THEMA: Namibia Selbstfahrer-Rundreise (kleine Runde...)
14 Feb 2020 22:01 #580132
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Hallo zusammen!

Im Mai/Juni 2018 haben mein Mann und ich eine Selbstfahrer-Rundreise durch das innere Namibia gemacht. Da wir es etwas gemütlicher angehen lassen wollten, reichten die fast drei Wochen für uns nur, um diese Route zu fahren:

Windhoek
Kalahari
Namib
Namib Naukluft
Swakopmund
Damaraland
Khorixas
Etosha
Onguma
Waterberg
Düsternbrook



Wir wollten gerne überall etwas verweilen, also eher zwei Nächte als nur eine bleiben und können im Nachhinein sagen, dass wir es wieder so machen würden. Wir haben in einer Lodge gesehen, wie ein chinesischer Bus erst nach Einbruch der Dunkelheit ankam, die Insassen schnell eincheckten, etwas aßen und morgens schon vor dem Frühstück wieder im Dunkeln abreisten. Das wäre nichts für uns…
Uns hat es super gefallen, wir haben uns Zeit gelassen und ich habe ein Reisetagebuch geführt, das ich schon lange mit Euch teilen wollte. ;) Schließlich habe ich auch Eure tollen Berichte immer sehr gerne mitgelesen!

Dann hoffen wir mal, dass was lange währt, nun auch endlich gut wird...
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14 Feb 2020 22:11 #580133
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Auf geht’s

Samstag, 26. Mai 2018

Mit dem Zug zum Flug geht es für uns nach Frankfurt. Von dort fliegen wir mit Air Namibia nach Windhoek.
Im Zug ist viel Gedrängel, das hätte ich jetzt gar nicht gedacht am Samstag…
In Frankfurt angekommen machen wir uns erst Mal auf die Suche nach dem Air Namibia Schalter, weil wir schnell unsere 2x 23KG Gepäck pro Person abgeben wollen. Nachdem wir rausgefunden hatten, dass jeder zwei Koffer aufgeben konnte, gab es ja kein Halten mehr und wir haben u.a. die alte Kühlbox und den neuen Kompressor schon von Deutschland aus mitgenommen.



In der Schlange vor uns der erste Schreck: ein Mann, dessen Shirt darüber Auskunft gibt, dass er in den USA war, um wilde Tiere zu erschießen. Dann sehen wir auch noch, wie er ein längliches Päckchen als Gepäck aufgibt, das mit Sicherheit ein Gewehr ist. Muss der denn damit nach Namibia? Wo wir hinwollen, um Tiere zu gucken? Unschön… :(

Nachdem wir unser vieles schweres Gepäck losgeworden sind, schlagen wir noch etwas Zeit tot, und haben dann auch noch etwas Verspätung, bevor wir boarden dürfen.
Zum Glück erlaubt die Sitz-Aufteilung (2-4-2) es, dass Georg und ich für uns sitzen, ohne mit wildfremden Menschen kuscheln zu müssen. Insgesamt ein sehr angenehmer Flug, ruhig, entspannt.

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15 Feb 2020 16:30 #580200
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Sonntag, 27. Mai 2018 Windhoek & Katutura

In Windhoek angekommen stellen sich direkt so viele Aufgaben auf ein Mal. Wir müssen Geld abheben, Pipi, das Auto abholen und SIM-Karten. Wo fangen wir nur an?!? ;)

Nachdem alles seine Ordnung hat und wir mit den Unterlagen des Autos auch sämtliche Buchungsinfos bekommen haben, geht’s raus in die Sonne und wir nehmen nach einem Fahrschulfilm über die Gefahren des namibischen Straßenverkehrs und einer langwierigen Prozedur unseren HiLux entgegen. Meine Güte, ist das Ding riesig…

Auf geht’s auf der falschen Straßenseite. Wir freuen uns über die ersten Tiersichtungen (Warzenschweine, Paviane und Gelbschnabel-Toko) auf dem Weg nach Windhoek.

