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THEMA: Eine neue Erfahrung.........
17 Mai 2011 08:45 #187663
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Mittwoch, den 06.04.2011
Landung mit Air Berlin um 05:05 Uhr auf Hosea Kutako! Es war noch stockduster! Schade, wir genießen sonst ja immer diese wunderschönen Sonnenaufgänge im Anflug auf WINDHOEK. Bei der Einreise sollte man aufpassen, dass man auch eine Aufenthaltsgenehmigung über die 90 Tage erhält. Es ist und war wieder ein kleiner Kampf . Wir konnten uns nicht dem Eindruck erwehren, dass die Beamtinnen erst nach einer Diskussion schließlich bereit waren, den gewünschten Zeitraum in unseren Pass einzutragen.
Aus dem Forum habe ich den Tipp erhalten, dass man mit der Postsparcard günstig und unkompliziert Geld am Automaten abheben kann (bis zu 10x im Jahr kostenlos). Das ist wirklich eine super Sache! Der ATM gibt zwar jedes Mal nur ZAR 2000,00 raus, aber man kann es mehrmals hintereinander nutzen. Dadurch war das lästige Warten am Bankschalter nicht mehr nötig!
„Windhuk“ ist schon einige Zeit im Forum „unterwegs“. Dies war für uns ein Glücksfall! Ernst und Elisabeth Wallner haben uns bei unseren Reisevorbereitungen für 2011 sehr geholfen.
Sie erwarteten uns schon am Flughafen. Um diese Uhrzeit, unglaublich! Nachdem das Gepäck da war, fuhren wir mit den Beiden zu sich nach Hause, um uns bei einer Tasse Kaffee die Unterlagen (Reisebeschreibung, Karten- und Infomaterial Vouchers) anzuschauen und zu warten , weil um 06:00 Uhr noch kein Autovermieter auf hat. Eine toll ausgearbeitete Mappe, die fein säuberlich unsere Routenbeschreibung enthielt, wurde uns überreicht.


Perlhuhn
Mike zeigte Ernst sein GPS und oh Schreck, da ging nichts mehr. „Da fahren wir nachdem wir das Auto übernommen haben zu einem GARMIN Laden“, sagte uns Ernst.
Bei Valuecar verlief die Übergabe dieses Jahr super stressfrei. Mike machte die übliche Bilder um die bereits vorhandenen Schäden festzuhalten.Ich bekam das Auto erklärt und Ernst hatte am Vortag sich schon davon überzeugt, dass das Fahrzeug Reifentechnisch OK war. Doppelt hält eben besser. Elisabeth hatte schon ihre Kühlbox, die sie uns für unsere Reisezeit zur Verfügung gestellt hatte, mit gefrorenen Wasserflaschen gefüllt und einiges für uns eingekauft. Nachdem dann vollgetankt war, fuhren wir einige Straßen weiter zu einem Garmin Laden dort wurde Mike sein GPS wieder zum „Leben erweckt“, auch wieder toll weil wir hätten den Laden ja nicht gekannt. Ist aber ein Geheim Tip und die Ute Pinsenschaum hat das GPS im Nu wieder aktiviert. Nach 10 Stunden Flug war es herrlich so betreut zu werden. Die Wallners fuhren noch eine Zeit lang in Windhoek vor uns her,



so dass wir auf den richtigen Weg zum unserem nächsten Ziel kamen.


Christuskirche Windhoek.

GHANZI, ich weiß es ist eine lange Strecke, wir würden das so auch nicht mehr machen, besser die erste Nacht ein näheres Ziel auswählen.
Es wurde in den Medien sehr gewarnt, dass in WITVLEI und GOBABIS große Teile überschwemmt sein sollten .
Wir hielten erstmal an in SEEIS.


Eisenbahnbrücke in Seeis.

Diese Brücke wollte Mike schon in 2009 „im Kasten“ haben. Bis GOBABIS hatten wir mit keinem Wasser zu kämpfen, nicht alles was in der Zeitung steht sollte man unbedingt glauben.
An der Grenze wurde noch schnell voll getankt, da konnte man nicht glauben, dass in Europa die Spritpreise so hoch waren. Bei der Einreise nach Botswana wurden 110.00 Pula Straßengebühren/Versicherung fällig. Die Rechnung bzw. Bescheinigung muss nach Auskunft des Grenzbeamten aber nicht an die Scheibe geklebt werden, so wie es an anderer Stelle schon beschrieben wurde. Wir fuhren den Kalahari Highway und trafen dort häufig auf ein oder mehrere Tiere der sogenannten „Little 5 von Botswana“ (Pferd, Rind, Esel, Ziege und Perlhuhn).


Esel
Somit war wieder Vorsicht angesagt! Nicht jedes Tier war bereit auf Anhieb die Straße zu räumen.
So gegen 16:30 Uhr trafen wir dann im „Kalahari Arms Hotel“ ein.


"Kalahari Arms Hotel"
Dieses Hotel hatte ich bewusst ausgesucht, weil es ja nur für eine Übernachtung dienen sollte und direkt an einer zentralen Straße liegt.
Rondell 22 wurde uns zugewiesen,




Wir freuten uns, dass wir gut angekommen waren und machten uns frisch, um dann im Garten den ersten Sundowner zu genießen.





Das Essen war sehr gut , Pfefferfiletsteak, wir kamen sofort ins Gespräch mit einen Nebentisch, uns fiel wieder auf wie freundlich und gutgelaunt die Botswaner sind. Nach dem Abendbrot machten wir einen kleinen Spaziergang zum Einkaufszentrum. Hier mussten wir feststellen, dass GHANZI eine ganz „süße“ Stadt ist. Dort waren mindestens 15 Stände, die nur „Sweets“ verkauften. Wie halten eigentlich diese Leute Ihre Zähne so schön weiß??? Angenehm war, dass wir trotz der bereits eingetretener Dunkelheit weder von den Einheimischen bedrängt wurden. noch ein Gefühl der Unsicherheit in uns aufkam.

