Fragen zu Sambia-Route (21 Nächte): Juni/Juli ?

22 Antworten · 4'432 Aufrufe · gestartet 04. Juni 2019 von Otjikoko
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #1
Hallo Formi,

ich plane eine Zambia-Reise in Lodges (ohne Camping) und möchte eure Meinung zur Route und zu den Strecken gerne hören.

(MACHBAR? SINNVOLL? STRESSFREI MACHBAR? VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE? Evtl. Zwischenübernachtungen ratsam? Ist die REIHENFOLGE der Ziele und Camps sinnvoll?).


REISEZEIT: Mitte Juni bis Anfang Juli

von Katima Mulilo (Caprivi, Namibia) kommend:

21-22 Tage bzw. 20 - maximal 21 NÄCHTE Zeit:

1N Sioma , Whispering Falls (hier bin ich unsicher, ob man überhaupt über Sioma im Westen fahren sollte oder doch lieber über Livingstone... Und, ob man es stressfrei bzw. rechtzeitig zum afternoon game drive der Lodge im Kafue von Sioma bis Central Kafue schafft...)

2 Nächte , Mukambi Safari Lodge , Central Kafue Park (ich bin hier am Überlegen, ob es nicht Sinn macht irgendwie 1 Nacht - oder doch 2 Nächte - im Busanga Plains Camp o.ä. im äußersten NORDEN vom Kafue Park einzubauen... Wenn ja, wie?)

2N Musungwa Lodge , am Lake "???" (ich weiß den Namen von dem See gerade nicht)

2N Nanzhila Plains Lodge, Southern Kafue Park

1N Nacht Lusaka

2-3N Thornycroft Lodge (South Luangwa Park)

2N Zikomo Camp (Nsefu Sector, South Luangwa)

2N Croc Valley Camp (South Luangwa Park)

1N Kafantu River Lodge (nur, falls nur 2 Nächte in der Thornycroft Lodge, ansonten nicht, da wir max. 21 Nächte insgesamt haben...20 Nächte wären ggf. besser... )

1N Lusaka

2N Lower Zambezi Park (WO? Mvuu Lodge, Potato Camp, Sausage Tree Camp oder Old Mondoro Camp oder?)

1N Monze Moorings Camp in Monze ODER Kalomo ??? ODER ???

1-2N Livingstone, The Waterfront (Wir kennen die Vic. Falls bereits... Wir waren schon oft dort... 2 mal in Livingstone und mehrmals in Zimbabwe... Also evtl. reicht uns eine Nacht dort, wenn überhaupt... Livingstone müsste gar nicht sein, aber es liegt auf dem Weg...)

Dann zurück über Katima Mulilo nach Kongola im Caprivi/Namibia, entweder über Kazungula und über Kasane (Botswana) mit der Fähre über den Sambesi oder direkt zum namibischen Grenzübergang nach Katima Mulilo?

Ist die Straße von Livingstone nach Katima wirklich so sehr schlecht? Wie lange braucht am dafür?

Würdet ihr ggf. Kasanka Park, NORTH Luangwa oder Luambe Park oder Liuwa Plains oder Lochinvar Park oder sonst noch ein Ziel einfügen? Im Juni/Juli?

Und dafür anderswo etwas streichen?

Wenn ja, wie?
Vielen herzlichen Dank.

LG,

Otji
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2019
381 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #2
hi otji,
ich bin mir nicht sicher, ob das zikomo camp auf ist....hast du da schon nachgefragt?
lg petra
spirit-of-zambia.com
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #3
Ja, habe ich.

Es ist offen.

DANKE, Petra! 😉
381 Beiträge · seit 200904. Juni 2019 · #4
die thornycroft-lodge und croc valley liegen ziemlich nah beieinander. meiner meinung nach macht ein wechsel keinen wirklichen mehrwert. die marula lodge ist auch direkt neben croc valley.
im wildlife camp könnt ihr auch ein zelt mieten.
kafunta macht sinn, wenn das ponton fährt.check das mal. wenn es nicht fährt fahrt ihr erstmal ca. 20-30 bis zum maingate. wenn kafunta, dann lasst euch ne massage geben von maria:-) und geht in den hide.
klar auf der strecke hats auch tiere. morgens könntet ihr etwas warten müssen bei der abfertigung, aber das mit der abfertigung habt ihr auch bei den anderen unterkünften. da noch keine hauptsaison ist, wird das gehen, denk ich.
spirit-of-zambia.com
1'096 Beiträge · seit 200905. Juni 2019 · #5
Otjikoko schrieb:

Ist die Straße von Livingstone nach Katima wirklich so sehr schlecht? Wie lange braucht am dafür?
Die Strasse ist so schlecht, das Bewohner der Sioma Region i.d.R. über Kasane fahren und den Grenzübertritt in Kauf nehmen.
Uns wurde gesagt dass die Strecke durch Sambia nicht unter 5 Stunden zu machen ist. Es handelt sich um Potholes mit etwas Strasse rundherum. Schont eure Nerven und euer Auto und fahrt über das Ngoma Gate.
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200905. Juni 2019 · #6
DANKE, Petra und Seyko! 😁

Lg, Otji!
389 Beiträge · seit 200605. Juni 2019 · #7
Hallo Otji
Nächstes Jahr sind wir auch in der Gegend unterwegs. Deshalb verfolge ich deinen Thread mit Interesse.
Ihr kommt vom South Luangwa und fahrt nach Lusaka und von dort zurück zum Lower Sambesi. Hat das einen Grund?

Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200905. Juni 2019 · #8
Hi Brauni,

wir könnten den Lower Zambezi auch zwischen Kafue und South Luangwa einbauen.

Aber die Verfügbarkeiten der Camps im Kafue und South Luangwa ist für unsere Reisezeit scheinbar nur noch so, dass es eben nur so geht.

Oder wie meinst du deine Frage?

Fahrtechnisch / Streckentechnisch (km) macht es (zumindest meiner Meinung nach, bitte korrigiere mich, wenn ich mich irre...) keinen Unterschied... Den wir reisen ja ab Katima Mulilo und müssen auch wieder zurück nach Katima Mulilo....

LG, Otji.
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200905. Juni 2019 · #9
UPS, sorry, Brauni....

Jetzt erst sehe ich , dass du Recht hast....

Hmmm,, oh weh... Dann muss ich jetzt mal schauen wie ich die Route evtl. umstellen kann um das zu vermeiden...

Wird auf Grund der Verfügbarkeiten evtl. schwierig....

Ansonsten:

Kennt jemand eine Übernachtungsmöglichkeit (KEIN Camping, von South Luangwa kommend Richtung Lower Zambezi Park, möglichst nahe an Lower Zambezi?)?

Vielen Dank.

LG, Otji!
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200905. Juni 2019 · #10
Hi Formi,

ich habe nun alles nochmal überarbeitet und frage mich ob das Folgende so Sinn macht und machbar ist bzw. ob das so "BESSER" als meine erste Routenversion ist.

Leider habe ich Sioma / Whispering Falls nun ausgelassen, weil ich nicht weiß, ob es Sinn macht über Sioma (und evtl. dann sogar noch über Mongu / Ikithe Luxury Resort o.ä.) in den Kafue zu fahren...???)

Was meint ihr?

Kann jemand etwas über Busanga Plains in NORD-Kafue Anfang Juli 2019 sagen?

Ist das zu empfehlen einzubauen? Würdet Ihr Luambe Park oder Lochinar Park oder noch etwas einbauen?

Hier meine neue Planung:

Reisezeit:

Mitte Juni bis Anfang Juli:


Abfahrt von Okahandja, Namibia

1N Mobala Lodge OR Popa Falls Restcamp (NWR) , beides nahe Divundu (Namibia)

1N Namushasha River Lodge , Kongola (Namibia) OR Zambezi Mubala Lodge, südlich von Katima Mulilo (= Erholung von der sehr langen Fahrt am Vortag...)

1N Water Lily Lodge (Kasane) OR Livingstone (Fawlty Towers o.ä.) (an dem Tag geht es nach Kasane und dann entweder am nächten Tag oder noch an diesem Tag mit der Fähre über Kazungula nach Livingstone)

2N Nanzhila Plains Camp , Southern Kafue

2N Musungwa Lodge, Kafue, Lake Ithezi Thezi

2N Mukambi Safari Lodge OR Mukambi Fig Tree Camp , Central Kafue

(Sind diese Strecken im Kafue von Camp zu Camp GUT und STRESSFREI machbar?)