Dort angekommen fahren wir als erstes in die Maerna Mall und decken uns mit allem ein, was wir so für unterwegs brauchen, vor allem Wasser, aber auch Obst, Billtong und ein paar Knabbereien (Padkos!!!), essen sehr lecker bei John Dory's und fahren dann zu unserer Unterkunft Casa Africana, direkt gegenüber der Heinitzburg.

Unser Auto kann im Innenhof hinter dem verschlossenen Tor parken und wir freuen uns über unser schönes erstes afrikanisches Zimmer. Es hat ein großes Bad, ist sauber, es gibt nichts zu meckern. Das Personal ist sehr nett und preislich ist es super.

Wir erholen uns ein bisschen und werden dann schon von Phineas mit einem uralten offenen Landrover abgeholt für unsere Stadtrundfahrt inkl. Katutura.



Wir sehen und erfahren viel Interessantes, Phineas spricht ausgezeichnet Deutsch.



Neben Tintenpalast, Alter Feste, Christuskirche und Kaffeemaschine sehen wir auch eine Streifenmanguste, einen Leberwurstbaum und erfahren, wo der Pfeffer wächst.



Wir sind schon sehr geflasht, wie groß die Unterschiede sind zwischen Heinitzburg und Wellblechhütten…





Wir probieren das leckere gegrillte Fleisch am Meat Market in Katutura. Wenn man auch dahinterguckt, und sieht, wie es auf den Kabeltrommeln zubereitet wird, ist es allerdings schon weniger lecker...



Das Anstehen zum Wasserzapfen und wie es dann in die Hütten transportiert wird, gibt einem zu denken, wenn man an sein fließendes Wasser und tägliche Dusche gewöhnt ist.



Wir wundern uns darüber, wie weit sich die Wellblechhütten erstrecken, wie viele der Hütten Friseure beherbergen und dass die Kinder an der Straßenecke warten, um mal im Auto mitfahren zu dürfen und dann ein Bonbon abzustauben.





Phineas bringt den Kindern jedenfalls bei, dass das Einwickelpapier der Bonbons nicht einfach in die Gegend geworfen wird, sondern mitgenommen und im Müll entsorgt.





Wir besuchen noch die Penduka-Initiative, die Frauen ausbildet und unterstützt und kaufen unser erstes Souvenir.

Zum Abendessen geht’s ins Joe’s Beerhouse, von dem wir gelesen haben, dass es ein Muss ist.
Wir finden es erst mal befremdlich, mit Fremden an einen Tisch gesetzt zu werden (zumal wirklich viel Platz noch frei war).
Es gibt Riesensteaks von Zebra und Kudu und die ersten Savanna und Windhoek Lager, eine nette Unterhaltung mit den Leuten am Tisch, die ihren letzten Abend hatten.
Also war es wohl doch nicht so übel, mit Fremden zusammen zu sitzen... :laugh:

Dann ging es früh ab ins Bett, wir waren ordentlich müde.
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16 Feb 2020 19:18 #580264
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Montag, 28. Mai 2018 Windhoek -> Kalahari Anib Lodge

Ab in die Wüste!

Gut erholt und frisch ausgeschlafen packen wir nach dem Frühstück (kein Highlight aber gut essbar) unsere Sachen und verlassen Windhoek Richtung Süden auf der B1. Ich habe einen Zettel über das Lenkrad geklebt, mit einem Pfeil nach links als Erinnerung, dass wir auf der falschen Straßenseite fahren müssen.

Wir freuen uns über die Landschaft und wundern uns, dass wir statt Antilopen Pferde am Straßenrand sehen.



Kurz nach Rehoboth treffen wir auf den Südlichen Wendekreis/Tropic of Capricorn. Das Schild hier an der B1 ist neuer und schöner (und auch höher) als das, das wir später noch an der C14 gesehen haben. Wir hatten es außerdem für uns allein und konnten ausgiebig fotografieren, Selbstauslöser ausprobieren etc... ;)



In Kalkrand tanken wir sicherheitshalber und bleiben dann weiter auf der B1.
Bald danach biegen wir links in ein Gravelpad ab. Wir lassen etwas Druck aus den Reifen und Georg überlässt mir großzügig das Steuer. Er denkt wohl, dass hier so wenig Verkehr ist, dass ich kein Unheil auf der falschen Straßenseite anrichten kann… :-P
Also Allrad rein und los. Wahrscheinlich war das völlig übertrieben, aber wir waren schließlich Ersttäter und wenn man schon so ein übertriebenes Auto hat, will man es ja auch benutzen... B)



Schon nach wenigen Metern freuen wir uns erst über einzelne Webervogel-Nester und dann über die erste große Webervogelkolonie.





