THEMA: 3 Wochen auf Safari in Kenia
23 Sep 2017 23:48 #490248
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  • Bebbl am 23 Sep 2017 23:48
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Tolle Bilder, Elvira!
Bei uns hat´s geklappt mit dem Fischadler ... aber auch erst beim zweiten Versuch! :laugh: :laugh:
Das Bild von dem Guereza ist sensationell :)

VG
Andy
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24 Sep 2017 19:59 #490336
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Hallo Andy

der Fischadler kam auch, wie schon am Baringo See... doch ich komme mit Bewegungsbildern noch nicht klar.

Danke fuers Kompliment zu den Colobus.

Liebe Gruesse
Elvira
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24 Sep 2017 20:00 #490337
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Und es geht noch weiter mit den Colobus



Das Mittagessen schmeckt uns total gut. Es gibt Quiche und andere Leckereien. Danach wollen wir zum Olodien See. Doch erst hier durch.... Wir steigen am See kurz aus, doch da keine Flamingos hier sind, haben wir keine Lust rumzulaufen. Also wieder ins Auto, wieder zwischen den Rindern, Schafen, Ziegen, Menschen und Hunden durch und zurück zur Sopa Lodge.



Obwohl mein Rücken bis in die Zehen weh tut, kann ich es nicht lassen, mit der Kamera rumzutigern. Zu gut ist das Licht... und der Garten mit den vielen Aloen, Agaven und anderen Sukkulenten, ist einfach herrlich. Nicht zu vergessen, die grossen Gelbrindenakazien.



In Tansania leben die Pfirsichköpfchen und die Maskenköpfchen in verschiedenen Verbreitungsgebieten, die sich kaum überlappen. Als Käfigvögel wurden sie in Kenia gehalten und etliche entwichen oder wurden von müdgewordenen Haltern frei gelassen. Somit sind sie nun im gleichen Verbreitungsgebiet und was herauskommt sind Mischlinge. Ursprünglich kamen sie in Kenia nicht vor.







Trauerdrongo



Dunkler Drossling

Weitere Eindrücke von der 2. Bootsfahrt, ebenfalls beim Elsamere. Meinen Freunden waren die Bootsfahrer bei der Sopa Lodge nicht sympatisch.



Nachtreiher

Und wenn der Zoom noch zu weit ausgefahren ist, dann kommt halt nur ein Teil des riesigen Maules drauf





Seidenreiher bereitet sich auf die Paarungszeit vor.



Es wuselt was davon und schaut neckisch hinter dem Papyrus hervor. Wassermangusten leben wie der Name sagt, am Wasser oder in Sümpfen.

Warum müssen unbedingt bei einem der begehrtesten Vögel Hippos liegen? Dies macht es dem Bootsführer gar nicht leicht, denn wir wollen ans Ufer, da liegen die Hippos und da ist noch die Strömung. Er macht es super gut in Anbetracht der Umstände. Der Motor wird angelassen. Und hier ist das Purpurhuhn.





Der Goliathreiher ist grade beim Versuch einen Fisch zu ergattern.



Der Spiegel bei der Gelbschnabelente ist leider nicht immer sichtbar



Idylle am Naivasha See....

Wir fahren noch ein Stück Teerstrasse und das ohne Maasai Nutztiere auf der Strasse Richtung Crater Lake. Dort angekommen wollen wir erst zum alten Tor rein, doch das ist wegen Renovierung der Strasse geschlossen. Also wieder ein Stück zurück. Bezahlen und hoch zum Eingang. Erstmal aber essen wir unseren Picknicklunch auf der nicht so einladenden Campsite. Danach nehmen wir die Stufen runter in den Krater unter die Füsse. Meine Gäste versuchen etwas am See entlang, doch dank dem Hochwasser kann man nicht mehr am Ufer direkt entlang sondern geht mehr im Gestrüpp. Das ist nicht nach deren Geschmack, also gesellen sie sich zu mir und wir trinken was. Die Kundenzelte sich toll und es ist ein super idyllischer Ort! Langsam wieder die Treppe hoch, nur den Rücken und den schmerzenden Ischiasnerv schonen. Dabei kommt die Pause mit dem Fotografieren der Colobus grade gelegen.



