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THEMA: Situation Etosha Mai 2019
05 Jun 2019 09:24 #558101
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  • JOSO am 05 Jun 2019 09:24
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Hallo Zusammen,
die Situation liest sich ja momentan ziemlich dramatisch. Da wir in 10 Tagen zu unsere 6. Namibia Reise aufbrechen hätte ich da mal eine Frage.
Weiß jemand wie es im Kaokoveld aussieht (Crowthers Trail, Mudurib, Purros Canyon und Purros Region).
Wir wollen diese Ecke bereisen und wollten nur mal wissen wie die Strecke aussieht und wie die Beschaffenheit der Strecke ist

Danke für die Antwort
Gruß
Jochen
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05 Jun 2019 18:45 #558141
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  • aos am 05 Jun 2019 18:45
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Hallo Jochen,

überall im Kaokoveld ist auf den Pisten mit fürchterlichen Wellblech zu rechnen, außer da wo es felsig ist. Nur die Piste durch den Obias ist gut zu befahren (wird wohl von der Lodge gepflegt).

Viele Grüße
Axel
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
20 Jun 2019 14:35 #559537
  • Wolfgang1956
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  • Wolfgang1956 am 20 Jun 2019 14:35
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Als Ergänzung würde ich gerne noch über meine Übernachtungen in Halali und Namutoni berichten.
Ich habe in beiden Camps jeweils allein in einem Bungalow übernachtet. Wenn ich mich recht entsinne, lag der Preis jeweils knapp unter 90 € incl. Frühstück. Die Bungalows waren in meinem Fall zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber sauber. Die Klimaanlagen funktionierten. Der Bungalow in Namutoni war für meine Begriffe schon fast zu 'schick'. Vielleicht stelle ich bei Gelegenheit noch Fotos ein. Das Frühstücksbuffet hatte in beiden Camps aus meiner Sicht den Standard eines Europäischen Mitteklasse-Hotels. So wurden Omeletts, Spiegeleier oder Rühreier (jeweils frisch zubereitet) angeboten. Wurst und Käse war genau wie Müsli und Marmelade/ Honig in ausreichender Vielfalt vorhanden. Aus meiner Sicht passte das Preis/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.
Auch das Personal (sowohl an der Rezeption als auch beim Service) war freundlich.
Abends gab es bei uns Braai; über die Qualität der Restaurants kann ich daher nichts berichten.
Der Hauptvorteil einer Übernachtung im Park gegenüber einer Übernachtung in einer Lodge außerhalb besteht m.E. darin, nach Sonnenuntergang noch an den beleuchteten Wasserstellen beobachten zu können.
Die Wasserstelle in Halali bietet Platz für viele Menschen, die beobachten wollen. Hier kommen normalerweise Nachts viele Tiere zum Wasser. Bei meinem Aufenthalt waren in 2 Stunden ca. 30 Elefanten, mindestens 8 Spitzmaulnashörner, 2 Löwinnen, ein Leopard und eine Tüpfelhyäne, um die die etwas weniger häufig zu beobachtenden Arten zu nennen, am Wasser.
Die Wasserstelle in Namutoni bietet deutlich weniger Platz. Aber die leidet noch unter weiteren Verhältnissen: zum einen sind Klein Namutoni und Koinachas (beide während meines Aufenthalts mit gutem klaren Wasser) in relativ geringer Entfernung, zum anderen hatte ich den Eindruck, dass das Wasser nach Abwasser roch. Als Folge war nicht viel bzw. mit Ausnahme eines Springbocks in einer Stunde, nichts los. Ich kann das Wild da durchaus verstehen: ich würde auch nicht aus dem Klo trinken, wenn es um die Ecke frisches Wasser gibt.
Dieser Bericht gibt natürlich nur meinen Eindrücke zum Zeitpunkt meines letzten Aufenthalts (ich war vorher über 40 Jahre nicht mehr in Etosha) wider. Die z.T. sehr negativen Eindrücke was die Camps im Park betrifft, die in manchen Reiseberichten anklingen, kann ich so jedenfalls nicht bestätigen.
Viele Grüße
Wolfgang
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