THEMA: Cheetahs, Cubs & Cars - Kenya August 2017
09 Okt 2017 10:01 #491879
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Nachdem meine Firma wieder einmal auf die glorreiche Idee kam uns einen Betriebsurlaub auf´s Auge zu drücken stellte sich uns schon frühzeitig die Frage, was machen wir im diesem Jahr. :ohmy: :unsure:
Da meine Freundin von Ihrem ersten Afrikaurlaub in Tansania begeistert war, keimte in mir die Idee von einer 2-Wöchigen Tour nach Kenia. Der August würde sich anbieten, da sich zu diesem Zeitpunkt die Migration in der Massai Mara aufhalten sollte. Möglicherweise würden wir sogar das ein oder andere Crossing am Mara River erleben können. Meine Freundin hielt das auch für eine gute Idee und so machte ich mich bereits im Dezember letzten Jahres daran eine geeignete Tour auszuarbeiten. Diese Tour stellte sich dann wie folgt dar:

8.8.07 – Flug nach Nairobi – Hotel Khewza
9.8.07 – Nairobi Giraffe Center anschließend Nairobi Nationalpark – Hotel Khweza
10.8.07 – David Sheldrick Foundation anschließend Fahrt zum Lake Nakuru – Hotel Marvin
11.8.07 – Lake Nakuru Nationalpark – Hotel Marvin
12.8.07 – Fahrt zum Lake Naivasha – Bootsfahrt Lake Naivasha – Sweet Lake Resort
13.8.07 – Hell´s Gate Nationalpark – Sweet Lake Resort
14.8.07 – Fahrt in die Massai Mara, Sekenani Gate – Camp Kimana
15.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Camp Kimana
16.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Camp Kimana
17.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Camp Kimana
18.8.07 – Massai Mara Nationalreserve, Talek Gate – Crocodile Camp
19.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Crocodile Camp
20.8.07 – Massai Mara Nationalreserve, Talek Gate – Aruba Camp
21.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Aruba Camp
22.8.07 – Massai Mara Nationalreserve – Aruba Camp
23.8.07 – Rückfahrt nach Nairobi, Besuch David Sheldrick Foundation und Rückflug

Also buchten wir schon im Januar die Flüge mit Lufthansa und einem angenehmen knapp über 8 Stunden dauernden Direktflug und machten uns daran verschiedene Angebote einzuholen. Ich schrieb mehrere (ca. 15) Safariunternehmen in Nairobi an. Manche Operator antworteten schnell, manche gar nicht und einige erst kurz vor unserer Abreise. Die preislichen Unterschiede waren schon extrem. Es gab sogar Touroperator die mir extra Geld für das Fotografieren abknöpfen wollten. Schlussendlich entschied ich mich für wecam safaris, die mit einer der ersten waren die antworteten und preislich vollkommen im Budget waren. Die Inhaberin Mercy kümmert sich in der gesamten Vorbereitungszeit immer um uns. Es war ja schon ein komisches Gefühl einen ziemlich hohen Betrag nach Kenia zu überweisen an einen Touroperator den man nicht kennt und man nichts außer dem Schriftverkehr in der Hand hat. Aber es hat alles super funktioniert und ich kann Wecam Safaris uneingeschränkt weiterempfehlen. Mercy hat sich vor, während und nach der Reise immer um all unsere Belange gekümmert und alles zu unserer vollsten Zufriedenheit abgewickelt.

Die letztjährige Tour durch den Tarangire und die Serengeti hatte die Messlatte in Sachen Sichtungen sehr weit nach oben gelegt. Während der Wartezeit auf den Urlaub versuchte ich immer wieder die Erwartungen meiner Freundin nach den teils spektakulären Sichtungen im letzten Jahr in Tansania (hier nachzulesen: Crossings, Cats & Kills) etwas nach unten zu schrauben. Wohlwissend, dass es dieses Mal anders laufen könnte. Gebetsmühlenartig redete ich auf sie ein und erklärte immer wieder, dass man nicht weiß was ein Game Drive bringen wird … ein läppisches „jaja .. das wird schon“ ließ mich immer mehr verzweifeln. Schlussendlich waren die Sichtungen in diesem Jahr sogar noch einen Tick besser wie im vergangenen Jahr weil es wieder völlig Neues zu entdecken gab.
Erst im Mai bemerkte ich, dass am Ankunftstag unserer Reise die Wahlen in Kenia stattfinden würden. Das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm und spielte bei meiner Planung keine Rolle. Natürlich wusste auch ich von den tödlichen Ausgängen der vorletzten Wahl und so kam ein leicht mulmiges Gefühl in mir auf. Aber es ließ sich jetzt nicht mehr ändern und wir haben auch von den Wahlen oder irgendwelchen Demonstrationen nichts mitbekommen, obwohl unser Hotel in Nairobi ziemlich zentral gelegen ist. Nur am Lake Nakuru haben wir in der Nacht feiernde Anhänger von Uhuru Kenyatta gehört.