Das Gravelpad ist nicht so einfach für Anfänger, da kommt man schon deutlich langsamer voran. Außerdem halten wir für jedes Webernest, jeden Toko, Geier oder undefinierten Greifvogel an, um ausgiebig zu staunen und Bilder zu machen.

















Zu Mittag halten wir im Schatten unter einem großen Baum und nehmen unsere erste Buschmahlzeit ein. Hier gibt es auch die ersten Termitenhügel im wunderschönen Rot der Kalahari. Wir sehen Erdhörnchen herumtollen und mehr Vögel.











Auf dem weiteren Weg sehen wir die erste Antilope. Wir haben keine Ahnung, welche es ist, stellen nur fest, dass sie riesengoße Ohren hat. Heute würde ich sagen, es war ein Steenböckchen, aber wer weiß...



Und auch einen ersten Springbock sehen wir in großer Entfernung.
Die D1268 führt dann in der Nähe von Mariental auf die C20 und wir fahren das kurze Stück bis zur Einfahrt der Kalahari Anib Lodge.
Wir erreichen die Lodge zu spät, um noch am Sundowner-Drive teilnehmen zu können. Also erledigen wir die Formalitäten und beziehen unser Zimmer.
Es ist eine wirklich schöne Anlage. Es gibt einen Geschenkeladen, in dem auch die Rezeption ist, das Restaurant und noch eine schicke Bar, 2 Pools, einer mit Köcherbäumen, einer mit Blick auf's Wasserloch.





Wir machen noch einen kleinen Spaziergang um die Lodge, wir sind tatsächlich im richtigen Afrika angekommen. Nach all den Jahren des Träumens und Ausmalens stehen wir tatsächlich im Sand der Kalahari und können es noch nicht fassen.







Es wird bald dunkel und nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, ist schon bald Zeit für das sehr leckere Abendessen-Büffet. Es gab ein bisschen was Internationales aber auch Springbok, Kudu, Boreworst. Alles sehr gut, leckere kühle Getränke, netter flinker Service.
Ein wunderbarer Start ins wilde Namibia... :kiss:
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17 Feb 2020 19:31 #580351
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Dienstag, 29. Mai 2018

Kalahari Anib Lodge

Nach dem ebenfalls guten Frühstücksbüffet leihen wir uns Elektro-Fat-Bikes und fahren über das Gelände der Anib Lodge. Es gibt verschiedene Routen, die man alleine befahren kann in der wunderschönen Landschaft der Kalahari. Die Möglichkeit, Räder zu leihen und Erkundungstouren damit zu machen, war der wesentliche Grund, weshalb wir uns für die Anib-Lodge entschieden haben. Und auch, wenn sie recht groß und rummelig ist, war es allein schon deshalb die richtige Entscheidung. B)



Wir haben Oryx, Springböcke und Gnus getroffen. Als wir so dahinradelten und dann genau vor uns eine Gruppe Gnus gesehen haben, war das schon surreal. Da wurden die Räder mal schnell liegen gelassen und wir widmeten uns ganz den Gnus.







Wir konnten Erdhörnchen wuseln sehen und Weberkolonien aus der Nähe betrachten. Die Radtour war ein wirklich tolles Erlebnis.







Anschließend haben wir uns eine Siesta mit Savanna und Draught gegönnt. Nachmittags haben wir uns in einem der Pools abgekühlt, obwohl es zum Schwimmen zu kalt war. Aber wir hatten es ja auch auf den Blick auf das Wasserloch abgesehen.



Leider war dort nur wenig zu sehen. Ein einzelnes Warzenschwein zeigte sich, trank ausgiebig und kam dann näher und warf einen Blick auf uns. In einiger Entfernung sahen wir eine Gruppe Marabu-Störche, von denen auch immer mal einige in die Luft stiegen.







