THEMA: Die Eulenmuckels cruisen vom KTP ins Kaokoveld
09 Sep 2020 22:39 #594550
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  • Eulenmuckel am 09 Sep 2020 22:39
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@Bele: Die Panos habe ich erst für den Reisebericht zusammengesetzt.
Wenn man sich das Foto mit den grünen Handschuhen länger anschaut, bekommt man es an die Augen. ;)
Die Pizzen sind an diesem Abend wirklich besonders gut gelungen. Könnte ich sofort wieder essen.
Dein Lieblingsfoto? Habe eine Vermutung, welches du meinst. :)

@Gabi: Oh ja. Was würden wir zurzeit darum geben?!

@Doro: Irgendwie ist die Verschiebung-um-ein-Jahr zurzeit das Mittel der Wahl. 2020 kann man wohl getrost aus dem Gedächtnis streichen.

@Peter: Ich weiß nicht so genau, wo wir uns deiner Meinung nach vertan haben sollen. Wir sind die D3703 über Etanga ganz bewusst gefahren. Und wenn das die schlechtere Wahl gegenüber der südlich verlaufenen D3707 war, wäre das ganz allein meine Schuld als Routenplaner der Reisegruppe. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht der Abwechslung halber tatsächlich die D3707 nehmen (oder vielleicht doch über den nördlichen Teil der D3703, um Thomas endlich eine Rückmeldung geben zu können ;) ).

@Matthias: Ich denke, du irrst dich. Im Jahr 2006 hatte der Baobab noch keine Aufstieghilfen:



Auch hatten sich damals noch nicht so viele Leute auf der Rinde verewigt – eine unglaublich wichtige und werbewirksame Angelegenheit. Leider war für unsere Namen schon kein Platz mehr.



@Friederike: Wir empfanden den Fluss nachts auch lauter als tagsüber. Liegt vermutlich daran, dass man dann schlafen möchte und keine Ablenkung hat.

@Simone: Wir geben dir sehr gerne ein Stück Pizza ab. Eigentlich klettert Ruth gar nicht so gerne, aber bei diesem Baum konnte sie nicht widerstehen.

Liebe Grüße
Uwe
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11 Sep 2020 21:51 #594644
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Eulenmuckel schrieb:
@Bele:
Dein Lieblingsfoto? Habe eine Vermutung, welches du meinst. :)

Hallo Uwe, ich muss mich etwas korrigieren: "eines meiner Lieblingsfotos" ;) (es gibt so viele nette und schöne von dieser Reise) - und ich bin gespannt, ob wir das selbe meinen :) .

Eigentlich könnte es bald weitergehen, oder? Zeit müsstet Ihr ja haben.... B) :whistle:

Liebe Grüße von Bele
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20 Sep 2020 21:05 #595086
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Tag 33 – 14. August 2019 – Heiß, heißer, am heißesten

Epupa Camp

Bei fortwährendem Rauschen des Flusses verbrachten wir die Nacht. Zum Glück kühlte es etwas ab, so dass wir bei 15 Grad aufstehen und frühstücken konnten. Matthias brach bereits auf, weil er zum Sonnenaufgang zu Fuß bei den Fällen sein wollte. Wir anderen frühstückten in aller Ruhe und ließen den Tag etwas langsamer angehen.



Wie schon gestern Nachmittag bekamen wir Besuch, der ausgiebig begrüßt und gestreichelt werden musste – also die Katze, nicht der Vogel.



Graubruströtel



Danach verpackten wir alles sicher in unserem Auto und machten uns auf den Weg zur Rezeption des Epupa Camps. Der erste Spähtrupp Meerkatzen erschien zeitgleich, als wir den Platz verließen und turnte durch die Bäume. Wir warfen noch einen letzten Blick zurück: Alles paletti, alles affensicher verstaut!



Am Camp angekommen überquerten wir das wackelige Blechgestell, welches sich Hängebrücke schimpfte und auf eine kleine Insel führte. Ohne einen Fotoapparat oder Sonstiges dem Kunene zu opfern, erreichten wir die andere Seite und drehten eine kleine Runde bei schönstem Morgenlicht.