Fortsetzung folgt.
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18 Mai 2011 12:50 #187827
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Donnerstag, den 07.04.2011
Nachdem wir immer sehr früh wach sind,fuhren wir auch diesmal nach einem recht gutem Frühstück um 8 Uhr los.
Heute sollten wir MAUN erreichen, nicht ohne die „Little 5 „ von Botswana immer wieder auf der Strasse zu begegnen. Die Landschaft war sehr schön, viele Bäume entlang des Weges, so dass wir auch auf Greifvögel nicht lange warten mussten. Ich hatte das Fahren übernommen, weil Mike ja sehr aufmerksam die Vogelwelt beobachtete. Eigentlich sollte das GPS, was ja wieder „lebte“ uns ohne Probleme bis zur nächste Unterkunft bringen, nachdem ich mich dann ein paar mal verfahren hatte,nachdem das "GPS" was in den falschen "Hals" bekommen hatte und ich für „zu doof“ befunden wurde, übergab ich freiwillig das Lenkrad an Mike. Unser nächstes Ziel war das „Sedia Riverside Hotel“. Es gab 2 Gründe für diese Wahl. Das Wort „Riverside“ versprach eine reiche Vogelwelt und dort war „Afro Trek Safaris“ vor Ort. Dort konnte man u.a. eine Tagesfahrt ins Moremi buchen. Unser Zimmer Nummer 6 machte einen etwas heruntergekommenen Eindruck. Nun ja, war ja eigentlich auch nur zum Schlafen gedacht. Durch Zufall gelang mir der Einblick in das Zimmer Nummer 1. Dort war ein Kühlschrank, also tauschte ich schnell mit Hilfe der Rezeption und Housekeeping unser Zimmer, was ohne Einwände klappte. Unsere „Malariaprophylaxe“ (Gin und Tonic) Vorräte wurden sofort kaltgestellt. Ich schaute bei „Afro Trek Safaris“ vorbei und buchte für 17 Uhr eine Bootstour auf dem "Thamalakane "Fluss (liegt am Hotel).


Blaustirnblatthühnchen

Nachdem ich auch aus dem Forum eine Agentur, „Dumela-Botswana“, in MAUN genannt bekommen habe, wurde von mir aber bei Jody schon per Mail der Tagesausflug ins Moremi gebucht. (War wesentlich günstiger.)Diese Entscheidung hatten wir so getroffen, weil die Medien uns so vor dem Regen dort gewarnt hatten. Was sehr kundenfreundlich war, von“ Dumela-Botswana „,wir konnten Vorort zahlen und mussten nicht von Deutschland das Geld schon überweisen. Ich kaufte eine Telefonkarte an der Rezeption, damit kann man dann an der öffentliche Telefonzelle telefonieren. Ich rief wie versprochen Jody an und sie versprach um 14 Uhr an der Rezeption zu sein. Sie war überpünktlich da! Wir hatten ein sehr nettes Gespräch und vereinbarten für Morgen früh um 7 Uhr die Abfahrt ins Moremi.
Um 17 Uhr fanden wir uns bei „Afro Trek safaris „ ein. Mit von der Partie war noch einem Ehepaar aus Schottland, wie sich herausstellte, waren sie schon einige Monate in Afrika unterwegs. „Rodney“ stellte sich als unser Guide vor und machte uns gegenseitig bekannt. Mit dem Auto fuhren wir durch die Hotelanlage zum Fluss. Es begann schon zu regnen. Da wir auf dem Trip über keine entsprechende Regenbekleidung verfügten sahen wir der Bootsfahrt mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Rodney stoppte kurz vor dem Fluss an einem Haus, verschwand und kam mit mehreren kleinen Päckchen wieder. Er verteilte die kleinen „Päckchen“. Es waren keine Sandwichs, wie zuerst angenommen, sondern ein Regencape. Die Fahrt war sehr gut, der Schotte stellte sich auch als Vogelkenner heraus. Mit sehr viel Geschick und Einfühlungsvermögen bugsierte Rodney das Boot immer so, das die gewünschten Motive im richtigen Licht waren.


Regenbogen








Graufischer


Mohrenklaffschnabel


Schlangenhalsvogel



Schlangenhalsvogel



Schreiseeadler

Die vielen einzelne Motiven kamen bei unseren Männern gut an, so dass jeder seine Bilder„im Kasten „ hatte. Die Stimmung war sehr interessant, soviel Regenbogen habe ich bewusst noch nicht gesehen. Die Zeit, um den „Schatz am Ende des Regenbogens“ zu suchen, hatten wir leider nicht. Unsere Regencapes kamen dann doch noch zum Einsatz. Bei soviel und heftigen Regen haben die relative wenig genutzt. Mike hatte rechtzeitig das Cape angelegt, so dass er relativ trocken blieb. Das Cape war auch ein guter Schutz für die Kamera. Letztendlich Triefnass aber in guter Stimmung kamen wir zurück, machten uns frisch und schon ging es zum Abendessen.
Wir saßen noch ein wenig im Zimmer. Mike sicherte seine Vogelbilder im Laptop, ich kümmerte mich um das Tagebuch, dann ging es früh zum Schlafen, weil Morgen ging es ja ins Moremi.

