THEMA: Kenia Südost und Watamu - 3 Wochen
15 Feb 2019 13:12 #548570
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13.1. Heute mal nicht so früh, sondern Frühstück erst um 8 und dann zu den Gedi Ruinen. Ich bezahle und wir bekommen einen Führer. Der macht das übrigens sehr gut, sehr lebendig und interessant, wie er uns Geschichte und Lebensstil der Leute hier vor einigen Jahrhunderten erklärt. Ich will Euch nun nicht alles erzählen.... An den Weisskehlmeerkatzen kommen wir nicht vorbei, ohne sie zu fotografieren. Füttern wollen wir sie nicht.







Innerhalb der inneren Mauer befinden sich Sultanspaläste, Moscheen getrennt für Männer und Frauen, Gericht getrennt für Männer und Frauen, Waschbecken, Toiletten für den Sultan und andere, tiefe Brunnen für die Wasserversorgung. Das Austrocknen derer soll zum Untergang der Stadt geführt haben.







Damals gab es noch keine Lautsprecher und dennoch war es möglich, dass die Männer im vorderen Teil der Moschee und auch die Frauen durch eine Mauer getrennt daninter den Imam hörten. Dies wurde möglich durch runde Aushöhlungen in der Wand. Unser Guide macht es uns vor. Eindrücklich! Die Anzahl der Bögen zeigt die Anzahl Gebete pro Tag an. Die Moschee der Kinder hat weniger Bögen.









Dem jungen Milchuhu statten wir auch einen Besuch ab, bevor mit einem kühlen Getränk aus dem Kühlschrank eine Pause einlegen.

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15 Feb 2019 13:16 #548571
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Dann geht es ins Museum, wo Gegenstände oder Teile davon aus China und von den Leuten vor Ort gemacht









Das Skelett eines vor Jahren angeschwemmten Blauwales

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17 Feb 2019 10:09 #548662
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Es geht zurück zum Ocean Sports. Es ist Sonntag und da versammeln sich die hier ansässigen Italiener und Engländer zum super leckeren Buffet. Erschreckend, wie sich einige die Haut mit zu viel Sonnenbaden kaputt gemacht haben. Wir geniessen es auch total! So um 15.00 Uhr denke ich, jetzt will ich doch mal noch runter ans Meer und Trockenschnorcheln. 2 junge Männger kommen auf mich zu und na ja, lass sie mal erzählen und mir Dinge hier zeigen. Es wurde interessanter, als ich dachte. Erst diese wunderschönen Seeigel und dann die Muränen. Eine wollte echt fast rauskommen, sie werden wohl gelegentlich gefüttert. Ich musste ein paarmal zurücktreten, mit den netten Zähnchen möchte ich keine Erfahrung machen.







Ich wusste echt nicht, dass Kammuscheln (Tridacna sp.) so schön sind! Jemand hat mir auf Facebook geschrieben, ja nie Finger reinhalten... man wuerde ihn wohl nicht mehr rausbekommen. Ich fasse aber so oder so kaum was an.



Eine der niedlichsten Krabben, die ich je gesehen habe



Auf den pilzförmigen Korallenfelsen rennen Echsen rum. Keine Ahnung was die sind, also mal fotografieren und dann zuhause Buch aufschlagen. Korallen- oder Gezeitenskink. Diese sind spezialisiert auf Korallenfelsen im und am Meer nach Insekten u.a. zu suchen. Sie bewegen sich oft grade über den Wellen und können auch gut schwimmen.

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Anstatt wie von mir geplant zur Bio-Ken Schlangenfarm zu fahren, geht es nochmals mit Juma zum Midda Creek. Es ist Ebbe und die Flut kommt ganz langsam rein. Da es scheinbar noch trocken ist, verzichten wir auf die Plastikschuhe... falsch gedacht.



Sie sind winzig und rennen in der Formation einer grossen Armee - und so heissen sie auch, Soldaten Krabben



Zu spät sagt Juma, nicht auf die grünen Flächen treten. Man merkt es aber schnell, denn dort ist es ganz weich und man sinkt ein. Wüstenregenpfeifer in der interessanten Kleinlandschaft.



Langsam ziehen wir uns zurück ins Trockene. Man sieht die Schatten sind schon lang geworden. Etwas liegt da am Boden - Juma sagt mir, das ist eine Qualle. Er nimmt sie in die Hand, sie brennt nicht.







Wir lassen den letzten Abend im Ocean Sports mit einem leckeren Abendessen ausklingen.
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17 Feb 2019 17:52 #548695
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14.1. Frühstücken und nochmal aufs Meer schauen, dann heisst es nach und durch Mombasa fahren. Ueber weite Strecken fahren wir zwischen Sisal Plantagen durch. Joseph meint, dass einige davon der Kenyatta Familie gehören.