1N Lusaka , Pioneer Camp

2N Lower Zambezi Park (Mvuu Lodge oder Sausage Tree Camp oder Potato Camp? Was meint ihr? Oder besser 3 Nächte in 2 Camps/Lodges???)

1N Mama Rulas B&B , Chipata (ist die Strecke bis Chipata machbar???) OR Lusaka OR ???


3N Thornycroft Lodge OR Croc Valley Camp , South Luangwa N.P.

2N Kafunta River Lodge OR Three River Camp (von Kafunta) OR Island Bush Camp (von Kafunta), South Luangwa N.P.

2N Zikomo Camp , Nsefu Sector, South Luangwa

1N Nsolo Camp , South Luangwa

Bei dem BLAU markierten Teil bin ich mir nicht sicher, ob die Reihenfolge Sinn macht???? Oder habt ihr für diesen Teil speziell bessere / sinnvollere Camps für uns ?


1N Lusaka, Eureka Camp

1N Monze Moorings Camp OR Kalomo OR Livingstone in "The Waterfront" (ist es überhaupt möglich und ratsam von Lusaka nach Livingstone zu fahren? Wie lange sollte man dafür einplanen?)

1N (OR 2N, abhängig davon wo wir am Vortag übernachtet haben...) Livingstone , The Waterfront

1N Namushashsa River Lodge , Kongola, Namibia (an dem Tag geht es mit der Fähre über Kazungula und Kasane zurück nach Namibia)

1N Kalkfontein Guestfarm (Grootfontein) OR Hakusembe River Lodge (Rundu)

Ankunft zurück in Okahandja


Vielen lieben Dank.

LG,
Otji
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2019
2'319 Beiträge · seit 201129. Juli 2019 · #11
Servus,

Livingstone --> Lusaka geht ist an einem Tag mühelos machbar.

Ebenfalls Lusaka --> South Luangwa NP (Main Gate Area). Wenn Ihr in Lusaka im Pioneer Camp übernachtet und frühzeitig losfahrt (6 Uhr), dann schafft Ihr die Ankunft South Luangwa NP (Main Gate Area) gegen späten Nachmittag (Einkauf- und Tankstopp in Chipata sowie ggf. Roadblocks und Baustellen auf der Great Eastern Road inbegriffen). Es ist zwar ein langer Fahrtag, doch wenn Ihr dann von Chipata aus kommend das Luangwa-Escarpment gegen 15/16 Uhr herunterfahrt, werdet Ihr mit einem einzigartigen Panorama und tollem Licht großzügig belohnt. Phantastisch diese Zufahrt zum SLNP.

Was auch mühelos darstellbar ist, wäre auf der Rückfahrt vom SNLP eine Übernachtung im Bridge Camp und dann morgens von dort bis zum Moorings Camp. Diese Strecke ist ohne Mühe an einem Tag machbar, auch wenn es sehr viel Verkehr in Lusaka geben sollte.

Herzliche Grüße

Alm
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200929. Juli 2019 · #12
Hallo ALM,

vielen herzlichen Dank für deine Tipps!

Wir sind zwar schon wieder zurück aus Sambia und deine Tipps kommen etwas zu spät, aber wir haben es genau so gemacht:

Vom Pioneers Camp zum South Luangwa Park durchgefahren...

Mach bar aber wirklich extrem lange Fahrt....

Sicher nicht jedermanns Sache... Das sollte man sich SEHR gut überlegen...

Wenn man an dem Tag nicht 100% fit ist, kann es zu lange werden...

Zumindest, wenn man keinen Fahrerwechsel machen kann...

Mit 10 oder mehr Stunden REINER Fahrzeit muss man rechnen...

So unsere EWrfahrung... Wir sind die Strecke 2 mal gefahren... (vom Pioneers Camp bei Lusaka jeweils hin und zurück...).

Im Bridge Camp waren wir nicht, weil bei TripAdviser sehr, sehr schlechte Bewertungen dafür stehen... Ob das stimmt weiß ich natürlich nicht, weil wir ja nicht dort waren...

Bridge Camp soll laut TripAdviser sehr heruntergekommen, ungemütlich und unverhältnismäßig und übertrieben teuer sein (auch, was Getränke und ggf. Mahlzeiten dort angeht...)...