Freitag,den 08.04.2011
06:30 Uhr wurde gefrühstückt, kurz vor sieben stand unser Fahrer schon bereit, um mit uns ins Moremi zu fahren.“ Max „war sein Name. Wir fuhren fast eine Stunde. Wieder säumten die „Little 5 „ von Botswana einige Schulkinder, Arbeiter und Dorfbewohner den Weg. Dann erreichten wir das erste Gate. Ab da sahen wir schon gleich Klunkerkraniche.




Klunkerkraniche



Impala


Impala mit Rotschnabel-Madenhacker


Es stellte sich heraus, dass Max unser Fahrer und Tourguide, sehr viel über Land, Leute, Tiere und insbesondere auch über Vögel wusste. Wir sahen einen Elefantenbulle, der sich sehr wichtig machte, Giraffen, Kudus, die sind immer so cool mit ihren großen Ohren.



Kudu
Dann so nach einer halben Stunde erreichten wir das „South Gate“.



South Gate.
Unser Guide erkundigte sich wo welche Tiere gesichtet wurden. Durch das viele Wasser war es sehr schwierig welche zu sichten, wir freuten uns , das wir diese Wasserfahrt nicht selber durchgeführt haben, sondern uns auf das Beobachten konzentrieren konnten.


Moremi unter Wasser
Wir hielten Ausschau, Mike nach Tieren unter 5 Kilo und ich alle über 50 Kilo. An erster Stelle standen natürlich für mich im Moremi die Löwen. Bei einer Picknickstelle am Wasser nahmen wir unseren Lunch ein, verschiedene Salate Brokkolikuchen und Hähnchenschenkel, sehr lecker. Am Gate, erfuhr unser Guide, das „Löwen“ gesichtet waren. Ob doch noch mein Wunsch in Erfüllung gehen sollte ? Wir fuhren kreuz und quer durch den Busch und wieder auf dem Pad angekommen, sahen wir schon einige Autos stehen. Da lagen 2 wunderschöne Löwen direkt am Straßenrand.
LÖWEN









Dieser Armer , den hätte ich gerne getröstet.....
Einer hatte eine Verletzung am Auge und der Andere lag sehr relaxet rum. Mike machte einige sehr schöne Bilder und meine Filmkamera glühte! Naja, irgendwann mussten wir uns verabschieden, leider. Es war Zeit vom Moremi Abschied zu nehmen. Hier waren wir bestimmt nicht das letzte Mal. Punkt 18:00 Uhr erreichten wir wieder das „Sedia Riverside Hotel“.

Samstag, den 09.04.2011
MAUN-NATA
Nach einem reichlichen Frühstücksbuffet ging es nach MAUN. Hier haben wir erstmal getankt! Alles verlief sehr entspannt, kein Gebettel oder irgend eine Verkauftaktik von Dritter Seite. Dies sollte unser „Pothol-Tag“ werden. Nachdem Mike an meinem Fahrstil rummäkelte, weil ich jedes Pothol traf, entschlossen wir uns wie in solchen Gelegenheiten üblich mit einem kleinen Palaver Fahrerwechsel durchzuführen. Nun fuhr er, das würde ihn noch zum „Verhängnis“ werden. Kaum auf der A33 angekommen ging es los mit den Pothols. Mike bekam immer, wenn er ein Pothol „erwischte“, einen Klapps auf seinen linken Schenkel!
Kurz nach Maun ist eine Kontrolle da werden die Reifen und die Schuhe desinfiziert. Ging alles sehr schnell.
Dann veränderte sich die Landschaft wieder total. Sonnenblumen, Mais, Kartoffelfelder bis zum Horizont.

Fortsetzung folgt:
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Samstag, den 09.04.2011
Heute war ja die A 3 von MAUN nach NATA angesagt. Unser Vorteil, es ist Samstag und somit sind fast keine LKW’s und nur wenige PKW’s unterwegs. Nach ca. 60 Km hinter MAUN erreichten wir den „Vet Fence“. Das damit verbundene Desinfektionsprozedere verlief völlig unproblematisch, da auch das Personal sehr freundlich war. Im weiteren Verlauf sahen wir einige Strauße am Wegesrand. Mike entdeckte in der Ferne einen einzelnen Elefanten. Ich glaubte ihm nicht, und schon war ich zu spät mit meiner Filmkamera, um dies auf den Film festzuhalten.
Wir kamen in eine Polizeikontrolle, der kontrollierende Polizist ließ sich genau meinen Internationalen Führerschein von mir erklären. Er war sehr daran interessiert zu erfahren, was ich so alles fahren durfte. Es war mehr eine Lehrstunde für den Polizisten denn eine Kontrolle. Es zog sich noch ganz schön hin bis nach NATA. Dort beschlossen wir zu tanken. Auch hier wurden wir in keinster Weise von Dritten belästigt. Lediglich ein Korbverkäufer kam vorbei, der uns aber noch nicht mal ansprach, da wir ihm signalisierten, dass wir kein Interesse an seiner Ware hatten. Unser Auto hatte inzwischen eine kleine „Macke“ manchmal lies sich der Schlüssel nicht umdrehen, nachdem wir ja nur ein Schlüssel hatten war Vorsicht geboten und viel Gefühl. Nach dem Tanken fuhren wir die A33 in nördlicher Richtung. ca. 40 Km nördlich von NATA begann die Baustelle der A33. Nach weiteren 10 Km erreichten wir die Einfahrt zur
"Elephant Sands Lodge".



Die Fahrt zur Lodge war ein wenig eine Fahrt durch Tiefsand, aber kein Problem für unseren Nissan 4x4. Wir wurden sehr freundlich durch Jaco, den Manager der Lodge, begrüßt. Diese Lodge ist im Forum ja dadurch besonders bekannt geworden, dass hier ein Zwischenfall zwischen Elefanten und dem Lodgbesitzer stattgefunden hatte. An der Rezeption war ein Hinweis, wie man mit Elefanten umgehen sollte. Er war so verfasst, als ob ein Elefanten es selber geschrieben hat.
Rules for us!




