dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201027. Jan. 2011 · #41
Hallo Zusammen
@ Steffi: Durchaus möglich, dass wir uns begegnet sind. Das würde auch zu meiner Theorie passen: Namibia ist ein Dorf! 🙂 Ich werde heute Abend deinen Reisebericht prüfen. Vielleicht finde ich die Parallele. Ich tippe auf Swakopmund 😄 Wenn ihr auch mit AB geflogen seid, waren wir vielleicht wirklich im selben Flieger. Ein paar Gesichter habe ich mir sogar gemerkt 🙂
@ Bernd: Du bist echt gut. Du wusstest, dass wir Leoparden gesehen haben, bevor wir es geschrieben haben. Du solltest deine Fähigkeiten mal fürs Lotto spielen einsetzen. 🤩 (Nein im Ernst: Woher wusstest du das?)
@ SASOWEWI: Ich freue mich auch immer, wenn ich Leute treffe, die meinen Humor teilen. 😄
Dann bis heute Abend, da folgt der nächste Bericht! Beste Grüße Mandy
BerniOx109 Beiträge · seit 201027. Jan. 2011 · #42
Hallo Mandy,
die Antwort zu Deiner Frage :
"@ Bernd: Du bist echt gut. Du wusstest, dass wir Leoparden gesehen haben, bevor wir es geschrieben haben. Du solltest deine Fähigkeiten mal fürs Lotto spielen einsetzen. (Nein im Ernst: Woher wusstest du das?)" (wie zitiert man eigendlich eine Satz aus einem früheren Beitrag?)
ist ganz einfach.
Bei meiner vorletzten Namibia-Reise hatte ich einen Schamanen kennengelernt. Der zeigte mir wie man Hühnerknochen werfen muss um in die Zukunft zu blicken. Als ich Gestern meine Essensreste wegwarf, hatte ich die Vision wie 2 deutsche Touris die nicht in den Flitterwochen sind einen Leoparden im Etosha sahen. 😄
Im Ernst : Ich habe Gestern Abend noch Euere Bilder angesehen. Nicht die, die Ihr im Bericht eingefügt hattet, sondern im Album. Und da hattet Ihr schon die Bilder vom Leoparden drin. 😉
So, aber Ihr habt gut vorgelegt. Jetzt muss ich mal schauen ob ich es schaffe meine Episode vom Etosha hochzuladen. Ich hab nicht so viel Grün, aber ich kann Euch mit ein paar Tierchen neidisch machen. 🙂
weiter so mit dem informativen Bericht! Prima! Für das schwarze Zebra dürfte sich Burschi interessieren. Er hat bereits darüber einen Artikel veröffentlicht.
Liebe Grüße Mike
eggitom1'247 Beiträge · seit 200927. Jan. 2011 · #44
OFF TOPIC ********* Hallo Bernd
BerniOx schrieb:
(wie zitiert man eigendlich eine Satz aus einem früheren Beitrag?)
im Beitrag, aus dem du zitieren willst, clickst du rechts unten auf den Button "zitieren". Dann löschst du zwischen "quote" und "/quote" (beide mit dem eckigen Rahmen stehen lassen!) alles raus, was du nicht willst. Vorschau, anpassen, fertig!
Erklärtes Ziel für den Morgen ist es „Mission Elefant“ zu erfüllen. Deshalb sitzen wir auch schon um 7:00 Uhr im Auto. Wir fahren in die Richtung, wo wir gestern die frischen Bissspuren gesehen haben – also Richtung Olifantsbad. Wir wiederholen die Taktik und fahren nur Schrittgeschwindigkeit; wir achten auf jeden abgeknickten Ast, auf jede Spur im nassen Boden.
Und wir haben Glück!!! Neben der Straße, versteckt im Gebüsch, steht eine alte Elefantenkuh. Wir haben es geschafft – Mission erfolgreich beendet. Auch hier sind wir wieder überwältigt und können uns nur schwer lösen. Doch Christoph wartet auf uns, wir sind ja um 10:00 Uhr in Outjo mit ihm verabredet.