Sodele, wie wir hier in Schwaben sagen, auf geht´s in das Land, das den Afrikavirus anno 1989 in mich gepflanzt hat. Ich würde mich freuen wenn uns einige auf unserer privaten Safari begleiten und mit uns den Lake Nakuru Nationalpark, den Lake Naivasha, den Hell´s Gate Nationalpark und die Massai Mara erkunden würden. Leider müssen Liebhaber unserer geflügelten Freunde mit spärlichem Fotomaterial rechnen. Macht euch dafür gefasst auf jede Menge Katzen, gefleckt und ungefleckt, die Big 5 mit ihrem Nachwuchs (wenn auch manchmal nimmer so klein) und Feinstaubalarm in der Massai Mara. Der Bericht wird aufgrund fehlender Hummeldumm Anekdoten sehr bildlastig sein. Ich hoffe trotzdem, dass sich einige mit uns in unseren Wagen setzen und die Reise mitmachen…

Starten möchte ich mit einem Bild, das alle Teile des Reiseberichttitels darstellt.



Cheetahs, cubs & cars (auch wenn das Gepardenjunge, übrigens der Nachwuchs von Maleika, doch schon etwas größer ist)

Für alle die, die ohne das Geblubbere dazwischen lesen möchten scheint die Sonne oben rechts!

VLG
Andy
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11 Okt 2017 10:21 #492146
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09.08.2017 – Nairobi Giraffe Center & Nairobi Nationalpark

