THEMA: Bitte um Hilfe bei Routenplanung Malawi-Zambia
12 Jan 2018 13:54 #504903
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  • Rehema am 12 Jan 2018 13:54
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Hey - wie uncool - ich habe soeben eine Stunde lange Dir anhand Deines Routenvorschlags meine Eindrücke dazu geschildert und wollte es eben abschicken - da hat mich das Internet verlassen und jetzt ist alles weg! Weg, nix mehr zu finden! :angry:
Also, sorry, ich brauch jetzt erst mal nen Kaffe, und versuche es später oder morgen nochmal. Werde das wohl mal in Word schreiben und dann reinkopieren, damit ich zwischenspeichern kann....
Antje
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12 Jan 2018 14:58 #504918
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Sorry, mein Internet ver--- mich gerade.... weiß nicht, ob das jetzt doppelt kommt, dann bite entschuldige....
Antje
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Letzte Änderung: 12 Jan 2018 14:59 von Rehema.
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12 Jan 2018 16:43 #504937
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Hallo Agnes,
nun also noch ein Versuch!
Ich geh mal entlang Deiner Route, und mache evtl. andere Vorschläge hinterher.

Lilongwe:
Da kann ich leider nichts zu sagen, da wir dort immer bei Freunden übernachten.

Nkhotakota Park:
Bua River ist in der Tat inzwischen geschlossen. Wir wollten letzte Ostern mal dort hin. Aber da gab es im Park GAR KEINE camping Möglichkeiten. Also haben wir uns das geschenkt. Es wurden ja Elefanten vom Liwonde in den Nkhotakota umgesiedelt, und die waren da noch recht neu, und da wollten sie erst sehen, wie sich das alles entwickelt. Und manches war im Wiederaufbau. Nun habe ich aktuell von Stella(Besitzerin von Sunga Moyo in Chinteche) erfahren, dass Bua GANZ geschlossen wurde, weil die Elefanten jetzt dort die Lodge und das Camp überfielen und alles unsicher machten! Es gäbe jetzt wohl nur noch Tongole Wilderness, aber da wohl auch eine camping Möglichkeit. Allerdings sagte Stella, dass es dort Schlafkrankheit gäbe… Sie gehört nicht zu den Panikmachern – ist selber durch halb Afrika gefahren und hat lange in SüdAfrika gelebt. Ich kann das nicht einordnen. Finde es nur seltsam, da Tongole schon noch ein ziemliches Touristenziel ist.

Chinteche:
Eindeutige Empfehlung: Sunga Moyo. Das ist wenige Kilometer von dem von Dir genannten Makuzi beach entfernt. Besitzer: sie Deutsche, er Südafrikaner.
Idyllisch schöne Natur, still, sauber und bisher sicher. Hier campen viele, die so wie Ihr privat mit dem Auto durch Afrika reisen. Das Restaurant bietet zwar in der Regel nur Frühstück. Gekocht wird nur, wenn Stella selber da ist (meist über den Jahreswechsel und in den großen Freien, je nachdem wer von den alten „Veteranen“ gerade da ist. Viele haben bei ihnen in Lilongwe ihr Auto untergestellt). Aber camper brauchen ja in der Regel kein Restaurant. Zum Zelten muss man nicht buchen. Da ist immer genug Platz. Wer Chalets mieten will, muss allerdings buchen.

Auf dem Wege von LLW nach Chinteche: falls Ihr da noch eine Nacht einbauen wollt (ist aber von der Strecke nicht nötig): Nkhotakota Pottery lodge (camping) oder sehr schön ist auch Ngala Beach Lodge (südafrikanische Besitzer). Dort dürfen camper auch den Pool mit benutzen. In der Regenzeit allerdings kann man da nicht in den See, da bedingt durch eine nahe Flußmündung dort Hippos und Crocs sind! Das dürfte im August/September aber nicht der Fall sein. Für ein paar Tage aber finde ich Sunga Moyo immer noch viel schöner!
Wer allerdings Bar-Night-Life will muß nach NkataBay gehen!!!

Nyika Plateau:
Da waren wir noch nie. Da kann Dir der Hupe Reiseführer mehr sagen als ich.