Mit 20 Minuten Verspätung kommen wir bei Christoph auf der Sophienhof Lodge (Nähe Outjo) an. Wir gleichen uns also auch schon von der Pünktlichkeit der afrikanischen Gelassenheit an. Daheim könnte mir das nicht passieren. Ich bin da echt deutsch. Ich bin nicht nur pünktlich, nein ich komme grundsätzlich 10 Minuten eher 🙂. (Anmerkung Dirk: Ich nicht, die akademische Viertelstunde ist immer drin. In Kombination kommen wir also immer nur 5 Minuten zu spät.)
Wir werden von Christoph mit einem kühlen Getränk in Empfang genommen. Nach einer kurzen Erholungsphase zeigt er uns das Gelände. Die Familie hatte die Lodge 2009 übernommen. Wir sind begeistert, die Renovierung hat sich gelohnt. Momentan werden die letzten Arbeiten an der Erweiterung der Campsites abgeschlossen.
Mal ein bisschen Werbung: Es gibt vier sehr hübsche Bungalows, die jeweils für 2 Personen geeignet sind. Zusätzlich gibt es noch ein VIP-Haus, das Platz für fünf (?) Personen bietet und einen eigenen Pool hat. Alle Unterkünfte sind perfekt für Selbstversorgung geeignet (in Outjo kann man ja schnell was einkaufen), muss aber nicht. Insgesamt ist die Anlage sehr gepflegt und einladend! Das Personal, das wir treffen, ist sehr freundlich. Hier lässt es sich wohlfühlen!!
Schon wieder erwischen wir uns dabei, dass wir bereits die nächste Reise planen. Die Sophienhof Lodge steht dann sicher auf unserer Liste. Diesmal hat es leider nicht geklappt, da wir erst nach der Buchung von der Lodge erfahren haben.
Natürlich darf auch eine Fahrt über das Gelände nicht fehlen. Wir fahren zu den Straußen, die uns am liebsten aufgegessen hätten. Sie haken auch die ganze Zeit nach meiner Sonnenbrille. Auf die Idee, dass ich diese auch abnehmen kann, bin ich allerdings nicht gekommen. Natur ja – aber doch bitte nicht so NAH : laugh : Nein, es war klasse, so nah an die Tiere heran zu kommen.
Auf unsere nächste Station habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut. Wir fahren zu den Geparden. Sie warten auch schon auf uns, denn heute gibt es Gnu-Keule 🙂. Die zwei Großkatzen werden gefüttert, zahm sind Sie deshalb aber nicht. Wir werden gewarnt: „Das sind keine Schmusekatzen!“ Trotzdem ist mein erster Satz: „Oh, sind die süß“ Ich kann aber nichts dafür. Das ist genetisch bedingt – ich bin eine Frau 😄 Es ist jedenfalls sehr beeindruckend, die zwei Geparden zu beobachten. Leider sind sie sehr schnell verschwunden, nachdem es Frischfleisch gab 🙁
Weiter geht’s, das Gelände ist groß. Wir sehen einiges an Antilopen, Gnus und Warzenschweinen. Wir entdecken auch eine Giraffen-Familie, die mit ihren Kindern einen Spaziergang macht. Jetzt ist es doch schön, dass wir nicht mehr im Etosha sind: Raus aus dem Auto und der Gruppe langsam zu Fuß nähern! Es ist noch mal ein anderes Gefühl, diesen Tieren außerhalb des Autos näher zu kommen. Traumhaft. Danke, Christoph.
So langsam bekommen wir alle Hunger. Also fahren wir nach Outjo in die Bäckerei. Wir bestellen alle nacheinander, Burger, Sandwich … Dirk bestellt Bratwurst mit Kartoffelsalat - und das in einer Bäckerei!!! 😄
(Übrigens: Wer noch eine Möglichkeit sucht, in Namibia zu investieren: die Bäckerei steht ggf. zum Verkauf.)
Nach dem Essen laufen wir in Richtung Museum. Die Sonne knallt uns auf die Schultern und ich hole mir den ersten Sonnenbrand des Urlaubs. Und wofür: das Museum ist geschlossen 🙂. Na dann gibt’s statt Kultur eben Souvenirs. Wir können uns aber nicht entscheiden. Die Holzgiraffen sind sehr schön, aber im Flugzeug... lieber nicht. Der Blick auf die Uhr mahnt uns langsam zu verabschieden - leider. Es ist bereits 15:30 Uhr. Es liegen ja noch gut 2 ½ Stunden Fahrt zur Erongo Wilderness Lodge vor uns.
