THEMA: Reisebericht MALAWI August 2018
31 Aug 2018 06:03 #531106
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Hallo Fomis,

Komme gerade von unserer Selbstfahrerreise in Malawi zürück. Ein tolles Erlebnis und Afrika pur. Seit Jahren stand dieses Land auf meiner Wunschliste. Da es zu den 5 ärmsten Ländern der Welt gehört war mein Mann nicht gerade begeistert als ich ihm mein Vorhaben ankündigte. Er liesst sich aber überreden. :)
Und so haben wir am 31 Juli unsere Reise gestartet.

Hier einige Fakten über Malawi:

Fläche: 118'484 Km2
Einwohnerzahl: 18,1 Millionen
Währung: Malawi Kwacha 1US$ = 7,40 Kwachas
Hauptsprachen: Englisch, Chichewa
Nachbarländer: Tansania, Sambia und Mosambik
Lebenserwartung: 63 Jahre
Durchschnittseinkommen pro Jahr: 330 US$


Unsere Route mit Unterkünfte:

Lilongwe: Kumbali Country Lodge
Ntchisi Forest Lodge
Nkhotakota Wildlife Reserve: Tongole Wilderness Lodge
Nkhotakota Pottery Lodge
Monkey Bay: Norman Carr Cottages
Liwonde NP: Mvuu Lodge
Zomba Plateau: Sunbird Ku Chawe
Mulanje: Kara O Mula Country Lodge
Majete NP: N'Gona Lodge
Blantyre: Casa Mia Lodge
Senga Bay: Sunbird Livingstonia
Chipata: Protea Hotel Mariott
South Luangwa NP: Flatdogs Camp
Lilongwe: Sunbird Lilongwe

Hier schon einmal einige Eindrücke:

Die Leute in Malawi sind meistens immer sehr nett und freundlich zum Musungu. Sie unterhalten sich auch gerne mit ihnen.





Die Sonnenuntergänge am Lake Malawi sind ein Geschenk für die Augen.





Im Land werden leider die Wälder immer geringer.......





Es wird am Lake Malawi zu intensif gefischt so dass die lokale Fishermen kaum noch sich ernähren können.....





Lake Malawi sieht an manchen Stellen noch wie ein Aquarium aus, aber für wie lange noch........





Die Vogelwelt ist im Land sehr abwechslungsreich.








Man sieht auch viele Hippos.





Es gibt Teeplantagen.





Das meistebenutzte Verkehrsmittel nach den Beinen bleibt das Fahrrad.





OLANDIRIDWA IN MALAWI das warme Herz Afrikas!

Wer Interesse hat dieses Land näher kennen zu lernen kann einsteigen.
Letzte Änderung: 31 Aug 2018 06:14 von ANNICK.
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02 Sep 2018 13:28 #531298
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31.07.2018

2 Stunden vorher erscheinen wir in Geneva Cointrin Airport um unser Flug SA7839 (codeshare mit Lufthansa) um 17.55 zu nehmen. Eine Stunde vor Abflug heisst es aber die Maschine hätte eine Stunde Verspätung. Grund? Ein Passagier ist nicht erschienen und sein Gepäck musste ausgeladen werden...... :whistle:
Für uns bedeutet diese Verspätung ein grosses Problem. Wir haben nur 1,5 Stunden Transit in Frankfurt um unser Anschlussflug SA 261 nach Johannesburg zu erreichen. Jetzt sind es nur noch 30 Minuten..... :blink:
Da mein Mann gerne quaselt hat er schnell ertfahren dass 8 weitere Gäste auch auf diesem Anschlussflug gebucht sind. Wir hoffen dass die Maschine auf uns wartet.
Am frankfurter Flughafen empfängt uns am Ausgang eine Stewardess mit einem Schild SA261 Johannesburg. Wir sollen ihr alle folgen. 15 Minuten später erreichen wir das Gate und werden gebeten sofort in die A340-800 einzusteigen. Kaum sind wir an Bord wird die Tür hinter uns geschlossen und die Motoren werden gestartet. Mensch sind wir glücklich es geschafft zu haben! B)

