THEMA: "Wir halten nur für Vögel" - NAM/BOT August 2017
27 Sep 2017 19:11 #490695
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15. August 2017: Ein ruhiger Tag in Savuti - Teil 2 (der Rest des Tages)

In der Mittagspause packt Uwe das SAT-Phone aus, damit Matthias bei Savanna anrufen kann. Wir wollen uns doch vergewissern, ob das so okay ist mit der einen Blattfeder weniger – und schließlich wollen wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir uns nicht gemeldet haben. :blush:

Der Fachmann am anderen Ende der Leitung meint, wir sollten uns jemand suchen, der uns die gebrochene Feder ausbaut und dann sollen wir einfach weiterfahren. Okay, dann ist ja alles klar – den Ausbau haben die Jungs ja schon erledigt – was für ein gutes Gefühl, alles richtig gemacht zu haben! :)

Hier auf unserer Campsite habe ich endlich Muse, den Bradfield’s Hornbill zu fotografieren – er und seine Freunde sind sehr interessiert an uns, bzw. unserem Essen und wir müssen aufpassen, dass sie sich nichts vom Tisch schnappen.





Savuti ist ja generell bekannt für spannende, um nicht zu sagen gefährliche Tiersichtungen auf den Campsites – es gibt das eine oder andere Video dazu B) . Auch Ruth und Uwe haben hier ein aufregendes Erlebnis – während sie nichtsahnend auf ihren Campingstühlen sitzen und ihre wertvolle Kamera auf dem Tisch liegt, zieht im Hintergrund eine Giraffe vorbei. Ja, Ihr lest richtig – eine ausgewachsene Giraffe! :ohmy:



Kurz überlegen sie, ob es nicht besser wäre, sich ins Fahrzeug zurück zu ziehen. Da sie sich aber im Vorfeld genau erkundigt haben, wie man sich bei einer solchen Tiersichtung verhält, beschließen sie, das Ding knallhart durchzuziehen :woohoo: ! Okay, Ruth nimmt mal vorsichtshalber die Füße vom Boden, aber trotzdem…. :blink: Ich packe meinen ganzen Mut zusammen und fotografiere das Ganze auch noch! Uff, uns zittern zwar im Nachhinein die Knie, aber alles gut gegangen….. :) (und ich verrate auch nicht, was wir in der Hose hatten :silly: B) :P :whistle: )

So vor uns hinblödelnd verbringen wir die Mittagszeit und schauen nebenher bei Neuankömmlingen, die auf der Suche nach ihrer Campsite sind, genau hin. Während der Planungsphase unserer Reise haben Peter (granato75) und ich festgestellt, dass wir in Botswana an einige Stellen zur selben Zeit sein werden. Er ist mit seiner eigenen sowie mit einer befreundeten Familie unterwegs, eigentlich fahren sie schon längere Zeit quasi hinter uns her. Noch tauchen sie aber nicht auf.

Gegen 15 Uhr raffen wir uns zu einem weiteren Gamedrive auf – zuerst treffen wir auf die obligatorischen Elefanten. Da sich in ihrer Nähe ein Coucal aufhält, bleibt Matthias sogar stehen und ich kann einen der grauen Riesen bei der Körperpflege beobachten.






Dann kommt ein Funkspruch von Ruth: „Bele, komm Wunschliste abhaken!“ Sie lotst uns zu einem Baum, in dem angeblich ein Milchuhu auf seinem Nest sitzt.

Ganz ehrlich – wie sie den entdeckt hat wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben :unsure: ! Hier die Situation – natürlich mit perfektem Gegenlicht:



Habt Ihr es selbst entdeckt oder soll ich helfen? Das Nest befindet sich in dem waagrechten Ast, der nach rechts weggeht. Die Eule denkt natürlich nicht im Traum daran, mal aufzustehen und sich in voller Größe zu zeigen. So bleiben mir von meiner Wunschsichtung nur diese Fotos – wenn man ein positiv denkender Mensch ist, kann man/frau sich zumindest daran erfreuen, dass a) die rosa Augenlider zu erkennen sind und es b) in absehbarer Zeit wohl noch mehr Milchuhus geben wird ;) .





Leider kann ich, nachdem ich lange mit mir gerungen habe, auf meiner Wunschliste hinter „Verreaux's Eagle-Owl“ nur einen halben Haken (für Uwe: „Hacken“ B) ) machen - mehr gibt diese Sichtung nicht her…. :dry:

Das Swainson's Spurfowl zeigt sich da etwas kooperativer



Ein paar Giraffen ziehen vorbei





Und dann gibt es auf meiner Speicherkarte eine Lücke von mindestens einer Stunde. War das als wir der Sichtung von Ruth und Uwe hinterhergefahren sind? Oder als wir rauf und runter im trockenen Channel gecruised sind? Keine Ahnung – ich weiß nur noch, dass ich von dem Nachmittag nicht gerade geflashed war :sick: .

Immerhin ist das Wetter weiterhin ein Traum, klare Luft und kräftige Farben – und daher macht das Fotografieren auch bei eher alltäglichen Motiven Spaß.

Helmeted Guineafowl





Southern Pied Babbler





Elefant (wäre hatte es gedacht ;) )



Golden-breasted bunting (Erstsichtung für mich – daher darf er auch unscharf in den Bericht)



Ein prächtiger Kudubulle (Kudu geht immer)



Den Sonnenuntergang verbringen wir zuerst bei einem Elefanten am Wasserloch,




dann schauen wir nochmal bei Eulens vorbei. Aber nichts zu machen – außer dem hübschen Profil ist nichts zu erkennen. Immerhin gibt der Baum eine schöne Kulisse ab…





Zurück auf der Campsite bekommen wir Besuch – die Granatos aus Wien haben uns gefunden, wie schön :) ! Ab jetzt werden wir uns immer mal wieder begegnen – übrigens kennen die beiden wiederum Freunde von den Muckels, mit denen diese schon in Afrika unterwegs waren. Die Welt ist klein…. ;)

Die letzte Sichtung des Tages ist ein Vogel, den ich nur suboptimal erwische :sick: , obwohl Ruth den perfekten Beleuchter spielt (ich verspreche euch, es wir von meinen Mitreisenden noch bessere Fotos geben – genau aus diesem Grunde habe ich ja als erste mit dem Berichten begonnen – so wird es immer eine Steigerung geben B) ).

Wer weiß, was es ist?




Morgen machen wir uns auf den Weg nach Khwai - ich freue mich jetzt schon :) !
Letzte Änderung: 27 Sep 2017 21:56 von Champagner.
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30 Sep 2017 11:08 #490975
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So, da ich mit meinem Husten eh nur blöd rumsitzen kann, schreib' ich schnell mal weiter:


16. August 2017: Von Savuti zur Khwai Community Campsite Magotho

Wir verlassen die Savuti Campsite früh am Morgen - der Southern Pied Babbler genießt genau so wie ich die ersten Sonnenstrahlen.