Die ersten 100 Kilometer laufen Problemlos. Dann sehen wir mehr oder weniger zum ersten Mal einen jungen Mann an einer Abzweigung stehen, der uns winkenderweise zum Anhalten bringen will. Nein nein, sage ich zu Dirk. Kaum sind wir an ihm vorbei, knallt es. Schießt der Arsch jetzt auf uns?? Nein, meint Dirk, wir haben einen Platten! Warum jetzt? Der Kerl kommt schon angesprintet und von rechts naht eine heftige Gewitterfront. Also ist Beeilung angesagt.
Bis der junge Mann bei uns ist, haben wir gerade den Wagenheber und das Werkzeug ausgepackt. Wir sind etwas unsicher, weil wir ja als unerfahrene Touris keine Ahnung haben, was er jetzt von uns will! Die letzten Meter schlendert er heran und fragt Dirk, ob wir ihn nach Swakop mitnehmen können. Naja, leider nicht unser Weg, sorry. Erst dann merkt er, dass wir einen Platten haben und bietet uns noch höflich seine Hilfe an, die wir dankend ablehnen. So viele Hände braucht es zum Reifenwechseln wirklich nicht.
Wir agieren gut als Team. Während Dirk den neuen Reifen montiert, rolle ich den Alten in den Kofferraum. Um mir nicht den Kopf anzustoßen, setze ich mich auf Dirks Koffer. Ganz plötzlich beginnt ein seltsames Summen. Ich als ganz großer Autokenner denke sofort an einen Totalschaden. Das kann ja auch im Stand mal passieren, klar. Bis ich das Summen lokalisiere: es kommt aus dem Koffer. Was ist das? Dirk ruft: Das ist mein Elektrorasierer : laugh : Also erst mal Koffer ausräumen und Rasierer ausschalten. In der Zeit ist Dirk dann auch schon fertig mit dem Radwechsel. Die ganze Aktion hat uns 20 Minuten gekostet. Beim nächsten mal geht es schneller 🙂
Kurz nach 18:00 Uhr erreichen wir die Erongo Wilderness Lodge. Ernst bringt uns die letzten 800 Meter zur Lodge, Heidi führt uns zu unserem Zelt. Es ist sehr schön. Gerade das offene Bad begeistert uns. Leider haben wir nicht viel Zeit alles zu genießen, denn der Sundownerwalk beginnt sofort, ein weiteres deutsches Pärchen ist auch dabei.
Eine der ersten Fragen von Heidi ist, ob wir in den Flitterwochen sind!!! Schon lange nicht mehr gehört, diese Frage. Aber: Nein, immer noch nicht. 🙂
Leider zieht ein heftiger Sturm auf und wir stehen ungeschützt auf dem Berg. Dank Wolken wird uns der Sonnenuntergang verwehrt bleiben... Schnell noch ein Getränk reingezogen – Heidi besteht drauf – und dann gehen wir schon wieder runter zur Lodge. Trotz schlechtem Wetter können wir aber schon den tollen Blick von da oben erahnen!
Den Abend verbringen wir mit dem Pärchen von vorhin. Wir führen spannende, interessante Gespräche, verstehen uns sehr gut – es hat viel Spaß gemacht!
Vorspeise: Carpaccio vom Springoryxgnupala Hauptgericht: Strauß Dessert: Crêpes mit Eis und Schokosauce
Hört sich unspektakulär an, war aber sehr schmackhaft!!
Maria 58186 Beiträge · seit 201028. Jan. 2011 · #50
Hallo,dirkmandy sehr schöner und unterhaltsamer Reisebericht. Wir sind im Oktober auf der Sophienhoflodge und freuen uns jetzt noch viel mehr darauf 🤪 L.G. Maria
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201028. Jan. 2011 · #51
Hallo zusammen!
