THEMA: Der Traum geht weiter
13 Apr 2018 21:28 #518625
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12.04.2018
Mata Mata nach Seeheim


Wir frühstücken gemütlich, denn nach unseren Infos öffnet der Grenzübergang erst um 8 Uhr.
Endlich geht es nach Namibia! 2010 waren wir schon mal dort und haben die große Anfängerrunde gedreht und dabei die typischen Anfängerfehler gemacht. (viele Kilometer und oft nur eine Übernachtung und dann weiter)
Der Grenzübertritt ist schnell erledigt und dann geht’s auf die Gravel-Road. Die ersten Km
sind glatt und eben wie ein Kinder-P…. Na ihr wisst schon. :whistle:
Dann kommen die Dünen.


Wunderschöne Landschaften, überall gelbe Blumen in den roten Dünen.


Aber der Regen hat auch auf der Strasse seine Spuren hinterlassen. Ab und zu ist ein Stück
der Befestigung weggespült, manchmal gibt es noch eine größere Pfütze, insgesamt aber kaum ein Problem.
Das Fahren macht Spaß. Immer wieder halten wir für kurze Fotopausen.






Gegen 14 Uhr sind wir im Hotel Seeheim angekommen.




Da die Campingplätze nicht so der Hit sind gönnen wir uns eine Nacht im Doppelzimmer.
Letzte Änderung: 13 Apr 2018 21:35 von Graskop.
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14 Apr 2018 18:09 #518678
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13.04.2018
Seeheim nach Lüderitz


Komische Geschichte heute Morgen.
Gestern hatten wir mit dem Chef vom Hotel vereinbart die gesamte Summe für Zimmer Dinner Getränke und Frühstück bei der Abreise zu bezahlen.
Beim Frühstück heute Morgen kommt ein/e Angestellte/r und erzählt uns das der Boss ein ganz schlechter Mensch ist, die Angestellten misshandelt, sie kein Trinkgeld behalten durften und er/sie oft in der Küche sitzt und weint. Wir möchten ihm/ihr doch deshalb den Tip
persönlich geben… Den Wahrheitsgehalt kann ich nicht überprüfen, aber es bleibt ein Beigeschmack.
Egal, wir machen uns auf nach Lüderitz. Wie wir finden, eine wunderschöne Strecke.






In Aus besuchen wir kurz die Kriegsgräber.


Sie starben als Gegner im ersten Weltkrieg. Nun liegen sie schon seit 100 Jahren friedlich nebeneinander. Was für eine Ironie der Geschichte!

Dann wird unser Wagen voll getankt und anschließend tanken wir ein Glas Wein im Bahnhof Hotel Aus.
Der Ort ist ganz nett gelegen, aber mehr hat er dann auch nicht zu bieten.


Also geht die Reise weiter.


Als wir nach den Wüstenpferden Ausschau halten, entdecken wir erst nur diesen Burschen.


Ein paar Meter weiter dann aber auch die Pferde.




Und hier das alte Bahnhofsgebäude von Garub, sicherlich schon tausende Male abgelichtet,
aber immer wieder schön.


Gegen 13 Uhr landen wir in Lüderitz und checken für 3 Nächte in der Island Cottage ein.


Bei schönstem Wetter gehen wir dann noch spazieren und beenden den Tag standesgemäß. B)






Letzte Änderung: 14 Apr 2018 18:16 von Graskop.
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14 Apr 2018 20:23 #518686
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14.04.2018
Lüderitz


Tja, was macht man am ersten von 2 Nichtfahrtagen in Lüderitz?
Natürlich, man steht um 6 Uhr auf, frühstückt und fährt nach Kolmannskuppe. Schließlich sind wir nicht zum Spaß hier. :whistle:
Ab 8 Uhr ist Einlass. Wir standen pünktlich auf der Matte und waren dann auch die Ersten.
Zu dem Ort ist ja alles gesagt, da lass ich mal die Bilder sprechen.


























Und dann hab ich sie doch noch gesehen, meine erste Braune Hyäne!


