THEMA: Kenia / Tansania Norden 09/14
07 Nov 2014 15:45 #360941
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  • Holger_W am 07 Nov 2014 15:45
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So heute ist Reisetag. Wir fahren nach Tansania in die Serengeti. Wie schon oben beschrieben war es eine wahnsinnig lange Tour.
Jetzt wo ich mir die aufgezeichnete Streck anschaue weiß ich was wir für einen Umweg gefahren sind.



Vermutlich ist der Grenzübergang, welcher beide Parks verbindet, geschlossen. Die Selbstfahrer unter Euch werden dies bestimmt wissen.
Hier sind noch ein paar Fotos von unterwegs, von der Überquerung des Mara River.







Am Grenzübergang müssen wir uns leider von unseren Driver verabschieden.



Fahrer und Fahrzeug werden gewechselt. Man sagte uns das wenn man mit ausländischen Fahrzeugen in die tansanischen NP fährt, würde das sehr teuer werden. ich kann dazu nicht mehr schreiben, da wir im Vorfeld alles bezahlt hatten.

Dann kamen wir in die Serengeti, hier ein paar Eindrücke von der Landschaft.







Holger
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Letzte Änderung: 07 Nov 2014 19:27 von Holger_W.
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07 Nov 2014 16:47 #360950
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  • Butterblume am 07 Nov 2014 16:47
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Hallo Holger,

vielen Dank für deinen interessanten Bericht. Besonders die Mara gefällt auch uns ausgesprochen gut.
Ich glaube bei den Wildhütern ist das nicht so gern gesehen wenn die Sichtungsdaten per GPS veröffentlicht werden.
So hat es KWS zumindest kommuniziert.
So wäre es für Wilderer leichter. Aber ich glaube im Nakuru wird nicht gewildert, der ist recht "übersichtlich" wie man auf der Karte sieht.

Schön wäre es! Leider sieht die Realität ganz anders aus. Noch im Juli 2012 konnten wir im Nakuru NP sehr zutrauliche Rhinos mit extrem langen Hörnern aus nächster Nähe samt Jungtieren beobachten. Es war eine wahre Freude. Schon wenige Wochen später tickerte die Nachricht über vier gewilderte Rhinos durch die Medien. Und seit dem reißen die Meldungen auch nicht ab. Gerade weil der Nakuru so klein ist, die Stadt direkt an den NP grenzt und in Infrastruktur sehr gut ist, sind die Chancen dort zum Ziel zu kommen für Wilderer extrem gut. Die brauchen das Horn nur über den Zaun zu werfen und schon wird es auf der anderen Seite von Mittelsmännern entgegen genommen.

Google mal poaching+nakuru+rhino. Da kannst du fast froh sein überhaupt noch Rhinos im Park zu Gesicht zu bekommen!

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit

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08 Nov 2014 04:02 #361024
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  • bongolander am 08 Nov 2014 04:02
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Dass Ihr Fahrer und Fahrzeug wechseln musstest hat nichts mit teuer zu tun, es ist für kenianische Safarifahrzeuge schlichtweg verboten, Safaris in Tansania zu machen (und umgekehrt). Angeblich dürfen noch nicht einmal tansanische Privatfahrzeuge in die kenianischen Parks, das ist allerdings wohl nur ein Märchen. Alles ist eine lange Geschichte, die hier nichts zu suchen hat, aber so ist es nun mal.

Johannes
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09 Nov 2014 13:33 #361268
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  • Holger_W am 07 Nov 2014 15:45
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So weiter geht es.
Am Parkeingang der Serengeti standen dann die Masai Frauen und wollten uns Souvenirs verkaufen.
„Ausversehen“ bin ich dann auf dem Auslöserknopf der Kamera gekommen und dieses Bild von den Frauenfüßen entstand:



Wir fuhren dann vorbei an kleinen Masaidörfern



auf solch einer Piste hier



und kamen dann endlich an dem Ikoma Tented Camp an



Wir bekamen Zelt 5 und an der Trillerpfeife, welche wir nur bei „nächtlicher Gefahr“ einsetzen sollten, weiß man, das das Camp nicht eingezäunt ist. „Nächtliche Gefahr“ ist ein weiter Begriff, aber niemand machte in den nächsten zwei Nächten von der Pfeife Gebrauch.

Berichtigung:
Wie ich soeben aus sehr zuverlässiger Quelle erfahren habe, soll es im Camp bewaffnete Raubüberfälle gegeben haben, sogar mit Toten. Erst jetzt begreifen wir, den eigentlichen Sinn der "Trillerpfeife". So etwas erfährt man natürlich nicht im Vorfeld, weder vom Guide, noch vom Veranstalter. Hätten wir es gewusst, wären wir mit Sicherheit trotzdem gefahren, auch in dieses Camp. Jetzt wird mir auch klar warum da so viel bewaffnete Wachmänner da waren. Zum Teil mit Schusswaffen, zum Teil mit Pfeil & Bogen bewaffnet.
Wir dachten zu 100% das es nur um Tiere geht. OK, so konnten wir wenigstens ruhig schlafen.