Nach einem angenehmen und ruhigen Direktflug mit der Lufthansa landeten wir um ca. viertel nach acht am Abend in Nairobi. E-Visa hatten wir bereits vorher besorgt aber trotzdem bildeten sich große Schlangen an den Einreiseschaltern. Grund war eine kurz zuvor aus Asien kommende, gelandete Maschine aus der zusätzlich eine Menge Leute ausstiegen. Als wir in der Schlange standen rief eine Beamtin, die für die Visa Überprüfung zuständig war, dass alle die ein E-Visa hätten auch am Schalter nebenan kontrolliert werden könnten. Wir also an den freien Schalter nebenan gegangen. Natürlich fühlte sich ein Wichtigtuerischer Immigrant Officer übergangen und wollte uns erklären, dass wir hier nicht anstehen konnten. Ich versuchte ihm zu erklären, dass uns seine Kollegin hierhin geschickt hatte aber er jedoch strafte mich mit Arroganz und einem bösen Blick. Bevor eine langwierige Diskussion entstand entdeckte er unsere e-Visas und plötzlich konnten wir doch an diesem Schalter kontrolliert werden. Ein mit uns gewechseltes Ehepaar ohne e-Visa musste sich wieder in der zuvor verlassenen Schlange anstellen und durfte nicht mit uns einreisen. So ging die Einreiseprozedur recht schnell vonstatten und wir konnten den Flughafen auch schnell verlassen. Seit meinem letzten Besuch 2013 hatte sich die Ankunft am Flughafen etwas verändert, wohl auch im Zuge der Terroranschläge. Wir fanden jedoch erwartungsgemäß den richtigen Ausgang wo unzählige Touroperator auf ihre Gäste warteten. Auch Mercy von wecam safaris war unter ihnen um uns in unser Hotel zu fahren. Als ich sie gesehen hatte fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen, da wir die Safari ja nicht über ein Reisebüro gebucht hatten und somit vollständig auf uns selbst gestellt waren. Mercy hatte uns im Vorfeld versucht das mulmige Gefühl zu nehmen und dass alles korrekt ablaufen würde. Ein komisches Gefühl blieb trotzdem immer. Erst mit der herzlichen Begrüßung waren alle Zweifel wie weggeblasen. Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben bei wecam safaris und das sollte sich auch im Laufe der Tour nicht mehr ändern. :) :)
Durch das nächtliche Nairobi fuhren wir zu unserem Hotel. Im Vorfeld waren ja einige Zweifel aufgekommen ob der am Ankunftstag stattfinden kenianischen Präsidentenwahl und ich hatte mir schon die wüstesten Szenarien ausgemalt. Von Raubüberfallen auf das Auto oder dem Hotel bis zu Mord und Totschlag. Dabei verlief die Fahrt zum Khweza Hotel ruhig und ohne irgendwelche Vorkommnisse. Es waren kaum Menschen auf der Straße und dass heute eine Wahl stattgefunden haben sollte war nirgends zu erkennen. Lediglich viele Werbeplakate der Politiker wiesen auf die Wahl hin. Im Hotel angekommen erledigten wir die Restbezahlung der Tour. Auch hier muss ich wecam safaris sehr loben. Ich hatte die Tour in US$ berechnet und das Angebot auch in US$ erhalten. Die Anzahl erfolgte ebenfalls mit US$ zu einer damaligen Rate von 1:1,06. In der Zwischenzeit wurde der Dollar immer schwächer und die Gebühren für einen Wechsel von € in US$ immer höher. Ich überlegte die Restzahlung ebenfalls mit Azimo zu überweisen, die eine gute rate und wenig gebühren anboten. Die erste Überweisung in dem Falle war sogar gratis. Allerdings bereitete mir die Überweisung des kompletten Betrags zuvor etwas Bauchschmerzen. Schlußendlich war es so, dass mir wecam safaris anbot den Restbetrag in Euro zu bezahlen und mir dabei sogar den am Anreisetag gültigen Kurs anbot. Das fand ich sehr angenehm, da ich mir die Rennerei, Tauscherei und die Gebühren sparte. Dollar sind mittlerweile in Ostafrika nicht mehr zwingend notwendig. Euros werden überall gerne genommen und haben sogar einen besseren Kurs.
Unser erstes Hotel in Nairobi hatte ich aufgrund der angepriesenen Dachterasse und der zentralen Lage gebucht. Es war ja zuerst geplant einen Tag mit Sightseeing in Nairobi zu verbringen. Dies war aber zu einem Zeitpunkt als ich die Wahlen noch nicht auf dem Schirm hatte. Nach Rücksprache mit Mercy von wecam safaris strichen wir den Tag in Nairobi und hängten einen Tag am Lake Naivasha an. Dies war defintiv die bessere Lösung! Das Hotel Khweza war das schlechteste Hotel unserer Tour und ich würde dieses Hotel defintiv nicht mehr buchen. Wir bekamen ein Zimmer im hintersten Eck, das nicht besonders sauber war. Die Dachterasse war zwar vorhanden jedoch wurde der Blick auf das Zentrum von Nairobi durch ein kurz zuvor erstellten Neubau völlig versperrt. Frühstück und Abendessen waren jedoch ausreichend und auch gut.
Am nächsten Morgen trafen wir zum ersten Mal unseren Guide Peter. Von ihm hatte ich zuvor in verschiedenen Reviews bei safaribookings.com und tripadvisor nur Positives gelesen. Und so hoffte ich, dass sich dieses auch bewahrheiten würde. Wir fuhren dann zum Giraffen Center in Nairobi. Im Giraffen Center werden die seltenen Rothschild Giraffen aufgezogen und später teilweise wieder ausgewildert. Es ist zwar eine etwas zweifelhafte Institution aber ich fand es sehr interessant und amüsant. Die Helfer geben einem bereitwillig Auskunft und man merkt, dass sie für die Giraffen brennen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn eine Giraffe mit ihrer langen blauen Zunge einem das Fressen aus der Hand nimmt.


Und wenn man auf dem oberen Plateu in 5 Meter Höhe steht und so einen riesigen Giraffenkopf auf einem zukommen sieht ist das schon beeindruckend. Wobei man auch Acht geben muss, weil die Giraffen ab und an versuchen einen mit dem Kopf zu stoßen.


Man kann dort bleiben so lange man will aber nach 1 Stunde ist die Geschichte wohl ausgereizt und so fuhren wir weiter in den Nairobi Nationalpark, in dem wir den restlichen Tag verbringen wollten.







Fortsetzung folgt...
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12 Okt 2017 07:12 #492297
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Fortsetzung...