In den Bäumen um uns herum ging es zu wie auf dem Schulhof. Es wurde gezetert, gezankt und sich gebalgt. Sobald wir näher kamen, hatte man sich schnell vertragen und verschwand sich mehrfach umblickend um die nächste Ecke.



Von der kleinen Insel hatten wir immer wieder schöne Ausblicke auf den vorbeifließenden Kunene.



Weit entfernt stand ein Goliathreiher auf einem Felsen und spähte nach Beute, aber auch ganz nah gab es etwas zu entdecken. Eine Blume mit sehr stacheligen, harten Blättern blühte in knalligem Gelb und setzte einige Farbtupfer zwischen das üppige Grün des Insel-Urwalds.





Auch auf unserem Rückweg kamen wir wieder heil über den Fluss und zurück ans Epupa Camp.





Während Bele wieder zurück zur Campsite lief, um auf Matthias zu warten, wanderten wir durch das Dorf und weiter zu den Fällen. Aus dem Ort kam ein Mann mit seinem Sohn angelaufen, um uns anzubetteln. Es fiel uns nicht leicht, ihn abzuwimmeln, ohne unfreundlich zu sein oder ihn vor den Kopf zu stoßen. So einigten wir uns darauf, ihm auf dem Rückweg eine geschnitzte Makalani-Nuss abzukaufen.
Bei den Fällen war vormittags nicht viel los, und wir kletterten zu verschiedenen Aussichtspunkten und ein gutes Stück flussabwärts.







Weil es schon jetzt sehr heiß wurde, kehrten wir aber bald wieder um und hielten bei den Verkaufsständen am Ortseingang. Ein kleiner Stand reihte sich hier an den nächsten. Neben geschnitzten Figürchen, Mobiles und Kalebassen aus Kürbissen gab es hier vor allem Schmuck in allen erdenklichen Größen. Die Verkäufer waren sehr angenehm, denn sie ließen uns in Ruhe schauen, ohne aufdringlich zu sein. So wählte Ruth zwei schöne Halsketten und ein paar Armbänder als Mitbringsel. (Unser Neffe ist ganz verrückt danach und erzählt allen Kindergartenkindern seiner Gruppe, dass das ganz besondere Armbänder sind, die man nur bei den Himbas in Afrika bekommt. Manchmal ist es doch schön, dass man mit einem Stück Kordel und ein paar Metallstückchen auch noch Freude bereiten kann.)



Parallel zum Kunene liefen wir wieder zu unserem Camp.



Nachdem wir den Ort schon fast durchquert hatten, kam uns der Mann mit den Makalani-Nüssen hinterher. Er hatte uns leider nicht vergessen, und versprochen ist nun mal versprochen. Eine seiner Nüsse war wirklich schön, aber leider viel zu teuer. Er wollte unverschämte 150 Dollar dafür haben, aber wir waren nur bereit, 30 zu geben. Da würde wohl kein Weg zusammen führen. Als Kompromiss gaben wir uns mit einer etwas weniger schön geschnitzten Nuss zufrieden geben, mit der wir uns freikauften.

Rotschwanzschmätzer



Im Camp ließen wir es uns richtig gut gehen und machten eine ausgiebige Mittagspause. Wir plünderten unseren Kühlschrank und packten alles auf den Tisch, was noch zu finden war: Brot, Wildschinken, Senf-Frischkäse, Salami, Brie mit Chutney und Oliven. Selbst das knätschige Weißbrot schmeckte uns in Kombi mit den anderen Sachen ganz hervorragend.





Allerdings musste immer einer von uns am Tisch Wache halten, denn wir oder vielmehr unser Mittagessen wurden genau beobachtet.



Letzte Änderung: 20 Sep 2020 21:07 von Eulenmuckel.
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20 Sep 2020 21:09 #595087
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Anschließend duschten wir, und Ruth wusch ein bisschen Wäsche. Während Uwe Fotos bearbeitete, kamen drei Jungs zu Besuch, die sich immer näher heranpirschten, bis sie schließlich hinter Uwe standen und mit ihm auf den Bildschirm des Laptops schauten. Als Uwe ihnen Bilder von bekannten Tieren zeigte, waren die Buben sich stets einig und nannten den Tiernamen in ihrer Sprache. Auch Fotos von Bele, Matthias und uns selbst fanden sie sehr lustig.