Auch heute wählen wir nicht den direkten Weg für die Weiterfahrt, sondern fahren noch ein bisschen hin und her und treffen mehrere Riesentrappen (auch wenn das auf den Fotos dieselbe ist ;) ), friedlich mit Impalas zusammenstehend – das Ganze bei tollem Licht.





Wir entscheiden uns für die Marshroad, eigentlich wollten wir noch fragen, welche besser ist, haben es aber irgendwie verpasst. Es ist auf jeden Fall ein ziemliches Gerumpel :S , wie schon gestern, als wir hier auf Game Drive unterwegs waren. Auch weiter südlich wird es nicht besser - dafür sitzt endlich mal ein Tawny Eagle schön frei:






Auch sonst gibt es zum Glück im Halbstundentakt immer mal was zu fotografieren

Diese kleinen Vögelchen veranstalten ein herrliches Konzert – Matthias, ich hab‘ mir nicht gemerkt, was du damals gesagt hast, aber ich versuch’s mal: ist das ein Rattling Cisticola/Rotscheitelzistensänger?







Die krieg ich selber hin – kopflose Gnus :P



An diesem von Zwergmangusten besiedelten Termitenhügel halten wir uns eine ganze Weile auf – wir hatten die Info über Funk von Ruth und Uwe erhalten, aber als wir dort ankommen sind die Tierchen natürlich nicht zu sehen (auf dem Foto schon ;) ).



Es ist aber witzig zu beobachten, wie nach einiger Zeit dann immer mal wieder ein Köpfchen auftaucht und irgendwann endlich mehrere Mangusten zu sehen sind.







Dieses kleine Kerlchen mit dem Heiligenschein ist ein Hirtenregenpfeifer/Kittlitz’s Plover – hatten wir noch nicht (und hätte ich auch bis heute nicht, wenn Matthias mich nicht drauf aufmerksam gemacht hätte :whistle: ).



Nachdem wir ja schon öfters die Nachtflughühner/ Double-banded Sandgrouse gesehen haben, hier nun Frau und Herr Fleckenhuhn / Burchell’s Sandgrouse.







Weißwangenlerchen/Chestnut-backed Sparrowlarks sind auch wieder unterwegs (hatte ihn allerdings im anderen Kapitel falsch bezeichnet, das hab' ich jetzt korrigiert :blush: ):



Leider ziemlich weit entfernt wippt ein Gleitaar/Black-shouldered Kite in den obersten Zweigen hin und her.



Leider auch weit weg und vor allem klein und schnell – der Weißbauch-Nektarvogel/White-bellied Sunbird





Junger Kampfadler/Juvenile Martial Eagle



Die weiten Ebenen der Mababe Depression, erstaunlich, dass hier immer noch Wasser für das Schlammbad der Elefanten zu finden ist.





Oh, der Arme – er hat seinen Schwanz vermutlich an einen Löwen oder Leoparden verloren.



Bei dieser Sichtung ärgere ich mich über mich, weil ich den Adler ewig nicht richtig sehe. Dann bekomme ich auch noch erst durch ihren Abflug mit, dass es sogar zwei waren :ohmy: . Dieser hier ist wohl gerade in der Mauser.



Die Fahrt zieht sich und wir sind froh, als wir endlich am Mababe Gate ankommen. Nun ist es nicht mehr weit bis Khwai. Ich teste angesichts des Funkmastes spaßeshalber, ob ich Handyempfang habe – aber da geht gar nichts. Heute ist nämlich der Tag, an dem das Smartphone, das ich für Face (Baefesia Sango) aus Deutschland mitgebracht habe, übergeben werden soll – und so ganz klar ist noch nicht, wie das funktionieren wird, auf jeden Fall sollte ich ihn irgendwie telefonisch erreichen. Naja, schaunmermal :blink: :unsure: .

Wir verpassen die erste Abfahrt zur Community Campsite, was aber nicht schlimm ist, weil wir so gleich einen kleinen Drive durch die Gegend machen und zuerst an den Campsites mit den hohen Nummern vorbeikommen, die nicht so nahe am Wasser liegen. Diteko hatte mir im April, als wir hier 3 Tage lang zugange waren, empfohlen, einfach unter einen schönen Baum zu stehen, falls wir keinen freien Platz mehr bekommen. Denn bei der Buchung wird einem kein Platz zugewiesen – wer zuerst kommt mahlt zuerst. Und falls es dadurch Ärger geben sollte, solle ich einen Gruß von ihm ausrichten, hier würden ihn alle kennen. Nette Idee :lol: – aber ich bin trotzdem froh, dass wir diesen Ratschlag nicht annehmen müssen. Als wir unten am Wasser ankommen ist gleich der erste Platz frei. Zumindest sieht es aus wie eine Campsite – eine Nummer suchen wir allerdings vergeblich, alle anderen Plätze, an denen wir vorbeikamen, hatten eine solche.

Egal – ich bin mir ziemlich sicher, dass es die Nummer 4 ist, zumindest habe ich den Plan so im Kopf. Kaum sind wir ausgestiegen, werden wir auch schon khwai-typisch begrüsst - zwei Elefanten ziehen jenseits des Flusses entlang.





Und schon ist es wieder um mich geschehen: hier fühle ich mich immer auf eine ganz sonderbare Weise zuhause. Vielleicht wurde ich in einem früheren Leben in Mabele geboren und bin später nach Khwai Village gezogen? Oder ich war hier mal selber als Elefant (ganz sicher nicht als Hippo :P ) unterwegs :unsure: ?

Keine Ahnung, aber eines weiß ich: die Khwai-Region ist für mich eine der schönsten Gegenden auf der Erde! Und ich bin überglücklich, schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hier sein zu dürfen! :kiss:

Jetzt muss heute nur noch diese Sache mit der Smartphone-Übergabe klappen - morgen fahren wir ja schon weiter...... :blush: :S
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01 Okt 2017 21:38 #491133
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16. August 2017: Khwai Concession und das Wiedersehen mit Face


Das sag noch einer, wir schaffen es nicht pünktlich mittags auf der Campsite zu sein :whistle: : auf dem Foto unten ist es exakt 13 Uhr :) !

Allerdings müssen wir unseren Platz erstmal ein bisschen aufräumen – leider bewirkt die Tatsache fehlender Ablutions auf den Community Campsites, dass die Leute Abfälle und vor allem Toilettenpapier sowie erschreckenderweise z.T. auch ihre Ausscheidungen ziemlich offensichtlich hinterlassen :sick: . Kontrolliert wird wohl auch nicht sonderlich oft.



Wir vespern anschließend gemütlich (der Büffel hat übrigens lecker geschmeckt B) ) und genießen es, nebenher die Tiere am Khwai River und auf unserem Platz beobachten zu können.