Mal sehen, ob wir es heute noch schaffen, einen weiteren Tag einzustellen. Am Wochenende geben wir mal ein bisschen Gas, sonst zieht sich unser Bericht noch über Wochen hin! Das wollen wir Euch auch nicht antun... 😛
@ Topobär:
Topobär schrieb:
dirkmandy schrieb:
„Oh, sind die süß“
Den Satz höre ich in Afrika auch immer gefühlte 100mal pro Tag. 🤪
Wie ist das zu verstehen? Sagen die Damen immer zu Dir: "Oh, ist der süß!" Oder wie?? 😄
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201029. Jan. 2011 · #54
Mittwoch, 05.01.2011: Erongo Wilderness Lodge
Heute schlafen wir mal wieder aus. Der Wecker klingelt erst um 8 Uhr. Das tut meinen Augenringen richtig gut, zumal ich die Antifaltencreme zu Hause gelassen habe 😄 Generell entschließen wir uns, den Tag ruhig zu gestalten. Auch wenn es schwer fällt, still zu sitzen. Man ist ja schließlich in Afrika und muss jede Sekunde ausnutzen 🙂
Beim Frühstück treffen wir wieder das Paar aus Düsseldorf. Wir genießen gemeinsam das wirklich sehr gute Frühstück. Dabei geben uns die Düsseldorfer noch einige Tipps für unsere nächste Station Swakopmund. So sollen wir uns ein Abendessen im ehrwürdigen Hansa Hotel nicht entgehen lassen. „Es ist einzigartig, Ihr werdet Spaß haben“ sind ihre Worte. Was das heißt, werden wir noch feststellen 🙂
Nach dem Frühstück genießen wir den Blick von unserer Terrasse. Der Ausblick ist einfach super. Hier können wir toll entspannen. Noch schnell ein Buch geholt und einfach relaxen. Die Ruhe dauert allerdings nicht lange an. Schon bald beginnt es laut zu brummen. Die Blicke irren suchend umher. Die Übeltäter sind dann schnell lokalisiert. Es sind riesige Käfer, die sich im Dach ein neues zu Hause suchen. Schlagartig wird Dirk wieder müde und er verkriecht sich im Zelt 😄 Da es aber vorne quasi offen ist, genießt er auch von dort noch die Aussicht.
Gegen Mittag haben wir dann genug relaxed. Den ganzen Tag rumsitzen ist uns zu langweilig. Wir haben Hummeln im Hintern. Also entschließen wir uns zu einer kleinen Wanderung. Diesmal denke ich auch gleich an die passende Kleidung – Shirt statt ärmelloses Top! An der Rezeption holen wir uns noch die Wanderkarte vom Gelände. Uns wird der „Baboon Walk“ empfohlen. Eine Wanderung auf den Hausberg sei um diese Zeit zu anstrengend, heißt es. Wahrscheinlich halten sie uns für verrückt, mitten in der Mittagshitze wandern zu gehen. Ganz unrecht haben sie dabei ja auch nicht 🙂
Kurz bevor es losgeht, treffen wir noch Ernst. Er hatte uns bereits gestern angeboten, sich um unseren kaputten Reifen zu kümmern. Da unser Auto unten auf dem 2x4 Parkplatz steht, übergibt Dirk kurzer Hand unseren Autoschlüssel. Dann kann es ja endlich losgehen. Der Weg ist wirklich schön. Wir sehen immer wieder Klippschliefer und wunderschön gefärbte Eidechsen.
Nach einer Stunde stehen wir auf einer Felsplatte und wissen nicht mehr weiter. Der Weg ist eigentlich durch Steinhaufen gekennzeichnet, von einem Haufen ist aber weit und breit nichts zu sehen. Dirk klettert sogar auf einen Hügel, kann aber keinen Weg erkennen. Für uns die logische Konsequenz: umdrehen. Denn wir sind nicht daran interessiert, eine Folge aus „Ausgesetzt in der Wildness“ nachzustellen 😄
Wie sich rausstellt ist unsere Kehrtwende sowieso eine gute Idee, denn es nähert sich eine Gewitterfront. Wir schaffen es aber noch vor dem einsetzenden Regen zurück zur Lodge. An der Rezeption wundert man sich, dass wir bereits zurück sind. Kleinlaut geben wir zu, dass wir keine Markierung mehr gefunden haben. „Ach, dass waren die Paviane. Auf der Suche nach Skorpionen zerstören sie die Steinhaufen.“, hören wir darauf lachend. Na super. Wäre es da nicht cleverer, eine andere Markierung zu wählen? 🙂
Nun gönnen wir uns erst mal einen Rock Shandy zur Erholung. Bald darauf können wir auch schon Kaffee und Kuchen genießen. Dirk kann gar nicht mehr aufhören zu essen. Der Arme hat ja auch die letzten Tage nichts zu Essen bekommen 😄
Wir entscheiden uns, auch heute Abend den Sundowner Walk mitzumachen. Vorher will ich aber nochmal nach unserem Auto schauen. Nicht dass Ernst damit geflüchtet ist. Die Frage, was er mit unserem Auto anfangen würde oder wohin er flüchten würde, kann ich Dirk zwar nicht beantworten. Ich kann ihn aber überzeugen, zum Auto zu gehen.