Diese Lodge hat die Besonderheit, dass es keine Zäune gibt und die Tiere, wie Elefanten, Leoparden, Wildhunde und weitere Tiere dort frei herumlaufen. Wir bekamen Haus Nummer 5 mit Blick auf das Wasserloch.

Unser Haus




Man beachte den Elefant auf dem Dach!




Es gab keinen Türschlüssel. Jaco meinte, wir haben ja gute „Aufpasser“! Die Unterkünfte, sprich Zimmer bzw. Häuser sind weitgehendst ummauerte „Tented Camps“. Das Aufladen der Batterien geht nur an der Rezeption, dort sind Unmengen von Steckdosen vorhanden. Nachdem wir dann uns ein wenig eingerichtet hatten, zogen wir los und sahen einige Fußspuren

Leopard



Elefant


und eine Menge Elefantendung, was uns einiges hoffen ließ.
Der Swimmingpool war eine schöne Abkühlung und da stellten wir fest, das es dort nur leicht salziges Wasser gibt, auch das Wasser in der Lodge ,was nach näherem Nachfragen, aus einen tiefen Brunnen stammt.
Mike meinte, an unserem Auto in einem der Hinterreifen fehlt etwas Luft, da hätten wir ja mal besser an der Tankstelle nachgeschaut. Ich fragte Jaco, ob es auch auf der Lodge die Möglichkeit gibt, diesen Reifen aufzupumpen. Er antwortete, „es kommt gleich jemanden vorbei“. Nach einer Weile klopfte es an unserer Tür, ich traute meine Augen nicht, da stand ein Helfer mit einer

F A H R R A D P U M P E,
um unseren Reifen aufzupumpen.

FAHRADPUMPE!!




Mike war wie im Vorjahr auch diesmal hinter der Königswitwe wie der Teufel hinter der armen Seele her. Das Besondere an diesem Vogel ist, er hat lange Schwanzfedern, die nach der Balzzeit abfallen. April ist wohl die geeignete Zeit, um ein Exemplar zu ergattern. Immer wenn er den Vogel gesehen hatte und sich mit seinem 500mm Tele anschlich, flog der Vogel davon. Letztendlich gelang ihm das eine oder andere Foto doch noch. Es sollte noch weitere Chancen im Verlauf der Reise geben diesen Vogel zu fotografieren.

Königswitwe



Amm Wasserloch war schon der erste Elefant. Es gesellten sich dann noch weitere 6 Elefanten dazu, wovon 2 Bullen waren.

Elefanten









Das Abendessen wurde in Buffetform gereicht. Es war sehr gut, schmackhaft und reichlich vom Chefkoch zubereitet.

CHEFKOCH



Wir nahmen uns allerdings wenig Zeit zum Essen und es stellte sich heraus, dass es die richtige Entscheidung war. Vor dem Essen waren eine Gruppe Südafrikaner aufgetaucht, die bekannt sind, sich ein wenig lauter zu unterhalten. So saßen wir alleine am Wasserloch als plötzlich hinter den Elefanten sich ein Leopard ans Wasserloch schlich, um in respektvoller Entfernung zu den Elefanten seinen Durst zu stillen. Wir beobachteten ihn sicherlich 10 Minuten. Leider war es schon dunkel und so konnte ich ihn nur mit meiner Filmkamera und mit Hilfe des „Nightshot“ toll einfangen. Wie er sich dann trollte, trompetete die Elefanten lauthals und es war anschließend an diesem Abend kein Tier mehr zu sehen. Es war einfach ein beeindruckendes Erlebnis ca. 15 bis 20 Meter vom Wasserloch entfernt, durch keinen Zaun getrennt diese Tiere beobachten zu können.

Sonntag, den 10.04.2011
Bei der Morgentoilette mit Duschen und Zähneputzen wurden wir daran erinnert, dass das Wasser leicht salzig ist.
Beim Frühstück kam Ben, der Besitzer der Lodge und redete lange mit uns. Wir gaben zu erkennen, dass uns sein Unfall mit den Elefanten bekannt war. Er erzählte dann, es war ein junger Elefant in den Pool gefallen und die Mutter und die Tanten wollten einfach nicht akzeptieren, das Ben und seine Männer nur helfen wollten. Es war schon lustig, wie Ben es schilderte, wie einer seiner Männer immer wieder den Elefant zur Treppe des Pools geschoben hatte, bis der dann endlich draußen war. Wie heißt es so schön „Ende gut, alles gut“.
Ben fragte ein wenig später, ob wir Lust hätten mit zum „Damm“ zu fahren.

Blauastrild


Elsterdrossling


Granat und Blauastrild



Da gibt es viele Vögel. Wir dankten höfflich. Er ließ nicht locker. Wir sagten endlich zu und trafen uns um 11 Uhr am Landrover. Es erschien neben ihm noch seine Frau und einer seiner Schwiegersöhne. Sie trafen wie sich herausstellte zum Sunday Picknick der Familie, wozu Ben uns einfach eingeladen hatte. Wir lernten seine Frau Marie und zwei seiner Schwiegersöhne kennen. Auch die drei „Hotdogs“, wie sie uns ihre Hunde vorgestellt hatten fuhren mit.
Marie erzählte mir dann, dass der Leopard schon 7 Katzen und 2 Hunden von ihnen geholt hatte! Die Katzen waren sowieso grundsätzlich nicht im Haus zu halten. So wurden sie eine schnelle und leichte Beute der Raubkatze. Abends, wenn die Hunde kurz „austreten“ wollten und Ben sie raus gelassen hatte, dann schlug der Leopard wieder zu.
Ben erzählte uns eine kleine nette Geschichte. Er stammt ursprünglich aus Südafrika. Nach dem Krieg zwischen den Engländern und Südafrikanern sagte ein englischer General, „..Wir werden euch noch ein größeres Problem bereiten als den Krieg...“ Nach 20 Jahren schickten sie den Südafrikanern dann den Landrover!!!

