THEMA: Nam - Bot mit Kindern
21 Sep 2015 22:15 #400151
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Nach zwei tollen Touren durch den Krüger Park im Wohnmobil ( unschlagbar mit kleineren Kindern ) sind die Jungs mit 9 und 12 nun alt genug, um sie auszuwildern.
Allerdings haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass es für das Gesamtpakt hilfreich ist, wenn es 1x am Tag die Möglichkeit gibt, überschüssige Energie im Pool abzubauen. Außerdem toppen Tiersichtungen Landschaften. Und zu viele Stunden im heißen Auto ohne Aktion führen zu stundenlangen nein-doch Diskussionen auf der Rückbank. Eltern werden das kennen.
So entstand eine Route MUC-WDH, Etosha-Caprivi-Bot-Vic Falls-Chobe-Savuti-Moremi-WDH.
Den Caprivi haben wir erst in 2008 bereist und in Bot waren wir vor 15 Jahren. So hatten wir eine ungefähre Vorstellung, aber keine aktuellen Erfahrungen. Aber dafür gibt es ja das Forum…
Die Planung und Buchung begann im September 2014, also mit einem Jahr Vorlauf:
Die Flüge haben wir über unser Reisebüro mit SAA von MUC über JNB nach WDH gebucht. In JNB hatten wir jeweils 1,5 h Zeit zum Umsteigen. Zeit genug, um von A nach B zu kommen, aber nicht so viel, dass es mühsam wird. So der Plan, dazu später mehr.
Die Tour startete mit einer Nacht in Windhoek zur Fahrzeugübernahme, Einkaufen und Ankommen.
Dann die erste Marathonetappe nach Etosha, jeweils eine Nacht in Okaukuejo, Halali und Namutoni. Dann in 3 Etappen Richtung und durch den Caprivi über Rundu; N´Kwazi, Divundu; Nunda; Kongola; Nambwa;
Anschließend ging es für zwei Nächte nach Kasane; Senyati und dann in Tagesetappen über Kachikau;Mwandi, Chobe;Linyanti;Savuti,Moremi; Khwai, Third Bridge. Ab hier war nichts mehr gebucht, die drei Tage dienen als Puffer für ungeplante Verschiebungen, Defekte etc und für die Rückfahrt nach WDH.
Nach Recherche im Forum und einigen Angeboten fiel die Wahl des Fahrzeugs auf die OFF-Road Version des DC Hillux bei Savanna mit zwei Dachzelten. Wegen der Tiefsand- und Wasserpassagen gibt die Bodenfreiheit und die Bereifung etwas mehr Reserven und es sieht auch cooler aus ;-) Der Emailkontakt war sehr nett und professionell, Preis und Ausstattung ok. Der Flughafentransfer ist inkludiert, wir haben noch Schlafsäcke, Kissen und Decken!! dazu gebucht. Rabattiert wurde der Preis noch mit Frühbucher- Barzahler und geringe Kilometer – Reduktionen.(25800,00 N$, davon knapp 6000,00 N$ als Anzahlung) Vor Ort haben wir dann noch ein Satphone und die Selbstbehaltsreduktion auf 7500,00 N$ gebucht). Auf die Reifen und Scheibenversicherung haben wir in Anbetracht der Streckenführung und einer Überschlagsrechnung verzichtet.
Die Buchung für die erste Nacht im Urban Camp und ebenso in Etosha ist per Webformular unkompliziert und schnell erledigt. Ngepi und Nunda habe ich per Email angefragt, beide antworteten schnell, superfreundlich und mit allen notwendigen Informationen und Tipps.
Nambwa kannten wir noch als Community Camp, wird aber jetzt von African Monarch betrieben und zur Luxus Lodge umgewandelt. Das Angebot, Bestätigung und Zahlungsprozedere ist wie bei den vorigen Camps schnell, freundlich und unkompliziert. Die nächste Etappe endet in Kasane, dort habe ich das Senyati Camp per Email angefragt. Das Camp ist in mancherlei Weise etwas Besonderes, ebenso beim Buchen. Es gab schnell ein Angebot und eine Bestätigung, die Möglichkeit einen geringen Betrag mit paypal kostengünstig anzuzahlen und die mit Abstand besten und umfangreichsten Informationen zu Anfahrt, Camp, Aktivitäten und FAQ. Rundrum super. Auch vor Ort, übringens.
Die Camps in den Nationalparks in Botswana habe ich auch per Mail angefragt. SKL für Linyati, Savuti und Khwai sowie Xomae Grup für Third Bridge antworten sofort, freundlich mit Preis und Buchungsbedinungen. Kwalate kann erst ab November die Buchungen für 2015 annehmen. Also haben ich SKL ( 3x Campen für 2 Erw + 2 Kinder 390,00 €) und Xomae (1 x Campen 2+2 = 104,00 €) gebucht und nach Zahlung mit Kreditkarte die Voucher per Mail bekommen.
Als alles fix war, habe ich festgestellt, dass ich die zweite Nacht in Senyati nicht in der Reiseplanung berücksichtigt hatte. Daher waren alle Buchungen in den Nationalparks einen Tag zu früh. Nach einem kurzen Adrenalinkick habe ich dann aber unkompliziert neue Voucher für einen Tag später bekommen. Das hätte ich mir nicht so einfach vorgestellt.
Das restliche Jahr verging mit Vorfreude und Informationssammeln im Namibia und im 4x4 Forum.
Und dann war schon Zeit zum Kofferpacken.
Wie immer nahmen wir wenig Kleidung mit, da nach kurzer Zeit ohnehin alles hoffnungslos staubig und dreckig ist und man die Funktionskleidung ja schnell waschen und trocknen kann.
Dafür kommt immer etwas mehr Werkzeug mit als Macgyver benötigen würde. Außerdem Bastelmaterial wie Panzerband, Kabelbinder, Schellen, ein bißchen Elektrokram, ein paar Gurte zum verzurren von Wasserkanistern etc und ein LED Strahler mit 10m Kabel zum Beleuchten der Löwen in der Nacht (Hat seinen Zweck erfüllt). Beil und Spaten habe ich aus Gewohnheit auch mit, lasse ich aber beim nächsten Mal daheim.
Außerdem haben wir uns schon bei den letzten Reisen vom aufwendigen Fotografieren mit Spiegelreflex und Wechselobjektiven verabschiedet und machen nur noch Schnappschüsse mit einer Canon Powershot. Das hat etliche Nachteile in Qualität und Möglichkeiten wie Weitwinkel und Belichtungszeit. Aber um uns die Reisen in Erinnerung zu rufen reicht es und die besten Bilder haben wir im Kopf.
Genug der Planung, so ging es los:
Flug mit SAA ab MUC 24.08.15, Boarding um 20.20 Uhr. Damit langt es für uns locker, um 19.15 Uhr am Flughafen zu sein. Auf der Fahrt fängt es um 19.00 Uhr auf dem Zubringer dermaßen an zu Hageln, dass es nur noch im Schritttempo weitergeht und viele Ihre Autos unter den Brücken in Sicherheit bringen. Der Taxifahrer hat sichtlich Angst um seinen Benz, hält aber tapfer durch. Um 19.30 stehen wir dann am erwartet leeren SAA Schalter und sind viel zu früh am Gate. Durch den Hagel und die dadurch bedingte einstündige Flughafensperrung verzögert sich die Abfertigung, so daß wir erst um 21.30 auf dem Vorfeld rollen und nach Stau vor der Startbahn um 22.30 Abheben.
24. August !!