Für mich und natürlich auch für meine Freundin war es der erste Besuch im wohl größten Zoo der Welt. Ich wusste, dass der Nairobi Nationalpark berühmt für seine Nashörner war und hoffte einige davon zu sehen. Mehr erwartete ich eigentlich nicht, da ich mir in meiner Unwissenheit nicht vorstellen konnte, dass in diesem Stadtnahen Nationalpark sehr viele Tiere leben. Im Nachhinein kann ich getrost sagen, dass der Nairobi Nationalpark wohl einer der meistunterschätztesten Parks in Kenia ist. Mir hat die Zeit dort unheimlich gefallen und die Situation mit Tieren im Vordergrund und den Wolkenkratzern der Stadt im Hintergrund hat schon ihren ganz eigenen Charme. Schade war nur, dass das Wetter nicht so richtig mitspielen wollte. Zwar regnete es nicht aber trotzdem war es immer irgendwie diesig und dunkel, dann lockerte es auf um nur wenige Minuten sich wieder zuzuziehen. Das blieb fast den ganzen Urlaub über so und besserte sich nur später leicht in der Maasai Mara.
Wir fuhren also in den Park ein und die ersten Tiere die wir sahen waren keine Antilopen, Büffel oder Giraffen sondern ein Löwenpärchen, dass es sich nur 150 Meter vom Gate in trauter Zweisamkeit gemütlich gemacht hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Park bei mir schon gewonnen. Die beiden lagen da als könnten Sie kein Wässerchen trüben. Erst als 3 Büffel auf der anderen Straßenseite direkt auf sie zugingen wurden die beiden ungehalten und der Löwenpascha bekundete mit einem tiefen Knurren in Richtung Büffel sein Unbehagen.




Die Büffel, die unerschrocken auf die Löwen zumaschierten

Diese waren aber wenig beeindruckt und setzten Ihren Weg in Richtung Katzen fort. Ich vermutete schon eine Jagdszene und das wo wir grade mal 15 Minuten im Park waren. Schlussendlich wollten sich die Wildrinder doch nicht mit den Löwen anlegen, machten kehrt und trotteten in eine andere Richtung davon. Erholt von diesem „Schock“ machten sich die beiden Raubtiere daran Nachwuchs zu zeugen. Und das direkt neben der Straße. Wir waren völlig alleine mit den beiden und konnten so unserem Voyeurismus fröhnen.







Der Löwenkater hatte einen wirklichen traurigen Blick. Ich denke, dass er schon einige Jahre auf dem Buckel hatte.









Nach einiger Zeit fuhren wir weiter weil wir ja auch noch etwas mehr vom Park sehen wollten. Wir fuhren als vorbei am Nagolomon Wasserreservoir an dem sich viele Vögel versammelt hatten und gerade eine Herde Zebras eintraf in südlicher Richtung.









Entlang eines kleinen Baches mit seinem Galeriewäldchen führte uns unser Weg zum Hipp Pool. Von dem dortigen Parkplatz aus machten wir eine kleine Wanderung entlang des Hippo Pool Trails bis über eine Brücke wo einige Massai Frauen mit ihren Verkaufsständen warteten. Das hätte nun nicht wirklich sein müssen aber die Unterhaltung mit den Frauen war dann doch amüsant. Tiere konnten wir außer dem ortsansässigen Krokodil und ein paar Zebras nicht entdecken. So musste der Ranger sich mit dem Zeigen von Impala- und Büffelködel zufrieden geben. :laugh: :laugh:





Weiter ging es in südöstlicher Richtung zum Anthi Bassin Dam. Unterwegs entdeckten wir ein Schakalpärchen das verliebt mit einander schmuste.






Wie kann man nur so treu gucken??? :-)



Wenig später sahen wir 3 Löwenfrauen, die jedoch weit entfernt im Gras lagen.



Nachdem wir den Dam halb umrundet hatten fuhren wir zuerst nördlich um dann wieder südlich abzuzweigen. Peter suchte einen Löwenpascha von dem er gehört hatte. Entdeckt habe ich ihn schließlich. Aber der Kater war zu weit entfernt und viel zu faul als dass wir uns dort lange aufhalten wollten.
Langsam fuhren wir wieder in Richtung des Löwenpärchens. Im Bereich des Upper Karen Dams konnten wir in ziemlicher Entfernung 3 Nashörner entdecken die gemütlich äsend vor der Skyline Nairobis ihres Weges zogen.























Leider gab es laut Guide Peter keine Möglichkeit näher an die Dickhäuter heranzufahren. Dann fuhren wir noch einmal zu den Löwen um zu sehen ob sich dort etwas getan hat. Diese waren immer noch am selben Platz und es stand nur ein weiteres Auto dort. So blieben wir den Rest des Tages bei den beiden und konnten noch mehrere Paarungen beobachten. Dabei tat das Pärchen uns den Gefallen immer in der Nähe der Straße zu bleiben.






















Irgendwie surreal war die Situation als ein Flugzeug den Nationalpark überflog und der Löwe den Kopf hob um nach dem Ursprung des Geräuschs zu spähen.



Immer wieder fiel mir der traurige Blick des Löwenmännchens auf.











Witzig war dann noch als eine Giraffe beim Rausfahren direkt neben uns auf der Straße lief und uns misstrauisch beäugte. Da sieht man erst wie groß diese Tiere sind.