PICKNICK


Scheuerbaum für die Elefanten, sieht man sehr oft hier.


Neugieriger Südlicher Gelbschnabeltoko



Als wir zurückkamen, entdeckte Mike eine „Gefleckte Buschschlange“. Sie kann sehr leicht mit der äußerst giftigen Boomslang verwechselt werden. Eine sichere Unterscheidung ist die Färbung der Iris.

Busch Schlange nicht Giftig!


Die Buschschlange hatte auf einem Baumstamm immer wieder ihren Kopf in Löcher des Stammes gesteckt. Auf einmal hing der Rest der Schlange schlapp herunter. Mike holte Ben, der zog an der Schlange und hatte sie ohne Kopf in der Hand. Fazit, sie hatte ihren Kopf wohl nicht mehr aus dem Holz herausbekommen und war wohl erstickt. Lehre daraus: Stecke niemals deinen Kopf in unbekannte Löcher!

Skink-Trachylepis


Nun konnte die Beute der Schlange sich weiterhin sonnen. Am Wasserloch war am heutigen Tag weniger los als am Vortag. Es hing möglicher Weise auch mit dem „Besuch“ des Leoparden am Wasserloch zusammen.
Nach dem Abendessen saßen wir wieder am Wasserloch und hofften auf den Besuch der Wildhunde, die zur Zeit Junge hatten und in der Ferne zu hören waren. Leider war uns das nicht vergönnt. So gingen wir schlafen, mit dem schönen Gefühl, dass wir mit Hilfe der Lodgebesitzer und seiner Familie einen wunderschönen Tag erlebt hatten.
Hier waren wir bestimmt nicht das letzte Mal!

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Montag, den 11.04.2011
Irgendwie war es sehr kalt und wir verzichteten auf die Dusche, die Dank des salzigen Wassers eh nicht so prickelnd war.
Unser Chefkoch gab sich sehr viel Mühe mit unserem Omelett und das Frühstück war wieder reichlich. Dann redeten wir noch ein wenig mit Jaco, erledigten die restlichen Zahlungen und fuhren in Richtung KASANE. Auf dem Weg von der Lodge zur A33 trafen wir noch Ben mit seinen 3 „Hotdogs“, von dem wir uns dann auch noch herzlich verabschieden konnten. Nicht ohne zu erwähnen, dass dieser Besuch bestimmt nicht der letzte auf dieser Lodge war. Heute war KASANE und dort die „Chobe Safari Lodge“ unser Ziel.
In der Nacht hatten die Moskitos einen Narren an mir gefressen, gut dass ich meine Allergietabletten dabei hatte!










Die A33 war auf einer Länge von ca. 165 Km eine einzige Baustelle. Schneller als die vorgeschriebenen 60 manchmal auch nur 50 Km/h würde keiner mit seinem eigenen PKW fahren, da er sonst doch mit Schäden am Auto zu rechnen hätte. Pothols in jeder Dimension.
Als wir uns dem „Elephant Footpath“ näherten, kreuzte plötzlich eine Gruppe Elefanten schnell den Weg, so als hätten sie die Gefahr gespürt, die von den schweren Baustellen-LKW’s ausging. Gut das wir Fahrerwechsel gemacht hatten, weil auch eine Gruppe Giraffen zu sehen war, die ich dann gleich mit meiner Videokamera festhielt.
Unser GPS wollte uns dann auf einmal auf ein Gravelpad nach KASANE abbiegen lassen, ich protestierte und sagte, das wir geradeaus fahren sollten. Die Schilder mit „KASANE“ waren ja dauernd zu sehen. Weit vorne standen einige Autos am Straßenrand und wir fuhren langsam ran. Der Grund wurde sehr schnell deutlich, als wir die Polizistin mit der Radarpistole in der Hand sahen. Die Autos parkten dort also nicht unbedingt freiwillig. Glück gehabt! Wir waren noch so sehr mit dem Gesehenen beschäftigt, dass wir die Abfahrt nach KASANE verpassten und dann unvermittelt kurz vor der Sambische Grenze standen, wo wir ja nicht hin wollten. Da wir trotz des kleinen Umwegs reichlich früh in KASANE ankamen, beschlossen wir beim „Spar“ ein wenig einzukaufen und ich konnte meine Postsparcard zum ersten Mal in Botswana einsetzen. An den ATM war ich die Erste, sehr gut , weil dieser Automat erlaubte mir leider nur immer Pula 400.00 zu ziehen. Damit kommt man ja nicht weit. Ich wiederholte mein Vorgehen dann 4 x und es bildete sich hinter mir eine lange Schlange. Anscheinend störte das Keinen oder sie hatten Mitleid mit der blonden Touristin, die eben solange braucht. Alle lächelte zufrieden, wie ich dann endlich von Dannen zog und mich zur Spar begab. Auch hier wieder auffallend wie freundlich alle waren und es gab kein Gefühl von „Bedrohung“ . Danach ging es zur „Chobe Safari Lodge“.
Nachdem wir ein wenig zu früh dort eintrafen (Einchecken erst ab 14:00 Uhr) sagte uns die freundliche Dame an der Rezeption, wir sollten schon mal zur „Aktivities“ gehen, um unsere Touren zu buchen. Wir hatten ja vor, diesmal die Victoriafälle uns anzuschauen. Also ging ich mal dort hin. Die Dame drückte mir gleich ein Zettel in der Hand , wo alle Aktivities draufstanden.