Wie gesagt: Ob das stimmt weiß ich nicht...

Nochmals danke, ALM!

Und danke euch allen anderen für eure Tipps.

LG, Otji!
2'319 Beiträge · seit 201129. Juli 2019 · #13
Hoi Otji,

wer lesen kann, ist klar im Vorteil 🤪

Irgendwie war ich mental noch im Mai 😉

Tja, das mit dem Bridge Camp ist so eine Sache... Eigentlich das geographisch perfekte Lager auf dem Weg vom / zum SLNP oder von / nach Lusaka, doch der Allgemeinzustand des Ensembles war vor fünf Jahren schon ziemlich abgehalftert. Außerdem die relativ unglückliche Ausrichtung gen Osten, wo ein Sonnenstrahl sich vermutlich nur alle Schaltjahre verirrt. Mit etwas Fingerspitzengefühl und proaktivem Treiben hätte aber das unschöne, dunkle, verstaubte, graue Camp durch Bepflanzen aufgehübscht werden können. Viel Geld hätte für die notwendige Flora nicht aufgewendet werden müssen und zumindest hätte ein adrettes Gesamterscheinungsbild dazu beigetragen, daß durchreisende Übernachtungsgäste nicht auf die Idee gekommen wären, in Internetforen und dergleichen haufenweise Mistkübel über dem Camp abzuladen.
Wir als 4x4-Camper hatten uns unten auf der Campsite aufgeschlagen. La Madame des Hauses trafen wir mit entkorkten Rotweinflaschen auf der Verandaan; ihr Blick auf den total verdreckten Swimmingpool gerichtet, erzählte sie uns von ihrem Schicksal in diesem doch ach so schrecklichen Sambia. Ihr Architektengatte, nach ihren Aussagen Südafrikaner holländischer Abstammung, wollte vor gefühlt ewig lang zurückliegender Zeit genau an dieser Stelle seine Wurzeln schlagen. Doch außer mittels ein paar wenigen Durchfahrtsgäste und einigen Schulklassenausflügen auf vom Bridge Camp angebotenen "Wildwasserfahrten" den Luangwa hinunter mit anschließendem nächtlichem Camplager im Never never wurde die Campunternehmenskasse nicht aufgefüllt. Bereits 2014 warteten Madam und der oft nicht dort anwesende Architektengatte auf potentielle Erwerber des gesamten Camps. Nach Internetrecherchen habe ich verschiedene Verkaufsanzeigen für das Anwesen gefunden und konnte hinsichtlich des verlangten Preises nur mit dem Kopf schütteln. So etwas von realitätsfern kommt meines Erachtens selten vor. Und so glaube ich, daß Madame noch immer zwischen Rotweinflaschen einen geraden Blick in den Abgrund des vermutlich mittlerweile komplett verschlammten Schwimmbassins wirft.

LG

Alm
3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2019 · #14
Hallo Otjikoko,
offensichtlich bist du wohlbehalten zurückgekommen - trotz der spärlichen Infos über Sambia, wenn ich das mit NAM und BOTS vergleiche 🙂 . Wir werden jetzt zum Endspurt übergehen.
Gut, dass wir das Bridge Camp haben sausen lassen! Wir werden stattdessen einen Zwischenstopp in Petauke einlegen.
Ein bisschen unsicher sind wir wegen der Border Post in Katima M., die Infos dazu könnten konkreter sein. Z. B. ATM vorhanden? Falls du Kwacha übrig hast, ich würde sie nehmen.
Verwirrend ist für mich, für welche Gelegenheiten in Sambia ich US$ brauche. Die Unterkünfte sind vorgebucht.

LG freshy
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200931. Juli 2019 · #15
Hi Freshy,

also wir haben lediglich für das Visum USD gebraucht und für einige Gebühren um unseren Toyota Hilux Double Cab (5 Sitzer) einzuführen.

Wir haben gezahlt:

- USD 50 pro Person für das SINGLE ENTRY Visum (Double Entry ist sicher teurer... Das KAZA Visum gibt es am Grenzübergang von Katima Mulilo NICHT! Nur am Grenzübergang Kazungula in Botswana oder am Grenzübergang Victoria Falls in Simbabwe)

Bis Dato werden KEINE Kartenzahlungen und KEINE anderen Währungen als ausschliesslich USD für das Visum akzeptiert! Auch KEINE Kwacha!

