THEMA: Raubüberfall
04 Dez 2018 22:11 #541480
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  • beate am 04 Dez 2018 22:11
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Ron,
Und was hat das ganze jetzt mit Deutschland zu tun??

Aber leider: die Naiven sterben nicht aus. Und jeder Überfall in Afrika/Namiba/etc. wird heruntergespielt. Weil einfach nicht sein kann was nicht sein darf.
Wieviel muss denn eigentlich noch passieren bis Ihr merkt, dass in Afrika alles den Bach runter geht?
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04 Dez 2018 22:19 #541483
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Ganz persönlich finde ich es gruselig, dass eine Lodge betroffen ist, die wir in wenigen Monaten besuchen werden.
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04 Dez 2018 22:30 #541484
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  • Yoda911 am 04 Dez 2018 22:30
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beate schrieb:
Wie viel muss denn eigentlich noch passieren bis Ihr merkt, dass in Afrika alles den Bach runter geht?
Es muss so viel passieren, dass dieses Forum keinen Sinn mehr macht, weil alle deutschen Touristen Dir glauben, dass wirklich ALLES den Bach runtergeht und aufhören, nach Namibia und Afrika in den Urlaub zu fahren.
Derzeit sehe ich eine entgegengesetzte Entwicklung: die Touristen nehmen - wenn man die vielen Reiseberichte der langjährig erfahrenen Afrikaurlauber nimmt - immer weiter zu.

Wenn jemand versucht, Überfälle in einen statistischen Zusammenhang (wie viele Vorfälle auf wie viele Urlauber) zu setzen, wird als Verharmloser betitelt.
Wenn jemand Berichte über Überfälle so verallgemeinert, dass in GANZ Afrika ALLES schlecht ist, ist das o.k.?

Christoph
Ersttätertour Aug/Sep2017 mit Galerie und Blog
geplante Zweittätertour Juli/Aug 2019 mit Blog
Letzte Änderung: 04 Dez 2018 22:30 von Yoda911.
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05 Dez 2018 13:22 #541539
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Christoph, natürlich gibts in Africa, wie überall auf der Welt, immer mehr Touristen. Aber frag mal nach, wieviele von denen sich im Vorfeld mit der Situation im jeweilige Land auseinandersetzen? Die meisten fahren doch los, weil sie die tolle Landschaft sehen wollen, weil es mal was "exotisches" ist, etc. Niemand fragt nach den Zuständen vor Ort, und wenn wirklich mal jemand auf die Idee kommt zu fragen, dann wird ihm erklärt, es sei "alles ganz sicher".

Ein weiteres Beispiel für meine Aussage, dass in Afrika alles den Bach runtergeht, findet man gerade heute hier im Forum:
www.namibia-forum.ch...indung.html?start=60

Das ist zwar jetzt keine Gewaltkriminalität von Menschen gegen Menschen, aber Kriminalität von Regierungsseite.

Beate
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05 Dez 2018 15:06 #541549
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  • travelNAMIBIA am 05 Dez 2018 15:06
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OFF TOPIC
Hi Beate,

ich finde es, nett ausgedrückt, ziemlich weit hergeholt, was Du da schreibst. Afrika, ein Kontinent mit 50+ Staaten, ist verschiedener in jeglicher Hinsicht als Europa und Nordamerika zusammen. Nur weil in Neapel der Müll nicht abgeholt wird, in Weißrussland ein Diktator mit Mord und Terror herrscht, in Albanien die Mafia das Sagen hat und man in Deutschland keine Autobahnmaut auf die Beine stellen kann, ist, ist auch Europa als Ganzes weit davon entfernt den Bach runter zu gehen.
Niemand fragt nach den Zuständen vor Ort, und wenn wirklich mal jemand auf die Idee kommt zu fragen, dann wird ihm erklärt, es sei "alles ganz sicher".
Pauschalisiert gesagt ist mein Eindrick, das gerade besonders die Afrika-Ersttäter vorsichtig sind, da eben vielfach noch eine Einstellung wie - scheinbar - bei Dir herrscht ("Der schwarze Kontinent mit Krankheit, Krieg und...") und die Leute eben wegen Unwissenheit eher nicht reisen, als dass sie unvorsichtig reisen (man denke an die tausenden Absagen von Namibiareisenden wegen Ebola im 4000 km von Namibia entfernten Westafrika). Für die übervorsichtigen Reisenden, die auch einen möglichen Überfall und alle Eventualitäten vorbereitet sein wollen, empfiehlt sich die Seite des Auswärtigen Amtes - ängstlicher und panischer kann man, egal zu welchem Land, die "Probleme" kaum darlegen).

Viele Grüße aus dem heißen (in jeder Hinsicht ;-)) Windhoek
Christian
Reisen 2018–2020: Deutschland (2x), Ghana, Katar, Lesotho, Malediven, Mosambik, Sierra Leone, Südafrika (3x), Swasiland, Tschechien
Letzte Änderung: 05 Dez 2018 15:08 von travelNAMIBIA.
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OK, ich bin gerne bereit, diese Aussage "das ganze Afrika" auf "das südliche Afrika, speziell SA, Namibia, Simbabwe, Mosambik" zu begrenzen.

Und: ich bin bestimmt kein Neuling, Du brauchst ja nur mal zu schauen wie lange ich schon hier im Forum unterwegs bin. Unser erster Trip nach Namibia ist ca. 20 Jahre her. Damals hat noch niemand daran gedacht, ein Haus zu vergittern, es standen die Türen und Fenster offen, die Autos wurden nicht abgesperrt, etc. Alles Sachen, was inzwischen nicht mehr möglich ist. Schade drum.
Wenn Du den Vergleich zu Ebola bringst: Ja, Ebola wurde ja auch in unseren Medien hochgespielt, während die Kriminalität im südlichen Afrika (fast) nirgends thematisiert wird.

Beate
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