THEMA: Rock and Roll mit Tinochika 2016
23 Dez 2016 22:02 #456840
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Kommt mit auf unsere vierwöchige Reise durch Botswana und Namibia. Wir sind wieder mit einem Pickup unterwegs und fahren von Lodge zu Lodge. An alle Camper habe ich natürlich auch gedacht und ein eigenes Begleitfahrzeug organisiert.
Nehmt Platz und es kann losgehen.

Unsere Autos






Wir waren vom 01.11.. bis 27.11.16 unterwegs und sind 6259 Kilometer gefahren.

Unsere Reiseroute



Liebe Grüße
Tinochika
Letzte Änderung: 28 Apr 2017 01:03 von Tinochika.
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23 Dez 2016 23:08 #456845
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31.10.16

Um 14:00h geht es los. Wir fahren mit dem Auto nach Gießen, nutzen unser Rail and Fly Ticket, setzen uns in den Zug und sind schon kurz vor halb Fünf am Schalter von Air Namibia am Frankfurter Flughafen angekommen.
Da wir schon einen Tag früher Online eingecheckt hatten, gehen wir natürlich zum entsprechenden Schalter.
Alles klappt bestens, wir bekommen unsere bereits reservierten Sitzplätze und unser Gepäck, ein Koffer und eine Tasche ist auch nicht zu schwer. Als wir dann aber aufgefordert werden unser Handgepäck auf die Waage zu legen, ist es mir doch etwas mulmig geworden.
Ingrids Fotorucksack wurde mit knapp 10 kg nicht beanstandet. Meiner zeigte auf der Waage 13,7kg an und wog damit deutlich zu viel. Also Kamera mit Objektiv und noch eine Kleinigkeit aus meinem Rucksack und schon war der Mitarbeiter von Air Namibia zufrieden. ( Ob ich anschließend die Kamera wieder in meine Fototasche gepackt habe, oder nicht, wird mein Geheimnis bleiben ).
Der Flug mit Air Namibia, SW286, startete pünktlich und war perfekt.



Vor uns in Reihe 6 saß ein Air Namibia Mitarbeiter, der seinen Sitz nicht zurückstellte.
Und als das Essen gekommen ist, war alles negative, was ich in letzter Zeit hier im Forum über Air Namibia gelesen habe, vergessen.
Es gab Gulasch mit Kartoffeln, gut gewürzt und sehr gut im Geschmack, eines der besten Mahlzeiten auf unseren bisherigen Flügen in den Urlaub in der Economy Class.

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25 Dez 2016 21:27 #456962
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01.11.16


Endlich. Das warten hat ein Ende.



Angekommen auf dem Rollfeld


Nach dem Fieber messen ging es zur Passkontrolle.
Nachdem wir unsere Pässe zurückbekommen hatten, hat Ingrid noch einmal kurz einen Blick auf die eingetragene Aufenthaltsdauer geworfen.
Gut so.
Das Datum war falsch. Wir wieder zurück an den Schalter und mit einem leicht verlegenen Lächeln wurde es korrigiert.
Am Gepäckband haben wir uns getrennt. Ingrid wartete auf unsere Koffer und ich bin schon mal durch die Gepäckkontrolle um als einer der Ersten am ATM zu stehen um Rand zu holen, welche wir ja zur Einreise nach Botswana benötigen.
Leider funktionierte der ATM der Bank of Windhoek an diesem Tag nicht und auch der FNB Automat spuckte kein Geld aus.
Zum Glück gibt es aber noch einen dritten Automaten und zwar im Restaurant, gleich in der Eingangshalle. Es ist ein Schalter der Standard Bank. Es gab zwar nur Namibia Dollar, aber wir hatten schon mal Bargeld. Später haben wir am Western Union Schalter 1000N$ in Rand umgetauscht.
Danach ging es direkt zum Europcar Schalter um unseren Ford Ranger zu holen. Doch daraus wurde nichts. Kein Ford Ranger war fahrbereit. Es sollte noch zwei, drei Stunden dauern bis sie zur Verfügung standen.
Da wir aber an diesem Tag noch bis Grootfontein fahren wollten, haben wir uns für eine Alternative entschieden. Wir nehmen für die erste Strecke einen VW Polo und lassen uns von Tsumeb am späten Nachmittag unseren Ford Ranger bringen und tauschen dann die Autos. So wurde es uns versprochen.
Leicht genervt von diesem Hickhack ging es dann kurz vor neun Uhr los. Nach einem Einkauf in der Maerua Mall, wir brauchten ja was zu essen ( Brötchen und Biltong ) und zu trinken ( Wasser und Cola ) machten wir uns endgültig um 10:30h auf den Weg nach Grootfontein.
In Okahandja legten wir einen kurzen Stop ein und kauften bei einer Metzgerei noch mehr Biltong und Droewors. Von der Fleischqualität gab es zum Spar aber keinen Unterschied. Beides schmeckte uns sehr gut.
In Otjiwarongo blieben wir noch einmal kurz stehen, denn uns fehlte noch ein Getränk für den Abend. Hatten wir in Windhoek vergessen. Ingrid kaufte schnell etwas ein, während ich beim Auto blieb.