Von dort allerdings könntet Ihr nach Livingstonia ins bereits erwähnte LUKWE ECO Camp. Der zweite wunderschöne Ort in Malawi! Uriges Camp, sauber, gigantische Sicht runter auf den 800m tiefer gelegenen See. Busch-Toiletten mit Aussicht! :woohoo:
Ich würde 2 Nächte dort bleiben. Einen Tag kann man füllen mit ein bisschen Mission besichtigen bzw. auf den Kirchturm sich führen lassen, von dem man einen tolle Aussicht rundum hat. Dann zu den Manchewe Falls – mit 80 m die höchsten Wasserfälle Malawis. Das ist gut zum Beine vertreten. Aber die Wasserfälle haben uns etwas enttäuscht. Da sie in mehreren Kaskaden durch den dicht bewachsenen Wald fallen, sieht man immer nur recht wenig von ihnen. Man kann direkt unter ihnen sitzen in Höhlen, wo sich früher wohl Leute vor den Sklavenhändlern versteckt haben. Also, nicht gigantisch, aber nett. Laßt Euch bloß von den Führern, die dann plötzlich auftauchen, nicht zu große Summen abschwätzen! Es gibt ums Camp noch einige FußTrails. Gerne erklärt auch der Gärtner von LUKWE in seinem Eco Garden. Es ist einfach ein schöner Ort.
Wir sind immer von hinten durch die Berge hoch gefahren. Abzweig von der Hauptstraße in „Phwezi“nehmen (es sei denn, Ihr wollt die ganze Strecke ab Rumphi Rough Rd fahren). Runter dann die „Gorode-Road“ nach Chitimba am See. Die mit den 20 steilen Haarnadelkurven. Die kann man auch als AfrikaErfahrener getrost als „sehr schlecht“ bezeichnen. Also wirklich für die 15 km 1 h 15 min. einrechnen! Aber abstürzen tut man nicht (wie mich einige vorher kirre gemacht haben). In paar Kurven mußte ich unsere große Kiste (Toyota Landcruise79) rangieren, das ging aber immer ganz gut.

In Chitimba braucht Ihr dann eigentlich keine Übernachtung, wenn Ihr gerade vom Lukwe kommt.

Richtung Lilongwe und weiter nach South Luangwa/Zambia:
Vorschlag: Abstecher nach Vwaza Marsh. Unsere deutschen Nachbarn waren da neulich und sehr begeistert. Da kann man aber nur in dem einen Camp übernachten ( das steht glaub ich auch im Hupe), und dort auch nur in den kleinen (preiswerten) Hütten. Der Koch kocht einem wohl, was man selber mitbringt. Das aber MUSS man vorher buchen!

Ansonsten:
Ja, z.B. Luwawa Forest. Wir haben da mal in der vollen Regenzeit Platz im Dorm bekommen – das war unsere Rettung. Zelt aufbauen an jenem Abend wäre nix geworden!!!! Viele finden es dort sehr schön – ich mochte es nicht so. Waldig und alles roch so muffelig. Vielleicht aber lag das an der Regenzeit. Meinem Mann gefiel, dass es so etwas untypisch ist. Nicht klassisch touristy, so ein bisschen eigen und persönlich.
Kasito waren mal Freunde, sagten es ist nicht umwerfend, aber für ne Nacht auf Durchreise o.k.

Von LLW kann man in einem Tag zu South Luangwa kommen. Die Straße ist bis kurz vor dem Park geteert. Wir waren Ostern 2016 dort und an den Vic Falls. Wunderschöne Reise!!!!
Wir waren im Wildlife Safari Camp, das war sehr schön. Wir mussten nicht vor buchen, aber ich würde man anfragen. Die hatten sehr freundlich auf email geantwortet.

Zikomo Safari Camp habe ich jetzt nicht auf dem Schirm, wo das ist.

Cape Mc Lear:
Also ich weiß nicht, ob man sich das antun muß. V.a. weil Ihr alle doch schon durch Afrika gefahren seid, und schöne Orte, sicher auch an Ozeanen, kennt.
Dann wirklich lieber noch auf eine Insel – Likoma Island, oder die anderen kleinen da im Süden. „Blue Zebra Island Lodge“ bei Senga Bay scheint auch sehr schön zu sein. Domwe ist glaube ich die, wo man auch campen kann. Immer noch teuer, aber machbar, wenn man keine teuren Lodges will. Da hab ich aber keine persönlichen Erfahrungswerte, da das für uns als 6-köpfige Familie alles bisher zu teuer war.

