Zwei mögiche Selbstfahrer Varianten im Sommer

7 Antworten · 2'568 Aufrufe · gestartet 01. Feb. 2009 von fhisg
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Themenstarter16 Beiträge · seit 200901. Feb. 2009 · #1
Hallo allerseits

Meine Frau und ich habe vor diesen Mai/Juni/Juli für 3-3.5 Wochen nach Namibia zu reisen. Es wäre unsere erste Afrikareise.
Zurzeit stehen wir vor der Wahl einer geführten Selbstfahrer Off Raod Safari plus ein paar Tage individuell oder einer kompletten Selbstfahrer Tour und suchen noch nach Entscheidungshilfen.

Die geführte Selbstfahrer Camping Safari für 3 bis 6 Fahrzeuge führt in 12 Tagen von Windhoek in den Norden über Waterberg, Epupa Falls, Van Zyl's Pass und Purros nach Palmwag. Sie startet Mitte Juli. Sie wird so meines Wissens ausschliesslich in der Schweiz angeboten. Dies ist auch einer der Wermutstropfen an der Sache - nicht, dass ich meine Landsleute nicht mag, doch eine internationale Gruppe wäre bestimmt spannender. Allerdings würden wir in der Gruppe sehr viel mehr über Land und Leute erfahren, lernen auch in schwierigem Gelände mit dem 4x4 umzugehen und natürlich von der Namibia-Camping Erfahrung des Führers profitieren. Das hilft für den Rest der Reise...
Der Tour fehlt natürlich der Etosha und Sossusvlei. Wir würden also individuell von Palmwag für ein paar Tage (3-5) in den Etosha fahren und dann nach einem mühsamen Transfertag noch 2 Tage in den Dünen verbringen.
Ist das machbar, oder schlicht zu stressig?

Für die Alternative "komplette Selbstfahrertour" sind ja alleine heute 3 Diskussionen gestartet worden, die sich um Route/Unterkunft im Bereich von 20 Tagen drehen. Da werde ich einfach dort mitlesen 😉 Diese Tour würden wir Ende Mai oder Anfangs Juni starten. Habe gelesen, dass es in der Nacht recht kalt werden kann?

Welche Argumente würden aus eurer Sicht für die eine oder andere Variante sprechen?

Grüsse
Marcel
3'491 Beiträge · seit 200602. Feb. 2009 · #2
Hallo Marcel,
vorausgeschickt: wir haben keine Erfahrung mit geführten Selbstfahrer-Touren.Dennoch frage ich mich, ob das der richtige Einstieg für Namibia wäre.Ich glaube, man muss schon ein ausgesprochener Offroadfreak und sehr abenteuerlustig sein, um dies als Reisevariante für die erste Afrika-Reise zu wählen.Hinzu kommt, dass eine Reisegruppe zwar die von Dir beschriebenen Vorteile hat, aber genau darin auch ein Nachteil liegen kann - das ständige Zusammensein mit anderen kann gerade in Namibia, wo Ruhe und Einsamkeit ja einen Großteil des Reiseerlebnisses ausmachen, sehr störend sein. Ich gebe das einfach mal zu bedenken.
Gruß Joli
33,1k Beiträge · seit 200602. Feb. 2009 · #3
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Sorry, meine eigentlich Antwort die ich hier geschrieben hatte, war zu einem anderen Thread. Habe es nun dort gepostet!
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Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2009
181 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #4
Halloi Marcel,

da muß ich Joli wirklich Recht geben. Das Besondere an Namibia ist die Einsamkeit und Stille, die bei einer Reisegruppe ganz sicher nicht rüberkommt. Es gibt schöne Selbstfahrertouren für die man kein 4x4 Könner sein muß und gerade für die erste Reise würde ich auch was anderes vorschlagen. Routenvorschläge findest du hier ja, wie du schon selbst bemerkt hast, in rauhen Mengen.

Schau auch mal in die Reiseberichte. Ich habe mir angewöhnt, vor jeder größeren Reise Reiseberichte zu lesen, die geben einen ganz individuellen Eindruck und geben auch praktische Tips zu Dingen die man als Neuling nicht immer bedenkt.

Gruß
Karin
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
zuletzt bearbeitet 02. Feb. 2009
89 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #5
Also ich nehme jetzt Partei für die geführte Reise, obwohl auch ich nicht ohne Not mich mit anderen Autos zusammenrotte.

Was ihr da erlebt, ist um vielfaches interessanter als die normalen Einstiegstouren, die im Forum beschrieben werden. Etosha erlebt ihr in den trockenen Flüssen des Honaib oder bei Purros. Wenn ihr anschliessen noch zu Etosha fährt, kommt Euch das vor wie ein Zoo.

Die Einsamkeit kann man sehr gut in der Gruppe erleben. Zumal man im Kokoaveld wirklich einsam ist. Auch in der Gruppe kann man vereinbaren, dass man verschiedene Campsites macht und nicht aufeinander sitzt. Ansonsten ist es in Namibia meistens viel weniger einsam.

Die Sossuvlei-Dünen kannst du auslassen, wenn ihr ins Hartmannstal fährt, da könnt ihr sogar in den Dünen campen. In Sossusvlei ist es wieder eher zoo-ähnlich.

Van Zyl's Pass etc ist in der geführten Gruppe kein Problem und wenn ihr ihn geschafft habt zusammen, dann seit ihr als Gruppe auch zusammengeschweisst.

Ihr seht, obwohl ich ein extremer Individual-Tourist bin, würde ich (so hätte ich die Wahl als Afrika-Neuling) sofort mit der Tour mitgehen.

Mit welchem Veranstalter geht ihr?

Gruss
Schnrgl
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435 Beiträge · seit 200702. Feb. 2009 · #6
Also den Van Zyls muß man nicht unbedingt gleich bei der ersten Reise in Angriff nehmen, schon garnicht wenn man keine 4x4 Vorkenntnisse hat. Na gut, das wäre in der Gruppe noch machbar, aber ich finde diese geführte Tour von der Strecke her auch nicht unbedingt glücklich. Vieles wird ausgespart und der Transfer zum Sossusvlei ist stressig.

Wenn ihr das auf eigene Regie macht, könnt ihr eine bedeutend bessere Rundtour durch Namibia zusammenstellen und seid auch mit dem Datum flexibler.
Es macht natürlich etwas mehr Arbeit,aber die Vorfreude wird umso größer.😃

Schaut Euch doch einfach ein paar Routen hier im Forum an,oder ihr orientiert Euch an den Touren der Reiseveranstalter(Iwanowski , Bwana Tucke Tucke).
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
5'479 Beiträge · seit 200903. Feb. 2009 · #7
Wenn Ihr das erste mal in Afrika seit, Interesse am Offroadfahren habt, Euch dies aber noch nicht allein traut, ist die geführte Selbstfahrer-Safari perfekt für Euch. Wir waren auch bei unserer ersten Afrika-Reise gleich im Kaokoveld, da wir aber über Erfahreungen im Offroad-Bereich verfügten, haben wir die Tour allein machen können. Kaokoveld/Damaraland sind für mich die schönsten Ecken in Namibia.

Wenn ich hier die Leute die Einsamkeit Namibias predigen höre und gleichzeitig die Standard-Touren (z.B. Etosha) empfohlen werden, kann ich nur lachen. Einsamkeit findet man dort sicherlich nicht.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter16 Beiträge · seit 200904. Feb. 2009 · #8
Ich danke euch herzlich für die Rückmeldungen. Sie haben mir wirklich geholfen.

Grüsse
Marcel