Am Nachmittag hatten wir uns zu unserem ersten Sundowner-Drive angemeldet und freuten uns schon tierisch. Unser erster gemeinsamer Game-Drive.
Es war eine sehr schöne Tour und von unserem Guide Schimmi erfuhren wir sehr viel über die Kalahari und ihre Tiere (und Menschen). Wir sahen Springböcke, Oryx, Strauße, Gnus und Zebras und unser Guide erzählte uns viele Einzelheiten.









Und all das in der traumhaften Kulisse der Kalahari mit ihrer roten Erde. Wir hörten von der Anpassung der Oryx an extreme Trockenheit, die so weit geht, dass bei Wassermangel der Urin dickflüssig wird; von Straußen, die alleine bleiben müssen, wenn sie schlechte Tänzer sind und dass Zebras und Gnus häufig gemeinsam anzutreffen sind.







Er erklärt uns, dass Termitenhügel nur der Abraum der unterirdischen Bauten sind und dass die Bauweise für tolle Thermoeigenschaften bei Kälte und bei Hitze sorgt und die Riesentrappe der schwerste flugfähige Vogel ist, obwohl es mit dem Fliegen nicht sooo weit her ist...



Wir erfahren, dass das Steenböckchen seinen Kot eingräbt, um Fressfeinden die Verfolgung zu erschweren und dass der Stinkbaum leckere Beeren hat und Blätter, die wegen ihrer Heilwirkung für den Magen geschätzt werden und er seinen Namen aufgrund seiner stinkenden weißen Blüten erhielt, mit denen er Fliegen zur Bestäubung anlockt.
Und das Volk der San hat sich mit den Dornen der Kameldorn-Akazien Ohrlöcher gestochen. Ok, die sind ja aber auch Mega...



Wir haben auch erfahren, dass man sich niemals unter einer Weberkolonie aufhalten soll. Sie sind sehr schwer und können jederzeit mit den Ästen, an denen sie befestigt sind, herabstürzen. Außerdem halten sich auch Kobras gerne in der Nähe der Kolonien auf. Na prima, wie gut, dass ich ein paar Stunden vorher noch unter einer gestanden und ausgiebig geguckt habe...

Diese ist jedenfalls besonders hübsch anzusehen, aber lieber aus der Ferne...



Das Highlight war aber ein Aardwolf, der in der Dämmerung zum Vorschein kam. Erdwölfe sind eine kleine insektivore Hyänenart, die sich hauptsächlich von Termiten ernähren. Sie sind selten und bleiben häufig verborgen. Es war ein Riesenglück, einen Erdwolf zu sehen zu kriegen.



Wir waren noch ganz im Glückstaumel von der Sichtung, als wir etwas später noch einen zweiten gesehen haben. Dieser war sogar etwas kooperativer und ließ uns die Begegnung besser im Bild festhalten als sein Vorgänger... ;-)



Wir stoppten für den Sundowner auf einem Hügel, von dem man eine tolle Sicht auf das Umland hatte. Ein weiterer Game-Drive-Jeep der Lodge gesellte sich dazu und es gab Snacks und leckere gekühlte Getränke. Erdwölfe sind so selten, dass der Guide des anderen Fahrzeugs noch nie einen gesehen hatte und wir ihm zum Beweis unser Bild in der Kamera zeigen mussten...



Der Sonnenuntergang war spektakulär und wir versuchten uns daran, ihn festzuhalten.











Auch der anschließend aufgehende Vollmond war super beeindruckend und bescherte noch etwas Sicht und wir konnten auf der Rückfahrt noch eine große Gruppe Springböcke ausmachen. Da sahen wir auch die typischen Bocksprünge, denen sie ihren Namen verdanken allerdings haben wir es nicht geschafft, diese im Bild festzuhalten.





Jedenfalls haben wir mit allen Kameras "geschossen", um dieses Motiv zu erwischen...
Das Abendessen war wieder hervorragend, aber dem vom Vortag sehr ähnlich. Es könnte also vielleicht etwas eintönig werden, wenn man länger bliebe. Das scheint nicht vorgesehen zu sein, die meisten größeren Gruppen bleiben wohl nur eine Nacht. Das Servicepersonal unterhielt uns mit Tanz und Gesang. Sehr stimmungsvoll!