Nach diesem Erfolgserlebnis fahren wir zum Diaz-Kreuz. Schon die Strecke dort hin ist schön und wieder haben wir herrliches Wetter hier.












Dieses Boot liegt trocken an der Campsite am Dias-Kreuz und da drin kann man auch übernachten.


Na denne, bis Morgen.
Letzte Änderung: 14 Apr 2018 20:28 von Graskop.
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15 Apr 2018 20:59 #518794
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15.04.2018
Lüderitz


Gemütlich mit Kaffee und Tee und fast frischem Weißbrot haben wir den Tag begonnen.
Dann sind wir einfach durch den Ort gelatscht und haben rum geknipst und zwischendurch
einen Wein getrunken. Am Nachmittag hab ich mich mit ner Tasse Kaffee ans Meer gesetzt
und den Wellen, Vögeln und Robben zugesehen.




























So, dass war also Lüderitz. Wir finden, dieser Ort hat mehr als eine Übernachtung verdient.
Uns hat Lüderitz gut gefallen.
Dieses Gerücht, das es hier Nebel und schlechtes Wetter gibt können wir auch nach dem 2. Besuch nicht bestätigen.
Morgen geht es nach Kanaan, so die Straßen es denn erlauben. :dry:
Es wird ein paar Tage dauern, bis ich mich wieder melde.
Eine schöne Woche wünschen wir euch allen.
Letzte Änderung: 15 Apr 2018 21:02 von Graskop.
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18 Apr 2018 18:26 #519043
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16.04.2018
Lüderitz-Kanaan

Um halb 9 machen wir uns auf den Weg zur Kanaan-Farm. Es geht zurück auf der wunderschönen Strecke von Lüderitz nach Aus.
Am Bahnhof Grasplatz begann die Diamantengeschichte von Kolmannskuppe. Hier halten wir kurz.


Bei den Wildpferden legen wir eine längere Pause ein. 3 von Ihnen kommen auf uns zu und laufen dann kaum 5 Meter entfernt an uns vorbei.



Nach dem üblichen Tankstop in Aus biegen wir erst auf die C13 und dann auf die D707 ein.




Beide Strassen überraschen mich mit ihrem guten Zustand.
Überall sprießt zartes Grün.




Auf den letzten 10 Kilometern vor der Einfahrt zur Kanaan-Farm sind die Spuren des gestrigen Starkregens sichtbar.
Trotzdem lässt es sich gut fahren und so sind wir bereits um 13 Uhr an unserer Campsite für die nächsten 2 Nächte angelangt.

Als ich den vielen Regen von Gestern anspreche antwortet das Mädel an der Rezeption mit einem breiten Grinsen, dass Gestern 40mm gefallen wären. Das ist in etwa so viel wie im gesamten letzten Jahr.

Die Farm hat 8 Campsites, jede mit eigener Außendusche, WC und Spüle. 3 sind heut nur belegt. Hier lässt es sich aushalten. Die Aussicht ist wunderschön.





17.04.18
Kanaan

Im schönsten Morgenlicht lauf ich ein wenig herum und knipse die Campsite.


Alle 8 liegen in einer Reihe, jeweils 15m auseinander und durch Sichtschutz getrennt.
Nachdem wir an der Rezeption kurz Netz hatten und die nächsten 2 Nächte auf der Duwiseb-Farm gebucht haben, lehnen wir uns entspannt zurück und beobachten die Dünen und die Berge. Ihr wundert euch darüber? Nun, andere beobachten um die Mittagszeit stundenlang Löwen. Ist dasselbe. Weder Berge noch Dünen oder Löwen bewegen sich um diese Zeit.