Um 15:45h sind wir im Stonehouse angekommen.

Nach dem einchecken haben wir erst einmal mit Europcar in Windhoek telefoniert um zu erfahren, wann unser Auto ankommt. Plötzlich war aber nicht mehr die Rede davon, dass unser Ranger aus Tsumeb kommt, wir sollten ihn auf einmal aus Rundu bekommen, denn dort gibt es seit Anfang 2016 eine neue Europcar Station.
Da wir dies nicht glaubten und uns schon mit dem Polo festgefahren am Chobe River sahen, haben wir darum gebeten, dass Europcar Rundu zurück ruft und uns bestätigt, dass noch am Abend das Auto nach Grootfontein gebracht wird.

Ob wir die Reise am nächsten Tag mit dem Ranger nach Shakawe fortsetzen konnten, oder weiter mit dem Polo unterwegs waren, erfahrt ihr bald.




Gefahrene Kilometer: 508
Letzte Änderung: 26 Dez 2016 23:35 von Tinochika.
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26 Dez 2016 20:17 #457024
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02.11.16


Nachtrag: um 21:00h war es dann soweit. Zwei Europcar-Mitarbeiter brachten das Auto.
Alles perfekt.


Heute ist wieder Fahrtag. Wir haben geplant einen Abstecher zu Drotzky's Cabins zu machen.
Unser Ranger ist mit knapp 90000 Kilometern sehr gut eingefahren und bewältigt auch die Schotter und Sandpisten ohne Probleme. Da auf der Strecke Grootfontein nach Divundu meistens 120 km/h erlaubt sind, kommt man gut voran. Man sollte sich aber auch hier an die Höchstgeschwindigkeit halten, denn es werden sehr oft Radarkontrollen durch die Polizei durchgeführt.



An der namibischen Grenze füllten wir das übliche Formular aus und reisten problemlos aus.
Bei der Einreise nach Botswana kam es zu Verzögerungen. Ich hatte noch zu Hause bei der Drotzky Lodge nachgefragt, ob man an der Grenze mit Rand oder N$ zahlen kann. Der Manager von Drotzky's Cabin hatte sich freundlicherweise bei einem Grenzbeamten erkundigt und erhielt die Auskunft, dass beide Währungen akzeptiert würden....
Aber wie es im Leben so ist, wenn man nicht alles schriftlich hat..... es wurden natürlich nur Pula akzeptiert.
Was nun? Es war ganz einfach. Wir sollen die Straßengebühren mit der Kreditkarte bezahlen. Ich also meine Visakarte in das Lesegerät von der FNB Bank gesteckt und ... keine Genehmigung bekommen. Auch ein zweiter Versuch schlug fehl.

Der erst so förmlich wirkende Grenzbeamte wurde durch diese ganzen Aktionen immer freundlicher. Das Gespräch lockerte immer mehr auf und wir fragten ihn, ob er der "Chief des Geldes" sei? Er lächelte.
Er fragte uns nach unserer Reiseroute und wir sagten, dass wir beabsichtigten zwei Mal in Botswana einzureisen. Daraufhin erklärte er, dass es besser ist ein Retour Permit für 190 Pula zu kaufen.
Ein einfaches Permit kostet 140 Pula. Dadurch haben wir 90 Pula gespart.
Manchmal hat auch eine nicht funktionierende Kreditkarte etwas gutes.
Also, neuer Versuch mit Ingrids Visakarte und jetzt 190 Pula.
Obwohl beide Karten von der gleichen Bank sind, funktionierte ihre Karte ohne Probleme.

Falls aber auch die Kreditkarten nicht funktionieren, man weiß ja nie, nehmen sie dort an der Grenze auch Euros. Wir hätten also auf jeden Fall nach Botswana einreisen können.