Fazit Kalahari

So ging ein toller Tag in der Kalahari zu Ende, an den wir auch fast zwei Jahre später noch immer oft und gerne zurückdenken. Wir waren soooo beeindruckt und Hals über Kopf in Namibia verliebt. An diesem Abend stand für mich fest, dass ich wiederkommen werde.
Die Kalahari ist (zumindest in Namibia) nicht voller so beeindruckender Tiere wie der Norden/Etosha etc., klar. Nichtsdestotrotz war der Game-Drive hier ein voller Erfolg. Wir haben viele Tiere gesehen und tolle Informationen dazu bekommen. Es war mega unterhaltsam und kurzweilig und wir waren ja noch nicht Löwen- und Elefantenverwöhnt, so dass wir sie vermisst hätten.
Die Anib-Lodge ist sicher durch ihre Größe nicht jedermanns Sache. Uns hat es gefallen, es bleibt ja trotzdem Lodge und nicht 4-Sterne-Hotel.
Die Radtour war uns wie gesagt wichtig und hat uns auch megagut gefallen, würden wir auch jederzeit wieder machen.
Ich liebe die rote Erde, den Sand der Kalahari. Das ist Teil des außergewöhnlichen Flairs, der mich total in seinen Bann gezogen hat.

Insgesamt: Super, jederzeit wieder.
Letzte Änderung: 17 Feb 2020 20:07 von Hippoline. Begründung: Bilder fehlen
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19 Feb 2020 17:29 #580526
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Mittwoch, 30. Mai 2018 – Kalahari → Namib

Weiter geht’s!

Nach dem leckeren Frühstück checken wir aus und starten in Richtung Namib.
Als wir vor der Abfahrt wieder mehr Luft in die Reifen lassen wollen, stellen wir fest, dass der neue Kompressor nicht so richtig funktioniert. Wie gut, dass wir den schon mal sicherheitshalber aus Deutschland mitgebracht haben… ;-)
Da muss es eben erstmal mit wenig Luft gehen und wir fahren also nach Mariental über die C19. Dort pumpen wir die Reifen wieder auf Normaldruck auf.

Die anschließende Fahrt ist ereignislos bis Maltahöhe. Da wir vorher gelesen haben, dass sich ein kühles Getränk im Maltahöhe-Hotel lohnt und wir auch gerne mal zwischendurch aus dem Auto wollen, kehren wir dort kurz ein. Ein wirklich uriger Laden mit sehr nettem Barkeeper.

Die C19 wird dann zum Gravelpad, das sich nicht so schön fahren lässt. Wir lassen den Luftdruck jetzt so erhöht, da der Kompressor ja den Dienst verweigert. Das vorgesehene reifenschonende Wechseln des Luftdrucks je nach Straßenbelag entfällt fortan...
Unterwegs sehen wir Motorradfahrer, die einen Ersatzreifen umgeschnallt haben. Das sieht zwar befremdlich aus, ist aber sicher sinnvoll, denn auch deren Reifen leiden ja hier...



Hier kann man tatsächlich den Hinweiszettel für's Linksfahren erkennen. Mir hat er gute Dienste geleistet... B)





Wir sehen viele Oryxe, einzeln und in Gruppen, Warzenschweine und eine Pavianfamilie. Während wir weiter auf die Namib zufahren, beeindruckt uns die dramatische Landschaft sehr.









Unsere heutige Unterkunft, die Elegant Desert Lodge ist ein echtes Schmuckstück, wirklich malerisch. Man heißt uns freundlich Willkommen und es steht für alle Gäste Kaffee und Kuchen bereit.









Nach der anstrengenden Fahrt relaxen wir erst mal im Biergarten.
Wir haben ein wirklich schönes Zimmer, nur das Bad ist etwas altbacken. Dafür hat man eine Terrasse, von der aus man die Erdhörnchen rumwuseln sehen kann.





In toller Atmosphäre gibt es ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü, bei dem jeder einzelne Gang überzeugt.
Da wir ganz früh vor Sonnenaufgang schon los wollen, gehen wir mal wieder früh schlafen.
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