Der Pilot verspricht etwas Zeit aufzuholen, aber da ich ohnehin nicht schlafen kann, verfolge ich in Echtzeit, wie sich die voraussichtliche Ankunftszeit immer näher der Abflugzeit für den Flug nach WDH annähert. Aber zu ändern ist es ohnehin nicht und im Fall der Fälle werden wir wohl mit der nächsten Maschine mittags fliegen. 8.55 Uhr Ortszeit landet der Flieger. Mit dem Bus geht es zu den Arrivals und dort wird in die eiligen und andere Umsteiger getrennt. Wir bekommen einen Agenten, der uns im Laufschritt durch den Flughafen escortiert, uns in die Warteschlangen nach vorn schleust und immer wieder anreibt. Trotzdem dauert es knapp 45 Minuten, bis wir alle Kontrollen passiert haben. Ob es an der Hetze liegt weiß ich nicht, die Geburtsurkunden der Kinder benötigen wir nicht. Langsam wird klar, dass der Flieger wartet und wir uns wieder zurück in den Zeitplan runden.
Tatsächlich berichtet mein Sitznachbar später, dass sie seit 45 min auf uns warten. Ist doch nett. Um 10.10 Uhr heben wir ab und landen um 11.50 Uhr in WDH. Dort wartet der Shuttle von Savanna auf uns, da wir ja mit der angekündigten Flugnummer ankommen. So können wir auf dem Flughafenparkplatz durchschnaufen und das erste Mal den afrikanischen Himmel ( Moment mal: Wolken ?) und die Luft genießen. Auf der Fahrt in die Stadt tröpfelt es tatsächlich. Es sei den Farmern gegönnt. Wir halten noch kurz am ATM und landen schon wieder relaxed bei Savanna. Die Begrüßung ist professionell, wir diskutieren die Versicherungsoptionen, bekommen kurz die Funktionen des Fahrzeugs erklärt ( zumindest die meisten ), übernehmen den Hillux 3,0 aus 2012 mit ca 88.000 km und cruisen zum Einkaufen. Es dauert tatsächlich dieses Mal drei Tage, bis ich zum Blinken das erste Mal den Scheibenwischer aktiviere. Wir kaufen für die nächsten Tage ein. Der Plan ist, in Etosha zu grillen und in den anderen Camps bis dahin in den Lodgen zu essen. Außerdem ist der Kühlschrank ja das limitierende Element.
Wir verstauen alles in Pappkartons und versuchen eine gewisse thematische Trennung bis zum Ende zu halten, was uns auch manchmal gelingt. Dann geht es noch zum Tanken. Wir haben das Auto mit ¾ vollem Tank übernommen und sollen ihn auch so wieder abgeben. 92l faßt der Doppeltank noch, aber mit dem kleinen Überlauf dauert es jedes Mal mindestens 30 Minuten. Bei Smalltalk mit dem Tankwart oder verrutschender Schirmmütze der Tankwartin länger…
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21 Sep 2015 23:19 #400154
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Hallo Marc,