Zufrieden ob unseres ersten Tages verließen wir gegen 17:30 den Park und fuhren zurück ins Hotel. Da hatten wir doch schon einiges gesehen und so darf es ruhig weitergehen, dachte ich so bei mir.
Nach einem reichhaltigen Abendessen bei dem wir ein Pärchen aus Freiburg kennenlernten verzogen wir uns früh ins Bett. Meiner Freundin ging es schon beim Abflug nicht besonders und die Klimaanlage im Flugzeug verbesserte die Situation nicht wirklich. So schleppte sie die ersten Tage eine Erkältung mit sich herum, die später in der Mara so richtig zuschlug.

Strecke im Nairobi Nationalpark



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16 Okt 2017 07:56 #492703
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10.08.2017 – David Sheldrick Foundation und Fahrt zum Lake Nakuru

In unserem Hotel wohnen anscheinend auch einige einheimische Familien als Dauergäste, die bis spät in die Nacht in ziemlicher Lautstärke Musik hörten bzw. Fernseh schauten. So war an allzu viel Schlaf nicht zu denken. Die Erkältung meiner Freundin breitete sich trotz Medikamente immer mehr aus. Sie hielt trotzdem tapfer dagegen und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Wir verließen nach dem Frühstück das Hotel Khweza. Da für heute „nur“ die David Sheldrick Foundation sowie die Fahrt zum Lake Nakuru auf dem Plan stand konnten wir uns etwas Zeit lassen. Das Elefantenwaisenhaus öffnet erst um 11 Uhr, daher frühstückten wir heute etwas später und ließen uns auch Zeit. Um 9:30 Uhr holte uns Peter ab und wir fuhren noch zum Geldwechseln und in einen Supermarkt um uns mit Getränken für unseren Privatgebrauch zu versorgen. Bereits am Vortag hatte ich festgestellt, dass in Afrika wie auch in der restlichen Welt ein Mensch ohne Handy wohl kein richtiger Mensch ist. Peter hing am vergangen Tag ständig am Handy und auch heute war das Mobilphone die wichtigste Utensilie. Zu diesem Zeitpunkt war ich zwar noch etwas verwundert aber es störte mich noch nicht. In den folgenden Tagen wurde das immer schlimmer. Meine Freundin und ich machten schon kopfschüttelnd Witze über diese Telefonsucht. Später am Lake Naivasha habe ich Peter dann darauf angesprochen und er erklärte mir, dass sich sein Sohn einen Tag vor unserer Ankunft bei einem Sturz einen komplizierten Armbruch zugezogen hatte und im Krankenhaus liegen würde. Daher müsse er jetzt viele Dinge übers Telefon klären. Er entschuldigte sich auch mehrmals deswegen. Für mich hörte sich das plausibel an, daher hatten wir auch Verständnis und hakten auch nicht weiter nach. Tatsächlich wurde die Telefoniererei im weiteren Verlauf weniger, wenngleich sie auch nie aufhörte.
Jedenfalls waren wir schon kurz vor 11 Uhr am Elefantenwaisenhaus, wo wir uns nochmal mit Mercy trafen und den weiteren Verlauf der Reise besprachen. Es waren schon eine Menge Menschen anwesend und ich hatte schon Befürchtungen, dass man keinen guten Platz kriegen würde.
Die Zeit mit den kleinen Elefanten verging wie im Flug. Allein die Szene wie die ganz Kleinen am Anfang auf den Platz gerannt kommen war diesen Besuch wert. Es war, als würden die Athleten die Manege stürmen.









Die Elefanten kamen jeweils in Gruppen auf einen umzäunten Platz um dort von den Pflegern gefüttert zu werden. Natürlich finden die Kleinen auch an zu raufen und da sie sich auch an den Absperrungen aufhielten wurden sie immer wieder von allen Leuten angetatscht (auch von uns :( :P ). Das war schon etwas zweifelhaft aber wer will´s den Menschen verdenken, haben sie doch einmal die Möglichkeit einen Elefanten zu berühren. Das ist schon was ganz besonderes!!!















Genauso wie manche Selfies, die hauptsächlich von asiatischen Jugendlichen gemacht wurden. Wie ich überhaupt die asiatischen Besucher als ziemlich respektlos und egoistisch empfand. Denen war es vollkommen egal ob man grade ein Bild machte oder möglicherweise mit auf ihrem Bild war. Hauptsache sie hatten eins.














Die Elefantengruppen wechselten während einer der Pfleger monoton Informationen zu den einzelnen Elefanten zum Besten gab. Das mag sicherlich interessant sein, leider kann man den Erklärungen nicht konzentriert folgen, da die Elefanten einen vollständig in ihren Bann ziehen. Nach ca. 1 – 1,5 Stunden war der Spaß vorüber und die Elefanten satt.




