AKTIVITIES




Nachdem da auch eine Möglichkeit aufgezeigt war, dass man hinfliegen könne, ging ich zuerst zu Mike, um das zu diskutieren. Ich hatte sowieso nicht die richtige Lust, um diese Wasserfälle mir anzuschauen, weil ich schon einige für mich imposantere Wasserfälle auf diese Welt gesehen hatte. Meine Flugerfahrung über den Grand-Canyon hatte ich immer noch im Kopf, so dass ein erneuter Flug mit einem so kleinen Flugzeug für mich nicht in Frage kam. Also redete ich Mike ein, sich für den Flug für US$ 220.00 , wie es auf dem Zettel stand, zu entscheiden. Der Flug mit einer einzelnen Person war nach Rücksprache leider nicht möglich. Nachdem wir sowieso 4 Tage auf der Lodge waren, ging ich zurück und vereinbarte mit der Dame, dass, wenn sich noch eine Person dazu melden würde, uns Bescheid zu sagen. Sie ergänzte: „... ich werde dann die 220.00 US$ für Sie an der Rezeption tauschen ...“ HALLOOOO, wieso denn das, ich hatte ja extra US$ dabei! ! ! Dann kam Sie nochmals raus mit irgendwelchen Einreisegebühren und der eigentliche Flug über die Fälle!! Das war dann für mich zu viel, weil fast das Doppelte was auf dem Zettel stand letztendlich herauskam. Das war es uns ja nun doch nicht wert. Somit war der Besuch der Victoriafälle gestrichen und ein zusätzlicher Tag für den Chobe National Park gewonnen.
Wir bezogen unser „Rondavelle 37“ das traumhaft am Wasser lag.

Die Gartenbewohner, ca. 50 Zebramangusten,




wovon eine ein Halsband mit Sender trug, ein Stall voller frecher Meerkatzen, die überall umherturnten,



Warzenschweine, die es sich nicht nehmen ließen nach einem Wasserrohrbruch den Rasen zur Suhle umzufunktionieren



Hier war dann mal Wäschewaschen angesagt. Mike kümmerte sich um den Chobe-NP und legte den Track für den morgigen Besuch fest.
Housekeeping brachte noch Eis vorbei und so konnten wir unseren Sundowner ganz gemütlich auf unserer kleinen Terrasse genießen.










Am Abend sahen wir einen über 2m langen Nilwaran,




der bei der Annäherung durch Mike blitzschnell ins Wasser flüchtete.

Es entstanden schon einige schöne Bilder und natürlich auch Filme.
Um 18.30 Uhr war Dinner angesagt. Es ist eine sehr große Lodge , dennoch hat man das Gefühl sehr persönlich betreut zu werden. Das Essen wurde in Buffetform gereicht, da war wirklich für Jeden etwas dabei. Das Fleisch wurde immer frisch zubereitet und zu den jeweiligen Speisen wurden Schiefertäfelchen gestellt. Somit konnte Jeder lesen, was er zu sich nahm. Eine, wie wir finden gute Sache insbesondere bei unbekannten Speisen.
Auch der Service war zum großen Teil sehr professionell und sehr freundlich .
Man kam so mit einigen Leute ins Gespräch und da entstand für uns die Idee, vielleicht ein Hummeldumm über Individualreisende zu schreiben.

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Dienstag, den 12.04.2011

Über Nacht hatten wir im Raum den „Quirl“ angelassen, mit dem Erfolg, das Mike es im Nacken hatte. Eine heiße Dusche und eine Tablette schaffte das Wehwehchen schnell weg. Weil heute ist der Chobe National Park geplant. Da kann man einen „Ausfall“ nicht gebrauchen.
Nach einem tollem Frühstucksbuffet, machten wir uns auf zum Park. Dieses liegt nur ein paar Kilometer von der Chobe Safari Lodge entfernt. Einmal links, 2x rechts abbiegen, vorbei am „Kasane Airport“ erreichten wir nach ca. 5 Km das „Sedudu Gate“.

Chobe National Park




Bereits 2009 waren wir schon mal hier Die Mengen an Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche anderen Tiere haben uns so beeindruckt , dass wir hier nochmal herkommen wollten. Nun war es so weit.

Ich trage uns ein, zahle für uns drei(wir 2 plus Auto) 290.00 Pula und dann konnte es los gehen. Außer 2-3 Safarifahrzeuge, die eher eine Art „Ferrari-Safari“ (sie rasen durch den Park ) machen, waren nur ganz wenige Selbstfahrer unterwegs. Wir nahmen uns die Zeit und hatten so die Chance viele Tiere zu sehen.
Der Chobe war aufgrund des vielen Regens ganz schön über die Ufer getreten, deswegen war der Pad direkt am Fluss leider nicht zu befahren. Es gab aber immer wieder Möglichkeiten, um ans Wasser zu kommen. Da gibt es einen offizielle „Stretchpoint“

Stretch Point




Hier kann man aussteigen und am Fahrzeug sich die Beine vertreten. Mike entdeckte eine Schlange im Baum, die sich aber sofort zurückzog und nicht als „Chobe s next Topmodell“ sich präsentieren wollte. Im Wasser lag faul und regungslos ein noch nicht ganz ausgewachsenes Krokodil, um das sehr dicht, „Nimmersatte“ und

Löffler



auf Nahrungssuche unterwegs waren. Man musste befürchten, dass jeden Moment das Krokodil sich einen dieser Vögel zur Mahlzeit machen würde.

