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THEMA: Reise Mosambik/Südafrika
28 Apr 2019 14:27 #554921
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Tag 15
Der letzte Tag im Krügerpark war angebrochen. Tagesziel war das Blyde River Wilderniss Camp.
Auch an diesem Tag brachen wir früh auf, mit dem Ziel im Skukuza zu frühstücken.








Auf dem Weg dahin, war uns das Glück hold, wir hatten endlich unseren Leoparden. Erstes Anzeichen: ganz viele Autos, dann ein totes Impala im Geäst und im Nachbarbaum der Leopard.








So damit hatten wir die Big Five abgehakt.
















Wir verließen den Krüger Nationalpark über das Phabeni Gate und fuhren zum Blyde River Dam. Eigentlich waren wir rechtzeitig zu Bootstour am Nachmittag da. Dummerweise war aber schon alles ausgebucht. Was nicht weiter schlimm war, wir erfuhren später dass die Tour ausfiel, weil der Bootsmotor streikte.









Die große Überraschung kam als wir dann zu unserer Lodge gefahren sind. Wir wurden über ein recht schmales Tor auf das Gelände gelassen und fuhren den Schildern nach. Plötzlich standen zwei Giraffen auf dem Weg. Allseits verdutzte Gesichter. Es stellte sich heraus, dass die Lodge von einem riesigen Gelände umgeben war, auf dem Giraffen, Zebras und Kudus lebten. Im angrenzenden Fluss tummelten sich Nilpferde und Krokodile. Damit hatten wir nicht gerechnet.









Am Abend bin ich wohl dem Besitzer begegnet, der in Begleitung zweier Rhodasian Ridgebacks über sein Gelände lief. Was soll ich sagen, seinen eigenen Zoo zu besitzen ist irgendwie schon geil.

Wie der Einzelne bereits merkt, habe ich im Vorfeld mich nicht wirklich um unsere Unterkünfte gekümmert. Ich habe damals dem Reisebüro unseres Vertrauens gesagt, welche Route wir fahren wollen und welche Sehenswürdigkeiten uns wichtig sind. Die Auswahl der Unterkünfte habe ich dem Reisebüro überlassen. Hat sich schon in Namibia bewährt und auch hier gab es keine Unterkunft, die schlecht war. Und ab und zu gibt/gab es tolle Überraschungen.
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28 Apr 2019 14:38 #554922
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Tag 16
Das heutige Programm: Die Panorama-Route entlang des Blyde River Canyons.
Normalerweise hätte ich mal wieder rumgestresst, dass wir früh aufbrechen, damit ich ja das gute Morgenlicht zum Fotografieren ausnutzen kann. Aber wohl wissend, dass der Canyon, vor allem morgens, oft im Nebel liegt, ließ uns den Tag gemütlich angehen.
Und wir hatten Glück, strahlenden Sonnenschein. Ein Kollege von mir war bereits zweimal dort und jedes Mal hatte er nur Nebel. Also konnten wir den ganzen Tag das Panorama genießen.

Blick auf den Blyderiverdamm





Bourke's Luck Potholes







Berlin Fall



Gods Window









Zwar ist der Krügerpark auch sehr touristisch, doch reisen die meisten mit eigenem Wagen und abgesehen von den Restcamps und ein paar wenigen Spots ist man meist doch allein unterwegs. Am Blyde River Canyon musste ich mich dann wieder daran gewöhnen, dass es auch Sehenswürdigkeiten gibt, bei denen die Touris in Bussen angekarrt werden, und man oft mit einem Schwall von Menschen rumläuft.


Tag 17
Der letzte Tag war, leider, angebrochen. Heute hieß es nur noch zurück zum Flughafen Johannesburg zukommen. Der Tag war bewölkt und regnerisch und es zeigt sich, dass wir wirklich mit den gestrigen Tag am Blyde-River Canyon Glück hatten.




Die Fahrt war absolut unspektakulär und wir kamen ohne Probleme an unser Ziel. Die Wagenrückgabe ging zügig und ohne Stress über die Bühne. Die Zeit bis zum Abflug verbrachten wir mit Geldrücktausch, Essen und der Besorgungen von Souvenirs.
Dann bestiegen wir zum einem mit Wehmut, dass die Reise beendet, aber auch mit einem glücklichen Gefühl über die spannenden Tage das Flugzeug und kehrten nach Deutschland zurück.


Rückblick:
Die Reise war einfach toll und intensiv. Wir hatten viel erlebt, die Zeit fühlte sich deutlich länger an und es war wohl der abenteuerlichste Urlaub meines/unseres Lebens. Selbst nach dieser Zeit fiel es mir leicht diesen Reisebericht zu schreiben, weil einfach vieles noch so stark in meiner Erinnerung war.
Hätte ich etwas anders gemacht? Wenn dann nur bei der Einreise nach Mosambik vor Passabgabe über den Preis gefeilscht, oder Ein- und Ausreise über Giriyondo gemacht. Auf der anderen Seite hätte ich weniger zu erzählen gehabt :-)
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