Da bin ich ja mal gespannt. Wir waren zeitgleich mit Euch unterwegs nur die Route anders herum, auch mit einem Savanna Auto und 2 Dachzelten. Eigentlich hätten wir uns irgendwo begegnen müssen....
Bin gespannt wie es Euch erging.
Über die Wolken am Himmel haben wir uns auch gleich gewungert...
Viele Grüße
Doro
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22 Sep 2015 19:29 #400254
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Das Urban Camp liegt nur wenige Minuten entfernt und ist gut ausgeschildert. Die Begrüßung ist sehr freundlich. Außer uns steht nur noch ein Overlandertruck auf dem Gelände. Die Fahrer rangieren noch ein bißchen, damit wir mehr Platz haben. Wäre nicht nötig gewesen, aber trotzdem nett. Es stehen zwar noch ein paar Bodenzelte auf verschiedenen Plätzen, andere Gäste sehen wir aber nicht. Wir bauen die Zelte auf, prüfen das Material und versuchen unser Gepäck und die Einkäufe sinnvoll zu verstauen. Es gibt Strom am Platz und einen überdachten Essplatz. Das Gelände ist eingezäunt und nett gestaltet mit Bar und Pool. Da es in der Stadt ist, bleibt natürlich die Geräuschkulisse erhalten, ist aber logisch und nicht zu störend.

Bei unserem Stellplatz ist die Warmwasserdusche defekt. Also nutzen wir die gegenüber. Warum wir den Stellplatz nicht bekommen haben, erschließt sich mir nicht, aber zum Umziehen waren wir dann auch zu faul. Als Manager für die Seilwinde will sie Tim gleich ausprobieren. Ich fürchte aber um die Stützpfeiler der Überdachung und die Erklärung für die Versicherung und vertage den Test.




Die nette Rezeptionistin versucht noch einen Tisch in Joes Bierhouse zu reservieren. Da morgen aber Feiertag ist, sind sie schon ausgebucht. Sie empfiehlt uns das ebenfalls nahegelegene Kubata. Das war ein guter Tip. Nach einem leckeren Essen kehrt schnell Ruhe in den Zelten ein.
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25 Sep 2015 18:26 #400498
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26.08. Eine gute Entscheidung, den ersten Tag in Windhoek zu verbringen und erst einmal anzukommen. Wir haben gut geschlafen, es ist kühl und bedeckt. An der Rezeption bestellen wir Frühstück. Es gibt Saft, Kaffee,Tee, Müsli und den warmen Teil mit Bohnen, Speck und Ei.