Krokodil



Hoch oben auf einer Baumspitze sitzt ein Schreiseeadler.

Schreiseeadler



Im Baum einen Wasserwaran.




Dazu kamen eine Reihe von speziellen Wasservögeln wie der

Glockenreiher



Mangrovenreiher



Kuhreiher



Witwenstelze



Graufischer etc. . Und immer wieder Elefanten






die nicht nur ihren Durst löschten, sondern auch ein Wasser- und Schlammbad nahmen.





Wir genossen den Anblick und erfreuten uns ungestört die Vielfalt dieser Tiere wahrnehmen zu können.
Wir fuhren ein wenig weiter und trafen auf einige Giraffen, sie leckten am Boden den Sand auf, muss wohl damit zusammen hängen, dass sie irgendwelche Mineralien in sich aufnehmen wollten. Es sieht aber immer wieder kurios aus, wenn diese große Tiere breitbeinig ihre langen Hälse bis zum Boden herunter strecken.
Ein einzelner Bulle



der sehr besonders schwarze Flecken hatte als seine Artgenossen, war uns aufgefallen. Auch hielt er sich besonders häufig im Schatten auf.
Wir fuhren weiter durch den Park und sahen links wie rechts, Affen, Elefanten , Kudus,
Impalas



Puku’s






sogar einige

Schildkröten



kreuzten unseren Weg.
Nach einiger Zeit kehrten wir wieder an dem „Stretch Point“ zurück, Mike wollte mal schauen ob sich die Schlange oder der Waran noch mal sehen ließen. Wir waren wieder unterwegs zum Wasser, als einige Elefanten zum Fluss kamen. Sie fühlten sich nicht durch uns gestört, also blieben wir am Wasser stehen. Auf einmal wurden wir aufmerksam auf ein paar Jungbullen die sich kabbelten und sich leicht stritten. Wir schauten zu , ich hielt die Szene mit meiner Videokamera fest. Dann auf einmal „ entdeckten“ sie uns. Sie stürmten mit den Ohren wackelnd in unsere Richtung, nicht ohne entsprechende Geräusche von sich zu geben. Mike meinte, „wir laufen besser zum Auto“ Unser Sprint war bestimmt Olympia verdächtig. Sie ließen uns zufrieden und wir fuhren wieder mal weiter. Nach einiger Zeit sah ich wieder einige Giraffen, die ich fotografieren wollte. Ich suchte meine Kamera, hmmm… die war nicht mehr da! Die konnte ich nur bei meinem „Sprint“ vor den „5-beinigen Elefanten“ verloren haben. Also fuhren wir wieder zurück zum „Stretch Point“. Mike lief den kurzen Weg zum Wasser und tatsächlich , da lag sie, unversehrt. Was für ein Glück.
Wir fuhren weiter und trafen auf eine große Gruppe Büffel mit Jungtieren.

Büffel




Senegalkiebitz



Grautoko



Rotkopfschwalbe



Schmalschwanz Paradieswitwe


Marabus



Was für eine Ausbeute schon am ersten Tag! Wir beschlossen für heute den Park zu verlassen. Aber nicht, bevor wir noch schnell am Chobe die Hippos angeschaut hatten. Leider waren die von der Landseite weniger gut zu sehen weil sie sich im Schilf aufhielten.

Hippos


Zurück in unserem Rondavelle, machten wir uns frisch und schauten bei unseren Sundowner unsere „Gartenfreunden“ (Zebramangusten, Meerkatzen und Warzenschweine) bei ihrem Treiben zu. Das Abendessen in Buffetform ließ keinen Wunsch offen. Mike probierte Impala, er war sehr zufrieden. Dieser Tag hatte alle unsere Erwartungen erfüllt.
Fortsetzung folgt:
Anhang:
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 13:54 von engelstrompete.
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Mittwoch, den 13.04.2011

Wir beschlossen bis hinter Ihaha zu fahren. Und was entdeckten wir da? Einen traumhaft schönen Silberadler.


Nachdem es an der Waterfront immer noch nicht möglich war zu fahren , nahmen wir die Route 16. Das war ein Pad ins Nirvana, nicht zum empfehlen. Nur durch den Busch und keine Tiere, ich malte mir aus, wenn wir hier einen Platten oder Steckenbleiben würden ! Wir erreichten wieder einen besseren Weg und auch da waren wieder viele Tiere. Wir sahen an unserem Stretchpoint wieder viele Elefanten mit ihre Jungtiere


die sich eine Stelle zum Schlammbaden ausgesucht hatten , sich dann mit Sand bewarfen und genüsslich trompetete.
Bei unsere Weiterfahrt sahen wir dann Rapantilopen, die sind nicht oft zu sehen.
Rapantilopen


Donnerstag, den 14.04.2011
Nachts sprangen wir mehrmals aus dem Bett und schauten raus ,weil wir das „Gegrunze“ von den Hippos ganz nah hörten, leider haben wir keines gesehen. Nur gehört wie es ins Wasser plumpste.
Heute wollten wir noch einmal den Chobe National Park genießen. Leider führen die am Gate kein Buch, wo man ersehen kann, welche Tiere wo gesichtet wurden. Schon am Anfang unserer heutigen Tour haben wir viele Vogelarten gesehen, sogar wieder ein Silberadler zeigte sich von seiner schönen Seite.
Auch der Schreiseeadler war wieder da.
Silberadler


Dann brach bei Mike mal wieder Hektik aus als wir einige
Vogelarte sahen , die er noch einfangen wollte.
Kafferhornrabe


Sie gaben uns aber die Zeit, die wir benötigten, um sie einigermaßen einzufangen .
Einfarbschlangenadler