Foto von Matthias







Sie deuteten auf den Bildschirm und zeigten dann auf die Personen, die dort abgebildet waren, und alle redeten durcheinander. Uwe hatte alle Hände voll zu tun, die kleinen, staubigen Händchen vom Bildschirm fernzuhalten.



Anschließend wurde unser Camp genau inspiziert. Man schaute in unser Spülbecken, den Camper und die Waschschüssel, und Ruth spritzte ein wenig mit Wasser.





Foto von Bele



Wir hatten eine lustige und abwechslungsreiche Zeit mit den pfiffigen, sympathischen Kindern.
Später liefen wir zur Rezeption und versuchten, eine Internetverbindung aufzubauen. Erstaunlicherweise gelang dies nur mit Uwes Handy. Wir erfuhren, dass Air Namibia zurzeit ernsthafte Probleme und damit verbundene Flugausfälle hat und waren daher sehr gespannt, ob und wann wir am 20.8. zurück nach Deutschland fliegen werden.
Gegen 17.00 Uhr brachen wir erneut zu Fuß zu den Aussichtspunkten über die Wasserfälle auf, um bei Sonnenuntergang dort zu sein. In den seichten Pools am Rande des Flusses flitzten ein paar Käfer umher.





Kurzzehenrötel



Bei den Fällen angekommen kletterten wir in den Felsen herum, machten jede Menge Fotos und genossen die Aussicht aus jedem neuen Blickwinkel.









Heute war längst nicht so viel los wie gestern. Auch kam niemand auf uns zu, um eine Gebühr zu verlangen.













Als kleine Abwechslung mal ein Erinnerungsbild von unserer kleinen Truppe,



bevor es dann mit ein paar noch nicht fotografierten Felsen oder Baobabs weiter geht.







Irgendwann konnten wir uns dann doch losreißen und machten uns auf den Rückweg. Ruth musste für diesen kleinen Kerl hier noch einen kurzen Stopp einlegen.

Amarant (aber was für einer?)



Obwohl die Sonne bereits untergegangen war, war es kaum auszuhalten, denn wir hatten immer noch knapp 40 Grad.



Sobald wir wieder in Camp waren, schütteten wir unablässig Wasser in uns hinein. Zum Abendessen kochten wir Nudeln mit einer bunten Soße aus Zucchini, Möhren, Paprika, Zwiebeln und Salami. Durch die verwendete Tomatensoße mit Chili wurde das Essen ziemlich scharf. So lange es noch hell war, turnten unzählige Meerkatzen durch die Bäume und beobachteten jeden Handgriff genau. Sobald es dunkler wurde, waren sie aber verschwunden, und wir konnten ganz in Ruhe unser Abendessen genießen. Wieder einmal schaute die graue Tigerkatze bei uns vorbei und ließ sich beschmusen. Langsam kühlte es ein wenig ab. Bevor wir ins Zelt krabbelten, duschten wir nochmal und freuten uns über nur noch 24 Grad.



Kilometer: 0
Letzte Änderung: 20 Sep 2020 21:12 von Eulenmuckel.
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21 Sep 2020 13:27 #595113
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gelöscht, da Unsinn
Friederike
Letzte Änderung: 21 Sep 2020 13:29 von CuF.
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21 Sep 2020 19:15 #595153
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Eulenmuckel schrieb:
:laugh: :silly: Der gute Matte stand eindeutig zu lange unter dem Einfluss der frechen Himba-Buben :whistle: . Beides mal ist es der Rechtsaußen, der sich nicht benehmen kann :P .
Aber trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - gehört das "Selfie" mit zu meinen Lieblingsfotos der Reise :) :kiss:

Danke einmal mehr liebe Muckels für die schönen Erinnerungen - die nimmt uns keiner mehr (außer vielleicht mal irgendwann Herr Alzheimer :pinch: ).

Liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 21 Sep 2020 19:16 von Champagner.
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