Um 8.30 Uhr machen wir uns auf die 400 km nach Okaukuejo. In Windhoek ist Radltag, wir sehen überall Rennradfahrer beim Frühsport. Die ersten Holzverkäufer an der Autobahn lasse ich aus, da ich erst kurz vor Etosha Holz kaufen will. Leider ein Fehler, da am Public Holiday auch die Holzverkäufer frei haben. Wir kaufen es später im Camp Shop. Die Fahrt verläuft ereignislos und um 12.40 Uhr sind wir am Gate. Gleich am ersten Wasserloch herrscht einiger Trubel und die obligatorische Wette, welches das erste Säugetier sein wird, verläuft unentschieden.





Nach einigen Loops schlagen wir unser Camp auf und beschließen auf Grund des tollen Wasserlochs auf den Gamedrive zu verzichten. Außerdem wollen wir versuchen Brot zu backen. Wir versandeln den Tag am Pool und schauen ab und zu am Wasserloch vorbei. Außerdem ziehen jenseits des Zauns immer wieder Tiere vorbei und Schakale erkunden die Lage auf den Campsites. Später backen wir im großen Gußtopf Körnerbrot. Wir lassen den Teig im Topf mit Deckel in der Glut stehen, häufen Glut drauf und gehen zum Wasserloch. Als wir einige Zeit später wiederkommen berichten die Nachbarn, dass die Schakale ständig versuchen an das Brot zu kommen. Die Hitze scheint sie nicht zu stören, aber zum Glück war der Deckel schwer genug. Die Nachbarn sind aus Kapstadt und vergleichsweise zurückhaltend. Da wir uns später für die Verteidigung unseres Brotes revanchieren können sei erwähnt, dass sie über zwei SA typisch top ausgestattete Fahrzeuge verfügen. Einen Discovery für die Eltern und einen Wrangler für die Töchter.
Mangels interessanter Ankerpunkt muß der Test der Winde zu Tims Enttäuschung schon wieder verschoben werden. Aber er bekommt schon noch seinen Auftritt.
Die Nachbarn auf der anderen Seite sind aus Johannesburg und deutlich kommunikativer. Ich hatte schon befürchtet, dass sie für uns sammeln. Während wir unspektakulär grillen und dazu Brot essen, hat die Ausstattung des Küchenanhängers und der ganze Essensablauf Cateringqualität.
Das Brot gelingt uns erstaunlicherweise gut und ist einige Tage haltbar. Am späteren Abend , als sich wie häufig Nashorn und Elefant am Wasserloch Gute Nacht sagen, beginnt es zu regnen. Ein guter Grund, ins Bett zu gehen.





KM 426
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25 Sep 2015 18:32 #400499
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27.08. 6.00 Uhr beginnt der Tag, zum Frühstück gibt’s Müsli, Abbauen, Ferngläser und Kamera und die Verpflegung für Unterwegs richten und los geht’s. Es ist wieder bedeckt und bleibt ziemlich lang um die 20°. Erst nach 10.00 Uhr, wird es mit ein paar Wolkenlöchern schlagartig um die 30°, am frühen Nachmittig 34°. So bleibt es auch die nächsten Tage. Zum Fotografieren ist die Licht schlecht, außerdem staubt es unglaublich. Die Vegetation ist entlang der Straße dick mit Staub bedeckt.




Wir beschließen, zuerst nach Westen zu fahren und in Grunewald am Picknic Spot zu frühstücken. Wir sehen viel Wild und noch zwei Honigdachse, die mit hohem Tempo viel Staub aufwirbeln. Ab und zu graben sie ein wenig und rennen dann weiter. Leider von der Straße weg.
Die Picknic Side ist ungepflegt, die Sanitäranlagen nicht zu nutzen und der Zaun teilweise zerstört. Für das Frühstück reicht es uns.


Kurz vor unserem Aufbruch passiert das erste Auto seit Beginn der Frühpirsch die Straße. Wir loopen uns zurück über Okaukuejo Richtung Halali. Auf halben Weg kommt uns ein privater PKW entgegen, in dem ein Parkoffizieller sitzt. Er blinkt auf uns hält uns an. Schade, meint er, wir führen ja einen Toyota. Weiter vorn hätte ein Nissan Probleme, aber er würde sich darum kümmern. Ein paar Kilometer weiter in einem unübersichtlichen Kurvengeschlängel an der Pan steht tatsächlich ein Nissan Kombi auf der Straße. Welche Teile wir ihm hätten spenden sollen wenn wir ebenfalls einen Nissan hätten, erschließt sich mir allerdings nicht.



