THEMA: Ein deutscher Farmer in Angola
11 Sep 2013 09:33 #303863
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  • strassenkind am 11 Sep 2013 09:33
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ein kleiner Nachtrag noch.....

Ehre, Eitelkeit, Frust wegen einer sch.... Situation, schlechte Unterbringungen spielen bei der Polizei und den Grenzsoldaten nach meinem Eindruck eine große Rolle.
In der Nacht in der Region hatten wir ziemlichen Stress, als schwer bewaffnete Grenzsoldaten plötzlich am Lagerfeuer vor uns standen. Warum wir uns nicht in der örtlichen Polizeistation gemeldet hättet. Wir sind tagsüber durch ein grenznahen Ort gefahren; langsam; es war weit und breit keine Station zu erkennen, keine Fahne, kein Schlagbaum...
Sie haben uns Soldaten durch die Nacht hinterher geschickt. Zu Fuß, die armen Kerle.
Sie haben die Pässe einkassiert, wollten erst die Frauen mitnehmen.... letzteres konnte abgewert werden.
Was ich sagen will ist, das der grenznahe Bereich kein Zuckerschlecken ist. Ob da ein Permit hilft??
Beim Wasser aufnehmen am Kunene haben wir zumindest vorher Bescheid gesagt, keine Gesetzeshüter, keine öffentlichen Einrichtungen fotografiert, uns nicht unter die angolanische Fahne gestellt (hatten deswegen Stress am Grenzübergang).
Zumindest für mich als Europäer alles ungewohnte, unangenehme Situationen.
Gruß
Peter
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11 Sep 2013 09:37 #303864
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  • capekiter am 11 Sep 2013 09:37
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Hallo Peter,

ein ständiges Déjà-vu, ja mir ging es beim anschauen eurer Bilder genauso. Daher, ich werde mir eure Bilder noch öfter ansehen und man könnte doch sofort wieder einsteigen und losfahren "on und off the road."
Danke für die 3 Bilder. Das ist natürlich der Alptraum und wenn es dumm läuft dann ..., besser man denkt nicht soweit.

Im "TransNamib: Dimensionen einer Wüste" ist es genau beschrieben das man diese Passage nur bei Springtide (Vollmond- und Neumondphase) nehmen soll denn ein halben Meter Wasser weniger bei lowtide hilft ungemein zumal bestimmte Strandabschnitte selbst dann nur Fahrzeugbreit sind. Links für die entsprechende Gezeitentabelle Mocamades (Namibe) sind ja auch im Anhang des Buches mit aufgeführt. Wenn dann trotzdem was aufgrund eines technischen Defekts schiefgeht wird es im wahrsten Sinne des Wortes sehr eng, denn weniger Wasser bei lowtide bedeutet gleichzeitig entsprechend mehr Wasser bei hightide. Warum war die Gruppe nicht durchgekommen? Technische Probleme oder zu spät eingefahren?
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11 Sep 2013 09:49 #303871
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  • capekiter am 11 Sep 2013 09:37
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Hallo Peter,

ich hatte gelesen dass sie eure Reisepässe in Foz du Cunene einkassiert haben. Tja, die tun halt auch nur ihre Pflicht und für uns in einem grenzfreien Europa wirkt dass zunächst einmal irritierend. Wir haben uns dort immer ordentlich angemeldet und ich muss sagen die Stimmung war immer gut. Einmal haben wir denen sogar einen Toy am Strand freigezogen und sie haben sich herzlich bei uns am nächsten Morgen bedankt. Es ist halt einfach ungewohnt aber habt ihr euch in Ilona auch nicht bei der Polizei gemeldet? Da gibt es nämlich auch einen Polizeiposten und wenn man über den Kreisel im Ort fährt kommt man an diesem Posten nicht direkt vorbei.
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11 Sep 2013 10:18 #303874
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  • strassenkind am 11 Sep 2013 09:33
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Hallo capekiter,
ich will wirklich nicht alle über einen Kamm scheren. Ich hatte nur den Eindruck, das die Staatshüter im grenznahen Bereich nicht nur von ihrem originären Auftrag geleitet werden. Unsere Unterlagen waren in Ordnung. Das war sicherlich für den einfachen Grenzsoldaten nachts um 22:30 Uhr nicht zwingend erkennbar.
Bei keiner Polizeikontrolle auf der Reise wurden wir unfreundlich angesprochen / behandelt; ganz im Gegenteil. Im grenznahen Bereich haben wir auch gute Erfahrungen gemacht. Ein LKW aus einem Soldatenkonvoi ist liegengeblieben; wir wurden nach einem Sat.-tel. gefragt und ob sie es benutzen dürften. Am nächsten Tag trafen wir die Truppe wieder und sie haben sich nochmals herzlich bedankt. Ähnliche Erfahrungen wie Ihr sie gemacht habt.
In unserem Fall ist es ein Dorf ohne Besonderheiten gewesen; keine erkennbare Station, usw..
Alles in allem aber die einzige Situation, von der ich sagen würde: mmmh muß ich kein zweites Mal haben.
Gruß

Peter
Letzte Änderung: 11 Sep 2013 10:20 von strassenkind. Begründung: Rechtschreibfel
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11 Sep 2013 10:29 #303876
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  • Windhuk 34 am 11 Sep 2013 10:29
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Hallo Strassenkind,
beim Kunenemund ist eine Polizeistation und ich glaube das die schon wissen wollen wer sie da so besuchen will. Ich hörte von einigen S.Afrikanern und Namibiern die sich da auchnicht angemeldet haben und haben auch so einwenig Ärger bekommen. Grenznähe ist imme so ein Heiklesthema. Ich würdr wenn es geht nie in Grenz nähe übernachten egal wo. O.K. Bots. Nam u. SA. da ist kein Problem.
LG.
Jochen
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11 Sep 2013 13:36 #303909
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  • Diana in Cape Town am 11 Sep 2013 13:36
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strassenkind schrieb:
Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und stöbere im Forum herum. Dabei bin ich über die Angola-Seite gestolpert.
Wenn jemand Interesse daran hat, wir haben Juni / Juli 2011 eine Tour durch Angola gemacht. Die Beschreibung findet Ihr hier:

Angola 2011

Was ihr seht sind die Seiten eines Fotobuches, dass ich anhand der vielen Bilder von uns allen erstellt habe.
Grüße

Peter

Der RB versteckt sich hinter den Bildern. :woohoo:
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