Mehr gibt es heut nicht zu berichten. Da jetzt aber schon des Öfteren Fragen zum Auto kamen,
hier ein paar Worte zum Camper NAVI 4WD. Ich bin aber weder Auto, noch Camping Fachmann.
Das Grundkonzept halte ich für gelungen. Wenn man auf Komfort auch beim Campen steht und trotzdem nicht nur geteerte Straßen fahren will ist die Kiste toll.
Außen und Innen jeweils 2 Gasflammen. WC und Handwaschbecken für den Notfall.
Ramona hat mit einigem taktischen Geschick den Inhalt von 2 Reisetaschen (je 22 Kilo) in den Schränken verstaut. Die leeren Taschen passen hinter die Rücksitze.
Das Bett ist recht groß.
Das Hubdach ist Fluch und Segen zugleich.
Bei Sonne zieht die Wärme sofort ab. Es bleibt im Auto erträglich.
Bei Regen regnet es halt rein. Schuld ist meiner Meinung nach die Nahtstelle, wo das Hubdach in das normale Dach nachträglich eingepasst wurde. Diese Silikonfuge kann bei der Beanspruchung auf Gravel nicht dauerhaft dicht sein.
Wir hatten jetzt 3x in der Nacht starken Regen. Jedes mal fingen wir so 4 bis 5 Müslischüsseln voll Wasser auf. In Nossob regnete es leicht. Da blieb unsere Inneneinrichtung verschont, aber wir hörten die Tropfen. Ich denke, es läuft in die Wände des Campers. Unser Aufbau scheint relativ neu, man sieht aber wie am Dach schon mit Silikon, oder bestenfalls Sika-Flex nachgefriemelt wurde.
Meine Vermutung: Bald wird es in den Ecken anfangen zu schimmeln und dann viel Spaß!
Weiterer Nachteil ist der kleine Tank. Achtung! Das Auto hat keinen Doppeltank wie uns der sowieso recht ahnungslose Übergabeheini erzählen wollte. Man kriegt auch nirgends einen Kanister oder 2. Reservereifen unter.
Hier noch ein paar Bildchen:











Fazit: Das Auto ist nur was für Light-Camper wie mich. Moremi oder Kaoke-Feld sind mit der Kiste ein No-Go!! Aber das wussten wir vorher.
Letzte Änderung: 19 Apr 2018 14:04 von Graskop.
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19 Apr 2018 13:54 #519105
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18.04.2018
Kanaan-Duwiseb

Am Morgen genießen wir noch ein wenig die tolle Aussicht. Endlich würdigt auch mal jemand meine Vogeltränke.


Unsere einzigen Nachbarn sind früh verschwunden und so haben wir diesen Ort ganz für uns allein. Heute liegen nur knapp 1,5 Stunden Fahrzeit vor uns, denn die nächsten 2 Nächte haben wir Gestern auf Farm Duwiseb reserviert.
Unsere Pad ist wieder gesäumt von gelben Blumen.


In Betta wird getankt und 30min später stehen wir auf unserer Campsite gleich neben dem Schloss. Die ist ganz nett. Etwas störend ist aber das Geräusch des Generators vom Castle.




Den Abend verbringen wir bei einem köstlichen Dinner und netten Gesprächen mit anderen Gästen und dem Farmbesitzer.
Der erzählt, dass seine beiden Kinder jetzt in England leben. Sie haben nach der Ausbildung
hier keine Jobs gefunden, auf Grund ihrer weißen Hautfarbe…
Die namibische Ausbildung wird aber in den Commonwealth-Staaten anerkannt und so wandern auch hier viele Fachkräfte nach England und Australien aus.

19.04.2018
Duwiseb


Heute Vormittag besuchen wir das Castle. Es sind gerade mal 300 m Fußweg von unserer Campsite. Warum das jetzt ein nationales Denkmal ist erschließt sich mir nicht. Meiner Meinung nach haben weder Geschichte noch Baustil etwas mit Namibia zu tun.










Nach dem tollen Dinner Gestern wollen wir :whistle: heut vegetarisch grillen sagt mein Schatz.
Na gut, zur Not kann ich ja noch `n Piepmatz mit auf den Grill hauen. :evil: Hier ist meine Vogeltränke nämlich gut besucht.




Letzte Änderung: 23 Apr 2018 18:40 von Graskop.
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