Bei South African Airways kann man beim Kauf eines Economy Tickets ein Upgrade Angebot per e-mail für die Business Class machen. 24 Stunden vor Abflug erhält man die Nachricht ob man das Upgrade bekommen hat oder nicht. Wir hatten 600 Schweizer Franken pro Person offeriert. Es wurde akzeptiert. :)
Bei Qatar Airways, British Airways, Lufthansa, Swiss lohnt sich die Business Class. Bei South African Airways meines Achtens nicht! :S An Bord wird schon kein Schampus offeriert. Es gibt nur Sparkling Wine....Die Sitze wenn man sie auf schlafen einstellt erweisen sich als echt unkomfortabel. Mein Rücken erinnert sich heute noch daran..... :pinch: Das Essen an Bord wirkt fade und der Service ist nothing to write home about....

Die Maschine landet pünktlich um 07.30 auf dem Johannesburg O.R. Tambo Airport. Wir bleiben eine Stunde im South African Business Lounge. Da heisst es auch dass unsere 2 Koffer es nach Joburg geschafft haben. Wir waren uns sicher sie würden noch in Frankfurt stehen....
Dann marschieren wir zu unserem letzten Gate für den Flug SA170 nach Lilongwe.





In der Business Class wird uns ein Mittagessen serviert. Es schmeckt comme ci comme ça. Die Präsentation finde ich nicht gerade gediegen.





Langsam nähern wir uns dem Kamuzu International Airport.









wo wir um 12.10 landen.





Der Flughafen ist echt klein und eng. Es wird zum Glück dazugebaut.





Da wir uns das Multiple Visum schon in der Schweiz besorgt haben, gehen die Formalitäten zügig. Jetzt brauchen wir nur noch unsere 2 Koffer. Bei der Gepäckabgabe herrscht ein rieses Gnusch. Einige Passagiere vom vorherigen Flug beschweren sich weil ihr Gepäck nicht angekommen ist. Unsere 2 Koffer müssen wir leider auch als vermisst melden. Da erfahren wir auch dass sie in Frankfurt geblieben sind..... :blush: T.I.A
Man versichert uns sie würden mit dem nächsten Flug morgen ankommen und direkt in unsere Lodge geliefert. Da wir Business Class geflogen sind, können wir gegen einen Beleg das Nötigste einkaufen. Wir dürfen aber nicht 150US$ überschreiten.
Draussen wartet auch schon der Driver von der Kumbali Country Lodge. Ein normales Taxi bis in die Stadt kostet 40 US$.
Wir erklären dem Driver dass wir einige Klamotten kaufen wollen. Er bringt uns zuerst zum Peacock Supermarket. Da kaufe ich einen Rock für mich sowie Sandalen. Es stellt sich aber später heraus dass der Rock ein Nachthemd ist..... :whistle:
Für Toni besorge ich ein TShirt und kurze Hosen. Natürlich alles made in China.

Um die Kumbali Country Lodge zu erreichen fährt man am Haus des aktuellen Präsidenten Peter Mutharika vorbei. Gegen 14.30 halten wir endlich vor der Lodge an. Wir werden von Maureen (die Besitzerin) und Roanda recht herzlich empfangen. Wir informieren sie auch gleich über das Problem mit den Koffern.
Danach nehmen wir im Hauptgebäude auf der Terrasse Platz und geniessen unser Welcome Drink.









Der Garten erweist sich als ein echtes Paradis für die Seele und Vögel.









Das Schwimmbad finde ich auch sehr gemütlich und nett.









Nach dem Check-in begeben wir uns zu unserem Zimmer.





Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 02 Sep 2018 13:39 von ANNICK.
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03 Sep 2018 21:46 #531493
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@Danke Petra! Es war auch nett dich näher kennen zu lernen. :)

Fortsetzung

Unser Zimmer erweist sich als sehr geräumig. Es gefällt uns auf Anhieb.