Alternativ Vorschlag auf dem Rückweg von Zambia über LLW nach Zomba:
2 Nächte im KUTI Wildlife Reservat bei Salima (wenn man von LLW kommt direkt an der Straße geht es links ab, kurz vor Salima). Das ist so unser kleines Juwel, wenn wir gen Norden mal kürzere Fahrtage wollen. Es steht auch im Hupe drin. Nichts gigantisches, aber einfach anders, da es dort keine Elefanten und keine großen Katzen gibt, kann man den kleinen Park zu Fuß oder mit dort gemietete Fahrrädern erkunden. Neben Zebras, Nyalas und dem „üblichen Kleinkrams“ gibt es dort eine recht große Herde Säbelantilopen. Am kleinen See/Sumpf steht ein „sunset deck“, wo man in der schönen Abendstimmung die Tiere beobachten kann. Die Campingplätze sind sauber und schön, Duschen haben meist heißes Wasser.
Es wurde/wird gerade viel ausgebaut, Neues Restaurant, neue Hütten usw. Schön gemacht, aber meiner Meinung überzogen – ich weiß nicht, wo die Gäste herkommen sollen. Dafür bietet es einfach dann doch wiederum zu wenig…. Als Zwischenstop aber unbedingt zu empfehlen.

Liwonde:
Ja, der lohnt sich schon. Aber wir haben das mit nur 1 Übernachtung von Blantyre aus gemacht. Abends ins Safari Camp. Am Morgen in den Park und hoch zu Mvuu Lodge. Dann zurück und noch paar kleine Wege abgeklappert, das war aber nicht prickelnd. Viel mehr Wege gibt es da eh nicht. Es sei denn Ihr macht von Mvuu aus eine Bootstour.
Für das, was Malawi an Wildlife zu bieten hat, ist der Liwonde schön. Aber erwartet nicht zu viel. Malawi kann mit vielen anderen Ländern Afrikas was Wildlife betrifft nicht mithalten!!!!
Safari Camp und Bushman’s Baobab stehen fast nebeneinander. Wir haben uns beide angeschaut, uns gefällt Safari besser. Hatten als Familie ein ganzes Dorm für uns. Schöner Hochsitz, von wo aus man die Elefanten beobachten kann (wenn sie gerade dort sind….). Bekamen dort sogar unaufgefordert morgens Kaffee serviert – kostenlos! Sonst wird ja alles abkassiert….. Selbst für eine Thermaoskanne voll kochendes Wasser musste ich woanders schon bezahlen. Essen gibt es, wenn man möchte, dort auch im kleinen Restaurant.

Zomba:
Ja, Kuchawe ist bekannt und wohl schön (wobei von der Trout Farm nix mehr übrig ist). Allerdings waren wir da noch nie, da wir in Zomba immer bei Freunden sind und dann gemeinsam nur einen halben Tag aufs Plateau gehen. Dort kann man sich unterschiedlich lange mit Wandern austoben.

Mulanje:
DAS ist schon nochmal etwas Besonderes, was Malawi außer dem See zu bieten hat. Für Hiker sehr schön! Klingt aber so, als wollt Ihr nicht AUF den Berg. Dafür sollte man sonst schon 2 Nächte auf den Hütten einplanen. Aber es ist sehr steil, der Anstieg hoch, egal von wo aus. Mulanje Mountain Club bietet auch auf ihrer website hier gute Informationen. Dazu schreibe ich aber nicht mehr, da es nicht Euer Ziel zu sein scheint.
Kara O Mula: Hm…. Wir sind da mal durch spaziert, und wurden von allen blöd angeglotzt. Weiß nicht, ob das der Ort der Malawischen Elite ist, die keine Weißen sehen wollen, oder ob wir empfindlich waren – wir fühlten uns gar nicht willkommen. Man kann dort aber schön durch die Teeplantagen wandern.
Sonst, wenn man nicht AUF den Berg will, aber doch ein bisschen davon sehen: Likhubula Falls. Da kann man zumindest in preiswerten Zimmern unten am Berg schlafen. Ansonsten ist mir nicht recht klar, was ihr vom Mulanje wollt, wenn nicht besteigen. Aus meiner Sicht lohnt sich das dann kaum.
Dann lieber nur nach Satemwa Tea Estates bei Thyolo. Auch schön zum Wandern. Man kann im Huntington House ein schönes Mittagessen haben. Wäre ein Tagesausflug von Blantyre aus. Oder Ihr fahrt von Zomba zum Mulanje, und von dort über Satemwa nach Blantyre.