Nachdem wir die Patenschaft für einen kleinen Elefanten übernommen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Lake Nakuru. Zuerst mussten wir aber noch mal in die Innenstadt. Dort trafen wir zufälligerweise das Freiburger Ehepaar nochmals, die wir am Abend zuvor im Hotel kennengelernt hatten. Während wir uns unterhielten meinte Peter zu uns, dass er aufgrund eines Defekts das Fahrzeug tauschen müsste und wir mit einem Taxi zum Lake Nakuru fahren müssen. Nun gut, das war für uns kein Problem, da keine Mehrkosten entstanden. Wir kamen dann gegen 16:30 Uhr im Hotel Marvin in Nakuru an. Das Hotel lag direkt neben einer Polizeistation und machte einen sehr guten Eindruck. Auch die Zimmer sowie das Personal waren sehr angenehm. Im hauseigenen Restaurant konnten wir uns zum Abendessen irgendetwas von der Karte aussuchen. Da es meiner Freundin immer noch nicht viel besser ging verschwanden wir schnell wieder auf dem Zimmer. Ich sicherte meine Bilder und so entschwanden wir ins Reich der Träume. Morgen sollte es in der Lake Nakuru Nationalpark gehen und hoffentlich werden wir dann Nashörner sehen.














Letzte Änderung: 16 Okt 2017 08:13 von Bebbl.
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19 Okt 2017 10:01 #493147
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11.08.2017 – Lake Nakuru Nationalpark

Außer ein paar feiernden Anhängern von Uhuru Kenyatta hatten wir eine ruhige Nacht. Wir treffen uns um 6:30 Uhr um in den Lake Nakuru Nationalpark zu fahren. Nach einem hervorragenden Frühstück steht auch schon alsbald Peter auf der Matte und wir fahren die wenigen Meter bis zum Nationalparkeingang an der Flamingo Road. Es ist schon irgendwie seltsam wie die Stadt Nakuru im Norden direkt an den Nationalpark anschließt. Wir passieren das Main Gate. Hier ist nichts los und Peter muss erstmal jemanden finden der uns unser Geld abknöpfen kann. Aber dann geht es weiter uns wir fahren weiter auf der Flamingo Road bis wir das ehemalige Main Gate erreichen. Dieses ist nach dem Hochwasser verlegt worden und im Moment nicht mehr in Betrieb. Später erzählte Peter uns die Story, dass hier ein Ranger von einem Löwen angegriffen und aufgefressen wurde. Daraufhin entschied die Parkverwaltung, weil sie nicht wussten welcher Löwe es war, alle männlichen Löwen im Park zu töten. Ich habe keine Ahnung, ob diese Story stimmt aber es hörte sich ziemlich gruselig an. Wir hatten den Lake Nakuru Nationalpark ausgewählt weil wir hofften dort Nashörner endlich einmal in nicht kilometerweiten Entfernung anzutreffen. Nachdem wir ja im Nairobi Nationalpark zwar auch welche gesehen hatten, diese aber sehr weit entfernt waren. Wir fuhren also in westlicher Richtung los. Leider hatte ich, wie so oft vergessen die Tour von Anfang an zu tracken, so dass mir die ersten Kilometer fehlten. Das Wetter spielte nicht wirklich mit und es war mal wieder etwas diesig, dennoch schaute vereinzelt auch einmal die Sonne heraus. Für Landschaftsaufnahmen find ich ja einen bewölkten Himmel viel interessanter als nur stupides Blau. Aber die Lichtverhältnisse waren zum Fotografieren von Tieren nicht wirklich geeignet. Schon kurz nach der Einfahrt fanden wir ein Spitzmaulnashorn, dass sich am Rande der Siedlung (Lake View) bewegte.







Der Weg führte uns durch ein kleines Galeriewäldchen entlang dem Zaun in Richtung Babboo Cliff Viewing Point. Zuvor fuhren wir noch direkt an den See, wo wir das Auto sogar verlassen konnten. Das Hochwasser hatte sich schon wieder etwas zurückgezogen, jedoch bleiben viele abgestorbene Bäume zurück. Flamingos konnten wir leider keine finden und auch die restliche Tierwelt machte sich rar.









Der Viewing Point am Baboon Cliff machte keinen einladenden Eindruck und so verließen wir ihn schnell wieder und umrundeten den Park in südlicher Richtung.