Lustig, wie Goliath misstrauisch zu David hinabblickt :)



Es gibt die Dickhäuter in groß und klein, dunkel- und hellgrau ;)




Uwe packt nach dem Essen das SAT-Phone aus, damit ich Face (Baefesia Sango, mein Guide 2012 im Sango Camp, mit dem ich die letzten 5 Jahre immer in Kontakt geblieben war ) zwecks Handyübergabe anrufen kann. Mit dem Smartphone lief das folgendermaßen: Face hatte vor einem Jahr, als ich ihm von unseren Buchungen in Botswana erzählt habe, angeboten, dass wir ihn als Guide für einen Tag in der Concession „buchen“ können, falls er vor Ort ist. Irgendwann vor unserer Abreise hat sich dann aber herausgestellt, dass er selber mit Gästen unterwegs sein wird. Damit ich trotzdem ein bisschen von seinem Wissen profitiere, hat er mir vorab inkl. GPS-Daten erklärt, wo wir den Wilddog- und den Hyänenbau finden. Ich habe im Gegenzug so nebenbei gefragt, ob er irgendwas aus Deutschland brauche, was ich dann in Khwai Village für ihn deponieren könnte - dabei dachte ich an irgendwelche VfB-Fanartikel (er ist tatsächlich immer noch ein treuer Anhänger von ihnen).

Huch :unsure: – sofort kam er mit der Bitte ums Eck, ihm ein Smartphone mitzubringen, da dies in D viel günstiger und einfacher zu besorgen sei - und hatte auch konkrete Vorstellungen in Sachen Marke und Preis dazu. Hmmm…… da kenn ich mich ja gar nicht aus, hab aber dann durch nette Tipps hier vor Ort ein sehr günstiges „Gebrauchtes“ gefunden, das aber eigentlich neu, da ein Doppelkauf war. Der Preis war für Face okay und schwupp hatte ich es gekauft.

Mittlerweile hatten wir auch unsere Reisedaten genau abgeglichen und es stellte sich heraus, dass er von Süden kommt und am 15. und 16.8. mit Gästen auch in Khwai ist. Also vereinbarten wir, dass ich ihn anrufe, sobald wir wissen, auf welcher Campsite wir sind, damit er abends schnell vorbeikommen kann.

Gesagt – getan, aber ganz ehrlich habe ich schon ein bisschen befürchtet, dass das Ganze in die Hose geht, ich ihn nicht erreiche, oder er das Geld nicht hat oder oder oder…. :blush: Von wegen – nach dem ersten Klingeln habe ich ihn an der Strippe! Da wir ja leider keine Campsitenummer haben erkläre ich ihm, wo wir etwa zu finden sind – jaja, er könne es sich vorstellen. Und er käme gleich vorbei, wir sollen uns nicht von der Stelle rühren! Ähhhm, wir wollen aber auf Game Drive demnächst :ohmy: . Kein Problem – wir sollen auf jeden Fall auf ihn warten, er hätte seine Gäste seinem Bruder Judge (der älteste, der damals Manager im Sango Camp war) „untergejubelt“ und würde heute Nachmittag mit uns durch die Concession fahren. Und tschüss!

Huch :blink: – das ist mir jetzt ein bisschen unangenehm – denn es ist ja mit meinen Mitreisenden so nicht abgesprochen – und überhaupt, „ich komme gleich“ kann in Afrika alles Mögliche zwischen „halbe Stunde“ und „morgen“ heißen :woohoo: . Und habe ich das Ganze überhaupt richtig verstanden? So eine SAT-Phone-Verbindung ist nicht ganz störungsfrei…. :huh:

Da es eh noch recht früh ist, nutzen wir die Warterei zum Fotografieren und einfach nur Schauen – eigentlich könnte man hier auf diesem Platz direkt am Wasser stundenlang nur beobachten.....





.....und beobachtet werden ;)





An Elefanten mangelt am Khwai River wahrlich nicht:









Es macht Spaß, den Tieren in dieser herrlichen Landschaft so nahe zu sein!







Nach etwa einer halben Stunde hören wir Motorengeräusche und kurze Zeit später biegt ein Auto mit botswanischem Kennzeichen auf unseren Platz ein! Mensch, da habe ich Face echt unterschätzt :blush: – er ist pünktlich :) !


(Ein Selfie, das später mit seinem neuen Smartphone entstanden ist – ich habe tatsächlich keinerlei Menschenfotos an diesem Nachmittag gemacht!)

Nach einer freudigen Begrüßung wird Geld gegen Smartphone getauscht, Face küsst sein neues Handy :kiss: und ich bin nun Pula-Millionärin :lol: (okay, etwas übertrieben, aber ich habe die Tasche voller Scheine!). Also alles gut!

Auch die Sache mit dem Game-Drive war ernst gemeint – er erklärt wortreich, wie und wo er seine Gäste versorgt hat, Byst, sein anderer Bruder, ist wohl auch wieder mit im Spiel und kümmert sich mit Judge zusammen um sie (ob das nun alles so gestimmt hat, weiß ich nicht :unsure: , ist ja aber auch egal).

Dann kommt die Frage, ob wir zeitlich irgendwie eingeschränkt wären (nein, wir haben nichts mehr vor heute Abend :whistle: ) und mit welchen/welchem Auto wir fahren. Da seiner nicht mehr viel Benzin hat und außerdem zu dritt hinten vielleicht nicht so doll ist, entscheiden wir nach einigem Hin und Her, dass ich bei uns auf der Rück“bank“, die es nicht gibt B) , sitze - Ruth und Uwe folgen in ihrem Fahrzeug.

Alles nicht ganz optimal, aber eben afrikanisch – allerdings bin ich wirklich hin und hergerissen :dry: . Ich freue mich auf der einen Seite total, mit Face durch die Concession fahren zu können - schließlich ist er es, der mir 2012 durch seine faszinierende Art des Guidings, durch seine vielen mitreißenden Erzählungen und seine spürbare Liebe zu seiner Heimat den Khwai-Virus eingepflanzt hat :kiss: .

Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob die anderen diese Begeisterung teilen - und dass die Muckels hinter uns herfahren müssen, ist auch irgendwie blöd für sie :( .

Oje, hoffentlich wird das nicht ein Reinfall.... :blush:
Letzte Änderung: 02 Okt 2017 14:36 von Champagner.
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03 Okt 2017 12:26 #491248
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16. August 2017: Ein Game-Drive der etwas anderen Art in der Khwai Concession

Also dann – los geht’s! Zuerst fahren wir immer am Ufer des Khwai Rivers entlang und sehen gleich mal ein hübsches Paar Wattled Cranes ganz nahe und entspannt.





Face weiß nicht so genau, wie viel Afrikaerfahrung meine Mitreisenden haben und spult das übliche Programm ab – und da wir Ruth und Uwe versprochen haben, dass wir sie per Funk über das, was bei uns gesprochen wird, informieren, sind sie wohl etwas verwirrt, als wir „Das auf der andern Uferseite ist ein Waterbuck“ ,



„Links seht Ihr drei Elefantenbullen“



und ähnlich Wissenswertes durchgeben :lol: .