Am ersten Morgen in der Serengeti stand unsere Ballonsafari auf dem Programm. Es hieß ganz zeitig aufstehen, denn wir wurden bereits 4:30Uhr an der Rezeption abgeholt.
Kurze Vorgeschichte zu dieser Ballonsafari:
Das Pärchen aus Bayern hatte ebenfalls eine Ballonsafari gebucht, allerdings in der Mara. Wir eigentlich auch, aber die „Tante“ vom Veranstalter hatte uns einfach für die Serengeti eingeschrieben. Erst wollte ich reklamieren, da sich ja im September die großen Herden in der Mara aufhalten. Meine Frau beruhigte mich: „Lass alles wie es ist!“
Trotzdem versuchte ich über den Guide die Ballonsafari umzubuchen auf die Mara. Da aber alles voll war, war nichts zu machen.
Als das Bayrische Pärchen von ihrer Ballonfahrt in der Mara wieder zu uns stieß, berichteten sie vom größten „Flop“ den sie je gemacht haben. Sie hätten nicht ein einziges Tier gesehen, obwohl wir doch in der Mara volle Weiden mit Gnus, Zebras und was sonst noch die Savanne zu bieten hat, gesehen haben.
Na ja, dachten wir, kann ja dann eigentlich nur besser werden.
Sie berichteten auch das sie in den stehenden Korb klettern mussten, es gäbe solche Fußeinstiege, die man als Leiter benutzen kann. das der Ballon nicht abhebt, ist er am Jeep festgebunden.
Bei uns alles ganz anders.
Schon auf der über ein ständigen Fahrt zum Startplatz, sahen wir z.B. Hippos außerhalb vom Wasser, welche grasten, Löwenrudel welche sich in Deckung an wahrscheinliche Beute anpirschten. Der Fahrer leuchtete immer mal links und rechts vom Weg das Gelände ab. Um Fotos zu machen blieb natürlich keine Zeit, wir wollten ja vor Sonnenaufgang am Startplatz sein.





Angekommen am Startplatz bekamen wir die Sicherheitsinstruktionen. Jeder abkam einen breiten Gürtel mit stabilen Aluring. Dieser wäre, in die im Korb befindlichen Karabinerhaken einzuklinken, das niemand heraus fällt.
Alle Ballonkörbe lagen auf der Seite und es wurde Pärchenweise ein „Abteil“ zugewiesen. Glücklicherweise bekamen wir ein unteres Abteil.
Dann wurden mittels Gebläse mit noch kalter Luft die Ballonhülle aufgeblasen.



Als die Hülle Formen annahm dürfen wir schön in Ruhe einsteigen, besser gesagt uns rein legen und anschnallen. Ich fand diese Form des Starts so besser, da ich in Ruhe unsere Foto- und Videoausrüstung „verstauen“ konnte. Übrigens, meinen Fotorucksack konnte ich ganz unbekümmert in unseren Transferauto hinterlassen. Diese fuhren dann zu dem Landeplatz. Logisch, irgendwie muss man ja dort wieder weg kommen.
Fotos vom einsteigen bzw. dem Start gibt es keine.



Die Brenner wurden gezündet, spätestens jetzt wurde es gemütlich warm! Meine Frau hatte gleich Angst um Ihre Haare. Ich beruhigte und sagte: die wachsen wieder nach, filme Du dann bitte!!!!
Der Korb begann sich nach erreichten 45° Steigung, dann schlagartig seine normale Position ein und schon haben wir abgehoben. Als wir aufstehen durften (wir lagen mit angewinkelten Beinen im Korb und knieten dann) und ich über den Rand schaute schwebten wir schon und sahen den Start der anderen Ballons. Leider dauerte alle so lange, das zwischenzeitlich die Sonne schon weit herausgekommen war.
Hier ein Paar Eindrücke von der Landschaft











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Letzte Änderung: 09 Nov 2014 17:59 von Holger_W. Begründung: Berichtigung "Sinn der Trillerpfeife eingefügt"
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zu unserer Freude tauchten dann die ersten Tiere auf
Hippos in großer Zahl













Löwen an einem Wasserloch

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Zebras







selbst rennende Giraffen bekamen wir vor die Kamera. Im Video sieht es besonders schön aus, wenn diese grazilen Tiere rennen.





Hier ein Blick aus dem Korb, alle Haare noch da :-)



noch ein Blick ins innere des Korbes, man sieht die „Abteilgröße“



Die Landung verlief problemlos dank unseres ausgezeichneten Ballonfahrers Cap. Jones.





So ist es manchmal, unser Mitreisendes Paar aus Bayern hätte nicht ein einziges Tier gesehen und wir haben dafür reichlich gesehen. Der Ballon flog auch immer dicht an einem kleiner Wasserlauf entlang.

Bilder vom obligatorischem Sektfrühstück möchte ich nicht zeigen, da zu viele Personen unkenntlich gemacht werden müssten. Ist vielleicht auch nicht jedem sein Geschmack, da inszeniert, aber für uns war es eigentlich das schönste Erlebnis während der Reise, war auch unsere erste Ballonfahrt überhaupt.

Holger

PS. sind doch einige grammatische Fehler drin, werde mal noch korrigieren, kommt durchs schnell schreiben und nicht noch mal durch lesen, Sorry, erst mal!
Anhang:
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Letzte Änderung: 09 Nov 2014 14:00 von Holger_W.
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