Was habe ich da gesehen? ...

10 Antworten · 3'010 Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2017 von BikeAfrica
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Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200619. Jan. 2017 · #1
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich einige Tiere fotografiert und frage mal, was das so gewesen sein könnte. Es waren häufig diverse Vögel und damit kenne ich mich überhaupt nicht aus. Für einige von euch dürfte die Bestimmung aus dem Stegreif möglich sein.
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Fotos aus dem Kruger-NP.

Kingfisher?
DSCN0751.JPG


Schwarzstorch?
DSCN0754.JPG


?
DSCN0710.JPG


?
DSCN0757.JPG


?
DSCN0765.JPG


? - nicht im Kruger gesehen, sondern häufiger mal irgendwo an den Ufern von Gewässern im Schilfbereich
DSCN0519.JPG


? - irgendwo im Bereich Panorama-Route
DSCN0617.JPG


Blessbock?
Gesehen auf privatem Farmgelände, aber keiner der Befragten hatte eine Ahnung.
Ist das Jungtier ein Albino oder sind die Jungen zunächst immer weiß?
DSCN0837.JPG


Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'162 Beiträge · seit 201219. Jan. 2017 · #2
Hallo Wolfgang,

ich mache mal den Anfang (von oben nach unten):
Graufischer, Pied Kingfisher
Schwarzstorch
Schwarzbauchtrappe ?
Schreiseeadler
Goliathreiher
Southern Red Bishop (Euplectes orix), Männchen
Table Mountain Beauty (Aeropetes tulbaghia) Edelfalter (Nymphalidae)
Blessbock, das Jungtier ist wohl wirklich ein Albino, denn die Lämmer sind hellbraun

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
2'060 Beiträge · seit 201319. Jan. 2017 · #3
Hallo Wolfgang,

die Bestimmung hat ja Michael schon erledigt. Ich möchte nur dazu sagen, das uns auf der Frans Indongo Lodge 2015 mehrere Albino-Blessböcke aufgefallen sind, das scheint also nicht ganz selten zu sein.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
566 Beiträge · seit 201319. Jan. 2017 · #4
Hallo,

die Albinos sind tatsächlich keine Seltenheit. Die werden auf Farmen, vor allem in Südafrika, gezielt gezüchtet. Albinos sind bei Jägern recht gefragt. Das betrifft alle möglichen Antilopen, vorallem Bunt-/ Blessböcke, Springböcke, Impalas, von denen auch schwarze Varianten gezüchtet werden. Gleiches bei Gnus, von denen mehrere Farbvarianten wie z.B. Golden Wildebeest, gezüchtet werden.

LG Mogambo 🙂
2'060 Beiträge · seit 201319. Jan. 2017 · #5
Mogambo schrieb: Albinos sind bei Jägern recht gefragt.
... damit auch ein halbblinder Jäger trifft!? 😐
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
566 Beiträge · seit 201319. Jan. 2017 · #6
Das mag sein 😄 Oder aber, damit es später keine dunklen oder schmutzige Flecken an weiß getünchten Wänden gibt.... 😎

LG Mogambo 🙂
33,1k Beiträge · seit 200619. Jan. 2017 · #7
Moin zusammen,
Albino-Blessböcke aufgefallen sind, das scheint also nicht ganz selten zu sein.
wie gesagt züchten Wildtierfarmer in Südafrika zwecks Geldmachens alle möglichen Abänderungen. Es handelt sich aber nicht um Albinos (Albinismus ist eine Krankheit) sondern um eine Zuchtart. Es gibt goldene Oryx (die bringen im Wildtierhandel bis zu 1 Million Rand... für normale zahlt man 3000), weiße Springböcke, schwarze Impala, beige Gnus und und und...
Hier sind Bilder der Züchtungen zu sehen: http://www.wynandwildlife.co.za/ForSale/