Bald kommen wir an die Stelle, die Ihr schon aus Sabine Applegreens Bericht kennt: der tote Elefant im Wasser.



Hier wimmelt es von Krokodilen (Matte, Ihr habt sie gezählt meine ich mich zu erinnern?) und vom Elefanten ist entsprechend wenig noch übrig.



Face erklärt uns, dass dieser Yellow-billed Stork nicht etwa lebensmüde ist, sondern davon profitiert, dass das Croc die Fische aufmischt.




Wir verlassen das Ufer, Face möchte schnell in Richtung Transitroad kommen, weil er uns den Wilddog-Bau zeigen will. Dabei kommen wir an einem See vorbei, den ich meine aus 2013 zu kennen.
Dort gibt es diverse Wasservögel (auch wieder in Kombination mit Krokodil)



Besondern angetan hat es mir der African Spoonbill/Löffler. Durch seine ständigen abrupten Richtungsänderungen beim Fischen wird man beim Fotografieren zwar fast verrückt :blink:



aber seine Farben sind schon etwas ganz Besonderes (ja, ich weiß, Uwe, ich könnte ein oder zwei Fotos weglassen ;) - mach ich aber nicht!)






Nun müssen wir ein Stück auf der breiten Gravelroad fahren, bis wir auf den schmalen Weg in den dichten Mopanebusch zum Bau der Wildhunde abbiegen. Am Ziel angelangt liegt auch tatsächlich einer der Herrschaften schläfrig im Schatten.



Ansonsten wird das Bild aber vor allem durch Fahrzeuge geprägt, die auf engem Raum versuchen, die beste Sicht auf die Location zu bekommen. Ruth und Uwe hinter uns sind not amused, sie sehen noch weniger als wir. Die kleinen Wildhunde kann man eh nur schemenhaft im Busch ausmachen (die Fotos extra für euch, Muckels, damit Ihr seht, dass wir auch kaum was gesehen haben).





Kurz nachdem wir ankommen, trifft auch das Rudel ein. Face ist völlig hin und weg davon, wie sie sich voller Freude begrüßen und meint, im nächsten Leben würde er gerne ein Wildhund sein :woohoo: :laugh: .



Diese große Liebe und Fürsorge füreinander, die in so einem Rudel herrscht sei für ihn etwas vom Schönsten, was es in der Tierwelt gäbe.



Als dieser hier direkt vor uns einen Haufen in den Sand setzt, ist es ihm schon fast peinlich und meint, okay, das wäre jetzt natürlich kein gutes Benehmen - man hat schon das Gefühl, dass er irgendwie bereits zur Familie gehört B) .

Wir sprechen kurz über seine damalige Tätigkeit in der Wildhundeforschung bei Botswana Predator Conservation Trust (www.bpctrust.org/about-us), die ihn sehr geprägt hat. Er und drei andere Praktikanten (oder so etwas in der Art), wurden eingestellt, um bei Forschungsarbeiten rund um die 4 Raubtiere Löwe, Leopard, Gepard und Wildhund mitzuarbeiten – er wurde dem Projekt "African Wild Dog" zugeteilt.

Zurück ins Hier und Jetzt – das Rudel ist natürlich nicht nur zum Schmusen gekommen, sondern sie haben Beute dabei, die bereits gefressen ist um dann für die Fütterung der Puppies wieder herausgewürgt zu werden. Leider ist das Glück nicht auf unserer Seite, die Mutter führt die Kleinen von uns weg zu einer Stelle, die uneinsehbar ist, weil dort bereits ein anderes Fahrzeug steht. Rangieren ist in diesem dichten Busch so gut wie unmöglich. Face ist sehr unglücklich und murmelt nur immer: "Oh no, what is she doing "– und fleht sie an: "come on, bring them over here", aber ausnahmsweise funktioniert die Gedankenübertragung zwischen ihm und den Tieren mal nicht :( . So können wir nur ein kurzes Gewusel erkennen und die Kleinen schnell durchzählen, es sind mindestens 10 Stück, Matte, hattet Ihr 11 oder 12 gezählt? Übrigens ist Face der Meinung, dass es genau das Rudel ist, das ich mit meinen Jungs und Lilith im April bei der Zeugung der Welpen gesehen habe - ich hatte ihm die Fotos geschickt zum Vergleich. Ich werde aber, wenn mir mal ganz langweilig ist, versuchen das noch zu verifizieren B) !



Von hinten kommt ein verständlicherweise mal nicht gutgelaunter Funkspruch :S – Muckels sehen nichts und sind zudem total eingekeilt. Bei mir regt sich schon wieder das schlechte Gewissen, klar hat Face es gut gemeint und will uns so viel wie möglich zeigen, aber alleine hätten Ruth und Uwe und auch wir, obwohl wir etwas mehr gesehen haben, die Zeit vielleicht besser nutzen können. :blush: Also nichts wie weg hier – was bei den vielen Fahrzeugen erstmal gar nicht so einfach ist.

Zu der Tatsache, dass es in der Khwai-Concession sehr voll ist, werde ich spätestens am Ende des Berichtes im Fazit noch etwas schreiben, ich möchte zuerst die Reise fertig machen, sonst ist das alles so zerstückelt.

Wir fahren nun die Strecke Richtung Khwai Village und machen einen Stopp mit Blick auf die Saguni Lagoon, wo das gleichnamige Camp gebaut wird.



Manager wird nach heutigem Stand Judge, der Bruder von Face sein, er selbst wird wohl als Guide arbeiten, möchte aber nebenher weiter sein eigenes Business als selbstständiger Mobile Safari-Unternehmer aufbauen. Viel Glück – das versuchen ja so viele….. :unsure:

Face lotst uns dann durch die beste Stelle der bekannten Wasserdurchfahrt bei Khwai, damit wir morgen alleine auch gut durchkommen.
Vorbei an schöner Wasserlandschaft



erreichen wir um 17 Uhr die relativ neue Holzbrücke, über die wir schon an Ostern gefahren sind. Leider versäume ich auch heute, ein Foto davon zu machen und ich kann mich mit meinem schlechten Orientierungsvermögen auch nicht daran erinnern, wo genau sie ist. Zu beiden Punkten hoffe ich auf Input meiner Mitreisenden :) !

Was ich noch genau weiß: die Brücke ist sehr schmal und schon an Ostern musste Diteko Maßarbeit leisten, um durchzukommen. Face ist das zu doof – er entscheidet nach kurzem Betrachten und Abwägen der Situation: wir fahren nicht über die Brücke, wir fahren durchs Wasser.



Gesagt – getan – und Uwe bleibt nichts anderes übrig als uns zu folgen! (noch ein Miniclip der Szene).



Alles schlussendlich halb so wild – nur wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies nur der Auftakt zu einer der verrücktesten Fahrten unserer Reise ist :woohoo: !