USD 38 für irgendeine Gebühr (road tax oder road insurance oder irgendsowas)

USD ??? (ich glaube ca. USD 20-30) für noch eine 2. gebühr für das Auto

Jeweils nur zahlbar in USD in bar

Dazu kamen mehrere Gebühren für ca. +/- 800 Kwacha

Jeweils nur zahlbar in Kwacha in bar!

Es gibt an den Grenzübergängen Katima Mulio und Kazungula jeweils einen Geldautomaten (ATM), welche jeweils nur Visacards akzeptieren , WENN ich mich jetzt nicht sehr irre???).

Zahlreiche "Geldwechseler" halten sich an den Grenzen auf, die meist sehr läöstig sind und einen bedrängen Geld (USD und Kwacha) bei Ihnen zu wechseln... Meist zu einem extrem schlechten Kurs... Wenn man bei denen schon wechselt, dann nur, wenn es nicht anders geht und man sollte über den Wechselkurs verhandel und nur das Nötigste für den Grenzübergang wechseln...

Die Wechselkurse sollte man vorher wissen, sonst wird man abgezockt... Natürlich leben die davon, also kann man nicht den Wwechselkurs der Banken verlangen, aber abzocken sollte man sich nicht lassen...

Wobei die einem natürlich gerne erzählen, dass der Kurs so schlecht ist.... Deshalb sollte man die jeweiligen Wechselkurse für USD und Kwacha eben vorher kennen...

Und die erzählen einem natürlich gerne, dass man ca. 2000 Pula oder 2000 Rand (oder USD 200) in Kwacha wechseln sollte, da man angeblich so viel an der Grenze zahlen muss bzw., weil es ja so wenige Geldautomaten in Sambia gibt, die auch oft nicht funktionieren...

Lediglich die letztere Aussage, dass es wenige Automaten gibt und, dass die nicht immer verlässlich Geld ausspucken, stimmt zwar, aber man kann sich in größeren Ortschaften (Livingstone, Lusaka, Chipata, vermutlich auch in Chirundu und selbst in Kalomo) immer Geld am Automaten ziehen. Man muss sich halt reichlich mit Bargeld eindecken wo es geht, damit es in jedem Fall bis zum nächtest Geldautomaten reicht....

Auf den EINZIGEN Geldautomaten in Mfuwe beim South Luangwa Nationalpark (der dort an der Tankstelle ist) würde ich mich z.B. NICHT verlassen...

Alles andere (auch Parkeintrittsgebühren vom South Luangwa Park und vom Kafue Park) kann man in Kwacha zahlen.

Nationalparkeintritte und Conservation Fees kan man in USD oder Kwacha zahlen. Jeweils immer nur in bar!

Kartenzahlung geht fast nirgends.... Auch in vielen bzw. in den meisten Camps nicht und auch nicht für Treibstoff... Und die Parkeintritte sind teuer...

Man braucht schon sehr viele USD oder Kwacha....

Wir haben außer am Grenzübergang (Visum und einige KFZ-Grenzübrtritts-Gebühren) ALLES in Kwacha gezahlt als wir im Land drinnen waren.

Die Camps geben zwar meist alle Preise in USD an (und einige bevorzugen auch USD) , aber alle nehmen Kwacha und der Umrechnungskurs war immer korrekt. Nie Abzocke! Zumindest nicht da wo wir waren... Manchmal war es sogar minimnal günstiger in Kwacha zu zahlen als in USD...

In welcher Währung man den Lower Zambezi Nationalpark-Gebühren zahlen kann bzw. muss, weiß ich nicht....

Dort haben wir eine Lodge gebucht und diese im Voraus gezahlt und die Parkeintrittsgebühren waren in der Lodge-Rechnung (diese war in USD) bereits inklusive... D.h. dort haben wir den Parkeintritt aus diesem Grund NICHT bar vor Ort gezahlt...

Einheimische haben uns unterwegs gesagt, dass Ausländer die Parkgebühren der Nationalparks nur in USD zahlen können. Nur Einheimische dürtfen mit Kwacha zahlen... Angeblich...

Das haben wir zumindest im South Luangwa und im Kafue Park anders erlebt. Wir konnten dort die Eintrittsgebühren in Kwacha zahlen.