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2017
4'140 Beiträge · seit 200919. Jan. 2017 · #8
Hallo zusammen,
dass die Menschen gerne "Gott" spielen möchten und neue Kreaturen erschaffen wollen, ist ja nichts Neues. Das haben sie in vielen Jahrhunderten bewiesen bei den vielen Hundearten, die sie gezüchtet haben.
ich habe mir überlegt, ob man nicht auch Jäger züchten könnte, denen das Abschießgen für Abnormitäten bei Tieren abhanden kommt.
Aber lieber vielleicht doch nicht, dann kommt vielleicht ein Frankenstein-Monster raus. 😈
Ist (nicht ganz) ernst gemeint ist ja schließlich auch Faschingszeit! 😄
LG Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Themenstarter7'296 Beiträge · seit 200619. Jan. 2017 · #9
travelNAMIBIA schrieb:Moin zusammen,
Albino-Blessböcke aufgefallen sind, das scheint also nicht ganz selten zu sein.
wie gesagt züchten Wildtierfarmer in Südafrika zwecks Geldmachens alle möglichen Abänderungen. Es handelt sich aber nicht um Albinos (Albinismus ist eine Krankheit) sondern um eine Zuchtart.

... bei den Zuchtformen gehe ich dann mal davon aus, dass die Elterntiere dann jeweils auch schon die Merkmale der Jungen aufweisen.
Da das Elterntier auf meinem Foto aber normal aussieht, würde ich bei dem Jungtier dann wohl tatsächlich auf ein Albino tippen. Oder mache ich es mir bei meinen Gedanken zu einfach? 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1 Beiträge · seit 201719. Jan. 2017 · #10
Unfortunately I can not speak or write German. I will translate through a program. The blesbuck and other animals are not albino. These are animals that are colour variants of the specie. The white, black, or gold colors are ecause of a resessive gene. These are found like this in nature, but has been targeted by farmers and hunters, because they look different. They were in Afrika long before the first people were here. Thet are extremely rare, and they breed very difficuilt. It takes many years to breed them. Therefore the prices are so exensive. Again, it is not man made animals, but natural animals.

Ich kann leider weder Deutsch noch Deutsch sprechen. Ich werde durch ein Programm übersetzen. Der blesbuck und andere Tiere sind nicht Albino. Dies sind Tiere, die Farbvarianten der Spezies sind. Die weißen, schwarzen oder goldenen Farben sind die Ursache eines resessiven Gens. Diese werden wie diese in der Natur gefunden, aber wurde von Landwirten und Jägern, weil sie anders aussehen. Sie waren in Afrika, lange bevor die ersten Leute hier waren. Thet sind extrem selten, und sie züchten sehr difficuilt. Es braucht viele Jahre, um sie zu züchten. Daher sind die Preise so teuer. Auch hier handelt es sich nicht um von Menschen hergestellte Tiere, sondern um natürliche Tiere.
2'391 Beiträge · seit 201619. Jan. 2017 · #11
Hallo Fomis,
auf der Farm beim Desert Horse In gibt es z.B. das weisse Oryx. Es hat keine roten Augen. Das wäre bei einem Albino aber der Fall, weil Albinos ja keinerlei Pigmentierung haben.
P1030417.jpg

Ich könnter mir denken, dass es ähnlich wie bei Pferden auch ein "Aufhellgen" gibt. Dadurch entstehen Falben und Palominos. Das müsste das zuvor erwähnte rezessive Gen sein. Wenn von zwei Elterntieren dieses Gen kommt, dann kommt es bei Pferden oft entweder zu nicht lebensfähigen Fohlen oder zu sogenannten "Weißgeborenen", die meistens dann auch blaue Augen haben.
Schimmel werden ja dunkel geboren und erst im Laufe der Jahre weiss.
Diese Weissgeborenen sind auch sehr seltenen Raritäten, weil 1. die beiden rezessiven Gene selten bei einem Fahlen zusammen kommen und 2. die meisten Tiere nicht lebensfähig sind. Das kommt auch bei WIldpferden vor.
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei anderen Tieren ähnliches gibt.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html