Zuerst geht’s aber zu einem Löwenmähnen, den Face uns mehr oder weniger versprochen hatte (auch hier schlägt natürlich wieder der Lodgeguide in ihm durch, der seinen Kunden - die wir ja aber gar nicht sind, er guided uns ja auf rein freundschaftlicher Basis und als Dankeschön fürs Handybesorgen - möglichst viele Highlights zeigen will.)



Dass ein Löwe, der vollgefressen und offensichtlich auch verletzt und eventuell krank im Gras liegt und dabei von vielen Leuten aus mehreren Game-Drive-Fahrzeugen begafft wird, nicht unser Ding ist, kapiert er zum Glück schnell und wir fahren bald weiter. Er erzählt uns später, als wir einen kurzen Stopp für ein Kaltgetränk + Chips machen, die Geschichte dieses Löwen und warum er – außer dass er ihn uns zeigen wollte – dort vorbeigefahren ist.

Der Kater hatte sich zwei (?) Tage zuvor bei einer Büffeljagd schwere Verletzungen zugezogen, unter anderem hat er allem Anschein nach ein Auge verloren (das rechte) und steht daher unter Beobachtung der ortsansässigen Guides. Face ist bereits im Kontakt mit dem Tierarzt in Maun, der in den nächsten Tagen kommen will, um sich selbst ein Bild zu machen.

Ich habe übrigens im Nachgang mit Face darüber gechattet, warum eingegriffen wird – ich hatte im Kopf, dass der Natur ihren Lauf gelassen wird, so hart das auch ist – nur bei Verletzungen durch Menschenhand nicht. Nein, bei Tieren, die unter Artenschutz stehen und deren Rückgang durch menschliches Handeln (Jagd, Zerstörung der Lebensräume usw.) bedingt sei, würde u.U. auch bei natürlichen Verletzungen eingegriffen. Die Ranger und Guides informieren die zuständige Behörde und dann wird die Situation abgewogen und das Tier gegebenenfalls vom Arzt betäubt und behandelt. Dies gelte übrigens nicht nur für die Concession, sondern auch für das Moremi RG .

"The Wildlife in the area is supposed to be protected by any human being. For Self-drives, they take photos and report to the guides or Wildlife Wardens. The Guides also report to the Wardens for approval before the Vet darts animals
The same thing happens in the National Parks and Game Reserves. We are allowed to treat animals in the Parks regardless of the course but depending on the situation.
"

Natürlich ist das Ganze auch verquickt mit ökonomische Interessen (es wird später am Abend noch eine Bemerkung dazu geben) – der Wildtierbestand, vor allem natürlich die Hauptattraktionen Raubkatze und Co., stellen hier einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor da. Die Khwai-People haben keine Nutztiere, die Jagd ist verboten – sie leben daher hauptsächlich vom Tourismus, dies hat Face mir auch so bestätigt.
"In Khwai we have zero livestock, Khwai people make living predominantly from tourism."

Gerade Mähnenlöwen sind in der Gegend wohl ein heikles Thema – es gibt hier nämlich Löwen mit „poor haircut“ – vielleicht erinnert sich jemand an meinen Bericht aus 2012. Dort haben wir einen schütteren Erwachsenen und einige seiner Nachkommen gesehen. Diese sind natürlich nicht so attraktiv für Fototouristen wie gut behaarte Löwen und daher ist man über jeden von den Hübschen froh. Übrigens kein hormonelles Problem (wie bei kastrierten Löwen, die ihre Mähne verlieren) sondern ein genetisches.
Hier mal zwei Fotos aus 2012 ;)





Es gab wohl letztes oder vorletztes Jahr das Problem, dass die Chefin eines großen Löwenrudels hier, in dem auch langmähnige Junglöwen vorhanden waren, auf Grund von altersbedingten Beschwerden das Rudel nicht mehr auf richtige Jagd führen konnte, sondern immer öfter mit ihnen ins Dorf kam, um dort Hunde zu fangen.
Einschub: in Casimodos Bericht war die Rede davon, dass die Khwai-People sich damals so sehr vor Löwen fürchteten – das könnte zeitlich zusammenpassen!
Die Guides baten die Leute, die sich und ihre Hunde natürlich schützen wollten, wenn überhaupt dann die Chefin abzuschießen, dann wäre mit dem Spuk auch ein Ende. Aber nein – sie haben genau so einen schönen Mähnenlöwen geschossen, in dessen Genpool man große Hoffnungen gesetzt hatte!

Übrigens gab es von Face in diesem groben Löwenrudel-Zusammenhang (den genauen weiß ich leider nicht mehr, es ging um einen fremden Löwen, der eine Löwin, die bereits Junge hatte, als Partnerin haben wollte…) auch zufällig eine Erklärung für das Thema „Empfängnisverhütung“, das Ingrid franzicke in ihrem Reisebericht von Mashatu beschäftigt hatte: die Löwin, die nicht trächtig werden will, wird nach dem Geschlechtsakt sofort lange und ausgiebig pinkeln, um möglichst viele der männlichen Samen auszuspülen. Will sie trächtig werden, dann legt sie sich lange auf den Rücken mit nach oben gestreckten Beinen.

Jetzt aber zurück zum aktuellen Löwen. Aus unserer Sicht sieht er nicht nur vollgefressen aus (angeblich hat er einen Zebrariss, was angesichts seiner Verletzung am Auge erstaunlich ist) , sondern er scheint auch richtig krank zu sein, als ob er einen Infekt habe, er wirkt apathisch und pumpt beim Atmen ziemlich stark.
Von Face kam inzwischen aber die gute Nachricht, dass er wohl doch nur völlig vollgefressen und daher müde war. Der Tierarzt hat ihn einige Tage später betäubt und folgendes festgestellt:

"Amazing news! The eye is still there. The Veterinarian came out last Sunday. I was in Maun but I managed to coordinate and linked him with my colleagues and they darted the lion. He says the eye can still see and it's only the eye lid damaged. He fixed the eye lid though."


So, jetzt aber schnell weiter – ach nein, stop – ich hönnte ewig hier stehen und diese schön beleuchteten Elefanten betrachten!



Nix da, es wird bald dunkel und Face will uns noch den Hyänen-Bau zeigen.



Dort ist niemand daheim (abgesehen von Warzenschweinen, die aus den Gängen flüchten, als wir heranfahren)– „zum Glück“ sagen die Muckels später, sie mögen dieses Anfahren von Spots nicht und sind froh, dass der Vorführeffekt klappt B) . Und wieder mein schlechtes Gewissen – mir ist zwar klar, dass Face nur das Beste will, aber die Geschmäcker sind halt verschieden und es wäre schwierig, ihm das so auf die Schnelle zu vermitteln. Ich sitze also nicht nur zwischen Werkzeugkiste und Kühlschrank, sondern auch zwischen zwei Stühlen :unsure: .