Der Wrangler unserer Nachbarn ist ebenfalls involviert und liegt auf der Seite. Zum Glück sind alle unverletzt, aber sichtlich geschockt und blaß. Sandra versorgt alle mit Rescuedrops und wir machen Bestandsaufnahme. Diverse Familienangehörige der Unfallbeteiligten sind schon informiert und sind unterwegs. Tatsächlich kommt kurze Zeit später der Discovery und auch Verwandte der Nissan-Crew. Ich biete an, den Wrangler mit der Winde! wieder auf die Beine zu stellen. Tim darf nun endlich die Winde benutzen und meistert das souverän.
Der Wrangler steht schnell wieder auf den Rädern, macht auf mich allerdings einen etwas krummen Eindruck.





Der hintere Reifen ist noch zu wechseln, dann ist das Auto zwar rundrum kaltverformt, aber fahrtüchtig. Den Nissan ziehen wir dann mit der Winde ! noch von der Strasse, mehr können wir nicht tun. Nach 2 Stunden cruisen wir weiter Richtung Halali. Ein paar Stunden am Pool tun uns jetzt ganz gut und später besuchen wir noch das campeigene Wasserloch. Ein Rhino posiert und Schakale streunen herum. Kurz vor Halali liegt ein Löwenrudel im kühlen Schlamm. Wir besuchen Sie später noch einmal, aber Bewegungen bleiben Mangelwahre.



210 km
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25 Sep 2015 19:00 #400502
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27.08.
Wir kommen wie üblich los und loopen uns Richtung Namutoni. Rund um den Aufenthalt hier erfahren wir, was der Vermieter mit“ Italiener sind andere Kunden als Deutsche“ meinte. Zwei Avis Hardbody begegnen uns immer wieder mit hoher Geschwindigkeit, einer riesen Staubfahne und dem Sicherheitsabstand auf italienischen Autobahnen. Ein paar Mal sind kommen sie von hinten und ich frage mich, was sie in meiner auch nicht kleinen Staubfahne erkennen, bis sie den 2 Meter Abstand auflösen und überholen.



Zwei Löwenmännchen liegen am Wasserloch und dösen, bis ein paar Oryx so sehr in ihrem Kampf verwickelt sind, dass sie immer weiter in die Gefahrenzone geraten. Das sorgt für Interesse bei den Löwen, aber dann erkennen die Kämpfer die Gefahr.






Als wir am Abend noch einmal wiederkommen, bewegt sich eine Elefantenherde durch den Busch in Richtung Wasserloch. Wir haben genug Zeit ums uns zu positionieren und warten auf die Elefanten. Die anderen Besucher konzentrieren sich auf die Löwen. Als die Elefanten eintreffen sind sie so durstig, dass Sie zwar nervös, aber ohne zu zögern auch die Jungtiere an den Löwen vorbeiführen und sich dann auf das Wasser stürzen. Man mein, die Kälber lachen zu hören.






Nach 10 Minuten planschen und trinken gibt die Leitkuh das Abmarschsignal. Die Herde formiert sich zu einer Front, eine Kuh droht den Autos (obwohl sich niemand bewegt hat ) und der Rest marschiert auf die Löwen zu. Diese verschwinden in einer Staubwolke. Das war eine beeindruckende Vorstellung.




In Namutoni tanken wir wieder voll, da es morgen bis nach Rundu geht. Am Gate gibt es eine Veterinärkontrolle, die ich nicht eingeplant hatte. Sie konfizieren meine eingepackten Pork Chops vom Spar in Windhoek. Ich könne sie vor Ort grillen oder abgeben. Da ich keine Lust auf Grillen habe, will ich sie ihnen zum Mittag schenken. Aber die Kontrolleure lehnen unisono ab und werfen das Päckchen achtlos auf einen Haufen. Das verstehe wer will. Insbesondere, da sie wissen müßten, dass diejenigen die besser vorbereitet oder schlauer sind als wir, das Fleisch einfach nicht im Kühlschrank haben.

Dateianhang:

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131 km , Verbrauch rund 11,50 l
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