Wild Campen - Abenteuer Urlaub Simbabwe

11 Antworten · 5'251 Aufrufe · gestartet 08. März 2017 von Riedfrosch
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Themenstarter1'335 Beiträge · seit 200608. März 2017 · #1
Leon, ich weiß nicht, wo Du solche HInweise wie Mana Pools findest ....

Ich glaube, dass jede Beratung für Dich fehlschlägt, weil Du nicht akzeptieren möchtest, wie es im südlichen Afrika aussieht.
Darum der eine Rat:
Fahr jetzt einmal dahin und schau Dich um! Dann wirst Du sehen, was wir hier wissen. Deine Vorstellungen stimmen mit der Realität nicht überein. Um das zu akzeptieren solltest Du eine Reise dahin machen.

Zimbabwe ist dicht besiedelt. Gerade Mana Pools als NP wird so viel besucht, da kann man nicht wild campen!! Du musst auf den Campsites bleiben, die auch nicht billig sind (Du möchtest ja auch nicht viel Geld ausgeben!). Die von Dir angesprochenen Campsites sind in organisierter Hand. Das bezahlst Du!!!!!!! Und zwar mit sehr sehr sehr viel Geld. Da wird Dein Budget in den 4 Tagen aufgebraucht.

Ich glaube Du suchst etwas, was Du in Afrika nicht finden wirst.
Es haben Dir schon welche geraten nach Kanada oder Südamerika zu fahren.

Wir kennen viel in Afrika, es gibt sicherlich Regionen, in denen man wild campen kann (z.B. der Süden von Angola), aber mit Deinen 1500 Euro wirst Du das nicht schaffen.
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zuletzt bearbeitet 08. März 2017
5'479 Beiträge · seit 200908. März 2017 · #2
Die Region ist sehr tierarm. Da werdet Ihr nicht viel sehen. Nur weil eine Campsite keinerlei Infrastruktur aufweist, bedeutet dies nicht, dass sie auch kostengünstig ist. In der Regel sind diese einfachen abgelegenen Campsites sogar besonders teuer.

Ich kenne in südliche Afrika nur eine einzige Region wo man zumindest "halblegal" wild campen kann und gleichzeitig Chancen auf Tiersichtungen hat. Das sind Damaraland und Kaokovelt in Namibia. Allerdings lassen sich diese Regionen nur mit einem gut ausgerüsteten Geländewagen und Erfahrung in schwerem Gelände und einsamen Wüstengebieten bereisen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Gast08. März 2017 · #3
Hallo,
Leondercoole schrieb:Jemand eine preisliche Vorstellung?
Der unschwer zu findende Staatliche Betreiber Zimparks hat eine konkrete Vorstellung zu den Preisen: 172 bzw. 230 USD/Nacht für max 6 Personen (plus Nationalpark-Eintritt, plus ggf. Nationalpark-Gebühren für Fahrzeug)
http://zimparks.org/images/pdf/appTarrifs.pdf

Beste Grüße

Guido
7'272 Beiträge · seit 200608. März 2017 · #4
Hallo Leon

Vergiss es, das ist euch viel zu teuer.
Wenn ihr wild campen wollt, dabei Tiere sehen wollt und etwas Abenteuer wollt, dann solltet ihr ins Damaraland und ins Kaokofeld in Namibia. Ihr braucht ein Offroad Fahrzeug.
Wir hatten z.B. im Huab Trockenfluss Elefanten direkt am Zelt.

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Herzliche Grüße
Chrigu

P.S. Weder Elefanten noch Antilopen dürfen da geschossen werden.
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zuletzt bearbeitet 08. März 2017
828 Beiträge · seit 201608. März 2017 · #5
Hallo Leon

Damaraland und Kaokafeld ist eine coole Gegend, nur so ganz ohne Erfahrung einfach dorthin fahren? Kann gut gehen oder auch nicht.

Unten aktuell ein paar Bildern von Touristen aus Österreich, die das erste Mal in Namibia waren und halt etwas "Pech" hatten.
Man kann es auch Dummheit nennen, aber sie haben es wenigstens überlebt, nur wird sie das etwa 20-25'000 Euro kosten.