Aber der Tag ist eh bald zu Ende, es ist 18 Uhr und die Sonne steht schon ganz tief, als wir zu dieser Elefantenherde kommen.



Matthias und Face meinen in der Ferne gequälte Tierlaute zu hören und wollen der Sache auf den Grund gehen (nichts gefunden – so viel sei schon mal gesagt!). Der Weg dorthin, wo sie etwas gehört haben, führt mitten durch die Elefanten.



Unsereins wäre jetzt stehengeblieben und hätte gewartet, was die Elefanten machen – man will mit denen ja keinen Ärger. Nicht so Face – wir fahren mitten durch die Scheinangriffe der jungen Bullen und er ist dauernd nur am Lachen, winkt den Kerls rechts und links zu und meint, sie sollen sich nicht so aufführen, es sei alles okay :lol: .







Wie gesagt – wir finden nichts, Face hätte uns sicher gerne einen Leopardenriss gezeigt. So sehen wir nur immer wieder Game-Drive-Autos und mit jedem hält Face ein Schwätzle auf Setswana, dabei erklärt er auch immer gleich, dass wir keine Selbstfahrer, sondern seine Gäste sind. Diese sind hier ja bekannterweise bei den Lodgeguides nicht so gerne gesehen – an ihnen verdient man nichts und sie fahren einem dauernd im Weg rum. Face versucht etwas zu differenzieren – er meint, es gäbe durchaus "sodde ond sodde" Selfdriver/Camper, und besonders unbeliebt wären die Südafrikaner, die hier scharenweise einfallen mit Kind Kegel. Und irgendwie wären sie teilweise gar nicht an der Natur interessiert, sondern würden mitten im Busch irgendwelche Ballspiele abhalten und sich ständig daneben benehmen.

Für ihn, so hat er mir mal gesagt, gibt es nicht die Unterscheidung Lodgegäste / Selfdrivers, sondern Touristen, die sich für die Natur interessieren und sie respektieren oder gar lieben – und eben die anderen siehe oben.

Übrigens gibt es auch unter den Lodge-Guides Animositäten, wie er erzählt: es ist hier ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich die Sichtungen teilt. Die Guides einer ganz bestimmten Luxus-Lodge in der Concession würden sich aber nicht daranhalten und wären der Meinung, dass Sichtungen ihnen alleine gehören und daher auch nicht weitergesagt werden. Wir werden es gleich noch miterleben….

Nun bricht die Nacht herein – und das Abenteuer beginnt! Face hat einen Scheinwerfer dabei und leuchtet immer wieder die Bäume ab – auch andere Fahrzeuge sind unterwegs in der Dunkelheit, beängstigend viele. Anscheinend ist ein Leopard in der Nähe – und die erwähnten Guides haben ihn gesehen, geben aber keine Infos raus. Dies wird ausgiebig diskutiert, Face hängt aus dem Fenster und beteiligt sich rege am Gespräch. Nebenher wird kreuz und quer durchs Unterholz gefahren, rangiert und gesucht. :blink: Eine wirre Angelegenheit, die uns natürlich nicht sonderlich gefällt und wir verlassen den Schauplatz auch bald.

Unser Personal Guide erzählt uns, dass sie hier eine ganz entspannte Leopardin haben, die jedes zweite Jahr zwei Junge zu Welt bringt, von denen aber immer nur eines groß wird. Was mit dem anderen passiert wissen sie nicht – es sei ein Rätsel, zumal es seit Jahren nach diesem Muster abläuft. Die Bemerkung von Face, dass sie ein großes Problem hätten, wenn diese entspannte Leopardin nicht mehr wäre, stößt im Nachhinein bei meinen Mitreisenden auf etwas Missfallen, weil das für sie nach Vorführleopardin klingt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: ich verstehe die Leute sehr gut, sie leben vom Tourismus (auch wenn den großen Profit natürlich die Firmen machen, die die Lodges betreiben), die Gäste bleiben vermutlich durchschnittlich max. 2 Nächte hier, in dieser kurzen Zeit will man ihnen viel zeigen, da gute Sichtungen sich natürlich auch aufs Trinkgeld auswirken. Da ist so eine Leopardin Gold wert - und so funktioniert das Spiel! Und klar entspricht es nicht unseren Ansprüchen einer authentischen, selbst gemachten und am besten noch alleinigen Sichtung. Aber man muss es ja nicht mitmachen! Die Tiere sind das Kapital u.a. der Leute vor Ort und es gibt sicher Verwerflicheres…. Viel bedenklicher finde ich persönlich, wie sehr die Fahrzeugdichte hier immer mehr zugenommen hat in den letzten Jahren – aber das ist ein anderes Kapitel und ich werde vermutlich auch ein kleines selbiges dazu schreiben im Fazit.

Kurze Zeit später dann machen wir eine ganz besondere Entdeckung – Face ahnt in diesem Moment sicher nicht, dass er mit dieser für Otto-Normal-Safari-Tourist eher unspektakulären Sichtung einige Herzen in den beiden Fahrzeugen höherschlagen lässt: zuerst sehen wir nur Augen auf dem Boden leuchten, aber dann ist schnell klar: da sitzen zwei (Square-tailed ?) Nightjars.






Ich kann zwar nicht ganz nachvollziehen, was an diesen ängstlich auf den Boden geduckten Tierchen mit den großen Augen so schön sein soll ;) – aber spannend finde ich es natürlich, dass wir das „Opfer“ diverser nächtlicher Walks von Matte und den Muckels nun sogar fotografieren können.

Ab hier sind wir auch ziemlich einsam im Busch unterwegs und unsere Fahrt wird immer mehr zu einem spooky adventure :ohmy: ! Plötzlich halten wir in tiefer Dunkelheit an – vor uns Wasser, nichts als Wasser . Face leuchtet die Oberfläche und die Umgebung ab und überlegt noch, da kommt von hinten der Funkspruch von Uwe: „*Räusper*, äähm, also auf unserem Navi steht hier „very dangerous, impossible to cross“ (oder so ähnlich, Uwe weiß es sicher noch, ich nicht :dry: ). Face kichert und meint: "Haha, Tracks for Africa – let’s cross! " Oweia – will uns da einer zeigen, dass er schlauer als T4A und überhaupt ein toller Kerl ist? :S

Zum Überlegen bleibt keine Zeit, in Sekundenbruchteilen sind wir plötzlich ganz tief unter Wasser, unsere Scheinwerfer sind mit uns untergegangen und leuchten nicht mehr und mir ist klar: Das war’s jetzt :woohoo: ! Wir haben den Hilux mitten in Botswana im Khwai River versenkt! So eine Scheiße (sorry, hier finde ich kein anderes Wort) – und ich bin die Hauptschuldige, weil ich den Kontakt zu Face hergestellt habe :pinch:
.
Aber was ist das? Wir fahren wieder aufwärts und stehen kurze Zeit wohlbehalten auf der anderen Seite der Wasserdurchfahrt im Trockenen! Hurra :) ! Noch sind wir aber nicht fertig - nun sind die Muckels dran – wir starren zurück in die Dunkelheit und ich habe wohl selten etwas Gruseligeres als diesen Landcruisers gesehen, wie er da so in den finsteren Fluten versinkt! Die Scheinwerfer kann man nur noch unscharf als kleine helle Punkte erkennen...... bis sie hell strahlend wieder auftauchen - puh, auch sie haben es also geschafft :) .

