THEMA: Löwe tötet Safariguide August 2015 im Hwange NP
29 Jun 2018 22:31 #524840
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  • safarichili am 29 Jun 2018 22:31
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Hallo liebe Fomis,
habe mich gerade mal durch "Zimbabwe" geklickt und keinen Eintrag diesbezüglich gefunden.... Ist zwar jetzt schon 3 Jahre her, aber hat das jemand mitbekommen...? Ein Safariguide der im Hwange Nationalpark mit 6 Touristen auf Walking Safari unterwegs war, wurde von einem Löwen angegriffen und getötet. Was für ein Horrorszenario! Anbei die Beschreibung des Unfallherganges: Die Touristen haben überlebt, aber für den Guide kam jede Hilfe zu spät.

Camp Hwange
25. August 2015 ·
Fatal lion attack – Hwange National Park
August 2015: While leading a bush walk with guests of Camp Hwange on the morning of 24 August 2015, Quinn Swales (40), a fully qualified and very experienced Zimbabwean Professional Guide, was tragically and fatally mauled by an adult male lion.
Quinn and his group of six clients had come across the tracks of a pride of lions while walking down the edge of an open savannah “vlei line” and soon thereafter came across the pride lying down some distance from them. At this point the adult male rose and began walking purposefully towards the group. As he had done numerous times in his career, Quinn immediately briefed his guests on what to expect and instructed them to get behind him and not move.
At this stage the lion did not charge the group, but unusually kept walking purposefully towards them. Once it had breached a certain point, both Quinn and his party of guests began shouting at the lion in an attempt to intimidate it. This had the desired affect and the lion stopped to watch them, allowing Quinn the opportunity to set off a “bear banger” (very loud fire bang) to further dissuade it. This caused the lion to move off obliquely, away from the group, in a manner which suggested it would return to the pride, but it suddenly turned and instantaneously charged and attacked Quinn who had continued to place himself between his guests and the animal.
Quinn bore the full brunt of the charge and, unable to fire his rifle due to the speed of the attack, literally stopped the attack of the lion on his group by placing himself directly in harm’s way. Having been thrown to the ground, bitten in the shoulder and neck Quinn sadly died at the scene, the shouting of his guests driving the lion away from his body and allowing, ultimately unsuccessfully, emergency first aid to be performed.
Using the handheld radio, the guests – themselves unhurt and now out of danger – then called camp for assistance.
David Carson, General Manager of Camp Hwange, himself a Professional Guide with more than twenty five years’ experience, paid tribute to Quinn: “Only praise and admiration can be given to Quinn in the professional way he unflinchingly faced the charging lion, thus ensuring that he protected the clients all of whom were unharmed in any way. He paid the ultimate price in pursuit of a job he loved, in an area he knew so well. Our thoughts and prayers go out to his family, colleagues and friends at this sad time. It would be appreciated if the family be given the privacy to mourn the loss of a fine man.”
Ends.
Notes:
Zimbabwe is world-renowned for the quality of their Professional Guides and the comprehensive and exhaustive process of qualification – undoubtedly the continent’s most rigorous assessment. After several years as a learner, or apprentice, guide undergoing intensive training and many intermediate exams and practical assessments, a fully qualified Professional Guide is fully conversant with all aspects of guiding, both from a vehicle and on foot. A Professional Guide only passes their final assessment when adjudged fully competent by a panel of his peers in a formal review process.


edition.cnn.com/2015...d-by-lion/index.html
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29 Jun 2018 23:00 #524841
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  • safarichili am 29 Jun 2018 22:31
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Da stellt sich mir die Frage, ob solche Walking Safaris nötig sind, wenn man als Tourist dadurch billigend in Kauf nimmt, dass in so einem Fall ein Tier erschossen wird...., denn das hätte der Guide normalerweise mit seiner Waffe getan.....
In diesem Fall ging wohl alles zu schnell...vermutlich hatte er auch extreme Hemmungen dies zu tun, da ja "Cecil" in genau dem selben Park zwei Monate vorher von einem amerikanischen Zahnarzt abgeschossen wurde....
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27 Sep 2018 12:59 #533842
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  • geyer-kf am 27 Sep 2018 12:59
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Walking Safaris sind nun mal nicht ohne Risiko. Ein paar Beispiele - das erste Tagesaktuell:

27.09.2018
Deutsche Touristin ist in einem berühmten Wildschutzgebiet in Simbabwe von einem Elefanten totgetrampelt worden.