Majete:
Ja, der lohnts ich auch. Wir haben vor, am kommenden Montag mal wieder einen Tagesausflug dort hin zu machen.
Ngona Lodge ist wirklich sehr schön. Wir gehen dann am Spätnachmittag nach einer Parkrundfahrt meist dort hin. Kinder noch in den Pool, wir starren in die Stromschnellen, bei denen angeblich Livingstone erstmals sein Schiff auseinander nehmen musste und über Land tragen. Manchmal liegt da auch ein Croc rum („Ngona“ heißt Krokodil auf Chichewa). Essen echt leckere Wiener Schnitzel (die Besitzerin ist Österreicherin!). Die allerdings sind recht teuer, wie alles dort. Auch fürs campen verlangt sie mehr als die meisten Plätze in Malawi (üblich 10 Dollar adult, 5 Dollar under 12. Sie will 15 oder 20 Dollar pro jede Peron). Schön und liebevoll gestaltet ist der Ort aber allemal!
Alternative wäre campen am Parkeingang. Das ist alles neu gemacht und sieht sehr schön aus. Wir wollen diesmal gucken, ob die Kinder da noch in den Pool können, und wir evtl. nur einen Kaffee trinken. Ich kann mir ja mal den Campingplatz angucken und dann berichten!
Allerdings: im Majete gibt es 2 aggressive Elefantenkühe. Mein Mann hatte da mal mit den Kindern ein unschönes Erlebnis, als eine aus weiter Entfernung sofort voll auf sie zugerast kam. Er war völlig irritiert – wir waren schon viele Male viel, viel näher an Elefanten dran. Ein Kalb war auch nicht in der Nähe. Man hört immer wieder von solchen Dingern dort. Das Parkmanagment versucht, sie in den Griff zu bekommen, ohne sie erschießen zu müssen. Deshalb begleitet mich im Majete immer so ein bisschen ein ungutes Gefühl, zumal es auch ein sehr bewachsener Park ist, und man nicht weiß, was hinter dem Busch um die nächste Kurve ist….

Zu Deiner Route: klar kann man das immer noch so oder anders herum machen…. Da gebe ich jetzt erst mal meinen Senf nicht dazu, hab schon (zu?) viel gesagt.

Eine kleine Nebenbemerkung zu Malawi:
Malawi ist kein Wildlife Land. Es ist dicht bevölkert, und auf der Strecke zwischen Blantyre und Lilongwe (ca. 350 km) kann man eigentlich keinen Ort finden, wo man mal ungestört pinkeln könnte. :S :blink:
Wer andere Nationalparks ins Kenya oder Tanzania oder auch im südlichen Afrika gesehen hat, wird hier enttäuscht. Das sollte man einfach wissen. Malawi bietet an Naturerlebnissen sicherlich den See, und den Mulanje. All das andere drum herum ist sicherlich „nett“, und damit würde ich es auch füllen, wenn man hier kommt. Wenn Ihr es mit dem South Luangwa ergänzt, ist das sicher eine gute Idee, denn der hat wirklich einiges zu bieten.

Auto mieten können wir leider nichts sagen, da wir ja unser eignes Auto haben.

So, jetzt verdau das erst mal, und dann melde ich mich eher auf weitere konkrete Fragen nochmal, falls erwünscht. Ich hoffe, es hilft auf jeden Fall ein bisschen!
Herzliche Grüße aus Blantyre,
Antje
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16 Jan 2018 18:57 #505675
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  • Rehema am 12 Jan 2018 13:54
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Update zum Majete:
also wir waren gestern den Tag über dort. Es war mal wieder ein echt "ergiebiger" und wunderschöner Tag, obwohl es jetzt der Regenzeit NOCH bewachsener ist. Ich mag das dichte Gestrüpp immer noch nicht, aber durch den Shire Fluss hat der Park wirklich einiges zu bieten:
Allerlei Gazellen und AntilopenKrams - Nyalas, Implas ohne Ende (mit vielen Jungtieren), Wasserböcke, Kudus, diesmal auch 2 Eland. Und Warzenschweine, Warzenschweine, von Mini bis Riesen!
Die Löwen haben wir allerdings noch nie gesehen dort.
HIppos in rauhen Mengen im Fluss - und diesmal nicht nur im Fluss! In der größten Mittagshitze um ca. 1:30, wir fahren in einiger Entfernung vom Fluss weg auf der Strasse - da seh ich rechts was Graues durch die Büsche rennen. Für einen Elefant zu klein. Also denke ich, der Farbe nach am ehesten wieder Wasserbock? UNd kurz danach rennt ein Hippo vor uns über die Strasse!
Etwas später am Shire sage ich: "hier haben wir doch auch schon Krokodile gesehen, oder?" und suche das ufernahe Wasser ab - schon sehe ich eine "gezackte Schnur" schwimmen. Dann zeigen sich auch Maul und Augen!
Elefanten diesmal keine Herde, sondern nur 3 mal Einzelgänger.
Ein paar "verloren wirkende" Zebras, und wieder Warzenschweine, Nyalas, Impalas usw. Und die Hippos bieten, wenn man sich die Zeit nimmt, sie eine Weile zu beobachten, auch immer wieder eine kleine Show im Fluss!
Es war sehr schön - und wenn man schon nach Malawi kommt, lohnt sich dieser Park auf jeden Fall!