So geht dies nun immer weiter – Face fuchtelt vor Wasserfurten mit seinem Scheinwerfer rum, nickt, meint it’s okay und let’s cross! Oh Mann, ob das auf Dauer gut geht? Er will wohl überall durch… :S Dann kommt aber eine Stelle, an der er lange schaut und überlegt, und dann beschließt, dass man hier nicht kreuzen kann! Uff – ab diesem Moment bin ich beruhigt – es scheint ihm nicht darum zu gehen, uns auf Teufel komm raus beeindrucken zu wollen, sondern er scheint tatsächlich zu wissen, was er tut.

Plötzlich springt direkt vor uns ein Hippo von rechts nach links über den Weg – so mitten in der Dunkelheit eine spannende Sache. Immer wieder sehen wir Springhasen, und somit ist zumindest einer von Ruth (oder war es Uwe)‘s Wünschen erfüllt: sie wollte Tiger und Kängurus sehen :lol: .

An einer Stelle halten wir an und steigen sogar aus – YES: ein Milchuhu – und zwar ein ganzer!



Okay, nachts und nicht ganz scharf und das Pink sieht man auch nicht (nachts sind alle Uhus grau ), aber mein halber Haken auf der Wunschliste wird jetzt vervollständigt – in Summe passt das schon!

Während wir so stehen und fotografieren meint Face, er würde Elefanten hören und es wäre besser, wie würden wieder ins Auto einsteigen. Okay, wenn sogar er das meint, dann nichts wie rein – und ich gestehe, es ist das erste Mal, dass ich mich im Busch ein bisschen grusele, so ganz mittendrin im Dunkeln, schon ein komisches Gefühl :huh: .

Die Fahrt durch die finstere Nacht mit dem vielen Wasser geht noch eine ganze Weile – bis wir für mich mit meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn plötzlich und auch völlig überraschend auf unsere Campsite einbiegen! Es ist schon 20 Uhr durch, wir waren jetzt mehr als 5 Stunden zum Teil völlig crazy unterwegs und haben es ohne Schäden überstanden! Beim Anblick von Uwes leicht irrem Grinsen im Gesicht hoffe ich, dass ihm und dem Kind im Manne (wie Matte in seinem Bericht so schön über Uwe bei der Wasserdurchfahrt im Honaib schrieb) zumindest die letzten zwei Stunden gefallen haben und der Tag für ihn und hoffentlich auch für Ruth, denen ja meistens nichts anderes übrigblieb als uns hinterher zu fahren, somit versöhnlich endet! Wie es für Matte im Ganzen war, weiß ich auch nicht so recht (er hat ja irgendwas von "speziell" geschrieben, was alles mögliche heißen kann B) ), aber ich denke, auch ihm hat der letzte Teil in der Finsternis Botswanas recht gut gefallen....

Wir verabschieden uns von Face – er hatte uns zwar schon mittags angeboten, auch noch am nächsten Vormittag ein bisschen mit uns rumzufahren, aber erstens möchten wir ihm nicht noch mehr Zeit stehlen und zweitens wollen wir den nächsten Vormittag etwas freier gestalten und unter uns sein.

Als ich nach einem späten Abendessen im Zelt liege sehe ich, wenn ich die Augen schließe, ständig schwarzes Wasser vor mir……. wie sagte Uwe so schön ;) ? Ab jetzt Wasserdurchfahrten nur noch bei Nacht, alles andere ist für Sissis :P !

Danke Face - dies war sicher eines der eindrücklichsten Erlebnisse – neben dem Oberen Hoarusib :whistle: – das ich auf dieser Reise hatte :ohmy: !
Letzte Änderung: 07 Okt 2017 18:10 von Champagner.
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17. August 2017: Von der Khwai Concession nach Xakanaxa (Moremi) - Teil 1

So, heute mal ein Kapitel fast ohne Text - was will man auch viel sagen: Khwai am Morgen spricht für sich :) Wir sind in knapp 3 Stunden gemütlich von unserer Campsite zum North-Gate gefahren - hier eine kleine Übersicht, was wir dabei gesehen haben. Sicher ist wieder das eine oder andere Foto zu viel dabei B) - aber dafür müsst Ihr ja nichts lesen :P















Wild-Dogs nach missglückter Jagd - die Eulenmuckels können dann mehr davon erzählen ;) !



























Extra für Ruth: Schwanz abgeschnitten :silly:









































Hier entsteht die Saguni Safari Lodge und das Saguni Bush Camp



Endlich mal wieder durchs Wasser fahren B)




Um 10.18 Uhr verlassen wir Khwai - der Abschied tut mir richtig weh :( , und ich bin froh, dass es Sonnenbrillen gibt, denn es fließen ein paar Tränchen :blush: . Aber: wenn alles klappt, dann bin ich in ca. 10 Monaten wieder dort :) !

Letzte Änderung: 04 Okt 2017 21:41 von Champagner.
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06 Okt 2017 18:51 #491592
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Bevor es nun wirklich in das Moremi GR geht, schnell noch ein Nachtrag zu den Wilddogs. Ich hatte je Doro geantwortet, dass ein Wegzug der Hunde von ihrem alten Bau ansteht. Face hatte mir das schon vorab geschrieben und vor Ort nochmals erklärt. Mit die ärgsten Feinde der Welpen sind Parasiten. Sobald ein erwachsener Hund eine Zecke oder ähnliches bei sich entdeckt, verlässt er den Bau, um sich weit entfernt von den Kleinen dort den Parasit zu entfernen. Nach und nach wird aber trotzdem die Gesamtbelastung von Zecken und anderen Saugern im Bau zu hoch, was zu dem erwähnten Umzug in neues, sauberes Terrain führt.


17. August 2017: Fahrt von Khwai nach Xakanaxa (Teil 2) - und noch ein Wiedersehen :)


So, und jetzt fahren wir aber wirklich über die Brücke übern Khwai River.



Wir wählen nicht die kürzeste Strecke Richtung Xakanaxa, sondern nehmen den einen oder anderen Loop mit. Große Herden von Zebras, zum Teil friedlich grasend mit Red Lechwes zusammen erfreuen mein Auge.







Nach der nächsten Kurve steht ein Waterbuck, den wir eine Weile beobachten.