Es bräuchte aber einen Face Lifting. 2 Steckdosen sind auch defekt und die Moskitonetze zeigen einige Löcher.





Wir vermissen auch Aircon, Safe, Föhn sowie richtige Vorhänge wo man morgens nicht vom Tageslicht geweckt wird.. Es gibt einen Kühlschrank sowie Tea/Coffee Station.





Das Badezimmer finde ich altmodisch. Es ist aber sauber.

















Auf der Terrasse kann man es sich gemütlich machen.





An der Tür klopft es. Da steht Roanda mit einem Badeanzug für mich. Da wir ungefähr dieselbe Figur haben möchte sie dass ich ein wenig den Pool geniesse. Der geliehene Badeanzug wirkt aber nicht "Fashion". :P Aber es tut gut eine Runde zu schwimmen und Sonne zu tanken.





Dazu noch ein sehr kühles Kuche Kuche. La vie est belle!





Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant. Da kann Jeder zum Essen kommen. Er muss sich nur vorher anmelden.





Ein nettgedeckter Tisch erwartet uns.





Zum Abendessen wird ein Set Menu serviert. Kostet 25 US$ pro Nase. Es besteht aus einer Lentil Soup, Hake Fisch mit Gemüse und fettige Pommes, Apflel Crumble. Echt nothing to write home about...... :whistle:

Die Lodge verfügt wirklich über eine tolle Lage und der Garten ist der Hammer. Aber 240 US$ pro Nacht für 2 in B&B finde ich zu teuer.
Wir bezahlen via Booking.com 218 US$ pro Nacht.

Gegen 21 Uhr fallen wir todmüde ins Bett.
Letzte Änderung: 03 Sep 2018 21:57 von ANNICK.
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05 Sep 2018 06:25 #531640
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02.08.2018

Wir haben bis um 7 Uhr durchgeschlafen. Das Frühstück haut uns nicht vom Hocker. Ausser den frishgemachten Yogurths, there is nothing to write home about. Die Säfte schmecken fürchterlich und kommen warscheinlich aus einem Beutel....
Inzwischen haben wir auch mit Guy, dem Besitzer, Bekanntschaft gemacht. Ist ein lustiger Kerl made in South Afrika. Mit seiner Frau ist er 1991 nach Malawi ausgewandert. Maureen hat da mit der Käse, Yogurth und Säfte Produktion angefangen. 1998 haben sie die Capital Hill Dairy Farm gekauft und später die Lodge eröffnet.

Guy möchte uns unbedingt seine alten Schlitten Kollektion zeigen. Er ist sehr stolz darüber und pflegt sie mit viel Liebe. Ab und zu fährt er sie bei speziellen Anlässe.









Sein Lieblingswagen braucht häufig Reparaturen.





Da hat auch vor 2 Jahren Madonna mit ihren Kindern posiert. Madonna übernachtet immer in der Kumbali Lodge wenn sie Malawi besucht.





Anschliessend fährt uns Guy zu seiner riesen Gartenanlage. Immer wieder treffen wir Einheimische.





Im Garten wächst allerhand.













Das Gemüse und der Salat werden für die Gäste im Restaurant verwendet. Schade dass die Wahre nicht besser zur Geltung gebracht wird..... :S
Selbst die Möbel in den Zimmern werden hier hergestellt. Hier einen Schrank.





Es wird noch dazu gebaut. Guy hat noch sehr viele Pläne.





Neben ihrem grossen Grundstück gibt es auch einen privaten Reitstall.





Die Kumbali Country Lodge ist auch sehr durch das Kusamala Permaculture Centre bekannt.
www.kumbalilodge.com.../permaculture-centre





Was ist Permakultur?
Kommt von "permanent agriculture" zu deutsch "dauerhafte Landwirtschaft". Sie basiert auf 3 ethischen Grundlagen:
- Sorge für die Erde
- Sorge für die Menschen
- Teile gerecht und schränke dich ein

Permakultur will mithelfen, die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern: Oekologisch, Sozial und Oekonomisch. Die Tour kann ich echt empfehlen.