Blick vom Baboon Cliff





In dem Park ging es teilweise sehr steil bergauf und bergab und wir wunderten uns über einen riesigen Truck mit Tansanischem Kennzeichen der sich mühsam durch den Park schleppte. Das Fahrzeug sah aus wie ein überdimensionaler Viehtransporter. In einem kleinen Wäldchen entdeckten wir dann eine Familie Breitmaulnashörner, die allerdings auch ziemlich weit entfernt in der Sonne dösten.









Danach ging es steil den berg hinunter wo wir wieder 3 Nashörner in weiter Entfernung erspähen konnten. Eine Mutter mit einem Jungtier machte sich auf den Weg und wir hofften dass sie uns über den Weg laufen würde.



Leider war dem nicht so und führte uns unser Weg weiter in Richtung Nakuru Airstrip. In diesem Bereich waren deutlich mehr Tiere unterwegs. Wieder fanden wir 3 Spitzmaulnashörner, die sich langsam auf uns zu bewegten, dann aber kurz vorher doch abdrehten und im Wald verschwanden.



Ein einsamer Büffel tat uns leid, da er von unzähligen Fliegen umschwirrt wurde.



















Nach einem kurzen Abstecher zu den Makalia Falls entdeckten wir ein weiteres Breitmaulnashorn mit seinem Nachwuchs.





Zuerst versteckte sich das Tier im Gebüsch. Wir ließen uns aber Zeit und da wir alleine waren und das Tier sich irgendwann an uns gewöhnt hatte wurde es doch neugierig und kam aus dem Gestrüpp heraus. Trotzdem war die Nervosität des Tieres immer noch spürbar.











Und als ein weiteres Fahrzeug heranfuhr verzog sich der Dickhäuter wieder in den Busch. Wir fuhren auch weiter entlang dem östlichen Rand des Sees bis zum Main Gate.
Meiner Freundin ging es mittlerweile wieder schlechter auch weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. So verzogen wir uns nach dem Essen schnell auf unser Zimmer wo ich mich bis zum Einschlafen dem „Tag des Löwen“ auf dem National Geographic Kanal des TV widmete. Morgen fahren wir weiter zum Lake Naivasha und besuchen dort den Hell´s Gate Nationalpark.

Strecke




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20 Okt 2017 10:04 #493257
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12.08.2017 – Lake Naivasha

Heute steht nur die kurze Fahrt zum Lake Naivasha und nachmittags eine Bootsfahrt auf eben diesem auf dem Programm. Meiner Freundin geht es etwas besser und weil die Strecke vom Lake Nakuru zum Lake Naivasha nicht sehr weit ist lassen wir uns morgens Zeit und frühstücken erstmal richtig. Gegen 9 Uhr verabschieden wir uns von dem freundlichen Personal des Hotel Marvin und fahren am Lake Elementaita vorbei in Richtung Lake Naivasha. Bereits gegen 10:30 Uhr erreichen wir Naivasha. Schon lange vor unserer Reise fragte mich mein Guide aus Uganda Stephen immer wieder, ob ich die Möglichkeit hätte Trikots für seine Fußballmannschaft (die er trainierte) besorgen könnte. Ich fragte also bei meinem Fußballverein nach und tatsächlich gab es dort viele Trikots, Fußbälle, Trainingsleibchen und vergessene Kickstiefel, die keiner mehr brauchte. Da wir dieses Jahr nicht campten und zusammen immerhin 92 kg Freigepäck hatten konnten wir einiges von diesem Fußballzeugs mitnehmen. Ich packte also 2 zusätzliche Taschen randvoll mit Fußballutensilien, darunter 4 komplette Trikotsätze, unzählige Fußbälle, Trainingsleibchen und Kickstiefel. Die etwas kleinere Tasche mit einem Trikotsatz wollte ich irgendwo in Kenya einem Fußballverein schenken. Die andere Tasche wollte Nelson, der Sohn von Stephen am Lake Naivasha abholen. Leider gab es vor dem Urlaub irgendwie ein Kommunikationsproblem und so war nicht sicher ob Nelson überhaupt kommen würde. Als wir durch Naivasha zu unserem gebuchten Hotel Sweet Lake Resort fuhren sah ich einer Seitenstraße einen Sportplatz auf dem einige Einheimische herumkickten. Ich bat Peter dort anzuhalten, damit wir die Sporttasche weitergeben konnten. Gesagt, getan … sofort wurden wir von unzähligen Kindern umringt. Die Einheimischen Kicker erklärten uns, dass am nächsten Tag ein Fußballspiel stattfinden würde und wir dann nochmal kommen sollten. Die Beginn des Spiels war irgendwie nicht so klar und wanderte von 15 Uhr nach 16 Uhr bis 17 Uhr. Aber das war eh kein Problem, da wir am nächsten Tag sowieso im Hell´s Gate Nationalpark unterwegs sein würden. Wir verschoben also die Übergabe auf den nächsten Tag und würden nach dem Besuch des Hell´s Gate Nationalparks nochmals zum Sportplatz fahren. Nach unserer Ankunft am Resort wollte Peter gleich weiter zur Bootsfahrt. Da es aber ziemlich diesig war und ich in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht hatte, dass es gegen später immer aufriss und die Sonne heraus kam wollte ich die Bootsfahrt erst später machen. Wir richteten uns also erstmal in unserem Zimmer ein und erkundeten das Sweet Lake Resort. Hier war nicht viel los. Man sah kaum Gäste und das Mitte August. Ich war schon etwas verwundert. Die Zimmer war betagt aber sauber. Warum man uns aber bei dieser Besetzung und angesichts von über 100 Zimmern einen Raum im wirklich hintersten Eck gegeben hat, erschloss sich mir nicht wirklich. Aber abgesehen von der Strecke die wir daher laufen mussten schien es dort angenehm ruhig. Unsere Bootstour sollte gegen 15:30 starten und so hatten wir noch etwas Zeit uns im Pool zu vergnügen, das WiFi zu nutzen und etwas zu relaxen. Pünktlich war Peter da und wir fuhren zu einer Anlegestelle am Lake Naivasha. Dort herrschte bereits mächtig Trubel und eine Menge Menschen ent- und bestiegen die dort liegenden Boote. Als wir dort ankamen bemerkte meine Freundin, dass sie die falsche Fototasche eingesteckt hatte in der leider nur die Ladekabel drin waren. Peter und sie mussten also nochmal zurückfahren und die richtige Fototasche holen. Ich blieb derweilen an der Anlegestelle und fotografierte etwas. Auch der Lake Naivasha hatte deutlich Hochwasser was an den zahlreichen abgestorbenen Bäumen zu erkennen war.