Und dann kommt die Sichtung des Tages! Von Weitem sehe ich das Fahrzeug einer Mobile Safari uns entgegen kommen, den Farben nach könnte es ein Bushways-Landcruiser sein. Ich bitte Matthias langsam zu tun und als sich das Gefährt auf unserer Höhe befindet schaut mich der Bushways-Guide an – und tritt sofort in die Bremsen :woohoo: . Wir verlassen beide unsere Autos, der junge Mann neben dem Guide springt ebenfalls heraus und schon liegen Diteko, Lawrence und ich uns lachend in den Armen! :lol:

Das gibt’s doch nicht – Botswana ist echt ein Dorf. Im April hatte ich ja Face kurz bei einer solchen Gelegenheit mitten auf der Pad getroffen, als ich mit Bushways unterwegs war, und jetzt treffe ich meine beiden Guides von April völlig überraschend! Diteko und ich hatten uns zwar immer mal wieder geschrieben, vor allem in Sachen Zweizwe/Savuti hatten wir uns ausgiebig ausgetauscht, aber unsere Reisedaten hatten wir nicht abgeglichen. Bei meiner Rückkehr fand ich allerdings einen Nachricht von Christina Miebach vor, in der sie mir davon berichtete, dass die Beiden zusammen auf meiner Strecke unterwegs sind… ;)

Ich erzähle kurz, was wir bisher erlebt haben, dass ich Face getroffen habe und ganz wichtig: dass wir in Savuti gecampt haben B) . Dies bringt uns wieder zum Lachen :lol: – was hatten wir uns in dieser Sache gezofft und später dafür umso besser vertragen! Diteko fängt an zu erzählen: "Stell dir vor, neulich waren wir wieder in Zweizwe und rate mal, was wir gesehen haben.... “! Ich unterbreche ihn “Du kannst mir erzählen was du willst von Zweizwe, ich glaubs eh nicht!“ "Doch doch, ein toter Elefant mit zwei Löwen dran, ganz ehrlich….“ B)

So albern wir noch kurz herum, aber alle sind wir ja unterwegs zu einem bestimmten Ziel. Diteko erzählt, dass er gerade nach Magotho fährt und genau die Campsite hätte wie wir im April! Ach, das sind schöne Erinnerungen… :kiss: aber wir müssen weiter, und so verabschieden wir uns – dieses Mal vergesse ich aber nicht wie bei Face, ein Foto von den Beiden zu machen.



Am Dombo Hippo Pool machen wir eine längere Rast, vespern etwas, suchen die Kamera einer älteren Frau aus dem Elsass, die dann aber doch im Auto liegt :whistle: und genießen die Natur.







Es ist wieder tolles Wetter und einiges los hier.











Vor allem die White-faced Ducks haben es mir angetan, ich mag sie ja sowieso und hier fliegen sie immer wieder in unterschiedlichen Gruppe eine Runde über die Lagune (das Flugfoto erspare ich euch ;) !).





Da wir in Xakanaxa zwei Nächte haben machen wir uns auch keinen Stress und zuckeln gemütlich dorthin. Allerdings nervt mich unser Auto – auf der sehr schaukeligen Strecke hier hat es ein neues Geräusch erfunden :angry: – ich meine auch ein Vibrieren unter meinen Füßen zu spüren und mache Matte ganz verrückt mit meinem ständigen „Hörsch dus au?“ :ohmy: . Als wir auf der Campsite sind, legt er sich auch brav unters Auto, aber sehen tut man nichts. Nur hören :blink: – ah, wie ich so etwas hasse, wenn ich weiß, irgendwas stimmt nicht, aber nicht weiß, was es ist und vor allem was man dagegen tun kann :evil: .

Mir fehlt da einfach die Portion Ignoranz der Männer :P , die nach dem Motto „Wir werden dann schon merken, wenn was ernsthaft kaputt ist“ seelenruhig weiterfahren….

Und genau das tun wir jetzt auch – los geht’s zu einem kleinen Nachmittagsdrive zu den Paradise Pools (sicher waren wir auch noch an anderen Stellen, aber ich habe keine Fotos und daher auch keine Erinnerungen).

Dort beschließen Matthias und ich, dass wir jetzt gemütlich in ein Café am Strand gehen und zwei Milchshakes bestellen. Also zuerst mal das Ufer suchen und bisschen übers Wasser schauen – am Rest muss hier noch gearbeitet werden :silly: .

Plötzlich ruft Matte: "Hä, da liegt doch en Löf!" Wie jetzt? Wie kommt er auf diese Idee? Und wo? "Na da, da hat sich was bewegt!" Und tatsächlich, eine Löwin liegt faul im hohen Gras, direkt neben uns.



Ihre Aktivitäten beschränken sich allerdings auf ein bisschen putzen, kucken und sich ab und zu und recht schwerfällig von einer auf die andere Seite drehen.










Da es Mattes selbergefundene Löwin ist und praktischerweise auch auf seiner Seite liegt, wird sie natürlich auch gebührend bewundert – 35 Minuten stehen wir dort und sehen ihr beim Nichtstun zu :whistle: . Die Muckels schauen auch mal vorbei, fahren aber dann weiter, da sie abgesehen von den Resten ihres Risses nicht viel erkennen können.

Ich lasse ab und zu meine Blicke nach links schweifen – hübsche Landschaft eigentlich! :unsure:



Dann zähle ich die Fliegen auf dem Löwenfell…. :silly:



Irgendwann erbarmt sich Matthias und wir fahren in dieser schönen Gegend noch ein bisschen herum.



Allerdings ist wenig los – einzig dieser hübsche Little Egret/Seidenreiher mit seinen gelben Füßen findet unser Interesse (oder zumindest meines - vielleicht hat Matte ja noch andere Fotos).



Schnell noch mal kurz bei Frau Löwe vorbeigeschaut – das Programm ist immer noch dasselbe.



Also dann – zurück ins Camp, die Sonne steht schon sehr tief, aber auch sehr dekorativ am Himmel.



Wir haben einen Platz ganz in der Nähe der Ablutions, ringsherum ist es aber recht ruhig. Unser Campfire sehe ich noch vor mir – aber was wir als Hauptgang gegessen haben…..? :dry: Keine Ahnung. Ziemlich sicher bin ich aber, dass es wie immer gut geschmeckt hat :) . Zum Nachtisch gibt es nach meiner Erinnerung Dosenobst (was sagen die Tagebuchschreiber?) und wenn mich nicht alles täuscht, wurde auch Amarula darüber gekippt ;) . Später genehmige ich mir noch einen (oder waren es zwei oder drei :unsure: ) davon aus meinem Becher und muss später feststellen, dass meine Leiter, die nach oben zu meiner Schlafstätte führt, manipuliert wurde :ohmy: : irgendwie steht sie schräg und wackelt, da kommt ja kein normaler Mensch hoch :blink: - ich taumle immer wieder und brauche ewig lange, bis ich endlich in meinem gemütlichen Bettchen liege…. :blush: Wenn nur dieses Auto nicht so schwanken würde! :sick:
Letzte Änderung: 07 Okt 2017 07:43 von Champagner.
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