Wir machen noch eine Pirschfahrt im Schutzgebiet und treffen auf eine grosse Gruppe Elenantilopen. Das Licht ist schon am Verschwinden und somit fahren wir bald zurück zur Sopa Lodge. Es ist herrlich Internet im Zimmer zu haben! Und dies nutze ich bevor ich zum Esszimmer humple. Die Schmerztabletten helfen nur etwas.



Es ist herrlich Internet im Zimmer zu haben! Und dies nutze ich bevor ich zum Esszimmer humple. Die Schmerztabletten helfen nur etwas. Dafür geniesse ich nun etwas die Wärme am Feuer und plaudere mit Oesterreichischen Gästen.



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30 Sep 2017 19:07 #491027
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Crescent Island
Frühstück ist im Bauch und lecker wie immer, also los zur Halbmondinsel. Es ist nicht weit von der Sopa Lodge bis der Weg links reingeht.

Natürlich geht es mit Birdern nicht so schnell zum Eingang.... und vor allem nicht, wenn das Licht so toll ist.



Schwefelgirlitz



Seidenreiher

Vom Parkplatz aus geht man einen Weg zwischen Kakteen und Aloen hoch zum Haus. Die Besitzerin kommt uns entgegen und meint, dass sie nun reiten gehe, uns aber die Haushältern das Eintrittsgeld abnehmen wird. Möchte auch lieber reiten als gehen... Wir entscheiden, erst am See entlang zu gehen, wo auch schon ein Schreiseeadler auf uns wartet.



Der Platz ist auch bekannt für seine Giraffen, die einem ganz nahe rankommen lassen. Und das tut Joseph auch... warum sie so den Hals verdreht, weiss ich auch nicht...



Warum die Gnus rennen, das weiss man nie. Auch uns gefällt es wieder mal einige Säugetiere zu sehen.





Als wir schon fast an der Spitze der Halbinsel sind, tut sich uns dieser Blick auf - Defassa Wasserböcke und jede Menge Wasservögel, die das Ufer säumen. Am Ufer liegen viele halbvertrocknete Wasserhyazinthen. Es braucht länger, bis die endlich mal ganz absterben. Wenn der Wasserspiegel wieder steigt, werden sie wieder voll spriessen.



Rosapelikane und Kormorana, Seidenreiher, die im Wasser nach Kleintieren suchen... man kann wählen, wo man hinschauen will





Langsam und mit uns umsehen, spazieren wir zum Auto zurück und fahren wieder in die Lodge. Es ist ja auch schon fast Mittagessenszeit. Am Nachmittag strolchen wir wieder im Garten, aber erst, nachdem ich das Internet im Zimmer genossen habe. Es zieht langsam zu und das Licht ist nicht mehr das allerbeste. Also schauen, was man damit anfangen kann. Wo Wasser ist, hat es mehr Licht.







Rötelpelikan und Nimmersatt suchen zwischen den toten Bäumen nach Fischen. Doch nur der Nimmersatt hat Glück.

Die Wolken werden dunkler und dunkler und mit den ersten Tropfen mache ich mich auf ins Zimmer. Nach einer herrlich heissen Dusche und einem Treffen mit Rotschwingenstaren auf meinem Balkon, die vor dem Regen Schutz suchten, humple ich zum Abendessen. War wohl etwas viel zu Fuss heute auf der Crescent Island... . Ich staune nicht schlecht, als ich einen “alten” Bekannten aus meiner Gymzeit traf. Er hat beruflich hier zu tun und hat gleich die Familie mitgenommen. Heute bereiten sie Fleisch draussen auf dem Grill zu - lecker. Nach dem Abendessen zeigen uns die Nachtwächter, von denen man nachts vom und zum Zimmer begleitet wird, stolz die Hippos. Es sind deren 4, eins davon noch ein Junges.