In Geschäften und an Tankstellen muss man sowieso in Kwacha zahlen. In Souvenir-Läden oder bei Straßenhändlern kann man meist in Kwacha und in USD zahlen.

Kartenzahlung ist nicht weit verbreitet und, wenn überhaupt möglich, dann verlangen die Lodges bzw. Camps meist bzw. SEHR oft hohe Kartenzahlungsgebühren... ca. 5% ... Visacard ist verbreiteter bzw. wird öfter akzeptiert als Mastercard... Wobei es immer sein kann, dass das Kartengerät gerade nicht funktioniert bzw., dass kein Empfang dafür da ist... Kommt oft vor...

Wir haben alles immer cash in Kwacha bezahlt. Und wir hatten deshalb halt auch immer sehr viele Kwacha dabei... Muss man wie gesagt sowieso haben...

LG, Otji!
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2019
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200931. Juli 2019 · #16
Noch ein Tipp:

Ich würde in jedem Fall NICHT im Eureka Camp übernachten, sondern entweder im Pioneer Camp oder, wenn man danach zum Lower Zambezi Park möchte, würde ich am Eureka Camp vorbei fahren und bis zur Gwabi River Lodge bei Chirundu fahren.

Gwabi River Lodge hat einen Campsite und auch die Zimmer sind preislich nicht teuerer als im Eureka Camp! Die Stecke vom Kafue Park (zumindest, wenn man schon relativ nahe an der M9 ist, wenn man dort losfährt), ist an einem Tag machbar.

Uns wurde das von Einheimischen empfohlen und wir empfehlen das auch in jedem Fall weiter!

www.gwabiriverlodge.com

Der Weg über Chirundu (von Lusaka oder Livingstone kommend nach Chirundu) ist übrigens die EINZIGE Route die in Frage kommt um in den Lower Zambezi Park zu fahren (bzw. um vom Lower Zambezi wieder wegzufahren)...

Wenn euch eurere Straßenkarte , Google oder ein Navi etwas anderes empfiehlt oder suggeriert, vergesst es bitte!!!

Es gibt KEINEN anderen BEFAHRBAREN Weg dorthin (bzw. von dort wieder weg) !!! Definitiv NICHT!
3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2019 · #17
Hallo Otji,
vielen Dank für deine schnelle und umfangreiche Nachricht. Für uns sind deine frischen Erinnerungen sehr wichtig. Auch wir werden den Kafue sowie den South Luangwa NP besuchen. Den Lower Sambesi NP lassen wir aus. Wow, die Devisenangelegenheiten muss ich mir konzentriert merken. Gut, dass wir alle Camps vorgebucht haben und "nur 😉 " Parkgebühren, Lebensmittel und sowie Treibstoff zahlen müssen. Das wird wohl ein anderes Afrikagefühl werden.
Leider konnte ich dir vor der Reise nicht helfen, freue mich aber sehr, dass du Infos für uns hast.

In Lusaka haben wir Pioneers Camp gebucht, ich hoffe, es hält, was andere Fomis versprochen haben.

Was bitte ist ein KAZA-Visum? Mir ist zwar bekannt, dass ich es weder in Katima noch in Kazungula bekomme 🙂 , weiß aber trotzdem nicht, was es bedeutet 🙁 . Ich erinnere mich wieder, brauchen wir nicht, da wir nicht nach Simbabwe fahren.

Viele Grüße
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2019
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200931. Juli 2019 · #18
Hi Freshy,

hier die Erklärung was ein KAZA-Visum ist:

https://www.afrika.de/blog/afrika-news-sambia-simbabwe-das-kaza-univisa-ist-da/

Nun, die Victoria Falls sind meist sehr viel spektakulärer in Simbabwe... Und man kann von der sambischen Seite aus dorthin laufen oder einfach ein Taxi dorthin nehmen.

Nur mal so als Info...

Dafür würde sich ein KAZA-Visum schon lohnen... WENN man die Fälle in Simbabwe besuchen will!

In bestimmten trockenen Jahreszeiten macht das viel Sinn, da dann auf der sambischen Seite oft so gut wie kein Wasser ist und der Großteil der Fälle sowie die "Main Falls" in Simbabwe liegen...