Nachdem meine Freundin wenig später wieder zurückkam konnten wir unsere Bootstour starten.
Als ich diese Tour 2013 gemacht hatte gab es rund um Crescent Island sehr viele Pelikane. Diese waren dieses Mal leider nicht da. Am Lake Naivasha gibt es sehr viele Vögel und ich denke jeder Birder fühlt sich hier in seinem Element.









Wir fuhren in Richtung Crescent Island und entdeckten eine Flusspferdfamilie und viele Vögel.

















An der Spitze von Crescent Island hielten wir auf einer kleinen Insel wo die Bootsführer einen Schreiseeadler anlocken wollten. Sie warfen also einen Fisch ins Wasser aber die auf den Bäumen sitzenden Adler juckte das wenig. Umso mehr einen Sattelstorch, der sich den angebotenen Fisch unter den Nagel rieß.



Ich denke einige der Seeadler sind wahrscheinlich schon so übersättigt, dass sie nicht mehr auf jeden Fisch reagieren. Nachdem das nicht geklappt hatte fuhren wir weiter entlang Crescent Island bis zur nördlichen Spitze wo das Ganze wiederholt wurde und dieses Mal ließ sich der ansässige Adler auch locken.



















Nachdem des geklappt hatte fuhren wir langsam wieder zurück in Richtung Anlegestelle, vorbei an einigen Fischern, die nicht weit von einigen Flusspferden durch den See wateten um zu fischen. Aufgrund von Nachfragen meinerseits ob das nicht gefährlich wäre sagte unser Bootsführer, dass es hier immer wieder Angriffe und Tote geben, da die Flusspferde sehr territorial sind. Die Bootstour dauerte ungefähr 1, 5 Stunden und war sehr schön.













Den restlichen Tag entspannten wir im Hotel. Beim Abendessen stellten wir verwundert fest, dass außer uns keine anderen Gäste anwesend waren. Wir saßen völlig alleine in dem riesigen Speisesaal. Nur zwei Hotelkatzen leisteten uns Gesellschaft. Das Essen war ok aber nicht der Burner. Nelson hatte sich immer noch nicht gemeldet und ich fragte mich ob ich die Tasche mit dem Fußballzeugs überhaupt loswerden würde. Wir wunderten uns wie sich ein Hotel dieser Größe halten kann, wenn im August nur 2 Gäste anwesend sind. Nach dem Essen gingen wir auf unser Zimmer und versuchten zu schlafen. Leider gelang das nicht, da es anfing zu stürmen und irgendwo auf dem Dach ein Blech anfing Geräusche von sich zu geben. Dieses Geklappere war echt nervtötend. Wir steckten uns Ohrenstöpsel ein und schliefen dann gottseidank irgendwann ein. Morgen geht´s in den Hell´s Gate Nationalpark.
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