Es ist unsere letzte Nacht am Naivasha See Die Sopa Lodge ist sehr zu empfehlen. Das Essen ist gut, das Personal freundlich und hilfsbereit. Einzig unhygienisch fand ich den Teppich im Zimmer.
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Letzte Änderung: 30 Sep 2017 20:36 von Bushtruckers. Begründung: Tippfehler
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24.8. Masai Mara - wir kommen

Ich bin einfach zu begeistert von den Colobus und wenn sie noch so toll im Morgenlicht auf einer Gelbrindenakazien Blüten und Blätter fressen, dann stimmt das Bild für mich.





Auch der Schreiseeadler verabschiedet sich und wir laden ein. Startklar und los. Auf den Highway, durch Mai Mahiu und nach rechts Richtung Mara. Es ist staubtrocken und man sieht kaum Tiere und wenn dann Masai Ziegen, Schafe und Rinder. Zu fressen hat es kaum noch. Irgendwann stossen wir auf eine riesige Baustelle - die Eisenbahn und hier soll sie über die Strasse geführt werden. Kurze Zeit danach nochmals. Geschrieben auf Chinesisch - wenigstens teilweise.



Auch ein Hotel ist im Bau... wer wohl wenn es fertig wird hier absteigen wird? Die sichtbaren Zäune sind leider ein Problem für die Gnus, die von den Loita Hügeln in die Masai Mara und zurück ziehen. Zum Glück sind etliche noch nicht mit Stacheldraht versehen und bei anderen sind die Drähte schon beschädigt, was allerdings böse Verletzungen verursachen kann.



In Narok wollen wir noch einiges einkaufen. Ich finde sogar gute Schmerztabletten in einer Apotheke. Die Stadt wächst... Nachdem auch der Landcruiser noch aufgetankt ist, geht es noch auf Teerstrasse weiter. Und dann halt die berühmte Holperpiste. Doch sie sind am Bauen und irgendwann werden wir eine super Strasse in die Masai Mara haben. Am Eingang erwarten uns die gewohnten Maasai Frauen, die ihre Souvenirs verkaufen wollen. Eigentlich wollen wir bis zum Camp nicht halten... doch die Hornraben sind zu schön...



Richtung Talek und mmhhhh so viele Kühe im Reservat drin... erst bin ich geschockt, doch wartet ab, es kommt besser als ich angenommen habe.





Der Highway von Kühen getrampelt als Folge, dass sie nicht wie Wildtiere hintereinander getrieben werden... Und nun sind wir im Basecamp Explorer. Schön endlich wieder hier zu sein und toll, es sind immer noch fast alles die gleichen Angestellten. Ein gelungenes Mittagessen wartet auch schon auf uns und am Nachmittag nehmen wir es gemütlich. Wir haben schliesslich 4 volle Tage vor uns. Schön mit Hyänengeheul zu schlafen!

25.8. Um 07.45 geht es los. Durch das wachsende Dorf Talek mit seinen vielen Hunden und über den heute mehr Wasser führenden Talek Fluss. Der Regen gestern war heftig. Die Tickets sind in Ordnung und somit können wir loslegen. Das Licht ist noch nicht da... somit ist der erste Löwe nicht so toll belichtet.











Wir konnten die Löwen eine Weile ganz alleine geniessen und zogen es dann vor, weiterzufahren, als die ersten Autos mit Funk ankamen.



Und so schützt man eine Kuh, die zu schwach ist, der Herde zu folgen. Löwen fürchten sich vor Maasais.

Wir sind nun beim kleinen Wald bei der Keekorok Lodge und hier spaziert eine Löwin. Allerdings verschwindet sie im Wald. Als wir um den Wald herumfuhren, entdeckten wir sie wieder. Der Angriff auf die Zebras ging ins Leere.

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01 Okt 2017 17:07 #491102
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Kompliment!!!!!!!!!!!!!! :woohoo: :woohoo: :woohoo: :woohoo:
Bin erst jetzt auf den Reisebericht gestoßen. Sensationelle tolle Fotos von den Vögeln!!!!!!!!!!
Hoffe doch, dass mit dir mal eine Safari klappt!
Liebe Grüße:
Burschi
18x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania
Letzte Änderung: 01 Okt 2017 17:07 von Burschi.
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