Sonst zahlt man ein 2 Sambia-Visa (je eins für Ein- und Ausreise) oder eben ein teureres doubly entry Visum (= immer noch billiger als 2 single entry Visa...) für Sambia bei der ersten Einreise nach Sambia und dann noch ein Simbabwe-Visum, wenn man die Fälle in Simbabwe auch sehen will...

Ich schreibe das als allgemeine Info für alle hier.

Ich gehe davon aus, dass du Freshy, trotzdem nicht nach Simbabwe gehen wirst.

LG
Otji
2'319 Beiträge · seit 201131. Juli 2019 · #19
Hallo Otji,

herzlichen Dank für Deine frischen Infos, welche auch uns für unseren nächsten Afrika-Trip hilfreich sein können.

Kurze Frage... Was ist den so dermaßen schrecklich am Eureka Camp? Habe ich da etwas verpennt?

Gruß vom Alm
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200931. Juli 2019 · #20
Hi ALM,

ich gebe zu, dass ich gar nicht im Eureka war.

Aber auf Grund der Aussagen von einigen Einheimischen (Guides und Lodge-Managern) sind wir nicht dorthin...

Es soll angeblich etwas heruntergekommen und schmutzig sein, es soll dort ein schlechter Sevice sein und es soll dort laut sein.... Angeblich sind oft Overlander und einheimische (oft angetrunkene...) Jugendliche dort und feiern laut... Bzw. belästigen einen (...EVENTUELL...= Ausage der Einheimischen...?)

Es soll dort angeblich (zumindest ab und zu mal) nicht ganz sicher sein bzw. zumindest allgemein nicht attraktiv.... Die Preise seien angeblich nicht gerechtfertigt...

Auch hat uns dier Location nicht gefallen als wir darn vorbei gefahren sind... Wir dachten, Eureka liegt außerhalb der Stadt so wie Pioneer Camp... Es liegt aber im Prinzip in der Stadt... Das hat mir nicht gefallen, denn die Gegend gefiel mir gar nicht... Dann kann ich auch (als NICHT-Camper) in einem guten Guesthouse oder in einem kleinen Hotel dort schlafen.... Das ist nicht teurer, wenn man eh ein Zimmer mieten möchte...

Natürlich kann ich nicht wirklich etwas Schlechtes über Eureka sagen, aber nachdem uns mehrere Einheimische abgeraten haben und zur Gwabi River Lodge geraten haben, haben wir das so gemacht und das war in jedem fall besser für uns.

Der Abend und der Morgen am Fluss in der Natur waren sehr schön und wir waren am nächten Tag gleich ganz schnell im Lower Zambezi...

Im Eureka kann man vermutlich eh nicht viel machen, also warum nicht weiterfahren in der Zeit und gleich nach Chirundu an den Fluss zum Sundowner?

Wie gesagt, wer das Eureka Camp kennt und das widerlegen kann, der kann dies gerne tun. Evtl. irre ich mich.

Evtl. stimmt es auch nicht, dass es so schlecht ist, aber wie gesagt:

Wir empfehlen schon wegen der besseren Location eher nach Chirundu zu fahren oder ins Pioneer Camp (AUSSERHALB von Lusaka) oder in ein Guesthouse oder in eine Town Lodge in Lusaka (am Stadtrand) zu gehen.

Wer das Eureka nutzen muss, wegen dessen geografischen Lage (Pioneer Camp liegt am anderen Ende der Stadt...), der soll dies machen, wenn er an dem Tag auf keinen Fall weiter fahren will oder kann.

Wie gesagt: So würde ich es halt aus genannten Gründen empfehlen... Auch, wenn ich das Eureka Camp gar nicht kenne...

LG,
Otji

P.S. Ich habe das Eureka Camp selbst nicht gesehen, aber die Einfahrt zum Camp und die Gegend...im Prinzip IN der Stadt gelegen.... Diese Gegend hat mir nicht gefallen und die Einfahrt sah für mich unattraktiv und wenig versprechend aus, deswegen bin ich gleich weiter gefahren ohne überhaupt reinzuschauen.... Evtl. ist es aber im Camp drinnen nicht so schlecht... Das kann ich nicht beurteilen... Vermutlich ist es aber nicht so schön wie das Pioneer Camp, dies glaube ich auf Grund von zahlreichen Aussagen von Einheimischen (= Lodge-Managern + Guides) über beide Camps ...
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2019