Es wird momentan auch ein Quartier für die zukünftigen Volontärs gebaut die sich in das Permakultur-Projekt investieren wollen. Die Volontärs bezahlen in Zukunft 30US$ pro Nacht in Vollpension und dürfen kostenlos arbeiten. :)













Guy ist ein sehr engargierten Mann. Wir hören ihm gerne zu. Er liebt das Land Malawi mit seinen guten und schlechten Seiten.

Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 05 Sep 2018 06:39 von ANNICK.
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06 Sep 2018 07:12 #531783
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@Fortsetzung


Guy erzählt und erzählt. Er ist total engagiert. Auf einige Schilder gibt es auch noch gute Erklärungen.









Er erklärt uns die Kohabitation von Pflanzen und Insekten. Wir folgen ihm und bewundern Diese.

















Gegen 12 Uhr fährt uns Guy wieder zur Lodge zurück.





Wir laufen zu unserem Zimmer





und ziehen uns um. Dann machen wir es uns am Pool gemütlich und essen eine Kleinigkeit.





Der Rasen wird gerade mit Wasser versorgt.





Ich muss immer staunen wie man in Afrika etwas Kaputes ohne viel auszugeben ersetzt! :cheer:





I love it. Um 15 Uhr warten wir immer noch auf unser Gepäck. Maureen ruft am Flughafen an. Keiner kann Auskunft geben....Sie rät uns zum Flughafen zu fahren. Der Driver wird uns hinbringen. Machen wir auch gleich.
Ich muss immer staunen was die Einheimischen hier auf dem Dach transportieren.





Am Flughafen herrscht wieder ein Gnusch. Der Driver hat nach 30 Minuten endlich herausbekommen wo unser Gepäck zu finden wäre. Wir laufen dahin und von weitem erblicke ich meine 2 Koffer. Da steht auch ein Angestellter und andere Musungus die ihre Koffer immer noch vermissen. Der Angestellte will unsere "Luggage Tags" sehen um sie mit den Tags auf den Koffern zu vergleichen. Beim ersten Koffer kein Problem. Beim Zweiten wurde das Etikett ersetzt. Die Nummer ist dieselbe aber es steht ein chinesischer Name darauf..... :pinch: Der Angestellte guckt uns an und meint es wäre nicht unser Koffer... :whistle: Wir palabern eine Weile und erklàren ihm genau was im Koffer ist. Nach einer Weile dürfen wir mit beiden Koffer abtraben. T.I.A.

Es ist schon 18 Uhr als wir die Lodge Rezeption wieder erreichen.





Guy lacht sich zum Tode als er unsere Gepäckgeschichte erfährt. Wir ziehen endlich anständige Klamotten an und geniessen einen Malawi Gin Tonic im Salon.





Um 19 Uhr wird auch wieder das Set Menu zu 25 US$ serviert.





Viele Gäste hat es hier nicht. Gestern waren es 6 Leute und heute 8. Es gibt Gemüsesuppe, Chicken mit Reis und Butternutt und einen Fruchtsalat mit Eis. Nothing to write home about! :whistle:

Morgen geht es weiter zur Ntchisi Forest Lodge. Unser Leihwagen wird uns zur Lodge gebracht.


FAZIT KUMBALI COUNTRY LODGE
- sehr nette Besitzer und tolles Personal
- schöne Gartenanlage mit viele Vögel
- mittelmässiges Essen, manchmal nur noch lauwarm am Tisch serviert
- teuere Getränke
- geräumige Zimmer aber etwas in die Jahren gekommen
- Preis/Leistung stimmt nicht. Zu teuer für was es ist
Letzte Änderung: 06 Sep 2018 16:12 von ANNICK.
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07 Sep 2018 16:33 #531986
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@Herby: habe leider kein anderes Bild vom mittleren Wagen. B)

@Antje: da kann ich mir vorstellen dass es nach 3 Jahren Malawi viel zu erzählen gibt...... :)