Da unser Hilux oben bei der Lodge nicht steht, laufen wir also runter zum 2x4 Parkplatz. Dort stellen wir fest, unser Auto ist tatsächlich weg!! Ernst ist also wirklich geflüchtet!!! Heidi, die heute Gäste-Warte-Dienst hat, klärt uns aber auf. Unser Auto steht oben an der Lodge, frisch gewaschen! Ups, schlechtes Gewissen 🙂
Also wieder nach oben. Ernst nimmt uns auch gleich in Empfang. Leider hat er keine guten Nachrichten für uns. Der Reifen ist nicht zu retten – Totalschaden. Also müssen wir in Swakopmund einen neuen Reifen kaufen. Egal, wir haben bei Avis ja eine Komplettversicherung abgeschlossen.
Der Sundowner Walk ist heute eine Privatführung. Wir sind nur zu zweit. So kommen wir gut mit unserem Guide Kules ins Gespräch. Ein Thema ist das Oktoberfest. Die unglaubliche These: Namibianer schaffen es, 20 Mass Bier zu trinken. Das hätte ich ja gerne mal gesehen 😄 Vor lauter Quatschen verpassen wir fast den Sonnenuntergang. Und der ist heute spektakulär. Da bekomme ich glatt Gänsehaut.
Auch das Restaurant gehört uns heute fast allein. So werden wir richtig umsorgt. Auch das Essen ist heute wieder großartig.
Vorspeise: Chakalaka Hauptspeise: Oryx-Steak mit Kartoffeln und Brokkoli Nachspeise: englischer Schokopudding
Wir gehen zeitig ins Bett, schließlich wollen wir morgen um 7:00 Uhr noch den Morning-Walk mit Heidi machen.
Fazit: Eine erstklassige Unterkunft. Die Zelte sind toll, man fühlt sich ganz allein und kann super entspannen. Und der Ausblick, egal ob vom Zelt, Restaurant oder vom Hausberg, ist immer wunderschön. Alle bemühen sich, den Aufenthalt so schön wie möglich zu gestaltet. Wir kommen wieder!
eggitom1'247 Beiträge · seit 200929. Jan. 2011 · #55
dirkmandy schrieb:
Das tut meinen Augenringen richtig gut, zumal ich die Antifaltencreme zu Hause gelassen habe 😄
Hallo Mandy offenbar habe ich da was falsch verstanden: ich habe gemeint,die braucht man erst, wenn man Falten hat - und das kann ja bei deinem jugendlichen Alter wohl kaum der Fall sein, oder 🤩
Ansonsten: Bitte weiter so; ich habe noch selten einen Bericht mit so viel Vergnügen gelesen!
schöner Reisebericht. In der Erongo Wilderness Lodge haben wir im letzen April auch 2 Nächte verbracht. Sehr schöne Gegend, tolle Unterkunft. Ungewohnt waren nur die Dassies...wußte gar nicht, daß die so ein Radau machen können 😄
Danke für euren super lustigen Reisebericht, ich hoffe wir schaffen es bald auch einmal nach Namibia! Weiter so und wir freuen uns auf Fortsetzung! Diese Flitterwochenfragen kennen wir auch sehr gut von unseren beiden ersten Südafrika Urlauben, da waren wir noch in der "zivilisation" unterwegs 😉 Und wir dodeln haben immer nein gesagt, dabei hätten wir nicht nur einmal eine gratis Sektflasche zum Abendessen abstauben können, hach, wir waren zu ehrlich 😉 Viele liebe Grüße aus Niederösterreich! Julia & Markus
keine Ursache, hab ich gern gemacht und herzlichen Dank für die lobende Erwähnung. 😎 Hast du sehr schön geschrieben Mandy, bitte weiter so. Wir möchten doch auch wissen was da in Swakop los war.
