Tagen 90 Löwen, 250 Elefanten und z.B. im Ngorongoro ein Löwenrudel mit zusammen 30 Tieren. Auch ist zu dieser Zeit Nebensaison und es sind nicht so viele Touristen unterwegs. Ab und zu gibt es mal ein Gewitter, aber das findet meist am Abend statt. Einziger Nachteil: Man sieht den Kili fast nir, da er meist in Wolken ist und manche Pads sind etwas morastig.
Gruß:
Burschi
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16 Dez 2016 15:47 #456131
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Hallo Scarpa
Schaut mal hier:
www.wuestenschiff.de...lit=tanzania#p162151
hier findest Du einiges über Tanzania, inkl. GPS Points für's campen.
Wir waren im November/Dezember dort, im Januar sollte es noch grüner sein.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
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16 Dez 2016 17:17 #456139
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Hallo Scapa,

generell solltest Du vorsichtig sein mit Tipps wie: die Migration ist genau zu diesem Zeitpunkt an genau jenem Ort. In Ndutu hatten wir sie schon mal um Weihnachten, in anderen Jahren kam sie erst in der 2. Februarhälfte dorthin. Hängt halt vom Verlauf der Regenzeit ab. Auf jeden Fall ist die Zeit von Dezember bis einschließlich Februar dort Hochsaison, die Ndutu Lodge ruft dann Höchstpreise auf. Im Juni sollte es eigentlich auch recht grün sein wegen der Short Rains. Aber auch die können mal ausfallen. Generell ist Tansania aber nicht so trocken wie Namibia/Botswana, egal, wann Du fährst.

LG,

Karsten

Reisebericht Südtanzania 2013
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Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis
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