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33,1k Beiträge · seit 200608. März 2017 · #6
Hi Leon,

nochmal ganz deutlich: Keine anderen Menschen, viele Tiere und das zu wenig Geld wirst Du so nicht finden.
Da ist es egal, ob Du noch einen vierten, fünften oder 600. Thread zum Thema aufmachst.
Such Dir ein Land aus, pack Dein Zelt ein, miete einen günstigen Wagen und schau Dich erstmal um. Dann siehst Du, was vielleicht bei einer nächsten Reise möglich ist. Für €1500 p.P. bekommst Du einen Flug, einen kleinen Wagen und kannst auf Campsites gehen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
352 Beiträge · seit 201608. März 2017 · #7
Beim Wild Campen fallen mir folgende Sachen ein.
Jemand ist von Angola bis Port St. Johns mit dem Fahrrad gefahren und da hat er ab und an Wild Gecampt oder auf Farmen gefragt ob er auf ihrem Gelände campieren darf.
Dann kenn ich auch jemanden der mit dem Motorrad im Kaokofeld war, da kann man dann auch schonmal Tiere sehen beim Wild Campen.
Aber ohne ein wenig Traveller Erfahrung solltest du das nicht machen.
Achso ein paar Wandergesellen kenne ich auch die ab und an wild gecampt haben. Das war aber auch weil gerade nichts anderes machbar war.
Hab auch schon wild gecampt, aber nur weil wir vor Ort im Busch auch gearbeitet haben.
1'166 Beiträge · seit 200808. März 2017 · #8
Hallo,

günstig campen kann man im KTP auf der Botswanaseite. Im Kaa- und Mabuasehube-Gebiet ist es recht einsam. Entlang der Cutline kannst du auch wild campen. Die Kaa Concession und KD2 bieten auch günstige Campingplätze in der Wildnis.
Im CKGR sind die staatlich betrieben Plätze auch sehr günstig. Die privaten im CKGR sind auch preislich in Ordnung.
Tshaa und Dijara (wenn wieder geöffnet) sind auch günstig und in der Wiidnis.
Das südlich Camp in Khaudom ist auch kostenlos und in der Wildnis. Die Nya Nya Konzession bietet auch günstige Campingplätze in der Wildnis.
In der Palmwag-Konzession kannst du günstig in der Wildnis zelten.

Für alle genannten Gebiete benötigt du einen robusten Geländewagen.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
16,9k Beiträge · seit 201210. März 2017 · #9
aos schrieb:Für alle genannten Gebiete benötigt du einen robusten Geländewagen.
Der passt aber nicht ins Budget. Die insgesamt veranschlagten 1.500 € reichen bestenfalls für eine Donkey-Karre.

LG
Logi
2'319 Beiträge · seit 201110. März 2017 · #10
Moin.

Ich muß zugeben, daß sich mir noch immer nicht erschließt, warum jemand in Afrika innerhalb eines ausgewiesenen Schutzgebietes wild campen will.

Aber gut... Es wird wohl an meiner mental eingeschränkten Sichtweise der Welt liegen.

Alm
2'536 Beiträge · seit 200710. März 2017 · #11
Maputo schrieb:
Unten aktuell ein paar Bildern von Touristen aus Österreich, die das erste Mal in Namibia waren und halt etwas "Pech" hatten.
Man kann es auch Dummheit nennen, aber sie haben es wenigstens überlebt, nur wird sie das etwa 20-25'000 Euro kosten.
Wenn du schon die Bilder postest, hättest du den Link zum Facebook-Post auch dazugeben können.
Dann könnte sich jeder selbst ein Bild machen.
Ich hole das nach für dich: https://www.facebook.com/informantenam/posts/1290481551018802
Von Dummheit ist das dann schon ein ganzes Stück weit weg.
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
284 Beiträge · seit 201410. März 2017 · #12
ALM schrieb:Ich muß zugeben, daß sich mir noch immer nicht erschließt, warum jemand in Afrika innerhalb eines ausgewiesenen Schutzgebietes wild campen will.

Aber gut... Es wird wohl an meiner mental eingeschränkten Sichtweise der Welt liegen.
Lies das Ursprungspost nochmal ohne Vorurteile 😉
Da steht nämlich, das die Campsite wild campen schon sehr Nahe kommt und zumindest ich verstehe ihn so, dass er gerne in der Wildnis campen will, nicht dass er wild campen will im Sinne von ohne Erlaubnis. Der Begriff "wild campen" hat halt im Outdoor Bereich eine Bedeutung, die vielleicht nicht jeder direkt kennt.
Und in der Wildnis, sprich möglichst ohne vorhandene Infrastruktur campen kann man in vielen Nationalparks, besonders in Botswana, schon, halt nicht als Individualreisende und an beliebiger Stelle, sondern mit entsprechenden Veranstaltern, die Zugang zu solchen Stellen haben und wo die einzige Infrastruktur das kleine Schild an einem Baum ist. Braucht aber halt entsprechendes Budget.
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