In Shakawe sind wir an der Standard Bank stehen geblieben, denn ich wollte meine Visakarte überprüfen. Dort funktionierte sie ohne Probleme.
Wie ich später feststellte, funktionierte meine Karte an keinem ATM einer FNB Bank. Weder in Namibia noch in Botswana. Da muß ich doch einmal bei meiner Bank nachfragen.

Von den Bungalows und dem Garten von Drotzky's Cabin waren wir angenehm überrascht. Die schönen Holzbungalows fügen sich harmonisch im großen Garten ein und sind ansprechend eingerichtet und gepflegt. Wir können nicht verstehen, warum die Lodge teilweise so viele negative Bewertungen bekommt.









Little Bee-Eater




Manchmal wird schon viel Aufwand betrieben um ein "kleines Vögelchen " zu fotografieren. Gesehen haben wir die Gruppe vom Ufer des Okavango im Garten der Lodge. Wir haben uns gefragt, wie sieht es aus wenn wir auf Bootstouren fotografieren?, aber so getarnt reisen wir dann doch nicht :-))))



Gefahrene Kilometer: 513
Letzte Änderung: 27 Dez 2016 16:47 von Tinochika.
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29 Dez 2016 20:58 #457307
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03.11.2016


Um 07:00h starten wir wie vereinbart zu einer dreistündigen Bootsfahrt auf dem Okawango.
Wir freuen uns schon seit dem Forumstreffen in Kronau auf dieses Erlebnis.
Es ist an diesem Vormittag aber stark bewölkt und die Sonne kommt nur selten zum Vorschein.

Für das fotografieren von Vögeln nicht gerade das ideale Morgenlicht. Wir hofften an den Böschungen Nistkolonien von Karminspinten zu sehen.







Sie waren schließlich ein Grund dafür unser Routing im Caprivi zu beginnen. Endlich wollten wir diese Vögel einmal beim brüten oder füttern beobachten.

















Eine kleine Unsicherheit besteht ja immer. Es kommt darauf an, wann die Vögel in diesem Gebiet eintreffen.
Um es vorweg zu nehmen, wir hatten Glück! Die Vögel kamen dieses Jahr etwas später zu ihren Brutstätten und so sind sie dort noch im November anzutreffen.
















( Hoffentlich kommen sie nächstes Jahr schon Ende Juli. Dann sind sie zwar im November wieder verschwunden, aber es gibt ja noch Fomis, die sie nur in den Schulferien sehen können! Gelle Bele J )
Letzte Änderung: 29 Dez 2016 21:02 von Tinochika.
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29 Dez 2016 23:39 #457314
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  • Tinochika am 23 Dez 2016 22:02
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03.11.16 Immer noch auf dem Okavango

Wir sahen auf dieser Bootstour natürlich noch einige andere Tiere und Vögel die wir Euch auch zeigen wollen.

Graulärmvogel = Grey-Go-Away-Bird




Graufischer = Pied Kingfisher


Malachite Kingfisher


Witwenente = White-faced-Duck


Stelzenläufer = Stilt


Gleitaar


laufendes Krokodil






Braunmantel-Scherenschnabel = African Skimmer






Elefant quert den Okavango














Bindenfischeule = Pel's Fishing Oil


Weißbrauen-Uferschwalbe = Banded martin





Riesenfischer = Giant Kingfisher




Eigentlich waren wir mit dieser Sichtung der Brutkolonie und unseren Fotos zufrieden.
Wir wussten ja noch nicht was uns in der Kalizo Lodge noch erwartet.
Damit ihr darauf nicht allzu lange warten müsst, sind wir in der Drotzky Lodge nur eine Nacht geblieben.

Die Fahrt durch den Sambesi ( Caprivi ) war lang. Besonders mühsam sind die Abschnitte wo man wegen der möglichen Elefantenkreuzungen nicht schneller als 80km/h fahren darf. Der Ranger bügelt bei dieser Geschwindigkeit alle Straßenunebenheiten aus und Kurven, die Aufmerksamkeit erfordern, gibt es so gut wie keine. Höchstens links von mir.
In der Kalizo Lodge wartete man schon sehnsüchtig auf uns. Wir bekamen Bungalow Nr. 5. Direkt am Kwando in der ersten Reihe.

Gefahrene Kilometer: 413
Letzte Änderung: 21 Jun 2017 11:26 von Tinochika.
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