Nach ersten Erkenntnissen habe die 49-Jährige ihr Fahrzeug verlassen, um Fotos von einer Elefantenherde im Schutzgebiet Mana Pools im Norden des Landes zu machen, sagte ein Sprecher der simbabwischen Wildparkbehörde am Donnerstag. Aus noch unbekannten Gründen habe ein Elefant die Frau attackiert.
Die Frau starb nach Angaben des Sprechers in der Nacht zum Donnerstag an ihren Verletzungen. Mitreisende konnten zunächst nicht zu dem Vorfall befragt werden, weil sie unter Schock standen.
Im südafrikanischen Simbabwe leben etwa 84.000 Elefanten, immer wieder kommt es zu tödlichen Zwischenfällen mit Menschen. Im vergangenen Jahr war ein Reiseführer an den Victoria-Fällen von einem als Reittier abgerichteten Dickhäuter totgetrampelt worden. Ein weiterer Mann wurde getötet, als er versuchte, eine Gruppe von Elefanten für schönere Fotos auf unbewaldetes Gebiet zu treiben. (afp)
www.general-anzeiger...-article3950427.html


4.11.2010
Tourist ist in Simbabwe von einem Löwen angefallen und getötet worden.
www.sueddeutsche.de/...der-dusche-1.1019647


26.03.2007
Wütender Elefant tötet zwei Touristen
www.spiegel.de/reise...risten-a-473925.html
Gruß
Johannes
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27 Sep 2018 13:33 #533855
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geyer-kf schrieb:
Walking Safaris sind nun mal nicht ohne Risiko. Ein paar Beispiele - das erste Tagesaktuell:

27.09.2018
Deutsche Touristin ist in einem berühmten Wildschutzgebiet in Simbabwe von einem Elefanten totgetrampelt worden.

Nach ersten Erkenntnissen habe die 49-Jährige ihr Fahrzeug verlassen, um Fotos von einer Elefantenherde im Schutzgebiet Mana Pools im Norden des Landes zu machen, sagte ein Sprecher der simbabwischen Wildparkbehörde am Donnerstag. Aus noch unbekannten Gründen habe ein Elefant die Frau attackiert.
Die Frau starb nach Angaben des Sprechers in der Nacht zum Donnerstag an ihren Verletzungen. Mitreisende konnten zunächst nicht zu dem Vorfall befragt werden, weil sie unter Schock standen.
Im südafrikanischen Simbabwe leben etwa 84.000 Elefanten, immer wieder kommt es zu tödlichen Zwischenfällen mit Menschen. Im vergangenen Jahr war ein Reiseführer an den Victoria-Fällen von einem als Reittier abgerichteten Dickhäuter totgetrampelt worden. Ein weiterer Mann wurde getötet, als er versuchte, eine Gruppe von Elefanten für schönere Fotos auf unbewaldetes Gebiet zu treiben. (afp)
www.general-anzeiger...-article3950427.html


4.11.2010
Tourist ist in Simbabwe von einem Löwen angefallen und getötet worden.
www.sueddeutsche.de/...der-dusche-1.1019647


26.03.2007
Wütender Elefant tötet zwei Touristen
www.spiegel.de/reise...risten-a-473925.html

Ich bin ein Gegner von Darstellungen die nur aufmerksamkeitsheischend sind und dein Post gehört für mich 100% dazu:
Was hat das vermeintliche Fehlverhalten (Aussteigen und sich einem Elefanten zu Fuß - am blödsten noch mit dem Wind im Rücken) Einzelner mit einer Walking Safari zu tun?
Warum braucht es in dem Zusammenhang Links zu teilweise 11 Jahre alten Themen?
Letzte Änderung: 27 Sep 2018 13:34 von Panini.
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27 Sep 2018 14:12 #533859
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  • lionfight am 27 Sep 2018 14:12
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Richtig.
Da besteht keinerlei Zusammenhang mit einer Fußsafari. Da besteht nur ein Zusammenhang mit der Blödheit der Menschen.
Ein guter Guide vermeidet aktiv in eine Situation zu kommen, die zu nahe an Büffel, Elefant oder Black Rhino kommt.
Vorsicht ist die Mutter der Pozellankiste.

Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela

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06 Nov 2018 14:20 #538125
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  • geyer-kf am 27 Sep 2018 12:59
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Panini schrieb:
Ich bin ein Gegner von Darstellungen die nur aufmerksamkeitsheischend sind und dein Post gehört für mich 100% dazu:
Was hat das vermeintliche Fehlverhalten (Aussteigen und sich einem Elefanten zu Fuß - am blödsten noch mit dem Wind im Rücken) Einzelner mit einer Walking Safari zu tun?
Warum braucht es in dem Zusammenhang Links zu teilweise 11 Jahre alten Themen?

Das muss ich zurück nehmen, da hast du Recht!
Eher werden wohl unbedachte Touristen und nicht der erfahrene welcher sich bewusst mit den Gefahren beschäftigt in Probleme geraten. Ein Restrisiko bleibt.
Gruß
Johannes
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