Weißrückengeier


Kuhreiher, Graufischer, Silberreiher
Diese Kombination von Beobachten, Fotografieren und Fahren wurde uns dann zum „Verhängnis“. Wir saßen plötzlich durch eine Unaufmerksamkeit im Tiefsand fest! Mike fuhr zweimal rück- und vorwärts. Als dies alles nichts half, zögerte er keinen Moment, nahm sofort die Schaufel in die Hand und hatte in weniger als 5 Minuten das Auto freigeschaufelt. Ich habe das nur auf meiner Videokamera festgehalten, deshalb kann ich zu diesem Vorgang leider keine Bilder zeigen. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass ein junges Paar mit SA-Kennzeichen sofort bereit war uns zu helfen.
Als wir dann wieder Richtung KASANE fuhren, sagte ich, wir sollten tanken, weil wir ja Morgen abreisen. Dieser Vorschlag wurde in den Wind geschlagen… . Im Forum wird immer empfohlen, dass man bei jeder Gelegenheit die einem geboten wird, in Botswana tanken sollte. Denn es ist nicht immer sichergestellt, dass die Tankstellen 365 Tage im Jahr über genügend Benzin in der gewünschten Art vorrätig haben.

Freitag, den 15.04.2011
Wir fuhren zur Tankstelle. Da wurde uns mitgeteilt,“ Sorry, no Gasoline for this Car“, na Klasse! Nachdem der Tank aber noch fast halb voll war, waren wir nicht so beunruhigt, um bis KATIMA MOLILO (ca. 160 Km) zu gelangen.
An der Grenze bei der Ausreise, war wieder der nette und freundliche Beamte, der sich mit uns in deutsch und niederländisch unterhielt. Auf der namibischen Seite konnten wir die über den Ufer getretene Linyanti River sehen.
Das war kein verheißungsvoller Beginn für die uns vorliegende Route in Namibia.
Entlang der B8, wo ein Schild nach dem anderen vor Elefanten warnt , wurde wieder kein Elefant gesichtet! Eine Strecke die sich lang hinzieht und kaum Abwechslung bietet. Kurz vor 12 Uhr erreichten wir unser nächstes Ziel.
Die "NDHOVU Lodge"
Diese liegt auch am Okavango. Dort hatten wir ja letztes Jahr durch den Regen bedingt in einer anderen Lodge erhebliche Schwierigkeiten.
Die„ Ndhovu Lodge“ (Ndhovovu = „Elefant“ in der Sprache der dort lebenden schwarzen Bevölkerung), hatte ich Horst Koch, den Besitzer der Lodge, noch vor unserem Abflug aus Deutschland per Mail nach dem Stand der Dinge (Wasserstand) gefragt. Ich bekam als Antwort, „Alles klar, ab 12 Uhr steht Jemanden für Euch bereit“

Und so war es auch. Unser Auto wurde unter einem Zelt geparkt. Dies wurde rund um die Uhr bewacht durch einen Mitarbeiter der Lodge. Der stand in Funkverbindung mit der Lodge, nach einiger Zeit , kam Horst per Motorboot angefahren, um uns abzuholen.


Die Überfahrt, die durch diese Überschwemmungen eben erforderlich war, dauerte ungefähr 10 Minute.



Wir fuhren an den Schilder der Lodge vorbei die noch ganz klein gerade aus dem Wasser ragten. Die Mahangu Lodge war zur diesem Zeitpunkt geschlossen.



Kurz vor der Lodge wurden wir dann mit unserem Gepäck auf ein Fahrzeug umgeladen. Ich hatte in weiser Voraussicht, das
„Rivertent“

gebucht, das war aber auch nur mit einem kleinen Steg zu erreichen. Was für eine Organisation dieser Regen und dadurch diese Überflutung doch voraussetzte. Hier auf der Lodge hatte man in keinster Weise das Gefühl, dass durch die Überflutung der Betrieb eingeschränkt war.
Diese Rivertent hatte alles was man so brauchte



die Integrierte Dusche und eine Chemietoilette. Eine Kaffeemaschine und Stecker um mal wieder alle Geräte aufzuladen, was wir dann auch gleich machten.
Zum Lunch gab es einen leckeren Salat und Sandwichs .
Wir buchten eine Sundowner Bootstour für 17 Uhr.
Leberwurschtbaum


Nachdem wir heute die einzige Gäste waren, fuhren wir mit Horst los.
Wasserwaran

Ich hoffte auf Hippos, die man schon hörte, aber die sich immer wieder im Schilf versteckten. Mike kam dafür super auf seine Kosten und Horst war ein exzellenter Bootsführer, so dass Mike wieder mal sehr schöne Bilder machen konnte.
Weißstirnspint



Unseren Sundowner genossen wir, dazu gab es Knabberzeug und Chips mit Dippsoße. Auf Horst müssen wir ja einen sehr ausgehungerten Eindruck gemacht haben "GRINS".

Das Dinner war sehr lecker und wurde auch mit sehr viele Kleine besondere Nuancen serviert. Wir fühlten uns hier sehr wohl. Dabei erzählte uns Horst von einem "Peacepark", ein Nationalpark ohne Grenzen. Dieser würde übergreifend in Botswana, Sambia, Zimbabwe, Namibia und Angola entstehen.
Der Abend endete mit viel Fachsimpeln und hier ist wieder meine Aussage, Namibia ist ein „Dorf, hier kennt Jeder Jeden" Es stellte sich heraus, dass Horst mit Johan Vaats von Duesternbrook verwandt ist.

Fortsetzung folgt:
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
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2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Letzte Änderung: 18 Jul 2013 13:55 von engelstrompete.
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