THEMA: Wieder Anschlag in Kenia
26 Nov 2014 18:42 #364373
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  • THBiker am 26 Nov 2014 18:42
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Biologe schrieb:
. Wenn man könnte, sollte man sie alle... Ich selbst habe da so aber meine Scheu und halte nicht viel von alttestamentarischen Regeln.

Beste Grüße
Michael

Du meinst Auge um Auge.....?

Ja gewiss ist in vielen Teilen der Welt das Leben gefährlicher geworden, auch in Europa. Leider. Und wen trifft es? Immer die Unschuldigen. Und die Terroristen schädigen mit ihren Aktionen nur ihrem eigenen Land.
m 02.02.2014 erfolgte ein Granatanschlag auf einen Nachtclub im Touristenort Diani mit 10 Verletzten.
Ist die Meldung vom 2.2.? ich dachte das war früher mit dem Granatenanschlag, denn wir waren Ende Oktober dort und ich hatte in Erinnerung, dass kurz danach in Diani auch ein Anschlag verübt wurde.
Gruß Thorsten :)

Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden
" Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
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26 Nov 2014 18:46 #364375
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  • Butterblume am 26 Nov 2014 18:46
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Hallo,

mittlerweile hat das Auswärtige Amt in den Reisehinweisen vom 25.11.2014 für Kenia alle relevanten Anschläge der letzten Zeit recht minutiös aufgelistet:
Aktuelle Hinweise

Am 21. November 2014 wurden bei einem Anschlag auf einen Bus in der Nähe von Mandera nahe der kenianisch-somalischen Grenze 28 Menschen ermordet. Zu den Morden hat sich die somalische Terrororganisation Al Shabaab bekannt. Von Reisen in das kenianisch-somalische Grenzgebiet wird weiterhin dringend abgeraten (siehe unten).

Am 24. Juli wurde eine deutsche Staatsangehörige in der Altstadt von Mombasa erschossen. Anfang Juli wurde eine russische Touristin ebenfalls in der Altstadt bei einem Raubüberfall getötet.

Von Aufenthalten und Besuchen in der Altstadt von Mombasa sowie in bestimmten Stadtteilen Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) wird nachdrücklich abgeraten.

In der Hauptstadt Nairobi, aber auch nahe der Ferienorte in der Umgebung von Mombasa häuften sich in den vergangenen Monaten terroristische Anschläge. Am 5. Juli 2014 wurden bei Angriffen auf die Ortschaften Hindi (Lamu County) und Gamba (Tana River) insgesamt mehr als 20 Menschen getötet. Am 15., 16. und 22. Juni 2014 wurden bei Angriffen auf den Küstenort Mpeketoni (nördliche kenianische Küste, ca. 30 km südlich der Insel Lamu) und umliegende Ortschaften über 60 Menschen getötet. Ein erheblicher Teil der Angriffe wurde mutmaßlich von der Terrororganisation Al Shabaab verübt. In den letzten Tagen kam es im Raum Mombasa vermehrt zu ethnisch und religiös motivierter Gewalt in einheimischen Vierteln und Slums mit Toten. Diese Gegenden sollten gemieden werden.

Von Aufenthalten in der Provinz Lamu einschließlich des Lamu-Archipels wird dringend abgeraten.

Auch in den Touristengebieten Kilifi und Malindi besteht eine erhöhte Gefahr von Anschlägen.

Terrorismus

In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge. Die Drohung der somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation mit Vergeltungsaktionen in Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia ist ernst zu nehmen. Mehrere Anschläge der jüngeren Vergangenheit und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. Ziele waren bisher v.a. Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren und öffentliche Verkehrsmittel (z. B. Busse, Kleinbusse, Fähren) und Flughäfen.

Es wird daher zu großer Vorsicht und Wachsamkeit bei Besuchen öffentlicher Plätze, Restaurants, Bars und Einkaufszentren, religiöser Stätten, internationaler Einrichtungen mit potentiellem Symbolcharakter sowie exponierter touristischer Sehenswürdigkeiten geraten. Größere Menschenansammlungen jeder Art sollten gemieden werden. Da öffentliche Busse und öffentliche Kleinbusse in der Vergangenheit immer wieder Ziele von Anschlägen waren, sollte ihre Nutzung unbedingt vermieden werden.

Anschläge der jüngeren Vergangenheit:

In der Nacht vom 23. auf den 24.06.2014 sind bei einem weiteren Anschlag in der Küstenregion Kenias, in Witu (etwa 40 km westlich von Lamu im Landesinnern), mindestens fünf Menschen getötet worden.
Am 15.06.2014 wurden bei einem mutmaßlich von Al-Shabaab durchgeführten Angriff auf den Küstenort Mpeketoni (nördliche kenianische Küste, ca. 30 km südlich der Insel Lamu), über 50 Menschen, bei einem weiteren Attentat am 17.06.2014 in einem benachbarten Dorf weitere 13 Menschen getötet.
Am 16.05.2014 wurden 2 Sprengsätze auf dem Gikomba-Markt in Nairobi gezündet. Dabei kamen über 10 Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt.
Am 03. und 04.05.2014 kam es zu einer Serie von Terroranschlägen in Mombasa und Nairobi.
Am 03.05.2014 wurde eine Granate auf eine Bushaltestelle in Mombasa geworfen. Bei der Explosion kamen 4 Menschen ums Leben, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Ein Bombenanschlag auf die Strandbar eines Hotels blieb ohne Folgen, weil die Bombe entdeckt wurde.
Am 04.05.2014 explodierten zwei Bomben in Bussen in der Nähe von Nairobi. Dabei wurden 3 Menschen getötet und viele weitere verletzt.
Am 23.04.2014 explodierte ein Fahrzeug vor der Polizeistation in Pangani, einem Stadtteil von Nairobi. Es gab 4 Tote.
Am 23.04.2014 ereignete sich ein bewaffneter Angriff auf einen Konvoi des UNHCR in Dadaab. Es war offenbar beabsichtigt, die UNHCR -Mitarbeiter zu entführen, was nicht gelang. Es gab einen Verletzten.
Am 23.03.2014 erfolgte ein Anschlag mit Handfeuerwaffen auf eine Kirche in Likoni (bei Mombasa) mit 6 Toten und 18 Verletzten.
Am 18.03.2014 wurde die Entdeckung eines mit einer großen Menge Sprengstoff präparierten Autos, in dem sich auch Waffen befanden, in Mombasa bekanntgegeben. Kenianische Sicherheitskräfte suchen nach weiteren derart präparierten Fahrzeugen.
Am 16.01.2014 ereignete sich in einem Restaurant am Flughafen Nairobi eine Explosion einer unkonventionellen Sprengvorrichtung. Es wurde niemand verletzt.
Am 02.02.2014 erfolgte ein Granatanschlag auf einen Nachtclub im Touristenort Diani mit 10 Verletzten.
Mitte Dezember 2013 kam es zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Minibus in der Nähe von Mombasa, bei dem niemand zu Schaden kam, da die auf den Bus geworfene Granate nicht explodierte.
In Nairobi gab es ebenfalls im Dezember 2013 einen Anschlag auf einen Bus, bei dem nach bisherigen Kenntnissen 10 Menschen ums Leben kamen.
Bei dem Anschlag auf das Westgate Einkaufszentrum im September 2013 kamen mindestens 67 Menschen ums Leben.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit

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Letzte Änderung: 26 Nov 2014 18:46 von Butterblume. Begründung: RS
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02 Dez 2014 10:33 #364945
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Leider wurden erneut 38 Menschen durch die Islamisten getötet.
Dieses mal waren Arbeiter in einem Steinbruch betroffen.
Einfach nur furchtbar.

Quelle


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela

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Hallo Zusammen

die Muslims im Steinbruch wurden am Leben gelassen..... aber Christen hingemetzelt.

Soeben sitzt die Regierung zusammen und haelt Krisensitzung. Um 15.00 Uhr Ortszeit soll Praesident Kibaki die Oeffentlichkeit informieren.

Das Nordostgebiet Kenia's war schon immer von Somali Banden verseucht gewesen. Ein Erbe, da all die vorigen Praesidenten nie aufgeraeumt haben. Und nun, da die Kenianische Armee in Somalien ist, wird es "nur" Racheakten zugeschrieben.

Beim Angriff auf den Bus kamen viele Lehrer und Gesundheitspersonal ums Leben. Die noch Lebenden wollen natuerlich nun aus der Gegend weg. Kann ihnen keiner veruebeln, doch wird dann noch mehr der Norden sich selber ueberlassen.

Die Leute in der Gegend fragen, wenn sie auf jemanden von Zentralkenia treffen - und, wie ist es in Kenia?

Die Gegenpartei ODM ruft nun danach, dass der Praesident und Sicherheitschef zuruecktreten, ansonsten, wenn die Sicherheit nicht sofort und drastisch verbessert wird, veranstalten sie Massendemonstrationen. Anstatt, dass nun alle zusammenhalten und das Land verteidigen, ist und bleibt es zwischen den Staemmen und oertlich auch zwischen den Religionen geteilt.

Die Regierungsleute in den noerdlichen Gegenden sind aufgefordert, Moscheen und Kirchen, die Hassreden verbreiten zu saeubern. In Mombasa hat dies bereits stattgefunden, was wiederum zu Spannungen fuehrte.

Teufelskreis....

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Hallo miteinander

Uhuru Kenyatta hat gestern gesprochen, viel gesagt wurde allerdings nicht.

Der Polizeichef Kimayo ist zurueckgetreten und der Minister Joseph Ole Lenku (ein Maasai) fuer innere Angelegenheiten gefeuert.

Dem Parliament ist neu als Minister fuer innere Angelenheiten Joseph Nkaissery vorgeschlagen. Er ist pensionierter Major Genereral und gehoert der ODM Partei an. Ein Schachzug, gegen ODM/Cord, die dem Praesidenten Unfaehigkeit in Sachen Sicherheit vorwerfen. Nun heisst es abwarten....

www.reuters.com/arti...dUSKCN0JG0AP20141202

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Hallo Zusammen

und nun ist der Fall in Den Haag beim internationalen Gerichtshof geschlossen, aber nur, sollten nicht ploetzlich weitere, stichhaltige Beweise gegen Praesident Uhuru Kenyatta gefunden warden.

www.tagesanzeiger.ch...tellt/story/28723187

Liebe Gruesse
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