Viele Grüße aus Sachsen
Christoph und Familie 🤩
PS: unsere kleiner Traktor ist inzwischen da, und der tolle Landcruiser leider Schrott
dirkmandyThemenstarter290 Beiträge · seit 201030. Jan. 2011 · #60
Donnerstag, 06.01.2011: Tagesziel Swakopmund
Der Wecker klingelt heute sehr zeitig. Heidi wartet ja mit dem Morningwalk auf uns. Wir überwinden uns, aus dem Bett zu klettern, schließlich wollen wir auch die versprochenen Paviane sehen. Also auf zum Restaurant, dem vereinbarten Treffpunkt. Noch schnell einen Kaffee trinken, damit wir auf dem Weg nicht einschlafen 🙂 Wir warten und warten und warten, aber von Heidi ist nichts zu sehen. Nach einer Woche Namibia wissen wir ja, dass es mit der Pünktlichkeit nicht so genau genommen wird, aber 20 Minuten sind schon lang. Nach einer halben Stunde informiert man uns, dass Heidi einen Platten hat. Sie steht noch auf der Straße von Omaruru zur Lodge.
Nach 45 Minuten Wartezeit entschließen wir uns dann doch zu frühstücken. Schade, dass es mit dem Walk nicht geklappt hat. Länger können wir aber nicht warten, denn wir wollen heute noch nach Swakopmund und sind mit den Fahrtzeiten noch nicht so gut vertraut. Wir trösten uns aber mal wieder damit, dass wir ja bald wiederkommen 🙂
„Packen, wir fahren!“ hieß es dann wieder. Auf dem Weg nach Swakop machen wir einen Abstecher zur Spitzkoppe. Unbedingt zu empfehlen!
In Swakopmund haben wir fast auf Anhieb unsere Unterkunft – das Swakopmund Guesthouse – gefunden. Erstmal einchecken.
Da wir noch immer unseren kaputten Reifen spazieren fahren, begeben wir uns auf die Suche nach einem Tyre-Shop. Mehr oder weniger um die Ecke finden wir Tyre 2000, wo wir zuerst gefragt werden, wo wir das Auto gemietet haben. Die Auskunft „bei Avis“ geben wir ihm natürlich sofort. Zack, schon haben wir einen neuen Reifen, der uns schlappe 1.450 NAD kostet!!! Das sind ja nur locker 160 EUR. Da es Dirk zu viel erscheint, behauptet er, dass wir letztes Jahr unter 1.000 NAD bezahlt haben. Offenbar sieht uns der Verkäufer an, dass wir zum ersten Mal hier sind und lässt sich auf keine Verhandlungen ein 😄
Wir hoffen, dass Avis die Kosten über die Versicherung erstattet. Vermutlich geht auch der Reifen-Verkäufer davon aus, dass Avis die Kosten übernimmt. Damit wäre auch der Hintergrund seiner Frage nach der Mietwagenfirma geklärt... Wieder was gelernt!!
Jetzt sehen wir uns erstmal in Swakop um, wir haben ja noch den halben Tag. Wir kommen schnell zu der Erkenntnis, dass sich eine Reise nach Namibia nicht wegen der Städte lohnt. Wirklich schön finden wir Swakop nicht – zumindest ist das unser erster Eindruck.
Den Abend verbringen wir spontan in Kückis Pub. Da um diese Jahreszeit nicht viel los ist, müssen wir ja keinen Tisch bestellen – dachten wir uns, bevor wir das Pub betreten. Es war brechend voll, einen Tisch kann uns der Chef nicht in Aussicht stellen. Dafür aber einen schönen Platz an der Theke.
Es gibt gegrillte Scholle mit Bratkartoffeln. Wir können nur sagen: Es war sau lecker!! Vom ersten Eindruck hätten wir das nicht vermutet.