Zur Frage der Campsites: Ngona Lodge oder Parkeingang::
Ngona LOdge kennen wir ja schon und war uns diesmal auch fürs Essen zu teuer, also haben wir uns das neue Restaurant am Parkeingang angeschaut - und wegen Euch auch extra noch die campsite.
Fazit:
Schön gemacht. Beides - aber es sind getrennte Einrichtungen! Essen halb so teuer wie in der Ngona Lodge - aber auch halb so viel und nur halb so lecker. Außerdem (wie oft in Malawi) gibt es die Hälfte der Sachen auf der Speisekarte nicht: oh no, we have no chicken. Salad? No, sorry, no lettuce. Egg and Bacon Sandwich? No, we have no bacon.... And no, no sprite, only Coke....
Also, für uns halb so schlimm. WIr sind satt geworden und haben deutlich weniger ausgegeben als in der Ngona Lodge. Wir konnten auch noch in den Pool, bevor wir zurück nach Blantyre fuhren.
Campsite:
Schön und neu, gute facilities. Normale Preise (10 Dollar Adult, 5 Dollar under 12).
Das ist wirklich alles o.k.
Allerdings: Ngona Lodge ist schon um ein vielfaches schöner, und wenn man dort campt (was teurer ist) darf man auch den pool benutzen und sitzt nicht nur im dichten Busch, sondern hat schöne Aussicht auf die STromschnellen im Shire.
Wenn Ihr nicht sooo auf das Geld schauen msst - zu zweit und vielleicht nur für 2 Nächte, würde ich Ngona bevorzugen.
Aber es ist auch ganz nah am Parkeingang und ihr könnt EUch Ngona auf jeden Fall erst angucken, da es außerhalb vom Park ist (evtl. spart man sich dann einen PArkeintritt, weil man nicht IM Park übernachtet). 5 Fahrminuten vom Gate entfernt.
Ich hoffe, das hilft!
VIele Grüße, Antje
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Liebe Antje,
erstmal vielen, vielen Dank für deine ausführlichen Tipps und Informationen. :)
Da brauche ich erstmal ein bischen Zeit, um das alles zu sortieren.
V.a. der Vorschlag den Norden am Schluss zu machen, finde ich sehr gut, denn auch wir genießen v.a. die unendliche Ruhe und Natur.

Werde mich sicherlich noch mal bei dir melden, wenn noch die ein oder andere Frage auftaucht.

Bzgl. Billharziose: klar muss da jeder selber das Risiko abschätzen und dementsprechend Vorsichtsmaßnahmen erwägen, doch ist es immer gut, auch mal die Meinungen/Erfahrungen von Leuten zu hören, die sich länger in diesen Gebieten aufhalten.
(s. dazu auch die unendlich vielen und langen Threads zum Thema Malaria, wo es genauso wenig die allein richtige Empfehlung/Regel gibt).
Somit auch hierfür ganz klar ein Danke für deine PERSÖNLICHE Meinung B) .

Viele Grüße
Agnes
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Alles, was Antje geschrieben hat, unterstütze ich.

Wir waren im letzten August in Zambia und Malawi.

Wegen Bilharziose und Cape McLear:
Wir habe auch schon viel gesehen in Afrika, fanden es aber doch als eines unserer Highlights dort geschnorchelt zu haben.
Das ist für uns gaaanz toll gewesen.
Wir sind wegen des Rummels auch nur 2 Nächte dort geblieben. Das reicht, lohnt sich aus meiner Sicht schon ich empfehle das auch meiner Familie und Freunden.

Es gab wohl mehrere Untersuchungen zu Bilharziose im Süden des Malawi Sees. Wir waren sowohl im Norden als auch im Süden schwimmen (das wollten wir uns nicht nehmen lassen!) und habe uns vor der Tabeletteneinnahme (die ich in Lilongwe gekauft hatte) beim Arzt oder Reisemediziner testen lassen. Beide negativ, sowohl Blasen- als auch Darmbilharziose.
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