03.08.2018

Antony, der Angestellte von SS RENT A CAR, erscheint pünktlich um 8,30 an der Rezeption. Wir gucken uns gleich den Suzuky Jimny an. Wir müssen echt staunen. Der Wagen ist praktisch neu, Baujahr 2017 und zeigt nur 8000 gefahrene KIlometer! :)





Die Reifen sind auch nagelneu sowie der Ersatzreifen. Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet. Nirgendwo bekam ich ein Feedback über diese Car Rental Firma. Sie hat aber immer bei irgendwelcher Frage gleich geantwortet. Wir mussten nichts im voraus zahlen aber Bargeld in US$ wurde bei der Autoübergabe gewünscht.
Preis pro Tag für die Karre: 85 US$
Macht 25 Tage X 85 US$ = 2125 US$
+ Cross Border für Sambia 50 US$

Im Preis inbegriffen: third party insurance, 150 kms am Tag (3750 Kilometer free mileage. So viel sind wir nicht gefahren), Interpol Clearance für Sambia.
Quittung und Autopapiere werden gegen das Bargeld getauscht und Antony verschwindet in die Stadt mit Guy. Wir arrangieren den Innenraum um unser Gepäck zu verstauen. Wir klappen die Hintersitze um.









Der Wagen ist echt für 2 ganz OK. Zum ersten Mal finden wir auch einen User Manual in 3 Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch.
Um 09.30 verabschieden wir uns von der Kumbali Lodge. Wir fahren am Haus des Präsidenten vorbei





und nehmen die Richtung Flughafen. Eines merke ich gleich. Im Land gibt es nicht viele Hinweisschilder. Wir haben kein GPS nur eine Landkarte und ein Kompass. In einem französischem Expat Forum hatte man uns geraten von Lodge zu Lodge nach dem besten Weg zu fragen. Zweimal waren wir glücklich es so gemacht zu haben.

Erster Stop, das Airtel Office in Kanebo unweit vom Flughafen.





Im Airport hatten wir eine SIM Karte für unser Mobile gekauft. Um das Telefon zu aktivieren muss man sich in einem Airtel Office registrieren. Da muss man seinen Pass zeigen und es werden Fotokopien gemacht. Wir müssen danach 24 Stunden abwarten bis man im Land telefonieren kann. Vor dem Office fahren mehrere Lastwagen und Busse mir Aktivisten an uns vorbei.





Jetzt geht es endlich Richtung Ntchisi Forest. Unfälle wie hier gibt es im Land selten.





Wir werden heute den Einzigen während unseres Aufenhaltes sehen. Auf der Webseite der Ntchisi Forest Lodge findet man den genauen Fahrplan um die Lodge am besten zu erreichen. Der GPS hätte uns eine andere Strecke gezeigt, eine Schlechte. Wir befolgen was die Lodge empfehlt. Es ist aber nicht immer einfach. Da es kaum Schilder gibt weiss man nicht im welchem Dorf man vorbei kommt. Die Einheimische sprechen aber meistens Englisch und sie geben uns die gewünschte Auskunft.

Im Land kommt man auch nicht sehr schnell vorwärt. Auf den Strassen findet man immer Vieh





Leute





oder Polizei Strassensperren. Die Polizei kontrolliert da immer die Ladung und Versicherung der Autos. Bei den Musungus wird nichts verlangt. Wir verlieren aber bestimmt immer 5 Minuten denn die Officer reden gerne mit uns. Mein Toni quaselt auch sehr gerne....Ich übertreibe nicht. Während unseren 25 Tagen, habe ich 61 Polizei Kontrollen gezählt! Nur einmal wurde auf der Windschutzscheibe unser Versicherungssticker kontrolliert.

Die letzten 26 Kilometer fahren wir auf einer Gravel Road. Sie führt durch abwechslungsreiche Landschaften.









Es geht schön bergauf.









Auf einmal erreichen wir eine Waldlandschaft und es riecht nach Pinien. Ein Genuss!




Dann biegen wir in die Lodge Einfahrt ein.





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Letzte Änderung: 07 Sep 2018 16:46 von ANNICK.
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