Erstaunlicherweise kommen wir sehr gut durch Mombasa durch und auch bei der Likoni Fähre können wir gleich drauf fahren und über den Kanal geht es zur Südküste. Durch na ja, niedrig Standard oder ärmliche Häuser säumen die Strasse. Zum Tusky Supermarkt müssen wir nach der Abzweigung nach Shimba Hills noch 2 km weiter fahren. Wir brauchen Wasser und ein paar andere kleine Dinge. Geschafft und es geht hoch zu den Shimba Hills. Beim Eingang dauert es etwas, zum einen, da noch andere vor uns sind und ich für uns mit 3 verschiedenen Methoden bezahle. Alle 3, vorgekaufte Tickets, Jahrespass und MPESA müssen in verschiedenen Büchern eingetragen werden. Einige werde da etwas ungeduldig, doch das hilft nichts. Bei der Shimba Hills Lodge werden wir nett begrüsst und auf die Zimmer gebracht. Es ist auch schon Mittagessenszeit und das Essen schmeckt lecker. Das Schreiseeadlerpaar tront und gelegentlich sehen wir sie einen Fisch erwischen. Doch zu weit und meist ist das Licht alles andere als ideal.



Ein Nilwaran liegt beim Parkplatz. Verletzungen wohl von Kämpfen um Futter oder einem Partner. Doch sie sind verheilt. Er/sie hat sich die Regenwasserröhre zu seiner Wohnung gemacht.



Um 16.00 Uhr gehts auf Pirsch, also wieder die paar Kilometer zum Tor. Kurz danach liegt eine recht grosse abgebrannte Fläche zu unserer Linken. Doch langsam wächst junges Grün nach und Tiere kommen Stück für Stück rein, um dies zu fressen. Als erster eine Buschböckin, danach ein Mäusebussard mit Heuschrecke als Beute



Grauschnäpper, ein Zugvogel und Zwergspinte dekorieren den Weg.





Wir fahren zu einem der Aussichtspunkte und wie eigentlich immer ist das Licht gräulich



Ein grosser Vogel fliegt rechts von uns über den Bäumen, was für einer? Dann setzt er sich vor uns auf die Pinien. Joseph fährt den Weg rein und nun haben wir den Palmgeier gut im Blickfeld. Danach bleibt ein Buschbock brav am Wegesrand im Abendlicht stehen. Nun geht es in die Lodge unter die Dusche und zum Abendessen.



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Köstlich bei allen Lampen sitzen ganz viele und zum Teil recht grosse Hausgeckos an der Wand. Kunststück, hier kommen die Insekten her.



Wie immer kommt das Bush Baby / Brauner Riesengalago zu Besuch und versucht ein Brötchen vom Tisch zu klauen. Auf unsere Bitte gibt der nette Kellner Bananen, was bestimmt gesünder ist.



Ein grosser, aber harmloser schwarzer Käfer hat sich in mein Bett verirrt. Sanft durch die Balkontüre raus gehievt und weiter im Roman gelesen.



15.1. Wieder unser altes Programm, 6 Uhr Frühstück und los um 06.45. Doch schon am Morgen turnen die Peter’s Angola Colobus in den Bäumen rum, wir können ihnen vom Frühstückstisch aus zusehen. Einfach gewaltig, wie die griffsicher von Ast zu Ast springen. Die Rotschwanzhörnchen sind auch schon auf den Beinen.







Joseph fährt die Wege, wo sie normalerweise zu sehen sind. Ich sage ihm, dass ich mit Steve sie schon im Wald gefunden habe und somit fahren wir Richtung Wald, wo die Wege nicht mehr so super sind. Und siehe da, wir finden sie und können sie auch einen Moment bewundern, bevor sie wegrennen.



Wir sind erstaunt, dass wir weder Elefanten noch Giraffen finden, aber eine Antwort hat auch der Ranger am Gate nicht. Ein Warzenschwein im abgebrannten Gebiet. Ob es absichtlich oder nicht gebrannt hatte, weiss ich nicht.



Shimba Hills Lodge mit dem gestauten Teich davor.



Vor dem Mittagessen gleich noch die Kräuselhaubenperlhühner aufnehmen. Sie sind nicht oft zu finden.





Nach dem Mittagessen sind die Colobusaffen dran. Nicht einfach die Gesichter drauf zu bekommen, da sie gegen die Sonne sitzen und einfach so auf mich runterschauen









Um 16.00 Uhr geht es nochmals auf Pirsch. Viel finden wir nicht, geniessen aber das wenige, wie den Gelben Pavian beim Trinken. Wir haben der Horde eine längere Zeit zugeschaut. Danach heisst es in die Lodge zum Duschen und Abendessen. Die Ginsterkatzen kommen heute vorbei, aber so im Dunkel ergibt es kein gutes Bild.

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